Die Köhlbrandbrücke ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen im Hamburger Hafen und verbindet die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Bundesautobahn A7. Die Schrägseilbrücke hat eine prognostizierte wirtschaftliche und technische Lebensdauer bis 2030. Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) plant für die Aufrechterhaltung der Haupthafenroute den Neubau der Köhlbrandquerung (KBQ) in Form einer Brücke.
Durch das geplante Bauvorhaben wird auch der Rugenberger Hafen und der Vorhafen der Rugenberger Schleuse in Anspruch genommen (s. Anlage 1). Nach Luftbildauswertung BIS/F046-24/01429_1 der Gefahrenerkundung Kampfmittel (GEKV) vom 23.06.2024 besteht für den Baubereich in Teilen Kampfmittelverdacht (s. Anlage 2 und 3). Gemäß Kampfmittelverordnung der FHH vom 01.10.2014 §6 sind vor Baubeginn mindestens geeignete Maßnahmen vorzunehmen, soweit diese zur Verhinderung von Gefahren und Schäden durch Kampfmittel bei der Durchführung der Bauarbeiten erforderlich sind.
Aus diesem Grunde sollen Teile des Rugenberger Hafens mittels EDV-gestützter Sondierung der Gewässersohle auf im Untergrund potentiell vorhandene Kampfmittel untersucht werden.