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Verfahrensangaben

Umbau und Sanierung der Grundschule Melanchthonstraße Bremen zur Ganztagsschule - ...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
03.06.2026
08.06.2026 14:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Freie Hansestadt Bremen, Sondervermögen Immobilien und Technik (Stadt) vertreten durch Immobilien Bremen
ID 04011000906XPS100-74
Theodor-Heuss-Allee 14
28215
Bremen
Deutschland
DE501
Mine.shahmahmoudy@immobilien.bremen.de
0421 361 955 55

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
t:042136159796
Contrescarpe 72
28195
Bremen
Deutschland
DE501
vergabekammer@bau-bremen.de
+4942136159796

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Grundschule an der Melanchthonstraße in Bremen wird im Zuge des ab dem Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung zu einer zukunftsfähigen Ganztagsgrundschule weiterentwickelt. Ziel des Projekts ist es, den bestehenden Schulstandort sowohl funktional als auch räumlich an die erweiterten Anforderungen von zukunftsfähiger Bildung, Bewegung und Erholung anzupassen und einen zeitgemäßen Lern- und Lebensort zu schaffen.

Grundlage der Planung bildet das im Rahmen des Pilotprojekts "Ganztag und Raum" der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft zusammen mit Schule, Verwaltung und Schulaufsicht entwickelte pädagogisch-räumliche Konzept. Dieses verfolgt einen integrativen Ansatz, bei dem schulisches Lernen, Betreuung und außerunterrichtliche Aktivitäten räumlich und funktional eng miteinander verzahnt werden. Das Projekt hat Modellcharakter und wird als Pilotprojekt umgesetzt und durch die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft unterstützend begleitet.

Ein wesentliches Element der Planung ist die Entwicklung sogenannter Clusterstrukturen. Diese bestehen aus flexibel nutzbaren Lern-, Differenzierungs- und Aufenthaltsbereichen, die eine zeitgemäße Pädagogik unterstützen und unterschiedliche Lernformen ermöglichen. Die bereits erarbeiteten Konzepte und Planungen für das Schul- und das bisherige Hortgebäude sind verbindlich und bilden die Grundlage für die weitere Umsetzung.

Ergänzend zu den schulischen Nutzungen ist die Einrichtung einer Mensa und des Cafés Melanchthon im Erdgeschoss des bisherigen Hortgebäudes vorgesehen. Das im Pilotprojekt erarbeitete Farb- und Möblierungskonzept für die Mensa ist ebenfalls verbindlich für die weitere Planung. Die Planung für den Ausgabebereich ist jedoch zu überprüfen und ggf. anzupassen. Und der Küchenbereich ist noch auf Basis des Raumprogramms zu planen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Maßnahme ist ein verändertes Brandschutzkonzept und die Herstellung der Barrierefreiheit. Hierzu gehört der Einbau eines Aufzugs.

Darüber hinaus umfasst das Projekt auch den Ersatzneubau des Erschließungs- und Umkleidetrakts der Turnhalle sowie eine Sanierung der verbleibenden Turnhallen-Teile. Das vorhandene Vorkonzept für den neuen Erschließungs- und Umkleidetrakt ist unter Berücksichtigung von Raumprogramm und Brandschutzanforderungen zu überarbeiten.

Besondere Herausforderung:
Eine zentrale Herausforderung stellt das Bauen im Bestand im laufenden Schulbetrieb dar. Der Gebäudekomplex soll schrittweise umgebaut und angepasst werden. Um den Schulbetrieb möglichst störungsarm aufrechtzuerhalten, erfolgt die bauliche Umsetzung in voraussichtlich sechs aufeinander abgestimmten Bauabschnitten. Diese phasenweise Realisierung erfordert eine präzise Planung der Bauabläufe, eine enge Abstimmung aller Beteiligten sowie besondere Rücksichtnahme auf die schulischen Abläufe.

Eine weitere wesentliche Rolle spielt die Innenarchitektur. Für Möblierung sowie Farb- und Materialkonzepte liegen bereits Konzepte vor, die als Grundlage dienen. Diese sind im weiteren Planungsprozess gezielt zu präzisieren (Einbaumöbel). Die innenräumliche Gestaltung ist von zentraler Bedeutung, da sie maßgeblich die Nutzungsmöglichkeiten, die Aufenthaltsqualität sowie die Lernatmosphäre beeinflusst.

Insgesamt verfolgt das Projekt einen ganzheitlichen Planungsansatz, bei dem pädagogische, funktionale, bauliche und gestalterische Aspekte eng miteinander verknüpft werden. Durch gezielte Umbaumaßnahmen, die Optimierung bestehender Flächen insbesondere von Fluren und Nebenbereichen, sowie durch die Schaffung neuer Raumqualitäten wird der Schulstandort nachhaltig gestärkt und zukunftsfähig weiterentwickelt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

- Leistungsphasen 1 bis 3 der Objektplanung gem. § 34 HOAI;
- Leistungsphasen 4 bis 9 der Objektplanung gem. § 34 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG.

Besondere Leistungen:
-in LPH 1: Bestandsaufnahme;
-in LPH 2: Mehraufwand für die Erstellung der Kostenschätzung bis in die 3.Ebene nach DIN 276-1 : 2018-12 mit Aufstellen von Mengengerüsten und Abgabe der Einheitspreise;
-Optional in LPH 9: Verfolgung der Mangelbeseitigung zum Nachweis auf Anforderung.

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.

Umfang der Auftragsvergabe

632.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Fachlicher Wert

Projektaufbauorganisation mit Vorstellung der vorgesehenen operativen Projektleitung, der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung sowie der Objektüberwachung (Bauleitung) + Innenausstattung; Projekterfahrung des Projektteams insbesondere der vorgesehenen operativen Projektleitung, der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung sowie der Objektüberwachung (Bauleitung) in Bezug auf vergleichbare Projekte; Personaleinsatzplanung unter Berücksichtigung der Einbindung der operativen sowie stellvertretenden Projektleitung wie auch der Bauleitung in andere parallel laufende Projekte.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Auseinandersetzung mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen; Herangehensweise an die Planungsaufgabe unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten und der zu bewertenden Potentiale/ Risiken; Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität; Umgang mit Bauablaufstörungen; Maßnahmen zur Einhaltung der Termine und Kosten; Umgang mit Nachtragsmanagement in Bezug auf a) Frühzeitiges Erkennen notwendiger Nachträge und b) Verhindern von Nachträgen.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kommunikation und Ausführungszeitraum

Vorgesehene Besprechungskultur innerhalb des Projekts; Erreichbarkeit und Projektkommunikation mit dem Auftraggeber und den weiteren Beteiligten während der Leistungsdurchführung; Präsenz auf der Baustelle; Auseinandersetzung mit dem zur Verfügung gestellten Rahmenterminplan inkl. Prüfen auf Plausibilität des vorgegebenen Zeitrahmens von Planungsbeginn bis zur Fertigstellung.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis/Honorar

Honorarangebot: Das günstigste Angebot wird mit 5 Punkten und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation ermittelt. Abstufungen erfolgen bis auf zwei Nachkommastellen.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

- Leistungsphasen 4 bis 9 der Objektplanung gem. § 34 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG.
- Verfolgung von Mängelbeseitigung als optionale Besondere Leistung durch Bestimmung des AG.
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Leistungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch über das bekanntgegebene Vergabeportal einzureichen:
- ausgefüllter Bewerberbogen,
- Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen;
- Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen / zur Zusammenarbeit;
- Vordruck 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes;
- Vordruck 1D: Eigenerklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz;
-Vordruck 1E: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben
- Vordruck 1F: Eigenerklärung gem. 5. RUS-Sanktionspaket;
- Vordruck 1G: Vollmacht der vertretungsberechtigten Person im Falle einer Bewerbergemeinschaft;
- Vordruck 1H: Angaben zu Auftragsteilen in der Bewerbergemeinschaft;
- Vordruck 1I: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften;
- Vordruck 1J: Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung;
- Vordruck 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und über die Erhöhung im Auftragsfall;
- Vordruck 2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers;
- Vordruck 3A: Erklärung über die Beschäftigtenanzahl;
- Vordruck 3B1/3B2/3B3: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie), beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen, beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung und einer für die Projektmitarbeit vorgesehenen Person;
- Vordruck 3C1/3C2/3C3: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten (Gebäude) und einer Zusatzreferenz (Innenräume) für die Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI.

Näheres siehe Auswahlbogen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VMN77

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wurde mit dem 5. EU-Sanktionspaket am 8. April 2022 ein Zuschlags- und Erfüllungsverbot für öffentliche Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte eingeführt (Art. 5k der Verordnung (EU) 833/2014). Seit dem 9. April 2022 ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an folgende Personen oder Organisationen zu vergeben oder mit diesen zu erfüllen:

a) russische Staatsangehörige bzw. in Russland niedergelassene Organisationen,
b) Organisationen mit über 50 % russischer Beteiligung,
c) Akteure, die im Namen oder auf Anweisung der unter a) oder b) genannten handeln, einschließlich relevanter Unterauftragnehmer und Lieferanten.

Das Verbot gilt für alle Aufträge gemäß den EU-Vergaberichtlinien. Bieter müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe per Eigenerklärung im Teilnahmeantrage nachweisen.

Bewerber, die fristgerecht einen vollständigen Teilnahmeantrag einreichen und die formalen Kriterien und Mindestanforderungen erfüllen, werden zur Bewertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt aus den Bewerbern, welche die wirtschaftlichen, beruflichen und technischen Mindestanforderungen erfüllen und nicht ausgeschlossen wurden, und fordert sie zur Abgabe eines Angebots auf.

Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung (Gebäude) eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 10 Jahre (Stichtag 01.01.2016) abgeschlossen worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-1 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2,5 Punkte) und vergleichbare Bauaufgabe (0-5 Punkte). Zusätzlich wird eine Referenz mit dem Schwerpunkt Innenarchitektur für das Leistungsbild der Objektplanung in dem Kriterium vergleichbare Bauaufgabe (0 oder 3 Punkte) bewertet. Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 20 Punkte erreicht werden. Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.

Zur Bewertung der Referenzprojekte müssen die relevanten Projektparameter vollständig benannt und in den vorgegebenen Formularen des Bewerbungsbogens dokumentiert werden. Referenzen können von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft oder von Unterauftragnehmern stammen. Projektleiterreferenzen sind nur zulässig, wenn das benannte Team im Auftragsfall in Gänze verfügbar ist.

Die formalen und inhaltlichen Anforderungen sind in der Anlage "Auswahlkriterien" geregelt. Nur vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungen mit allen geforderten Nachweisen (aktuell, gültig, max. 12 Monate alt) werden berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail sind ausgeschlossen; die Frist ist verbindlich.

Bei gleichwertigen Bewerbungen und Überzeichnung behält sich der Auftraggeber ein Losverfahren gemäß § 75 Abs. 6 VgV vor. Ausländische Nachweise werden anerkannt, wenn sie rechtskonform im Herkunftsland erstellt wurden und in mind. einfacher, deutscher Übersetzung vorliegen. Die bereitgestellten Unterlagen sind verbindlich und zwingend zu beachten. Die Vergabestelle prüft alle Bewerbungen bzw. Angebote. Fehlende Unterlagen können innerhalb einer Nachfrist (i. d. R. 6 Kalendertage) nachgefordert werden. Erfolgt keine fristgerechte Nachreichung, kann dies zum Ausschluss führen.

Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und ein bevollmächtigter Ansprechpartner benannt wird.

Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch über das angegebene Vergabeportal einzureichen. Die Angebotsaufforderung erfolgt in der Regel ca. 3 Wochen nach Ablauf der Einreichfrist und wird ausschließlich über das Vergabeportal versendet. Auch die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich über dieses Portal.

Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf Basis der ursprünglichen Angebote erteilen (§ 17 Abs. 11 VgV).

Verhandlungsgespräche, sofern vorgesehen, dauern je Bieter ca. eine Stunde und finden persönlich oder digital statt.

Bewertung der Angebote:
Zuschlagskriterien gemäß Bekanntmachung. Beste Leistung pro Qualitätskriterium = 5 Punkte; Negative Abweichungen führen zu entsprechend niedrigeren Punktzahlen (nur ganze Punkte). Honorarangebote werden linear interpoliert (2 Nachkommastellen); bestes Angebot = 5 Punkte, Angebote ab dem doppelten Preis = 0 Punkte. Zuschlag an das wirtschaftlichste Angebot mit höchster Gesamtpunktzahl (§ 58 VgV). Bei Punktgleichheit entscheidet zunächst der Preis und bei bestehender Punktgleichheit das Los durch ein unabhängiges Gremium.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gemäß § 56 (2) VgV kann die Vergabestelle fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern.
Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor, keine Unterlagen nachzufordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und über die Erhöhung im Auftragsfall: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 0,25 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert) und über die Bereitschaft zur Erhöhung im Auftragsfall auf mind. 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und auf mind. 1,5 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers: Eigenerklärung über einen durchschnittlichen Jahresumsatz für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI für die letzten 3 zusammenhängenden, abgerechneten Geschäftsjahre von mind. 400.000 Euro (netto).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

3A: Erklärung über die Beschäftigtenanzahl: Eigenerklärung über ein jährliches Mittel der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI für die letzten 3 zusammenhängenden Geschäftsjahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. von mind. 4 festangestellten Architekten oder Bauingenieuren bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

3B1: Eigenerklärung über die berufliche Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Berufliche Qualifikation des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI entspricht: Architekt (Nachweis durch Kammereintrag).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

3B2: Eigenerklärung über die berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI entspricht: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (Nachweis durch Studiennachweis).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

3B3: Eigenerklärung über die berufliche Qualifikation einer für die Projektmitarbeit vorgesehenen Person: Berufliche Qualifikation einer für die Projektmitarbeit vorgesehenen Person entspricht: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Innenarchitektur (Nachweis durch Studiennachweis).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

3C: Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten: Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder Erfahrung mit öffentlich geförderten Maßnahmen anhand der eingereichten Referenzen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur Angebotsphase des Verfahrens eingeladen werden sollen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung