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Verfahrensangaben

Sanierung Luise-Klinsmann-Haus (VHS Lübeck) - Objektplanung gem. §§ 33 HOAI

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
25.03.2026
30.03.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH Sanierungsträger der Hansestadt Lübeck
ID 04011000906XPS100-74
23564
Lübeck
Deutschland
DEF03
t.moeller@trave.de
0451-79966-309

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

D&K drost consult GmbH
HRB106860
20459
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Vergabe
vergabe@drost-consult.de
+49 403609840
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
307e924e-3110-4b43-8868-b8e8e275201b
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
vergabekammer@wimi.landsh.de
0431 988-4542

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
307e924e-3110-4b43-8868-b8e8e275201b
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
vergabekammer@wimi.landsh.de
0431 988-4542

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das sogenannte "Luise-Klinsmann-Haus" wurde in den Jahren 1963-1965 nach Entwurf des Architekten Ernst Blunck als Volkshochschule errichtet und dient seitdem als zentraler Bildungsstandort in der Lübecker Innenstadt. Das Gebäude mit einer BGF von 1.776 m² ist als qualitätsvoller Vertreter der Nachkriegsmoderne einzuordnen und steht vollständig unter Denkmalschutz. Neben der architektonischen Gesamtstruktur sind insbesondere gestalterische und künstlerische Elemente erhaltenswert, darunter das großformatige Bronzerelief "Allegorie der Natur- und Geisteswissenschaften" von Georg Weiland über dem Eingangsbereich.
Es handelt sich um einen Skelettbau mit dreigeschossiger Rasterfassade und seitlich betonter Eingangsachse mit verglastem Treppenhaus. Die Rückfront ist in Ziegel verblendet; rückseitig befindet sich ein auf vier Trägern aufgehängter, vorspringender Anbau mit Vortragssaal. Darunter liegt ein zum Schulungsraum ausgebauter Kellerbereich mit konstruktiv sichtbarem Gerüst aus Fertigbetonrippen und verlorenen Schalungskassetten. Im Inneren prägen ein zentrales Treppenhaus mit filigranem Metallgeländer, dunkle Terrazzo-Beläge, bauzeitliche Holztüren sowie farbige Gestaltungsreste der 1960er Jahre das Erscheinungsbild. In den 1990er- und 2000er-Jahren erfolgten teilweise Überformungen, unter anderem durch Modernisierungen des Eingangsbereichs, Veränderungen der Binnenstruktur, akustische Abhangdecken sowie Anpassungen im Vortragssaal. Restauratorische Untersuchungen der historischen Farb- und Materialfassungen sind erforderlich.
Trotz der hohen baukulturellen Qualität bestehen erhebliche bauliche, technische und brandschutzrelevante Defizite, die die Nutzung der Volkshochschule derzeit einschränken. Neben außer Betrieb befindlichen Sanitäranlagen infolge eines Wasserschadens sind insbesondere Defizite im baulichen und anlagentechnischen Brandschutz, das Fehlen eines zweiten baulichen Rettungsweges, die brandschutzbedingte Reduzierung der Personenzahl im Vortragssaal sowie die fehlende Barrierefreiheit zu nennen. Die elektrischen Anlagen wurden zuletzt lediglich provisorisch ertüchtigt. Zudem besteht Sanierungsbedarf bei der Trinkwasserinstallation, der Heizungsanlage, der Fassade sowie im Bereich der Dachkonstruktion über dem Vortragssaal.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Ziel der Maßnahme ist eine integrative, denkmalgerechte und genehmigungsfähige Gesamtplanung zur nachhaltigen Sicherung des Standortes. Die bauliche und technische Bestandsaufnahme des Gebäudes wird im Rahmen einer vorgelagerten, vorbereitenden Maßnahme erbracht und den Planungsbeteiligten als Grundlage zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen der ausgeschriebenen Objektplanung ist die vorliegende Bestandsdokumentation auf Plausibilität und Vollständigkeit zu prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedarf eine vertiefende, ergänzende oder in Teilbereichen weitergehende Bestandsaufnahme sowie eine detailliertere Darstellung einzelner Bauteile, Schadensbilder oder konstruktiver Zusammenhänge zu beauftragen, sofern dies zur Sicherstellung einer belastbaren Genehmigungs- und Ausführungsplanung erforderlich ist.

Auf dieser Grundlage ist ein ganzheitliches Sanierungs- und Ertüchtigungskonzept zu entwickeln, dass die brandschutztechnische Neuordnung mit Herstellung eines zweiten Rettungsweges, die Integration einer Aufzugsanlage zur Sicherstellung der Barrierefreiheit, die technische Modernisierung der Gebäudeausrüstung sowie energetische Verbesserungen in Einklang mit den denkmalpflegerischen Anforderungen bringt. Ein Brandschutzkonzept befindet sich in Erarbeitung und wird in die Objektplanung integriert.

Die Planung und Ausführung erfordert eine besonders enge und kontinuierliche Abstimmung mit der Denkmalpflege, den Genehmigungsbehörden, der Feuerwehr, den Fachplanern und dem Nutzer. Erwartet wird eine architektonisch sensible Lösung, die die Qualitäten des Nachkriegsbaus und seiner Innenraumgestaltung wahrt, Eingriffe nachvollziehbar und substanzschonend entwickelt und zugleich die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an Sicherheit, Nutzung und Nachhaltigkeit erfüllt.

Die Kosten für die KG 300 + 400 betragen 1.966.386,55 Euro (netto).

Die zu vergebenden Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10.1 HOAI. Gegenstand der Beauftragung sind sämtliche zur werkvertraglichen und vollständigen Erfüllung der Planungsaufgabe erforderlichen Grundleistungen, insbesondere:

- Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1-3 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI;
- Leistungsstufe 2: Leistungsphase 4 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Leistungsstufe 3: Leistungsphase 5 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Leistungsstufe 4: Leistungsphasen 6-7 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Leistungsstufe 5: Leistungsphasen 8-9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG.

Ein Anspruch auf Beauftragung der Leistungsstufen 2-5 besteht erst mit schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber.

- Die Planungsleistungen sind in enger, kontinuierlicher und nachvollziehbar dokumentierter Abstimmung mit der zuständigen Denkmalpflege zu erbringen.
- Das Brandschutzkonzept ist vollständig und integrativ in die Objektplanung einzuarbeiten. Erforderliche Anpassungen sind in Abstimmung mit dem Fachplaner für Brandschutz vorzunehmen und planerisch umzusetzen.
- Maßliche Bestandsaufnahme des Gebäudes zur Erstellung vollständiger, korrekter und aktueller Planunterlagen als Grundlage für die weiteren Planungs- und Bearbeitungsschritte als optionale besondere Leistung durch Bestimmung des AG.
- Ausführliche und detaillierte technische Bestandsaufnahme hinsichtlich Funktionsfähigkeit, baulichem Zustand und qualitativer Beschaffenheit der vorhandenen Bausubstanz als Grundlage für die weitere Planungs-, Ausschreibungs- und Kostenberechnung als optionale besondere Leistung durch Bestimmung des AG.

Die Beauftragung ist für das 2. Quartal 2026 geplant. Der Beginn der Leistung erfolgt mit Auftragserteilung. Ein Abschluss der LPH 3 ist für November 2026 vorgesehen, die geplante Fertigstellung der Gesamtmaßnahme für 2029.

Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Büros ein Vertragsentwurf zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf Basis der ursprünglichen Angebote zu erteilen (§ 17 Abs. 11 VgV).

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.

Umfang der Auftragsvergabe

253.042,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
60

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Fachlicher Wert

Bewertungsmerkmale siehe Dokument Zuschlagsmatrix

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Bewertungsmerkmale siehe Dokument Zuschlagsmatrix

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kommunikation und Ausführungszeitraum

Bewertungsmerkmale siehe Dokument Zuschlagsmatrix

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis/Honorar

Bewertungsmerkmale siehe Dokument Zuschlagsmatrix

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

- Leistungsstufe 2: Leistungsphase 4 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Leistungsstufe 3: Leistungsphase 5 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Leistungsstufe 4: Leistungsphasen 6-7 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Leistungsstufe 5: Leistungsphasen 8-9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung des AG;
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Leistungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch über das bekanntgegebene Vergabeportal einzureichen:
- ausgefüllter Bewerberbogen,
- Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen;
- Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen / zur Zusammenarbeit und Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung;
- Vordruck 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes;
- Vordruck 1D: Eigenerklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz;
- Vordruck 1E: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben;
- Vordruck 1F: Eigenerklärung gem. 5. RUS-Sanktionspaket;
-Vordruck 1G: Eigenerklärung zu einer verkürzten Angebotsfrist;
- Vordruck 1H: Vollmacht der vertretungsberechtigten Person im Falle einer Bewerbergemeinschaft;
- Vordruck 1I: Angaben zu Auftragsteilen in der Bewerbergemeinschaft;
- Vordruck 1J: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften;
- Vordruck 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und über die Erhöhung im Auftragsfall;
- Vordruck 2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers;
- Vordruck 2C: Erklärung über die Beschäftigtenanzahl;
- Vordruck 2D: Berufliche Qualifikation des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen (Kopie);
- Vordruck 2E: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie);
- Vordruck 2F: Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten (Kopie);
- Vordruck 3A1/3A2: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für die Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI.

Näheres siehe Auswahlbogen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VMCFB

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wurde mit dem 5. EU-Sanktionspaket am 8. April 2022 ein Zuschlags- und Erfüllungsverbot für öffentliche Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte eingeführt (Art. 5k der Verordnung (EU) 833/2014). Seit dem 9. April 2022 ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an folgende Personen oder Organisationen zu vergeben oder mit diesen zu erfüllen:

a) russische Staatsangehörige bzw. in Russland niedergelassene Organisationen,
b) Organisationen mit über 50 % russischer Beteiligung,
c) Akteure, die im Namen oder auf Anweisung der unter a) oder b) genannten handeln, einschließlich relevanter Unterauftragnehmer und Lieferanten.

Das Verbot gilt für alle Aufträge gemäß den EU-Vergaberichtlinien. Bieter müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe per Eigenerklärung im Teilnahmeantrage nachweisen.

Bewerber, die fristgerecht einen vollständigen Teilnahmeantrag einreichen und die formellen Mindestanforderungen erfüllen, werden zur Bewertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt aus den Bewerbern, welche die wirtschaftlichen, beruflichen und technischen Mindestanforderungen erfüllen und nicht ausgeschlossen wurden, und fordert sie zur Abgabe eines Angebots auf.

Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 01.01.2019) abgeschlossen worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0 oder 1 Punkt), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 18 Punkte erreicht werden. Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.

Zur Bewertung der Referenzprojekte müssen die relevanten Projektparameter vollständig benannt und in den vorgegebenen Formularen des Bewerbungsbogens dokumentiert werden. Referenzen können von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft oder von Unterauftragnehmern stammen. Projektleiterreferenzen sind nur zulässig, wenn das benannte Team im Auftragsfall in Gänze verfügbar ist.

Die formalen und inhaltlichen Anforderungen sind in der Anlage "Auswahlkriterien" geregelt. Nur vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungen mit allen geforderten Nachweisen (aktuell, gültig, max. 12 Monate alt) werden berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail sind ausgeschlossen; die Frist ist verbindlich.

Bei gleichwertigen Bewerbungen und Überzeichnung behält sich der Auftraggeber ein Losverfahren gemäß § 75 Abs. 6 VgV vor. Ausländische Nachweise werden anerkannt, wenn sie rechtskonform im Herkunftsland erstellt wurden und in mind. einfacher, deutscher Übersetzung vorliegen. Die bereitgestellten Unterlagen sind verbindlich und zwingend zu beachten. Die Vergabestelle prüft alle Bewerbungen bzw. Angebote. Fehlende Unterlagen können innerhalb einer Nachfrist (i. d. R. 6 Kalendertage) nachgefordert werden. Erfolgt keine fristgerechte Nachreichung, kann dies zum Ausschluss führen.

Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und ein bevollmächtigter Ansprechpartner benannt wird.

Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch über das angegebene Vergabeportal einzureichen. Die Angebotsaufforderung erfolgt in der Regel ca. 3 Wochen nach Ablauf der Einreichfrist und wird ausschließlich über das Vergabeportal versendet. Auch die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich über dieses Portal.

Es ist beabsichtigt die Frist für die Einreichung der Erstangebote, im Einvernehmen mit den Bewerbern auf 15 Tage zu verkürzen (vgl. § 17 (7) VgV). Eine Einverständniserklärung erfolgt über den Vordruck 1G.

Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf Basis der ursprünglichen Angebote zu erteilen (§ 17 Abs. 11 VgV).

Verhandlungsgespräche, sofern vorgesehen, dauern je Bieter ca. eine Stunde und finden persönlich oder digital statt.

Bewertung der Angebote:
Zuschlagskriterien gemäß Bekanntmachung. Beste Leistung pro Qualitätskriterium = 5 Punkte; Negative Abweichungen führen zu entsprechend niedrigeren Punktzahlen (nur ganze Punkte). Honorarangebote werden linear interpoliert (2 Nachkommastellen); bestes Angebot = 5 Punkte, Angebote ab dem doppelten Preis = 0 Punkte. Zuschlag an das wirtschaftlichste Angebot mit höchster Gesamtpunktzahl (§ 58 VgV). Bei Punktgleichheit entscheidet zunächst der Preis und bei bestehender Punktgleichheit das Los durch ein unabhängiges Gremium.

Fragen zum Verfahren sind ausschließlich über das Vergabeportal zu stellen. Anfragen per Telefon oder E-Mail werden nicht berücksichtigt. Antworten erfolgen anonymisiert über das Portal. Registrierte Nutzer erhalten Benachrichtigungen über neue Informationen.

Kontaktdaten im Teilnahmeantrag gelten bis Verfahrensende. Änderungen sind umgehend mitzuteilen; die auf der Plattform hinterlegte E-Mail-Adresse muss aktuell sein.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gemäß § 56 (2) VgV kann die Vergabestelle fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern.
Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor, keine Unterlagen nachzufordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und über die Erhöhung im Auftragsfall: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert) und über die Erhöhung im Auftragsfall auf mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden (2-fach maximiert) und auf mind. 1,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (2-fach maximiert).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers: Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI für die letzten 3 zusammenhängenden, abgerechneten Geschäftsjahre von mind. 0,2 Mio. Euro (netto).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

2C: Erklärung über die Beschäftigtenanzahl: Eigenerklärung über ein jährliches Mittel von mind. 2 der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter (Architekten oder Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur) für die letzten 3 zusammenhängenden Geschäftsjahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

2D: Eigenerklärung über die berufliche Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Berufliche Qualifikation des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (Nachweis durch Kammereintrag).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

2E: Eigenerklärung über die berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (Nachweis durch Studiennachweis).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

2F: Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten: Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder Erfahrung mit öffentlich geförderten Maßnahmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung