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Verfahrensangaben

Gewässerökologische Umgestaltung Donau und Eltamündung in Tuttlingen

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Tuttlingen
08327050-A8299-59
Rathausstraße 1
78532
Tuttlingen
Deutschland
DE137
Fachbereich 9.1 - Bauservice Vergabestelle und Vertragsmanagement
bauservice@tuttlingen.de
+49 7461 99-232
+49 7461 995-232

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721 9268730
+49 721 9263985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
71000000-8
71330000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Donauentwicklung in Tuttlingen ist das größte Stadtentwicklungsprojekt seit dem Wiederaufbau der Innenstadt nach dem Stadtbrand von 1803 und der Gartenschau im Jahr 2003. Auf 5 km Länge Bearbeitungsraum bietet sich die einmalige Chance, die innerstädtische Donau sowie angrenzende Verbindungen, Freiräume und Orte neu zu denken und zukunftsfähig zu gestalten. Die geplanten Maßnahmen reagieren dabei nicht nur auf neue gesetzliche Rahmenbedingungen und das Verbot der Jahrhunderte bestandenen Vollaufstauung der Donau, sondern setzen bewusst auf eine nachhaltige, klimaresiliente und lebenswerte Weiterentwicklung von Tuttlingens Grün- und Wasserflächen. Aufgrund der großen räumlichen Entfernungen und der vielfältigen Sachverhalte wird derzeit in acht Teilprojekten geplant, gestaltet und gebaut.

Ziel der Teilprojekte 2 und 4 ist die gewässerökologische Umgestaltung der Donau und der Eltamündung in Tuttlingen.

Die im Rahmen einer Machbarkeitsstudie entwickelte und beschlossene Vorplanung bildet die verbindliche Grundlage für die anzubietenden Planungsleistungen. Mit diesen erarbeiteten Vorplanungen werden grundsätzliche Verbesserungen in der Gewässerökologie, der Hydraulik und der Gewässermorphologie erzielt. Die Beachtung der Ziele der Landesstudie Gewässerökologie sind auch bei den weiteren Planungen Grundvoraussetzung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im Rahmen des hiermit ausgeschriebenen VgV-Verfahrens wird ein Fachbüro gesucht, dass die beschriebenen Planungen für die Teilprojekte 2 (erster Bauabschnitt) und 4 fortsetzt.
Die Planungen der TP 2 und 4 im Bereich der alten und der neuen Eltamündung sind räumlich und funktional sowohl in der weiteren Planung, als auch in der Ausführung nahezu untrennbar miteinander verwoben. Die vorliegenden Vorentwürfe müssen gemeinsam weiter geplant werden. Die abgefragten Planungsleistungen werden deshalb auch nur gemeinsam vergeben.

Der Auftrag für beide Teilprojekte umfasst freiberufliche Tätigkeiten im Bereich der Leistungen Ingenieurbauwerke gem. § 41 Nr. 3 HOAI und § 43 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 12 und umfasst die Leistungsphasen (Lph) 3 bis 8. Inwieweit die anbietenden Büros noch ergänzende Teilleistungen für die Lph 1 + 2 HOAI der vorliegenden Planungen anbieten möchten, liegt in deren Ermessen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
- Zunächst werden die Lph 3 und 4 beauftragt.
- Nach Abschluss der Lph 4 und erteilter Genehmigung, erfolgt in Abhängigkeit der Bereitstellung der finanziellen Mittel für den Bau durch das Land (für das TP 2) und durch die Stadt (für das TP 4) die weitere Beauftragung der Lph 5 bis 8. Ein Anspruch auf die Folgebeauftragung besteht nicht.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
401.461,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
4
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
78532
Tuttlingen
Deutschland
DE137

Donau/Eltamündung (lt. Übersichtsplan Teilprojekte)

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Projekteinschätzung

Erkennen der Aufgabenstellung und der Projektanforderung (Herangehensweise, Kenntnisse über hydrologische und ökologische Besonderheiten der Donau im Raum Tuttlingen): 20%
Organisation und zeitliche Abfolge der Projektabwicklung (Einbindung der TP 1 + 3 in die Gesamtplanung der TP 2 + 4): 10%
Erwartete Zusammenarbeit mit Auftraggeber und Projektbeteiligten: 5%

Gewichtung
35,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Präsentation der fachlichen Leistung

Anhand einer vergleichbaren Aufgabenstellung:
Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich landschaftlich-städtebaulicher Einbindung, Ökologie, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit: 15%
Methodik zur Termineinhaltung: 5%
Methodik zur Kosteneinhaltung: 5%

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Eindrücke aus dem Bewerbungsgespräch

Vorgesehener Projektleiter - Planung: 15%
Vorgesehenes Projektteam - Planung: 5%

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Honorarangebot vorzugsweise i. R. d. HOAI. Das niedrigste Honorarangebot (= Summe beider Teilangebote) wird mit 5 Punkten (volle Punktzahl) bewertet. Die übrigen Honorarangebote werden mit einem prozentualen Abzug entsprechend der Abweichung vom niedrigsten Angebot bewertet. (ab + 100% = 0 Punkte). Zwischenwerte werden linear interpoliert und auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Gesamteindruck der Präsentation

Gesamteindruck der Präsentation

Gewichtung
5,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Für das Projekt wird eine Förderung beim Land Baden-Württemberg beantragt.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

2-stufiges Verfahren mit voran geschaltetem Teilnahmewettbewerb:

1. Stufe - Teilnahmewettbewerb:
Für den Teilnahmewettbewerb ist der beigefügte Bewerberbogen mit den Beiblättern A-G zu verwenden, der heruntergeladen werden kann. Dieser ist vollständig ausgefüllt zusammen mit den angeforderten Nachweisen und Erklärungen fristgemäß einzureichen. Bei Erfüllung aller Mindestanforderungen ist die Rangfolge der nach Wertung erreichten Punktezahl maßgeblich. Die drei - höchstens vier - Bewerber, die die Kriterien am besten erfüllen, kommen weiter in die Stufe 2 des Verfahrens; bei Gleichstand entscheidet das Los, vgl. § 75 Abs. 6 VgV.

2. Stufe - Verhandlungsverfahren:
Die für die zweite Stufe zugelassenen Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein Honorarangebot zu unterbreiten. Die Angebotsfrist gemäß § 17 Abs. 7 VgV wird von 30 wird auf 15 Kalendertage verkürzt, wenn die Bewerber damit einverstanden sind (siehe Beiblatt D). Jeder zugelassene Teilnehmer wird zu einem Vorstellungs- und Verhandlungsgespräch eingeladen, bei dem er sich und sein Planungsteam vorstellt. Der Termin wird dann noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet.
Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

778818-2025

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

3
3
4

Größe der Unternehmen

2
0
2
0

Herkunft der Unternehmen

Überprüfung der Angebote

Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

Verträge Nr. 1523 und 1524
25-44 Gewässerökologische Umgestaltung Donau und Eltamündung in Tuttlingen
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

aquasoli Ingenieurbüro, Inh. B. Unterreitmeier
DE246547897
Kleines Unternehmen
Haunertinger Straße 1a
83313
Siegsdorf
Deutschland
DE21M
info@aquasoli.eu
+49 8662 6644410
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Noch nicht bekannt
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

24.02.2026
06.03.2026

Angaben zum Wert des Auftrags

401.461,00
EUR

Angaben zum Angebot

25-44
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung