Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bündelt als Dachverband die Expertise von 16 Verbraucherzentralen und mehr als 30 verbraucherpolitischen Verbänden - darunter über 2.000
Organisationen und sieben Millionen Einzelmitglieder - für einen starken Schutz der Verbraucher:innen in Deutschland. Der vzbv ist die Stimme der Verbraucher:innen - und damit eine entscheidende Kraft in der Politik. Wir wissen, was Verbraucher:innen bewegt und verschaffen ihnen Gehör bei Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Strukturelle Missstände decken wir auf, benennen Verbraucherprobleme und entwickeln Lösungen. So tragen wir dazu bei, dass Märkte transparent und gerecht gestaltet werden.
Die Website vzbv.de nimmt in der Kommunikation und der Außendarstellung des Verbraucherzentrale Bundesverbands eine zentrale Rolle ein. In den vergangenen Jahren war es das
vorrangige Ziel dieses Webangebotes, der Öffentlichkeit ein "Verbraucher-Google" bereitzustellen, d.h. eine Plattform, wo politische Entscheider:innen, Multiplikator:innen und zuletzt auch verstärkt Verbraucher:innen, die relevanten Themen, Arbeitsbereiche, Erfolge und Positionen der Verbraucherzentrale zu aktuellen verbraucherpolitischen Fragen finden konnten.
Zudem war / ist vzbv.de eine Art Visitenkarte des vzbv: Wer sind wir? Was tun wir? Warum sind wir wichtig und relevant?
Wichtig: Bei vzbv.de handelt es sich um ein autarkes Webangebot des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, das nicht mit anderen Angeboten der Verbraucherzentralen, in erster Linie verbraucherzentrale.de, zu verwechseln ist. So legt verbraucherzentrale.de im Gegensatz zu vzbv.de den inhaltlichen Fokus auf Beratungsangebote und regionale Informationen der
Verbraucherzentralen der Länder. Wir gehen aktuell davon aus, dass diese Aufgabenteilung zwischen den Ländern, der Gemeinschaftsredaktion und dem Bundesverband vorerst bestehen
bleibt. Die Abgrenzung zwischen den Webangeboten sollte eine der zu klärenden Fragen des hier ausgeschriebenen Agenturprozesses sein (s. dazu auch V. Aufgabenstellung).
Die Kommunikation in digitalen Medien unterliegt aktuell einem starken Wandel durch Einflüsse wie der rasanten Entwicklung im Bereich KI und einem deutlichen Bedeutungsgewinn bzw.
veränderten Nutzergewohnheiten von/durch Social Media bei der Informationsgewinnung in quasi allen Zielgruppen. Deutlich wird dies unter anderem durch eine schwindende Reichweite von Websites mit Informationsangeboten: Die Zugriffszahlen sind im Sinkflug.
Zudem hat im Sommer 2025 eine neue Markenpositionierung der Verbraucherzentralen-Familie und, darauf aufsetzend, eine überarbeitete Kommunikationsstrategie für den vzbv, die
Leitplanken neu ausgerichtet, die den kommunikativen Rahmen für die Website und andere Kommunikationskanäle im vzbv bilden. Die Markeneigenschaften und die konkreten Kommunikationsziele werden gesondert im Anhang 1 dargestellt. Aus diesen Grundlagen ergibt sich u.a. eine Erweiterung der Zielgruppen, ein anderes Verständnis der Ansprache und der Bedarf nach stärkerer Fokussierung. Aus allen genannten Aspekten ergibt sich der Bedarf:
- die strategische Rolle der Website vzbv.de in der Kommunikation des Verbandes zu überdenken und klar zu positionieren,
- die Umsetzung dieser Positionierung auszuarbeiten,
- konkrete Handlungsempfehlungen für den Webauftritt des vzbv zu formulieren.