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Verfahrensangaben

MüK - KS EWP Fachplanung Tragwerksplanung

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
16.04.2026
23.04.2026 08:00 Uhr
23.04.2026 08:01 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

München Klinik gGmbH
DE 814184919
Thalkirchner Straße 48
80337
München
Deutschland
DE212
judit.derdak@muenchen-klinik.de
+49 89 6794 2259

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
09-0318006-60
Maximilianstraße 39
80538
München
Deutschland
DE212
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 8921762411
+49 8921762847

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71327000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Neubau EWP Fachplanung Tragwerksplanung Klinikum Schwabing

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

1. Überblick Gesamtmaßnahme
Im Standort Schwabing des AG (Kölner Platz 1, 80804 München) beabsichtigt die München Klinik gGmbH die Realisierung eines dreiteiligen Gebäudekomplexes (Elternhaus, Wirtschaftshof, Parkhaus) auf dem Gelände des Klinikums Schwabing (Baufeld Haus 77).
2. Ziele der Planung
Gegenstand der ausgeschriebenen Planungsleistungen ist die Fachplanung Tragwerksplanung für den Neubau eines dreiteiligen Gebäudekomplexes bestehend aus Elternhaus, Wirtschaftshof inkl. zentraler Energieversorgung und Parkhaus auf dem Gelände des Klinikums Schwabing (Baufeld Haus 77).
Das Projekt umfasst mehrere Bestandteile:
- Elternhaus (EH): Neubau für Familien schwer kranker Kinder. Planung ab LP 5, Bau und Finanzierung erfolgen durch die Stiftung "Wir helfen München" aus Spendenmitteln. Die Leistungen des AN bis einschl. LP 4 werden also an die Stiftung zur weiteren Bearbeitung und Realisierung übergeben.
- Wirtschaftshof (WH): Zentralisierung Wirtschaftsfunktionen inkl. Tunnelgang und zentraler Energieversorgung. Leistungen des AN stufenweise bis LP 6.
- Parkhaus (PH): Split-Level-Bau, offene Fassade, 198 Stellplätze. Ladesäulenkonzept zu berücksichtigen. Leistungen des AN stufenweise bis LP 6.
- Baugrube/Verbau: Einheitlich für alle drei Gebäude vorab. Ingenieurleistungen Verbau werden separat vergeben (nicht Leistung des AN).
Besondere Planungsanforderungen/-rahmenbedingungen für Leistungen des AN:
- Bohrpfähle: Im Baufeld verbleiben aktuell ca. 40 Bohrpfähle (Tiefe ca. 8 m) sowie die Bodenplatte des ehemaligen Treppenhauses (Haus 77), diese müssen im Rahmen einer Vorabmaßnahme rückgebaut werden.
- "Hades": Der unterirdische Bestandskanal ("Hades") muss in Teilbereichen rück-gebaut und gesichert werden. Auch die im Hades laufenden Medien müssen um-verlegt werden.
- Schnittstelle Baugrube: Diese Maßnahmen müssen zwingend vor dem eigentlichen Erdaushub und dem Baubeginn der Baugrube (Stiftung) abgeschlossen sein.
- Denkmalschutz (Ensembleschutz), zu berücksichtigen durch AN;
- Mitwirkung an Einholung der Baugenehmigung für alle drei Projektteile durch AN,
- Erhalt NEA,
- Umverlegung Medientunnel.
Stufenweise Beauftragung:
- EH nur bis LPH 4 (danach Übergabe an Stiftung, die vrs. GÜ mit LP 5 und Realisierung beauftragen wird),
- WH+PH bis LPH 6 stufenweise; Stufen: LPH 1-2, soweit auf Basis Machbarkeitsstudie noch erforderlich, 3-4 / 5 / 6.
Besondere Leistungen gem. Leistungsbeschreibung, s. oben und auch, Anl. 1Leistungsbeschreibung
Nicht Gegenstand:
- Planung Baugrube/Verbau, Objektplanung Gebäude und Freianlagen, Fachplanungen HLSK, ELT, (jeweils separate Fachplaner).
Geschätzte Kosten brutto inkl. NK: EH ca. 10 Mio, PH ca. 7,57 Mio, WH ca. 7,23 Mio. Gesamt ca. 25 Mio EUR.
Termine:
- Baubeginn Baugrube spätestens 01.10.2026,
- Baubeginn EH 01/2027,
- Fertigstellung EH Q4/2028,
- Fertigstellung WH 06/2028,
- Fertigstellung PH 03/2029.
3. Geschätzte Gesamtbaukosten (EWP gesamt)
Die angegebenen Gesamtbaukosten wurden aus spezifischen Kennzahlen ermittelt:

Kostengruppe DIN 276:2018-12 Geschätzte Baukosten netto Geschätzte Baukosten brutto
KG 300 13.370.000 EUR 15.910.300 EUR
KG 400 4.630.000 EUR 5.509.700 EUR
Summe 18.000.000,00EUR 21.420.000,00EUR
Baukosten ohne Elternhaus
Kostengruppe DIN 276:2018-12 Geschätzte Baukosten netto Geschätzte Baukosten brutto
KG 300 8.930.000 EUR 10.626.700 EUR
KG 400 1.870.000 EUR 2.225.300 EUR
Summe 10.800.000 EUR 12.852.000 EUR

4. Einzuhaltende Termine
Termine:
- Baubeginn Baugrube spätestens 01.10.2026: Vorab: Bohrpfähle entfernen, Hades tw. Rückbau/Umbau und Umverlegung Medien,,
- Baubeginn EH 01/2027,
- Fertigstellung EH Q4/2028,
- Fertigstellung WH 06/2028,
- Fertigstellung PH 03/2029.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
11.04.2026
31.03.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE212

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über dezimal gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Auftragsbezogenes Konzept zur Herangehensweise an die Planung

Auftragsbezogenes Konzept zur Herangehensweise an die Planung

Gewichtung
0,20

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung der Projektleitung

Erfahrung der Projektleitung

Gewichtung
0,15

Zuschlagskriterium

Qualität
Organisation des Projektteams

Organisation des Projektteams

Gewichtung
0,15

Zuschlagskriterium

Preis
Wertungsgesamtpreis brutto

Wertungsgesamtpreis brutto

Gewichtung
0,50
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

§ 14 Abs. 4 Nr. 9 VgV: Erbringung von zusätzlichen Leistungen oder Wiederholungsleistungen, soweit diese im Projekt erforderlich werden; die Honorierung richtet sich nach den Vertragsbestimmungen sowie der HOAI.

Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber behält sich im Falle der Kündigung des Auftragnehmers oder sonstigen Vertragsbeendigung (z. B. wg. Insolvenz oder Schlechtleistung) vor, in der Folge den in dem vorliegenden Vergabeverfahren zweitplatzierten Bieter zu dessen Angebotspreisen mit den Restleistungen zu beauftragen, die noch nicht erbracht sind (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 GWB).

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PM9EP

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Ein-reichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Aufforderung zur Interes-sensbestätigung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Aufforde-rung zur Interessensbestätigung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsab-gabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Fest-stellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ih-res Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die Vergabeplattform) der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bie-ter kommt es nicht an.
Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirk-samkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

3
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

s. § 56 VgV

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

§§ 123, 124 GWB sowie gem. Formblatt Anl 5_Ausschl.gründe_Eignung

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Umsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Fachplanung Tragwerksplanung) des Bieters, jeweils der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto.

Mindestanforderung ist ein Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Fachplanung Tragwerksplanung) des Bieters, jeweils der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), von mindestens 1 Mio. EUR netto / Jahr.

Bei Bietergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Fachplanung Tragwerksplanung) des Bieters.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Zahl der Beschäftigten und der Führungskräfte

Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bieters jeweils in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023-2025) ersichtlich ist.

Mindestanforderung ist eine durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jeweils der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025) von mindestens 10 in jedem Geschäftsjahr.

Bei einer Bietergemeinschaft sind je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft zu addieren; entsprechendes gilt für die durchschnittliche Zahl der Führungskräfte jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft je Jahr.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung

Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bieters

1. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 5.000.000,00 EUR für Personenschäden und
2. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 5.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden),
3. wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssummen pro Kalenderjahr betragen muss,

bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen.

Im Falle von geringeren Deckungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend unter Ziffer 1 bis 3 genannt, ist eine Bestätigung des Bieters einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehende Anforderungen unter Ziffer 1 bis 3 angepasst werden wird.

Bei Bietergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Bestätigung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eigenerklärung über drei (3) geeignete Referenzprojekte (Mindestanforderung) des Bieters/des Mitglieds oder der Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Angabe:

- bei Bietergemeinschaften: des Namens des Unternehmens, das das Referenzprojekt durchgeführt hat,
- der Rolle des Referenznehmers in dem Referenzprojekt,
- der Projektbezeichnung und Projektbeschreibung,
- der beauftragten und erbrachten Leistungen des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft,
- des Auftragswerts dieser beauftragten und erbrachten Leistungen,
- des Zeitraums der Leistungserbringung dieser beauftragten und erbrachten Leistungen,
- des Namens und der Anschrift des Auftraggebers des Referenzprojektes (nicht eines externen Dritten) und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Die 3 Referenzprojekte gelten als geeignet, wenn die folgenden Mindestanforderungen erfüllt sind:
1. Jedes der 3 Referenzprojekte beinhaltet dem Bieter beauftragte und von ihm erbrachte Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. i. V. m. Anlage 14 HOAI, mit folgenden weiteren Mindestanforderungen:
a) in den drei Referenzprojekten sind dem Bieter beauftragt und von ihm erbracht die Leistungen mindestens der Leistungsphasen 1 bis 6 der Fachplanung Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. i. V. m. Anlage 14 HOAI;
b) mindestens eines der Referenzprojekte beinhaltet die Fachplanung Tragwerksplanung für ein Parkhaus oder Parkdeck, jeweils mit einer Stellplatzanzahl von mindestens 50 Stellplätzen;
c) mindestens zwei der Referenzprojekte beinhalten die Fachplanung Tragwerksplanung für einen Wirtschaftshof oder vergleichbare Bauwerke mit aufstehenden sowie getrennten, aber angrenzenden und aufeinander abgestimmten Tragwerken (vergleichbar zur vorliegenden Planungsaufgabe mit Wirtschaftshof, Parkhaus und Elternhaus);
Ein Referenzprojekt kann mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen.
2. Baukosten jedes Referenzprojekts der Kostengruppe 300 + 400 nach DIN 276:2018-12: Mindestens 7 Mio. EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bieters/des Mitglieds oder der Mitglieder der Bietergemeinschaft erfasst sind (z. B. wenn sich der Referenzauftrag nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezog).
3. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Angebote in diesem Verfahren: Der Bieter hat die Leistungsphase 6 im Zeitraum 01.01.2021 bis zum Fristablauf zur Abgabe der Angebote fertiggestellt (das Referenzprojekt kann insgesamt vor 2021 begonnen worden sein).

Bei Bietergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied der Bietergemeinschaft zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bietergemeinschaft zugerechnet.

Es werden nur die vom Bieter im Formblatt Nichtvorliegen von Ausschlussgründen/Eignung (Anlage 5) an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Auf die weiteren an die Referenzen gestellten Anforderungen und der geforderten Form der Referenzangaben wird auf die Angaben im Formblatt Nichtvorliegen von Ausschluss-gründen/Eignung (Anlage 5) verwiesen.

Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Angebotes.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

s. Vergabeunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung