Auf der obersten Geschossdecke des Bestandes wurde ursprünglich eine Dämmung, darauf ein Aufbeton
als Gefällebeton mit 2 -5 % G efälle und darauf eine Abdichtung mit Bitumenschweißbahn ausgeführt .
Dieser bestehende Aufbau wird im Zuge der Aufstockung komplett bis auf die OK Rohdecke abgebrochen.
Die neuen Dächer der beiden Wohntrakte werden zunächst in ihrer Tragkonstruktion als neue
Brettschichtholzdecken gebildet und nachfolgend als Flachdächer mit außenliegender Entwässerung und
einem Dachüberstand ausgeführt.
Auf die Brettschichtholzdecke wird eine verschweißte Dampfsperre auf Trennlage aufgebracht. H ierauf wird
das Flachdach wird mit einem Gefälle von ca. 2-3% in Form einer druckfesten Gefälledämmung ausgebildet.
Die Dämmschicht wird mit einer bituminösen Dachabdichtung gemäß Flachdachrichtlinie versehen und
darauf eine Kiesschicht als Schutz vor Sonneneinstrahlung und mechanische Beschädigung aufgebracht.
An den Traufseiten der Wohntrakte werden die Dachüberstände mit einer umliegenden Regenrinne versehen
und verkleidet .
Auf den beiden Wohntrakten ist im Dachbereich jeweils eine PV- Anlage vorgesehen.
Notwendige Durchdurchdringungen ( Grundleitungsentlüftungen, Abluftführungen, A nschlüsse PV- Anlagen )
sind sorgfältig über die bituminöse Dachhaut zu führen und in dieser einzudichten.
Der Verbinder wird als Flachdach mit Attika und innenliegender Entwässerung ausgeführt . D ie neue FT -
Deckenkonstruktion des Verbinders bildet die Basis der Dachkonstruktion. Diese wird mit einer bituminösen
Dachabdichtung gemäß Flachdachrichtlinie versehen. Die Anschlusspunkte wie Einläufe , Notüberläufe und
Entlüftungen werden entsprechend den Erfordernissen ausgeführt .
Der Zugang zum Dach erfolgt über einen Dachausstieg im Bereich des neuen Verbinders , d er gleichzeitig als
RWA- Anlage zur Entrauchung des Treppenhauses dient.
Der Übergang zwischen Fassade / D achabschluss im Bereich des Verbinders erfolgt über den Einbau
geeigneter Dachrandprofile bzw. d urch die Ausführung gedämmter, in die Dachabdichtung einbezogener ,
verblechter Attikaausbildungen.
Aufgrund des geringen Abstandes zur Bibliothek ist das Gebäude mit einer harten Bedachung auszuführen.
Die Entwässerung der neuen Dächer erfolgt mit Ausnahme des Verbinders als Außenentwässerung in freiem
Gefälle ( Freispiegelleitung) . Die Dachentwässerung erfolgt im Bereich der Wohntrakte außenliegend und im
Bereich des Verbinders innenliegend über einen vordefinierten Einlaufpunkt sowie eine hinreichend
dimensionierte Notentwässerung.