BSF - Thermalsolbad - Schutzmaßnahmen bestehender Bauteile
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bäder, Sport und Freizeit Salzgitter GmbH
Zum Salzgittersee 29
38226
Salzgitter
Deutschland
+49 511220074-66
vergabestelle@bbt-kanzlei.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JM2Y4

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JM2Y4/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Im Rahmen der geplanten Sanierung und Modernisierung des Thermalsolbades wird das bestehende Außenbecken umfassend instand gesetzt und eine neue Wärmehalle errichtet. Hierfür wird zunächst die bestehende, keilförmig verglaste Wärmehalle vollständig zurückgebaut und durch einen modernen, kubischen Neubau mit Dachüberstand ersetzt. Der Bestand wird hierbei besonders gegen Beschädigung, Verunreinigung, Staub und Witterungseinflüsse geschützt. Zudem bleibt das Thermalsolebad während der Bauzeit im laufenden Betrieb, sodass neben der baulichen Sorgfalt auch auf die Diskretion und Vorsicht gegenüber den Badegästen gegeben sein muss.

Die Wärmehalle dient als Verbindungselement zwischen Innen- und Außenbereich, sowie Bestand und Neubau des Thermalsolbades und ermöglicht den ganzjährigen Zugang zum Außenbecken. Die Anschlüsse des Neubaus werden sorgfältig an den Bestand ausgeführt. Ergänzend wird eine Aufenthaltsfläche für Liegestühle integriert. Zur Sicherstellung der Barrierefreiheit wird ein Lift vorgesehen, der allen Nutzergruppen einen uneingeschränkten Zugang zum Außenbecken ermöglicht.

Die Tragkonstruktion der neuen Wärmehalle besteht überwiegend aus Holz und Stahl, wobei der Stahl nur mit duplexbeschichteter Oberfläche mind. C5 ausgeführt wird. Die Gebäudehülle wird als Pfosten-Riegelfassade ausgeführt ebenfalls mit mind. C5 Korrosionsschutz. Das Dach wird als gedämmte Holztragschale mit Gefälledämmung und extensiver Dachbegrünung hergestellt.

Das energetische Konzept des Neubaus zielt auf eine deutliche Verbesserung des Wärmeschutzes und eine Reduzierung des Energieverbrauchs ab.

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Schutzmaßnahmen bestehender Bauteile.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Thermalsolbad Salzgitter-Bad
Parkallee 3
38259
Salzgitter

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

30.11.2026
30.07.2027

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Mit dem Angebot ist der Nachweis der Eignung vorläufig durch die "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 124 VHB (Eigenerklärung zur Eignung)) oder durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) darzulegen. Die Eigenerklärung zur Eignung umfasst die folgenden Angaben:

1. den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
2. die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
3. die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal;
4. die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes;
5. ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde;
6. ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet;
7. dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt;
8. dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde;
9. dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.

Die Bieter, deren Angebot in die engere Wahl kommen, müssen gemäß § 6b Abs. 2 VOB/A auf Verlagen des Auftraggebers zur Bestätigung der Eigenerklärung die nachfolgenden Nachweise vorlegen, soweit diese nicht über das Präqualifikationsverzeichnis abrufbar sind:

1. Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen;
2. Mindestens 3 Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mit den im Formblatt 124 VHB (Eigenerklärung zur Eignung) genannten Angaben (hierfür kann das Formblatt 444 VHB (Referenzbescheinigung) verwendet werden);
3. Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (2023, 2024 und 2025) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal;
4. Nachweis über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle des Unternehmens- oder Wohnsitzes;
5. Falls zutreffend, rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan;
6. Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit das Unternehmen beitragspflichtig ist), Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG;
7. Unbedenklichkeitsbescheinigung der gesetzlichen Sozialversicherungsträger gemäß § 8 Abs. 2 NTVergG;
8. Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für das Unternehmen zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen.

Beruft sich der Bieter zur Erfüllung der Leistung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die o. g. Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.

Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sicherheitsleistung für Mängelansprüche:
Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte/mit Siegel versehene Erklärung abzugeben.

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

19.10.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

18.11.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

19.10.2026 10:01 Uhr

Die Öffnung der elektronischen Angebote erfolgt elektronisch durch mindestens 2 Vertretern des Auftraggebers (§ 14 Abs.1 VOB/A)

Die elektronische Öffnung der Angebote findet ohne die Beteiligung von Bietern statt (§ 14 VOB/A).

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zu dem unter "Schlusstermin für den Eingang der Angebote" festgelegten Termin einzureichen.

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center.

Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Angebotes darauf hinzuweisen.

Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation in diesem Vergabeverfahren über das elektronische Vergabeportal "Deutsches Vergabeportal" (https://www.dtvp.de/Center) erfolgt.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
Friedrichswall 1
30159
Hannover
Deutschland
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