Die Stadt Solingen, beabsichtigt Architekten- und Ingenieurleistungen für die folgenden Maßnahmen zu vergeben:- Los 1: Neubau Freiwillige Feuerwehr - Löscheinheit 2 [Freiwillige Feuerwehr Rupelrath, Löhdorfer Straße],- Los 2: Unterbringung Rettungswache Süd in Bestandsgebäuden [Bismarckstraße 99].Für beide Projekte wurden jeweils Machbarkeitsstudien erstellt, die den Umfang der Maßnahmen unter Berücksichtigung der baurechtlichen Belange abbilden. Die Machbarkeitsstudien zeigen jeweils Lösungsoptionen auf, deren architektonische Ausgestaltung nicht gesetzt ist.--------------------------------------------------------------Der Anlass für die Errichtung des Gebäudes für die Freiwillige Feuerwehr ist der Mehrbedarf an Flächen, insbesondere für die Unterbringung der Einsatzfahrzeuge. Die jetzige Fahrzeughalle an der Wipperauer Straße bietet nur zwei bedingt geeignete Stellplätze. Zudem ist der Standort etwas abgelegen, was die Dauer bis zum Rausrücken negativ beeinflusst.Der Neubau für die Löscheinheit 2 der Freiwilligen Feuerwehr Rupelrath in Solingen soll 3 Fahrzeugstellplätze inkl. Nebenflächen abbilden. Der Neubau ist als 2-geschossiger Baukörper an der Löhdorfer Straße vorgesehen.Die Fertigstellung ist bis 3. Quartal 2029 vorgesehen.Die Gesamtkosten (KG 200 - 600) werden auf Grundlage der durchgeführten Machbarkeits-studie auf rund 3,6 Mio. Euro / brutto beziffert.--------------------------------------------------------------Das Ziel dieses Vorhabens ist die Errichtung einer neuen Rettungswache an der Bismarckstraße 99 in Solingen. Hierzu soll ein bestehendes Gebäude auf dem Grundstück umfassend saniert werden. Ein weiteres Gebäude wird teilsaniert und für die Nutzung durch die Freiwillige Feuerwehr sowie die Rettungswache umgebaut. Zudem ist geplant, beide Gebäude durch eine Brücke miteinander zu verbinden. Das Ensemble besteht aus einem ehemaligen Gutshof, der bereits seit mehreren Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr Böckerhof genutzt wird. Das Ensemble steht nicht unter Denkmalschutz.Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, die Außenwirkung des Ensembles zu bewahren, während gleichzeitig eine Sanierung und Umnutzung erfolgt. Dabei steht das Bauen im Bestand im Vordergrund. Die Gebäude sollen nachhaltig saniert werden, wobei der historische Charakter des alten Hofes unbedingt erhalten bleiben soll. Insgesamt soll eine Brutto-Grundfläche von ca. 360 qm im Gebäude 01 und ca. 400 qm im Gebäude 02 umgebaut werden, durch die Brücke sowie den in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagenen Treppenhausanbau kommen ca.100 qm Neubau hinzu.Die Fertigstellung ist bis 1. Quartal 2030 vorgesehen.Die Gesamtkosten (KG 200 - 600) werden auf Grundlage der durchgeführten Machbarkeits-studie auf rund 3,6 Mio. Euro / brutto beziffert.
Der Auftrag umfasst freiberufliche Planungsleistungen.--------------------------------------------------------------Folgende Leistungen sollen für Los 1 vergeben werden:- Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10);- Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 39 i.V.m. Anlage 11);- Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 - 6 gem. HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, inkl. Konstruktiver Brandschutz);- Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Anlagengruppen 1 - 8 [Anlagengruppe 6 optional]; inkl. Technischer Anlagen in den Außenanlagen);- Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. HOAI;- Bauphysik - Bauakustik / Schallschutz gem. HOAI;- Bauphysik - Raumakustik gem. HOAI;- Brandschutz;- Ökologische Baubegleitung.--------------------------------------------------------------Folgende Leistungen sollen für Los 2 vergeben werden:- Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10) - inkl. Abbruchplanung;- Schadstoffingenieur (Leistungsphasen 3 - 9 in Anlehnung an HOAI § 34); - Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 39 i.V.m. Anlage 11);- Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 - 6 gem. HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, inkl. Konstruktiver Brandschutz);- Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Anlagengruppen 1 - 8 [Anlagengruppe 6 optional]; inkl. Technischer Anlagen in den Außenanlagen);- Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. HOAI;- Bauphysik - Bauakustik / Schallschutz gem. HOAI;- Bauphysik - Raumakustik gem. HOAI;- Brandschutz.--------------------------------------------------------------Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise und ggf. bauabschnittsweise Beauftragung vor. Optional je Los im Leistungsumfang enthalten sind ggf. anfallende Leistungen aus den Bereichen Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke.Die beiden Maßnahmen werden in einer EU-weiten Vergabe losweise ausgeschrieben. Eine Bewerbung ist für ein Los und für beide Lose möglich.Im Rahmen der Leistungsphase 2 sind verschiedene Bauformen und verschiedene Energiestandards hinsichtlich Bau- und Folgekosten zu betrachten.
Vorgesehene Projektorganisation / vorgesehener Projektablauf
Erläuterung zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Erläuterung bewerberinterner Methoden zur Termin-/Kostenplanung und -koordination bei der Dienstleistungserbringung anhand dieses Projekte
Honorarangebot
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u.a. gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.
Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen außerhalb dieses Verfahrens sind nicht gestattet.Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen..Es wird darauf hingewiesen, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung des Vergabeverfahrens im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bieterbezogen unternehmens- und personenbezogene Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden, um den vergaberechtlichen Vorgaben zur Bewerber- und Bieterbeteiligung und -information sowie Wertung etc. nachzukommen. Diese Daten werden während der Dauer der Verfahrensdurchführung sowie der für die Vergabe- und Vertragsakten bestehenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen verarbeitet und gespeichert. Der Erhebung, Verarbeitung und Speicherung dieser Daten kann widersprochen werden. Dies führt jedoch dazu, dass eine Einhaltung der vergaberechtlichen Verpflichtungen, u.a. im Hinblick auf Information während des Verfahrens nicht mehr sichergestellt werden kann und damit die Beteiligung und Wertbarkeit infrage gestellt wird. Es besteht nach den Bestimmungen der DSGVO ein Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung. Widerspruch und auf Datenübertragbarkeit gegenüber dem betreuenden Büro und dem öffentlichen Auftraggeber, ebenso ein Beschwerderecht gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde.