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Donauentwicklung Tuttlingen Teilprojekt Golem
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Tuttlingen
Rathausstraße 1
78532
Tuttlingen
Deutschland
21060/03753
Fachbereich Bauservice und Gutachterwesen
Sachgebiet Zentrale Vergabestelle
+49 7461-9461
+49 7461-995461
bauservice@tuttlingen.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6UMARA

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6UMARA/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Das Projekt "Golem" ist Teil der Donauentwicklung Tuttlingen und liegt im Teilprojekt 6. Die Stadt Tuttlingen hat im Rahmen der Gartenschau 2003 diesen Uferbereich der Golem-Bootslände erstmalig hergestellt. Zum damaligen Zeitpunkt war die Donau noch aufgestaut, mittlerweile erfolgt kein Aufstau mehr. Durch den reduzierten Wasserstand kommt es in der Folge zu einer Vielzahl von baulichen und sicherheitsrelevanten Mängeln, die im Zuge dieser Baumaßnahme korrigiert werden.

Der Bereich der ehemaligen Bootslände unterhalb der Terrasse des aktiven Gastronomiebetriebs Golem wird teilweise zurück gebaut und bis zur Wasserlinie neugestaltet. Ebenso werden die drei seitlich gelegenen Betonstege durch einen neugestalteten Uferzugang und durch Aufenthaltsbereiche aus Sitzkanten und Natursteinpflasterungen sowie Trittstufen aus gebrauchten Natursteinbordsteinen ergänzt, um Besuchern den Zugang zur Wasserlinie der Donau zu ermöglichen. Diese kleinräumig gestalteten Uferbereiche sollen mit Kalksteinplatten, Donaukies und mit einzelnen Sitzsteinen am Ufer ausgebildet werden. Naturnahe Staudenpflanzungen zwischen den Stegen wechseln mit einer extensiven Rasen- und Wiesenfläche ab. Seitlich wird eine Pflegezufahrt befahrbar mit einer Standfläche ausgebaut.

Wesentliche Ausführungsmengen:
- Gesamtfläche: ca. 1.300 m2
- Vegetationsflächen: ca. 790 m2
- Wiese / Ufersaum: ca. 720 m2
- Pflanzflächen, Stauden: ca. 70 m2
- Solitärbaum: 1 St.

Mauern und Treppen:
- Kalksteinquader gelblich: ca. 94 lfm
- Naturstein- Stellkanten für Treppenanlage: ca. 38 lfm

Belagsflächen:
- Pflasterflächen Großpflaster - gebraucht: ca. 115 m2
- Wassergebundene Decken: ca. 270 m2
- Krustenplatten Kalkstein: ca. 90 m2

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Bereich Golem-Bootslände an der Donau
Stuttgarter Straße, westlich des Scala-Wehrs
78532
Tuttlingen

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Fertigstellung der Arbeiten am Gewässerrand bis 30.09.2026. Gesamtfertigstellung bis 31.10.2026

Laufzeit bzw. Dauer

03.08.2026
31.10.2026

Nebenangebote

Ja

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Nachweisführung zur Eignung:

Präqualifizierte Unternehmen führen den vorläufigen Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Unter Nr. 5.2 des Angebotsschreibens "KEV 115.1 (B) Ang" sind die Nummern anzugeben, unter denen das Unternehmen im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen ist. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnisses) geführt werden.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" nach Formblatt "KEV 179 AngErg Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen nach Formblatt "KEV 179 AngErg Eignung" auch für diese abzugeben.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" (KEV 179 AngErg Eignung) genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" (KEV 179 AngErg Eignung) ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann auch als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden.

Leistungsfähigkeitsnachweise:

- Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in Euro jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

- Angaben über die Ausführung von Bauleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste), wobei für die drei wichtigsten Bauleistungen nähere Angaben zu machen sind ("KEV 179 AngErg Eignung" Seiten 3 und 4). Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist zu den benannten Referenzen je eine schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers vorlegen, dass die Leistungen auftragsgemäß erbracht wurden. Der Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers ist zu benennen.

- Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal, zu machen.

- Angaben über die Eintragung in das Berufsregister: Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind zur Bestätigung die entsprechenden Erklärungen vorzulegen (Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer).

- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation

- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt: Erklärung über Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A, Erklärung, dass der Bieter in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt bzw. aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz (§ 150a GewO) anfordern.

- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurde. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, sowie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen.

- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft: Bestätigung über Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.

- Die jeweils genannten Bestätigungen/Nachweise zu den Eigenerklärungen müssen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten angemessenen Frist vorgelegt werden.

- Mindestlohn: Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 21 des Gesetzes zur Regelung des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Die Erklärung erfolgt mittels Formblatt KEV 179.3 AngErg Tariftreue/Mindestlohn - Verpflichtungserklärung Mindestlohn (Verpflichtung zur Einhaltung von Mindestentgelten nach dem LTMG).

- Bei Einsatz von Nachunternehmen: Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Mit der Angebotsabgabe ist Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen anzugeben und auf Verlangen die vorgesehenen Nachunternehmen zu benennen (Name, Anschrift und Berufsgenossenschaft (einschließlich Mitgliedsnummer)). Hierfür werden die Formblätter "KEV 176.1 AngErg NU Nr. 1" und "KEV 176.2 AngErg NU Nr. 2" zur Verfügung gestellt.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Siehe Vergabeunterlagen. Die VOB/A findet Anwendung.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

- Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme inkl. USt.
- Sicherheit für die Mängelgewährleistung in Höhe von 3 v.H. der Abrechnungssumme (brutto) einschließlich erteilter Nachträge

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

27.05.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

26.06.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

27.05.2026 10:05 Uhr

Ein öffentlicher Termin zur Angebotsöffnung findet nicht statt, da nur elektronische Angebote zugelassen sind.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Bieterkommunikation findet bis zur Angebotsöffnung ausschließlich elektronisch über den Button "Kommunikation" auf der Vergabeplattform DTVP statt; danach auch schriftlich oder in Textform.
Anfragen zur Ausschreibung sind über den Button "Kommunikation" im Deutschen Vergabeportal DTVP zu stellen.
Elektronische Angebote sind über den Button "Angebote" abzugeben.
Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zum Vergabemarktplatz und zur elektronischen Angebotsabgabe über das Bietertool finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/ .

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Regierungspräsidium Freiburg
Bissierstraße 7
79114
Freiburg i. Br.
Deutschland
0761 / 208-0
0761 / 208-394200
poststelle@rpf.bwl.de
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