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Verfahrensangaben

ex post Bekanntmachung: Neubau Parkhaus inkl. Planungsleistungen

VO: VOB Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Technische Universität München
09-1512029-07
Arcisstraße 21
80333
München
Deutschland
DE212
ZA 4
orlowski@tum.de
089-289-14567

Angaben zum Auftraggeber

Obere, mittlere und untere Landesbehörde
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
09-0318006-60
Maximilianstraße 39
80538
München
Deutschland
DE212
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 8921762411
+49 8921762847

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45213312-3
45213310-9
45213300-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Neubau des Parkhauses für die Technische Universität München in Garching bei München, am nördlichen Ende der Friedrich-Ludwig-Bauer-Straße.

Die Errichtung des Parkhauses soll durch einen Generalübernehmer erfolgen. Leistung des GÜ ist die schlüsselfertige Planung, Genehmigung, Errichtung, behördliche Abnahme und Inbetriebnahme des vollfunktionsfähigen Parkhauses und beinhaltet alle hierfür erforderlichen Planungs-, Genehmigungs- und Bauleistungen vollumfänglich.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die 16 Parkebenen des Split-Level-Parkhauses werden über innenliegende Rampen für den Fahrverkehr erschlossen. Zur fußläufigen Erschließung und als Fluchtwegesystem des Parkhauses werden zwei Treppenhäuser ausgebildet.

Geplant ist die Erschließung und Anordnung von mindestens 504 PKW-Stellplätzen, wovon 180 Stellplätze als E-Ladeplätze vorgesehen werden. Hiervon sind 20 Ladeplätze zu realisieren und 160 Ladeplätze vorzurüsten. Hinzukommen mindestens 114 Fahrradstellplätze in den Freianlagen.

Das Parkhaus wird fassaden- und dachseitig begrünt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
23
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Friedrich-Ludwig-Bauer-Straße
85748
Garching bei M
Deutschland
DE21H

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über dezimal gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Auftragsbezogenes Planungskonzept

Der Bieter hat mit dem Angebot ein
- "Auftragsbezogenes Planungskonzept"
zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Der Auftraggeber erwartet hier eine nachvollziehbare und ganzheitliche Konzeption des Parkhauses, die erkennen lässt, wie der Auftragnehmer die ausgeschriebene Leistung auf Basis der vergabegegenständlichen Planung und Leistungsbeschreibung umsetzen wird, um im Hinblick auf Qualität, Quantität, Nutzung und Funktionalität des Parkhauses, aber auch unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und der energetischen Eigenschaften des Parkhauses eine möglichst optimale Leistung zu gewährleisten. Berücksichtigt werden dabei insbesondere auch Auswirkungen auf die voraussichtliche Nutzungsdauer und den voraussichtlichen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand.

Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte darzustellen:

- Grundrisse der wesentlichen Geschosse (Erdgeschoss, Regelgeschosse, Zugangsgeschoss zu Dach, Dachaufsicht, Ebene -1)

- Fassadenansichten und Regelschnitte (Querschnitt Rampen / Querschnitt Parkebene / Querschnitt Treppenhaus)

- Fassade: Der Bieter hat zu erläutern, wie die geforderte Begrünung der Fassaden und des Dachs und die Gestaltung der Fassade im Übrigen erfolgen soll, beispielsweise anhand von Detail-Schnitten und Detailzeichnungen, Abbildungen von Referenzprojekten, etc. Folgende Punkte sind insbesondere auszuführen:
o Benennung der vorgesehenen Rankhilfen und der darauf abgestimmten Begrünung (unter Berücksichtigung der Vorgaben der FLB)
o Detailierung der PV-Anlage unter Berücksichtigung der Dachbegrünung und statischer Erwägungen;
o Erläuterungen zu Nachhaltigkeit, Schutz vor Vandalismus, Nutzungsdauer und Pflege-/Wartungsaufwand (unter Berücksichtigung der Vorgaben der FLB)

- Gestaltung Innenbereich: Der Bieter hat aufzuzeigen, wie er das Wegeleitsystem im Innenbereich gestalten wird. Folgende Punkte sind insbesondere auszuführen:
o Darstellung der Gestaltung der Markierungen, Piktogramme und sonstigen Beschilderungen (bspw. Rettungswege)
o Orientierung und Schutz von Fußgängern.

- Chlorideintrag: Der Bieter hat darzustellen, wie Korrosion und Chlorideintrag an der Baukonstruktion vermieden wird. Folgende Punkte sind insbesondere auszuführen:
o Darstellung und Begründung der gewählten Konstruktionen für befahrene, tragende Konstruktionen, unter Berücksichtigung der aktuellen Ausführungsvarianten gemäß "DBV-Merkblatt Parkhäuser und Tiefgaragen" in der aktuellen Fassung;
o Erläuterung, wie mit Fugen in Planung und Ausführung im Hinblick auf die Einhaltung von Toleranzen, Befahrbarkeit, Verfüllungen und Chlorideintrag umgegangen wird.
o Den in KG 399.3 der FLB geforderten Instandhaltungsplan

Die vorgenannten Anforderungen und Erwartungen haben bei der Bewertung eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander. Die Unterlagen müssen einen klaren Bezug zu den übergebenen Planunterlagen haben und einen Planungsstand aufweisen.

Im Falle der Auftragserteilung ist der Bieter verpflichtet, die Leistungen entsprechend dem von ihm eingereichten auftragsbezogenen Planungskonzept zu erbringen.

Gewichtung
0,25

Zuschlagskriterium

Qualität
Auftragsbezogenes Durchführungskonzept

Der Bieter hat mit dem Angebot ein
- "Auftragsbezogenes Durchführungskonzept"
zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Der Auftraggeber erwartet hier eine nachvollziehbare und ganzheitliche Darstellung, die erkennen lässt, wie der Auftragnehmer die vertragsgegenständlichen Leistungen von der Planung bis zur Fertigstellung unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten, wie sie sich auch aus der funktionalen Leistungsbeschreibung inkl. Anlagen ergeben, durchführen wird, um den Leistungsumfang organisatorisch und terminlich möglichst sicher umzusetzen.

Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte darzustellen:

- Gesamtablauf: Der Bieter hat darzustellen, wie der Gesamtablauf des Projekts voraussichtlich erfolgen wird. Folgende Punkte sind insbesondere auszuführen:
o Darstellung des zeitlichen Ablaufs durch einen Detailablaufplan;
o Darstellung der geplanten Ablaufstruktur (Planung, Produktion, Lieferung, Einbau, Inbetriebnahme).

- Einrichtung und Logistik: Der Bieter hat darzustellen, wie Einrichtung und Logistik der Baustelle ablaufen werden. Folgende Punkte sind insbesondere auszuführen:
o Darstellung eines Baustelleneinrichtungskonzepts auf dem Baufeld unter Berücksichtigung der Verhältnisse vor Ort; (neben dem Baufeld stehen keine weiteren Flächen zur Verfügung)
o Darstellung der Baulogistik, unterteilt in einzelne Bauabschnitte.

Die vorgenannten Anforderungen und Erwartungen haben bei der Bewertung eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander. Die Unterlagen müssen einen klaren Bezug zu den übergebenen Planunterlagen haben.

Im Falle der Auftragserteilung ist der Bieter verpflichtet, die Leistungen entsprechend dem von ihm eingereichten auftragsbezogenen Durchführungskonzept zu erbringen.

Gewichtung
0,15

Zuschlagskriterium

Qualität
Angaben zu Projekt- und Bauleiter

Der Bieter hat mit dem Angebot das Formblatt
- "Angaben zu Projekt- und Bauleiter"
zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen.

Darin hat der Bieter die Eigenerklärung abzugeben, dass die von ihm für das Projekt einzusetzenden Projekt- und Bauleiter folgende Mindestanforderungen erfüllt:

- Projektleiter: Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter, berufliche Qualifikation eines abgeschlossenen Fachhochschul- oder Hochschulstudiums (Dipl.-Ing. oder Master im Bereich Bauingenieurwesen oder Architektur oder vergleichbare Qualifikation)

- Bauleiter: Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter berufliche Qualifikation eines abgeschlossenen Fachhochschul- oder Hochschulstudiums (Dipl.-Ing. oder Master im Bereich Bauingenieurwesen oder Architektur oder vergleichbare Qualifikation) oder die Qualifikation eines Meisters in dem jeweiligen einschlägigen Fach

Zur Bewertung der für den Auftragsgegenstand einschlägigen Erfahrung des Projekt- und des Bauleiters erwartet der AG eine nachvollziehbare Darstellung von jeweils mindestens zwei (2) mit dem Angebot anzugebenden persönlichen Referenzprojekten über nach Art, Inhalt und Umfang vergleichbare Leistungen aus dem Zeitraum von 01.01.2020 bis zum Ablauf der Angebotsfrist, die erkennen lassen, wie der Projektleiter und der Bauleiter vergleichbare Aufgaben in dieser Funktion in der Vergangenheit erfüllt haben, um prognostisch sicherzustellen, dass die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen bestmöglich erbracht werden.

Bewertet werden im Hinblick auf die Vergleichbarkeit Art, Inhalt und Umfang der jeweils erbrachten Leistungen sowie mit der Aufgabenstellung vergleichbare Anforderungen des Referenzprojekts und wie diese vom Projekt- und Bauleiter jeweils im Sinne des Projekterfolgs adressiert worden waren.

Die vorgenannten Anforderungen haben bei der Bewertung eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander.

Gewichtung
0,05

Zuschlagskriterium

Preis
Wertungsgesamtpreis brutto

Der Bieter hat mit dem Angebot einen Wertungsgesamtpreis brutto zu benennen und hierzu
- das ausgefüllte Formblatt "1.7_Pauschalpreisgliederung" sowie
- Angaben zur Preisermittlung entsprechend den VHB Bayern Formblättern 221 oder 222
zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen.

Der Wertungsgesamtpreis brutto muss sämtliche Kosten des Auftragnehmers abdecken. Er beinhaltet den Pauschalpreis für die Fertigstellung zuzüglich des Preises für die Wartung. Die Kosten für die Entsorgung kontaminierten Materials gemäß KG 311.3 werden abweichend hiervon mit einer Preisreferenz entsprechend der vorgegebenen Tonnage abgefragt. Im Auftragsfalle wird nach Aufwand abgerechnet. Die Kosten für die technische Bearbeitung der Gewerke wie Werkstatt- und Montagepläne, Arbeitsvorbereitung sowie sämtliche zur Erstellung der Leistung notwendigen Arbeiten, den Nebenleistungen und sämtliche sonstigen Kosten sind in den Pauschalpreisen der jeweiligen Positionen zu kalkulieren. Eventualpositionen werden, soweit vorliegend, im Wertungsgesamtpreis brutto berücksichtigt.

Der Auftragnehmer erklärt sich mit Abgabe eines Angebots mit einer diesbezüglichen Bindefrist von 3 Monaten nach Ablauf der jeweiligen Angebotsabgabefrist einverstanden.

Gewichtung
0,55
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Beschränkung der Zahl der aufzufordernden Bewerber
Anhand der nachfolgenden genannten Auswahlkriterien wird der Auftraggeber fünf (5) Bewerber auswählen, die er für das Verhandlungsverfahren auf Basis der Vergabeunterlagen zur Abgabe von Erstangeboten auffordert (vgl. § 3b EU Abs. 2 Nr. 3, § 3b EU Abs. 3 Nr. 3 VOB/A).

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fünf geeigneten Bewerber, welche nicht gemäß § 6e EU VOB/A ausgeschlossen wurden und welche die höchste Gesamtpunktzahl nach der nachfolgend genannten Punkteverteilung erreicht haben, zur Abgabe eines Erstangebots auffordern (vgl. § 3b EU Abs. 3 Nr. 2 VOB/A). Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Zahl von fünf (5) liegt, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren fortzuführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen (§ 3b EU Abs. 3 Nr. 3, § 3b EU Abs. 2 Nr. 3 Satz 6 VOB/A) und die nicht gemäß der § 6e EU VOB/A ausgeschlossen wurden. Ergeben sich auf Basis der nachfolgend genannten Punkteverteilung keine fünf (5) Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 5 zwei (2) Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 6. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid.

Die Punkte werden wie folgt vergeben:
Die Referenzprojekte des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nach Ziffer B.II.3.h) werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden weiteren Anforderungen gemacht werden und diese Anforderungen erfüllt sind. In diesem Fall erhalten die Referenzen jeweils die nachfolgend beschriebene Punktzahl je erfüllter weiterer Anforderung:

a. Anzahl der geschaffenen Pkw-Stellplätze (konventionelle Stellplätze und E-Ladeplätze): > 300 und <= 400 geschaffene Pkw-Stellplätze = 0,5 Punkte; > 400 und <= 500 geschaffene Pkw-Stellplätze = 1 Punkt; > 500 geschaffene Pkw-Stellplätze = 1,5 Punkte.

b. Anzahl der geschaffenen Pkw-Stellplätze, die als E-Ladeplätze vorgesehen und hierfür vom Bewerber entweder realisiert oder zumindest vorgerüstet worden sind: > 50 und <= 100 mindestens vorgerüstete E-Ladeplätze = 0,5 Punkte; > 100 und <=150 mindestens vorgerüstete E-Ladeplätze = 1 Punkt; > 150 mindestens vorgerüstete E-Ladeplätze = 1,5 Punkte.

c. Der Auftrag für das Referenzprojekt des Bewerbers umfasste die Umsetzung
- einer Dachbegrünung oder einer Fassadenbegrünung durch den AN = 1 Punkt
- einer Dachbegrünung und einer Fassadenbegrünung durch den AN = 2 Punkte.

d. Der Auftrag für das Referenzprojekt des Bewerbers beinhaltete die Erstellung der Ausführungsplanung gemäß LPH 5 nach HOAI, mindestens für die Gewerke Objektplanung, Tragwerksplanung und Planung der Technischen Ausrüstung = 2 Punkte.

e. Das Referenzprojekt des Bewerbers erfüllt Nachhaltigkeitskriterien nach folgender Maßgabe:

(1) Pro Erfüllung eines der nachfolgenden Nachhaltigkeitskriterien durch den AN in dem Referenzprojekt = 0,1 Punkte, insgesamt max. jedoch 0,5 Punkte
o Nachweis der Recyclingfähigkeit der Baustoffe über EPS (Environmental Product Declaration)
o Einsatz von CO2-reduziertem Beton / Stahl oder Recyclingbeton
o Umweltfreundliche Bauausführung (Umweltmanagement und Emissionsarme Baumaschinen)
o Rückbau- und Recyclingfähigkeit der Konstruktion (Urban Mining Index)
o PV Anlage auf mindestens 50% der Dachfläche
o Energieeffiziente Beleuchtung (Energieeffizienz von < 100 lm/W)
o Regenwasserversickerung oder Zisterne

oder (alternativ zu (1))

(2) Zertifizierung des Referenzprojekts mit einem Nachhaltigkeitslabel, z.B. DGNB Gold, LEED, BNB oder gleichwertig unter Mitwirkung des AN = 1 Punkt

Insgesamt können also für die bis zu 3 Referenzprojekte gemäß Ziffer B.II.3.h) bis zu 24 Punkte (3 x 8 Punkte) erzielt werden.

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

3
3
3

Größe der Unternehmen

0
0
0
0

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

1
0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

Neubau Parkhaus inkl. Planungsleistungen
Vertrag mit der GOLDBECK Süd GmbH
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Goldbeck Süd GmbH
HRB 228367
Großunternehmen
Anna-Sigmund-Straße 2-4
82061
Neuried
Deutschland
DE21H
mareen.scholz@goldbeck.de
+4989614547100
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

16.03.2026
27.03.2026

Angaben zum Angebot

Endgültiges Angebot der GOLDBECK Süd GmbH vom 05.02.2026
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung