Details zum Auftragsgegenstand sind dem Dokument B. Leistungsbeschreibung zu entneh-men.Die zu vergebende Leistung wird wie folgt in Lose aufgeteilt:- Los 1: Berlin, Landesverbände Nord-West und Nord-Ost- Los 2: DresdenAuftragsgegenstand des vorliegenden Loses ist die Prüfung aller ortsveränderlichen Betriebsmittel gemäß DGUV V3 in Verbindung mit DIN EN 50678 (VDE 0701) und DIN EN 50699 (VDE 0702) im laufenden Betrieb am Standort Berlin, sowie an den Standorten der Landesverbände Nord-West und Nord-Ost.
Siehe kurze Beschreibung sowie Leistungsbeschreibung.
Die Leistungszeit beginnt am 01.06.2026 und läuft bis 29.02.2028. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr bis spätestens zum 28.02.2030, wenn der AG jeweils nicht spätestens sechs Monate vor Vertragsverlängerung den Vertrag kündigt. Die Laufzeit des Vertrages endet in jedem Fall spätestens am 28.02.2030, ohne dass es hierfür einer gesonderten Kündigung bedarf.
Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis (Wertungspreis brutto gemäß Dokument Angebotsblatt bzw. Preisblatt) ist das wirtschaftlichste Angebot.
Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB wird explizit hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
1. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportal unter www.dtvp.de zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und die Vergabeunterlagen können heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen (Bewerber- / Bieterfragenkatalog, Fristverlängerungen etc.) werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt. Es ist deshalb für alle Interessenten entscheidend, dass Zugang zum Projektraum auf dem DTVP besteht und sie sich selbstständig über den aktuellen Stand informieren.2. Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Interessenten umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zu dem im Zeitplan im Dokument A. genannten Zeitpunkt und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Interessenten zur Verfügung stellen, ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP.3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, dem von allen Mitgliedern, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und dem Empfang von Erklärungen, der Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied sowie zur Vornahme von Verfahrenshandlungen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens, Vertretungsmacht eingeräumt wird. Ferner ist eine Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Das gesonderte Formular Bietergemeinschaftserklärung ist einmal durch die gesamte Bietergemeinschaft auszufüllen.4. Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Unterauftragnehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sog. Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen benennen und für dieses Unternehmen die Unterlagen in dem Umfang vorlegen, indem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung (gesondertes Formular Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer) dieses Unternehmens vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter/der Bietergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 47 Abs. 1 S. 1 VgV nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein(konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, Teile der zu vergebenden Leistung durch Unterauftragnehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, muss er die zum Einsatz geplanten Unterauftragnehmer angeben und deren Einsatzbereiche aufzählen (Formular Eignungsbogen). Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Unterauftragnehmers vorlegen.
Der Auftraggeber behält sich im Fall von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften unternehmensbezogenen und fehlenden oder unvollständigen leistungsbezogenen Unterlagen vor gemäß § 56 Abs. 2 VgV vorzugehen.
1.) Unternehmen:Darstellung des Unternehmens unter Angabe v.a. der Anschrift, der Ansprechpartner für das Vorhaben sowie zahlungsrelevanter Daten. Die Eigenerklärung ist jeweils vom Bieter bzw. dem Mitglied der Bietergemeinschaft und von allen Unterauftragnehmern abzugeben.
2.) §§ 123, 124, 128 GWB:Eigenerklärung, dass für den Bieter die in §§ 123 f. GWB aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen sowie dazu, die Verpflichtungen nach § 128 Abs. 1 GWB bei der Ausführung des Auftrags einzuhalten. Die Eigenerklärung ist jeweils vom Bieter bzw. dem Mitglied der Bietergemeinschaft und von allen Unterauftragnehmern abzugeben.
3.) Eintragung im Berufs-/Handelsregister:Eigenerklärung, dass der Bieter aktuell und gültig im Berufs- oder Handelsregister (außerhalb von Deutschland in vergleichbaren Registern), eingetragen ist bzw. ein Antrag auf Eintragung gestellt wurde oder Eigenerklärung, dass der Bieter hierzu nicht verpflichtet bzw. nicht eintragungsfähig ist.
4.) Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022: Der Bieter gibt eine Erklärung zu Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 ab. Die Eigenerklärung ist jeweils vom Bieter bzw. dem Mitglied der Bietergemeinschaft und von allen Unterauftragnehmern abzugeben.
Erklärung zu Unterauftragnehmern: Es ist die Angabe zu machen, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Verantwortliches PersonalEs müssen alle eingesetzten Prüfer über die nachfolgend aufgeführten Qualifikationen für die Ausführung des gegenständlichen Auftrags verfügen (= Mindestanforderung):- zur Prüfung befähigte Person gemäß TRBS 1203, insbesondere Teil 3 der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit.Vor Aufnahme der Leistung sind dem Auftraggeber die entsprechenden Tätigkeitsnachweise vorzulegen. Der Auftraggeber ist berechtigt, Personen abzulehnen, die die entsprechenden Anforderungen nicht erfüllen.
Unternehmensreferenzen:Es sind 2 Unternehmensreferenzen anzugeben, die folgende Kriterien erfüllen müssen(= Mindestanforderung):- Leistungsart: DGUV V3-Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Geräte und Betriebsmittel an mehreren (mindestens 2) Standorten deutschlandweit gleichzeitig- Leistungsumfang: mindestens 6000 elektrische Geräte und Betriebsmittel
Eigenerklärung: BetriebshaftpflichtversicherungGefordert ist die Erklärung, dass spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen je Schadensfall, pro Jahr 2-fach maximiert:Personen- und Sachschäden 3.000.000,00 Euro(das entspricht einer Gesamtdeckung von 6.000.000,00 Euro pro Jahr) abgeschlossen und während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird. Auf gesonderte Aufforderung des AG ist eine entsprechende Bescheinigung unverzüglich, in der Regel innerhalb von max. 6 Kalendertagen, einzureichen.