GEWERK: Sanitär, Heizung
In den Häusern 15, 16 und 17 werden jeweils die Baugruppen für die statische Heizung und Trinkwarmwasserbereitung erneuert, basierend auf den Daten der zur Verfügung gestellten Anlagenschemen mit technischen Parametern und Auslegungstemperaturen.
Geplant ist das Aufstellen der neuen Anlagen (Kompaktstationen) parallel zu den Bestandsanlagen mit Ziel die Ausfallzeiten der Heizwärme für die Trinkwassererwärmung und die statische Heizung zu minimieren.
Die Wärmeversorgung der o.g. Häuser erfolgt über das Nahwärmenetz des Standortes mit Heizungswasser.
Die Versorgungsleitungen Nahwärmenetz in den Heizzentralen bleiben überwiegend erhalten, ab hier erfolgt der Aufbau der neuen Baugruppen.
Der Anschluss an das Nahwärmenetz erfolgt über die Übergabestation, bestehend aus Hauptabsperrungen, Kurzschlussstrecke, Volumen und Differenzdruckregler sowie den Abgängen für die Trinkwarmwassererwärmung und die statische Heizung.
Die nachgeschalteten Hausanschlussstationen Statische Heizung sowie das Heizungsmodul mit Pufferspeicherladung für die Trinkwassererwärmung bestehen jeweils aus den Baugruppen:
- Wärmetauscher zur hydraulischen Trennung der Systeme
- Sekundärpumpe, drehzahlgeregelt
- Sicherheitstechnische Einrichtungen des (Si-Ventil, Druckhaltung), MAG nach DIN EN 12828
Die Trinkwarmwasserbereitung wird heizungsseitig über ein Pufferspeicherladesystem
versorgt zum Abfangen der Lastspitzen dient ein Pufferspeicher mit 500l.
Trinkwasserseitig ist die Anlage mit thermischer Desinfektion zur Legionellenprophylaxe geplant.
Der Gesamtwärmeverbrauch und folgende Einzelverbrauchswerte werden über Wärmemengenzähler erfasst:
- Wärmeverbrauch Heizung gesamt des Hauses
- Wärmeverbrauch Gebäudeheizung
- Wärmeverbrauch Wassererwärmungsanlage