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Sanierungsarbeiten an Kanalschächten Tuttlingen
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Tuttlingen
Rathausstraße 1
78532
Tuttlingen
Deutschland
21060/03753
Fachbereich Bauservice und Gutachterwesen
Abt. Vergabestelle und Vertragsmanagement
+49 7461-99461
+49 7461-995461
bauservice@tuttlingen.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6UML5M

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6UML5M/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

EBS26-02 Sanierungsarbeiten an Kanalschächten Tuttlingen:

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Tuttlingen schreibt für das Jahr 2026 die Sanierung von ca. 20 bis 25 Kanalschächten aus.

In der Stadt Tuttlingen sind viele Kanalschächte rechteckig mit Schachtunterteilen und Schachtwänden aus Ortbeton. Die Schachtoberteile (Schachthälse) bestehen aus Mauerwerk. Oft ist das Mauerwerk durch Einflüsse von Kanalgasen und Witterung zerstört. Ein Großteil der Schachthälse und der quadratischen oder runden Schachtabdeckungen sind schadhaft und müssen erneuert werden.
Für die Sanierung der Schachtoberteile müssen folgende Leistungen erbracht werden:

- Schneiden und ausbrechen der bituminösen Schichten um die Kanalschächte, Erdaushub und Beseitigung des Mauerwerkes bis zu den Schachtwänden aus Ortbeton
- Einbau von vorgefertigten Schachtkonen, Abdeckplatten und Ausgleichsringen
- Ausbau und Einbau von quadratischen Begu-Schachtabdeckungen
- Einbau runder einwalzbarer Schachtabdeckungen in die bituminöse Deckschicht
- Herstellen von bituminösen Tragschichten und Deckschichten

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

78532
Tuttlingen und Stadtteile

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Es wird die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung um ein Jahr bis zum 31.03.2028 in Aussicht gestellt, sofern beide Vertragspartner dies wünschen und die Stadtentwässerung den Auftragnehmer um Vertragsverlängerung bittet.
Die Stadtentwässerung wird dies vor dem 31.03.2027 bekunden.

Sofern der Auftragnehmer an einer Vertragsverlängerung (bis 31.03.2028) interessiert ist, hat er auf dem Blatt "Vertragsverlängerung" (siehe Seite 34 im Leistungsverzeichnis) ein Auf- oder Abgebot einzutragen.
Bei einer evtl. Vertragsverlängerung werden dann sämtliche Einheitspreise mit diesem Auf- bzw. Abgebot für den Abrechnungszeitraum 01.04.2027 - 31.03.2028 zugrunde gelegt.

Laufzeit bzw. Dauer

11.05.2026
31.03.2027

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Nachweisführung zur Eignung:

Präqualifizierte Unternehmen führen den vorläufigen Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Unter Nr. 5.2 des Angebotsschreibens "KEV 115.1 (B) Ang" sind die Nummern anzugeben, unter denen das Unternehmen im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen ist. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnisses) geführt werden.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" nach Formblatt "KEV 179 AngErg Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen nach Formblatt "KEV 179 AngErg Eignung" auch für diese abzugeben.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" (KEV 179 AngErg Eignung) genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" (KEV 179 AngErg Eignung) ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann auch als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden.

Leistungsfähigkeitsnachweise:

- Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in Euro jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

- Angaben über die Ausführung von Bauleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste), wobei für die drei wichtigsten Bauleistungen nähere Angaben zu machen sind ("KEV 179 AngErg Eignung" Seiten 3 und 4). Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist zu den benannten Referenzen je eine schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers vorlegen, dass die Leistungen auftragsgemäß erbracht wurden. Der Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers ist zu benennen.

- Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal, zu machen.

- Angaben über die Eintragung in das Berufsregister: Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind zur Bestätigung die entsprechenden Erklärungen vorzulegen (Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer).

- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation

- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt: Erklärung über Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A, Erklärung, dass der Bieter in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt bzw. aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz (§ 150a GewO) anfordern.

- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurde. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, sowie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen.

- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft: Bestätigung über Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.

- Die jeweils genannten Bestätigungen/Nachweise zu den Eigenerklärungen müssen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten angemessenen Frist vorgelegt werden.

- Bei Einsatz von Nachunternehmen: Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Mit der Angebotsabgabe ist Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen anzugeben und auf Verlangen die vorgesehenen Nachunternehmen zu benennen (Name, Anschrift und Berufsgenossenschaft (einschließlich Mitgliedsnummer)). Hierfür werden die Formblätter "KEV 176.1 AngErg NU Nr. 1" und "KEV 176.2 AngErg NU Nr. 2" zur Verfügung gestellt.

- Mindestlohn: Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 21 des Gesetzes zur Regelung des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Die Erklärung erfolgt mittels Formblatt KEV 179.3 AngErg Tariftreue/Mindestlohn - Verpflichtungserklärung Mindestlohn (Verpflichtung zur Einhaltung von Mindestentgelten nach dem LTMG).

- Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers: Nachweis über eine Betriebshaftpflichtversicherung

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Siehe Vergabeunterlagen. Die VOB/B findet Anwendung.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

16.04.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

15.05.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

16.04.2026 10:05 Uhr

Ein öffentlicher Termin zur Angebotsöffnung findet nicht statt, da nur elektronische Angebote zugelassen sind.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Bieterkommunikation findet bis zur Angebotsöffnung ausschließlich elektronisch über den Button "Kommunikation" auf der Vergabeplattform DTVP statt; danach auch schriftlich oder in Textform.
Anfragen zur Ausschreibung sind über den Button "Kommunikation" im Deutschen Vergabeportal DTVP zu stellen.
Elektronische Angebote sind über den Button "Angebote" abzugeben.
Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zum Vergabemarktplatz und zur elektronischen Angebotsabgabe über das Bietertool finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/ .

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Regierungspräsidium Freiburg
Bissierstraße 7
79114
Freiburg i.Br.
Deutschland
0761/208-0
0761/208-394200
poststelle@rpf.bwl.de
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