Verfahrensangaben

Schön Klinik Neustadt - Grundlegende Erneuerung der Intensiv- bzw. IMC-Einheit - O...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
28.08.2026
04.09.2026 14:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Schön Klinik Neustadt SE & Co. KG
keine Angabe
Balanstraße 71a
81541
München
Deutschland
DEF08
DPetersen@Schoen-Klinik.de
0160 8453256

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Weitere Auskünfte
D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
keine Angabe
Düsternbrooker Weg 94
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
vergabekammer@wimi.landsh.de
(+49) 431 988-4542

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Schön Klinik Neustadt (SKN) ist Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (Schön Klinik Neustadt SE & Co. KG, Am Kiebitzberg 10, 23730 Neustadt) und mit derzeit 366 akutstationären Planbetten im Krankenhausbedarfsplan des Landes Schleswig-Holstein ausgewiesen. Neben den akutstationären Betten werden in 160 Betten Patientinnen und Patienten in der Anschlussheilbehandlung rehabilitativ versorgt.

Die zentrale Notfallversorgung (ZNA) der SKN ist mit ca. 22000 Kontakten p.a. die größte Einheit dieser Art in Ostholstein. In den jeweiligen stationär vorgehaltenen Fachbereichen werden fast alle Patientinnen und Patienten mit akutstationären Ereignissen auf maximalem Qualitätsniveau versorgt. Dies umfasst insbesondere die unfallchirurgische Behandlung (Regionales Traumazentrum), die Versorgung von kardiologischen Patientinnen und Patienten mit 2 Herzkatheter-Laboren sowie die Schlaganfallversorgung mit überregionaler Stroke-Unit (9 Betten) und interventionellen Eingriffen (Thrombektomie) in einem Angio-Labor als Hybrid-OP.

Die intensivmedizinische Einheit der Schön Klinik Neustadt mit 10 Intensivbetten und 8 Intermediate-Care--Betten (IMC-Betten) wird seit ca. 30 Jahren, und damit seit Inbetriebnahme der Klinik, im 1. OG in direkter räumlicher Nähe zum OP bzw. Aufwachraum des OP"s betrieben. Regelmäßige Maßnahmen zur Instandhaltung der Gebäudeflächen wurden vollzogen. Nach gleichwohl 30 Jahren entsprechen die seinerzeit umgesetzten Baukonzepte nicht mehr den aktuellen Erfordernissen zum Betrieb einer aktuellen Intensiv- bzw. IMC-Einheit.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im Bestand ist zur Grund-, Regel- und Notfallversorgung eine Intensiv- und Intermediate Care-Station mit aktuell 18 Betten (zwei 1-Bett-, vier 2-Bett- und zwei 4-Bettzimmern) vorhanden. Die ITS- / IMC-Station konzentriert sich auf den nördlichen Bereich des Ostflügels Haus 1. Im südlichen Bereich des Ostflügels sind die Funktionen Labor, ambulantes Tumorzentrum und Büroräume Anästhesie angeordnet. Diese werden mit Hinblick auf Bestandsschonung erhalten und weitergenutzt. Im umgebauten Endzustand nimmt die ITS- / IMC-Station im Ostflügel den Bereich nördlich des unteren Flurs im 1.OG des Hauses 1 ein und stellt 18 Betten zur Verfügung, aufgeteilt in 10 ITS- (vier 1-Bettzimmer und drei 2-Bettzimmer) und acht IMC-Betten (vier 2-Bettzimmer).

Das ambulante Tumorzentrum wird im Zuge der Baumaßnahme verlegt. Während der Baumaßnahme werden die Bestandsräume als Ausweichfläche genutzt und können anschließend als Büroräume eingesetzt werden. Dies folgt der Idee einer bestandsschonenden Planung und ermöglicht die ortsnahe Verlagerung von Flächen für einen effizienteren Bauablauf.

Das Gebäude Haus 1 wurde im Jahr 1994 errichtet. Es handelt sich um ein unterkellertes Stahlbetonskelettbau mit 3 oberirdischen Geschossen. Der Ausbau erfolgte weitestgehend in Leichtbauweise.

Die Stahlbetondecken sind im Bestand größtenteils als unterzugsfreie Flachdecken hergestellt. Die Bestands-Deckendurchbrüche der Raumlufttechnik können für die neue Versorgung wiederverwendet werden. Die Bestandsdecken können auch die Lasten der geplanten Deckenversorgungseinheiten aufnehmen. Statische Maßnahmen an der Decke sind daher nicht vorgesehen. Zur arbeitsstättengerechten Belichtung der Arbeitsräume wird es erforderlich einen Wanddurchbruch durch die Bestands-Stahlbetonwand zum Innenhof in Achse 16 / B-C herzustellen. Die Stahlbetonwandscheibe wird gem. statischer Machbarkeitsprüfung durch das Ingenieurbüro Horn & Horn nach Erstellung des Durchbruches durch eine Stahlkonstruktion bestehend aus einem Stahlunterzug und Stahlstützen substituiert.

Die Baumaßnahme erfolgt im laufenden Betrieb in 2 Hauptbauabschnitten. Diese sind jeweils unterteilt in weitere Bauschritte. Des Weiteren sind vorbereitende / abschließende Nebenmaßnahmen vor- bzw. nachgeschaltet. Ziel während der Baumaßnahme ist es, die Bettenanzahl so hoch wie möglich zu halten. Zur Aufrechterhaltung des Betriebes werden provisorische Funktionsbereiche angrenzend zum Baufeld eingerichtet. Der Baustellenzugang erfolgt im Wesentlichen über die nördliche Fassade von einer zentralen Baustelleneinrichtung, um die Wege möglichst kurz zu gestalten.

Durch ein Architekturbüro wurden die Leistungen bis zum Abschluss der LPH 3 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI erbracht. Die KHUBau wurde bereits eingereicht und genehmigt. Das zu vergebende Leistungsbild umfasst daher:
- Leistungsphase 4 der Objektplanung gem. § 34 HOAI;
- Leistungsphasen 5-8 der Objektplanung gem. § 34 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG. Ein Recht auf Beauftragung dieser Leistungsphasen besteht nicht;
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Die bereits vertraglich gebundenen Fachplaner stehen dem Projekt weiterhin zur Verfügung.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 6.020.000 EUR (netto). Davon entfallen ca. 1.800.000 EUR (netto) auf die Kostengruppe 300 und ca. 1.890.000 EUR (netto) auf die Kostengruppe 400.

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.

Umfang der Auftragsvergabe

380.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
24
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Fachlicher Wert

Projektaufbauorganisation mit Vorstellung der vorgesehenen operativen Projektleitung, der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung sowie der Objektüberwachung (Bauleitung); spezifische Projekterfahrung des Projektteams insbesondere der vorgesehenen operativen Projektleitung, der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung sowie der Objektüberwachung (Bauleitung) in Bezug auf vergleichbare Projekte; Personaleinsatzplanung unter Berücksichtigung der Einbindung der operativen sowie stellvertretenden Projektleitung in andere parallel laufende Projekte.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Auseinandersetzung mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen und Vorstellung der Herangehensweise an die Aufgabe unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten und der zu bewertenden Potentiale/Risiken; Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität; Präsenz auf der Baustelle während der Bauausführung; Umgang mit Schwierigkeiten bei einem Schlüsselgewerk (z.B. Ausfall oder qualitativ unzureichende Leistungserbringung); Maßnahmen zur Einhaltung der Termine und Kosten; Umgang mit Nachtragsmanagement in Bezug auf a) Frühzeitiges Erkennen notwendiger Nachträge und b) Verhindern von Nachträgen.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kommunikation, Verfügbarkeit und Ausführungszeitraum

Vorgesehene Besprechungskultur innerhalb des Projekts; Erreichbarkeit und Projektkommunikation mit dem Auftraggeber und den weiteren Beteiligten während der Leistungsdurchführung; Auseinandersetzung mit dem zur Verfügung gestellten Rahmenterminplan inkl. Prüfen auf Plausibilität des vorgegebenen Zeitrahmens bis zur Fertigstellung.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis/Honorar

Honorarangebot: Das günstigste Angebot wird mit 5 Punkten und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation ermittelt. Abstufungen erfolgen bis auf zwei Nachkommastellen.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

- Leistungsphasen 5-8 der Objektplanung gem. § 34 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG. Ein Recht auf Beauftragung dieser Leistungsphasen besteht nicht.
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Zusätzliche Angaben

Die Honorarangebote werden nach folgender Berechnungsmethode bewertet:
Das günstigste Angebot wird mit 5 Punkten und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation auf zwei Nachkommastellen ermittelt.

Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß § 58 VgV, welches unter Berücksichtigung der genannten Kriterien und Wichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Sofern mehrere Angebote vorliegen, die punktegleich sind, entscheidet über die Rangfolge der Preis. Sind zwei oder mehr Angebote sowohl hinsichtlich der erreichten Punkte und bzgl. des Preises identisch und bestbietend, wird das zuschlagerhaltende Angebot durch ein unabhängiges Gremium gelost.

Der Auftraggeber behält sich gem. § 17 (11) VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Leistungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung
Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch über das bekanntgegebene Vergabeportal einzureichen:
- ausgefüllter Teilnahmeantrag,
- Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen;
- Vordruck 1B: Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung;
- Vordruck 1C: Erklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohns;
- Vordruck 1D: Eigenerklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz;
- Vordruck 1E: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben;
- Vordruck 1F: Eigenerklärung gem. 5. RUS-Sanktionspaket;
- Vordruck 1G: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft;
- Vordruck 1H: Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft;
- Vordruck 1I: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften;
- Vordruck 1J: Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung;
- Vordruck 2A: Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und über die Bereitschaft zur Erhöhung im Auftragsfall;
- Vordruck 2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers;
- Vordruck 3A: Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl;
- Anlage 3B1: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Vordruck u. Nachweise);
- Anlage 3B2: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung (Vordruck u. Nachweise);
- Anlage 3B3: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Objektüberwachung (Vordruck u. Nachweise);
- Anlage 3C: Erfahrung mit vergleichbaren Projekten anhand eingereichter Referenzen.

Näheres siehe Auswahlbogen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VMGTM

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wurde mit dem 5. EU-Sanktionspaket am 8. April 2022 ein Zuschlags- und Erfüllungsverbot für öffentliche Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte eingeführt (Art. 5k der Verordnung (EU) 833/2014). Seit dem 9. April 2022 ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an folgende Personen oder Organisationen zu vergeben oder mit diesen zu erfüllen:

a) russische Staatsangehörige bzw. in Russland niedergelassene Organisationen,
b) Organisationen mit über 50 % russischer Beteiligung,
c) Akteure, die im Namen oder auf Anweisung der unter a) oder b) genannten handeln, einschließlich relevanter Unterauftragnehmer und Lieferanten.

Das Verbot gilt für alle Aufträge gemäß den EU-Vergaberichtlinien. Bieter müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe per Eigenerklärung im Teilnahmeantrage nachweisen.

Bewerber, die fristgerecht einen vollständigen Teilnahmeantrag einreichen und die formellen Mindestanforderungen erfüllen, werden zur Bewertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt aus den Bewerbern, welche die wirtschaftlichen, beruflichen und technischen Mindestanforderungen erfüllen und nicht ausgeschlossen wurden, und fordert sie zur Abgabe eines Angebots auf. Die Auswahl erfolgt anhand der für das Leistungsbild Objektplanung gem. §§ 33 HOAI eingereichten Referenzprojekte. Bewertet werden je Bewerber die beiden besten eingereichten Referenzen, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare Bauaufgabe (0-9 Punkte), für das Leistungsbild der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 10 Jahre (Stichtag 01.01.2016) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen worden sein. Es werden nur Projekte in die Wertung einbezogen, für die die entsprechenden Tabellen im Bewerbungsbogen ausgefüllt und die im angegebenen Wertungszeitraum abgeschlossen wurden. Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 26 Punkte erreicht werden. Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.

Bei gleichwertigen Bewerbungen und Überzeichnung behält sich der Auftraggeber ein Losverfahren gemäß § 75 Abs. 6 VgV vor.

Die formalen und inhaltlichen Anforderungen sind in der Anlage "Auswahlkriterien" geregelt. Nur vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungen mit allen geforderten Nachweisen (aktuell, gültig, max. 12 Monate alt) werden berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail sind ausgeschlossen; die Frist ist verbindlich. Ausländische Nachweise werden anerkannt, wenn sie rechtskonform im Herkunftsland erstellt wurden und in mind. einfacher, deutscher Übersetzung vorliegen. Die bereitgestellten Unterlagen sind verbindlich und zwingend zu beachten. Die Vergabestelle prüft alle Bewerbungen bzw. Angebote. Fehlende Unterlagen können innerhalb einer Nachfrist (i. d. R. 6 Kalendertage) nachgefordert werden. Erfolgt keine fristgerechte Nachreichung, kann dies zum Ausschluss führen.

Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und ein bevollmächtigter Ansprechpartner benannt wird.

Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch über das angegebene Vergabeportal einzureichen. Die Angebotsaufforderung erfolgt in der Regel ca. 3 Wochen nach Ablauf der Einreichfrist und wird ausschließlich über das Vergabeportal versendet. Auch die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich über dieses Portal.

Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf Basis der ursprünglichen Angebote zu erteilen (§ 17 Abs. 11 VgV).

Fragen zum Verfahren sind ausschließlich über das Vergabeportal zu stellen. Anfragen per Telefon oder E-Mail werden nicht berücksichtigt. Antworten erfolgen anonymisiert über das Portal. Registrierte Nutzer erhalten Benachrichtigungen über neue Informationen.

Kontaktdaten im Teilnahmeantrag gelten bis Verfahrensende. Änderungen sind umgehend mitzuteilen; die auf der Vergabeplattform hinterlegte E-Mail-Adresse muss aktuell sein. Die Verantwortung des rechtzeitigen Abrufs von Nachrichten auf der Vergabeplattform liegt beim Bewerber / Bieter.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gemäß § 56 (2) VgV kann die Vergabestelle fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern.
Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor, keine Unterlagen nachzufordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über die geforderten Deckungssummen und über die Bereitschaft zur Erhöhung im Auftragsfall liegt vor.

- Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 0,25 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert);

- Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall auf mind. 2,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 1,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers im Durchschnitt der letzten drei zusammenhängenden, abgerechneten Geschäftsjahre für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI: mind. 800.000 Euro (netto).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

3A: Erklärung über die Beschäftigtenanzahl: Jährliches Mittel der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter für die letzten 3 zusammenhängenden Geschäftsjahre im Bereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI exkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.: mind. 8 festangestellte Architekten oder Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen exkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

3B1:
Berufliche Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Berufliche Qualifikation des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI entspricht: Architekt (Nachweis durch Kammereintrag).

3B2:
Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (Nachweis durch Studiennachweis)
und
mind. 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung als verantwortliche Projektleitung im Hochbau (Nachweis durch aussagekräftige Vita).

3B3: Berufserfahrung der vorgesehenen Objektüberwachung: mind. 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung als verantwortliche Objektüberwachung im Hochbau (Nachweis durch aussagekräftige Vita).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

3C: Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten: Aus mind. einer eingereichten Referenz ist folgende Erfahrung ersichtlich (Mindestanforderung): Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder Erfahrung mit öffentlich geförderten Maßnahmen.

VERGLEICHBARE GRÖSSE (0-2 Punkte):
- Ab mind. 2,0 Mio. Euro KG 300+400 (netto) (1 Punkt).
oder
- Ab mind. 4,0 Mio. Euro KG 300+400 (netto) (2 Punkte).

VERGLEICHBARES LEISTUNGSBILD (additive Punktevergabe, 0-2 Punkte):
- Die Leistungsphasen 3-4 der Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden bearbeitet (1 Punkt).
und
- Die Leistungsphasen 5-8 der Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden bearbeitet (1 Punkt).

VERGLEICHBARE BAUAUFGABE (additive Punktevergabe, 0-9 Punkte):
Bei der Baumaßnahme handelte es sich um:
- eine Umbaumaßnahme (1 Punkt).
- den Umbau oder die Erweiterung einer Intensivstation / Intermediate Care (0 oder 2 Punkte).
- ein Gebäude (Umbau oder Erweiterung) in einem organisatorischen Kontext, der eine intensive Auseinandersetzung mit der funktionalen Anbindung an die Bestandsstruktur erforderte (1 Punkt).
- eine Maßnahme, die im laufenden Krankenhausbetrieb umgesetzt wurde (0 oder 2 Punkte).
- eine Maßnahme, bei der ein Konzept für die Baustellenlogistik entwickelt und umgesetzt wurde (1 Punkt).
- eine Maßnahme, bei der eine Brandschutzsanierung durchgeführt wurde (1 Punkt).
- eine Maßnahme, die in mehreren Bauabschnitten (inkl. daraus resultierender Umzüge) ausgeführt wurde (1 Punkt).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
5

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung