Das Konzerthaus "Die Glocke" zählt zu den bedeutendsten Konzerthäusern Europas und wird international für seine herausragende Akustik geschätzt. Um den aktuellen und zukünftigen baurechtlichen, funktionalen und denkmalpflegerischen Anforderungen gerecht zu werden und die hohe Qualität des Gebäudes nachhaltig zu sichern, ist eine umfassende bauliche Weiterentwicklung erforderlich.Die Planungen befinden sich derzeit in der Finalisierung der Leistungsphase 2. Im Rahmen der anstehenden Maßnahmen sollen die Bestandsgebäude des rückwärtigen Anbaus vollständig, die Domsheide 4/5 vollständig bis auf die Fassade, die Domsheide 3 teilweise sowie Teilbereiche der Glocke abgebrochen und fachgerecht entsorgt werden. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Gegenstand der Aufgabe ist die Planung der Baustellenlogistik für das Projekt "Umbau und Erweiterung - Das Konzerthaus "Die Glocke"" in Bremen einschließlich der Erarbeitung der planerischen, technischen und organisatorischen Grundlagen für einen geordnete, sichere Logistik.Das Bauvorhaben soll nach aktuellen Planungen bis 2030 fertiggestellt werden.Die Neugestaltung Glocke wird als BIM-Projekt durchgeführt.
Der Auftragnehmer hat die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 und optional die Grundleistungen der Leistungsphasen 4 bis 8 sowie optional sämtliche besondere Leistungen gemäß AHO Heft Nr. 25 "Leistungen für Baulogistik" (Stand März 2011) zur Planung und Umsetzung der Baulogistik in dem Bauvorhaben "Umbau und Erweiterung - Das Konzerthaus "Die Glocke"" zu erbringen.Aufgrund der zentralen innerstädtischen Lage steht für die Baustelleneinrichtung nur eine stark begrenzte Fläche zur Verfügung. Die unmittelbare Nähe zur Domsheide als zentralem Verkehrsknotenpunkt Bremens mit hoher Taktung von Bus- und Straßenbahnverkehr ist bei der Planung besonders zu berücksichtigen. Ebenso ist auf die angrenzende, rückwärtig gelegene Wohnbebauung in der Sandstraße Rücksicht zu nehmen. Die im rückwärtigen Grundstücksbereich stehende Rotbuche ist während der gesamten Bauzeit zu schützen und in ihrem Bestand zu erhalten.
Gesamtangebotspreis netto inkl. Nebenkosten und inkl. optionalen Leistungen
Schriftliche Ausführungen zur projektspezifischen Bearbeitung im Erstangebot
Mündlicher Vortrag im Präsentations- / Verhandlungsgespräch zur projektspezifischen Bearbeitung durch die Mitglieder des Projektteams inkl. Beantwortung von Rückfragen der Vergabestelle
Optional zu vergebende Leistungen: Grundleistungen der Leistungsphasen 4 bis 8 sowie sämtliche besondere Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß AHO Heft Nr. 25 "Leistungen für Baulogistik" (Stand März 2011) zur Planung und Umsetzung der Baulogistik in dem Bauvorhaben "Umbau und Erweiterung - Das Konzerthaus "Die Glocke"" .
Die Auswahl der Bewerber, die zur Verhandlung / Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Dieser beginnt mit einem Teilnahmewettbewerb, nach welchem sich die Angebotsphase anschließt:1) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden alle Bewerbungen hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft.2) Anschließend erfolgt die Eignungsprüfung der Bewerber hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wird u.a. geprüft, ob die Bewerber die geforderten Mindeststandards sowie die Bedingungen für den Auftrag gem. Bekanntmachung erfüllen.3) Es werden max. 3 bis 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Sollten nach erfolgter Eignungsprüfung mehr als 5 geeignete Bewerber zur Verfügung stehen, erfolgt eine Wertung der eingereichten Bewerbungen anhand der Wertungskriterien und deren Gewichtung gemäß der Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb". Die Wertung erfolgt anhand der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Unterlagen. Im Anschluss an diese Wertung werden in der Angebotsphase mind. 3 und bis zu 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.4) Sollte aufgrund von Punktgleichheit mehr als 3 bzw. 5 Bewerber auf den ersten 3 bis 5 Rängen der Wertung liegen, wird ein Losverfahren durchgeführt.
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehnKalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
1) Jegliche Anfragen zu dem Vergabeverfahren und/oder den Vergabeunterlagen (Bewerberfragen) haben bis spätestens 7 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist schriftlich über die Vergabeplattform DTVP zu erfolgen. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls über die Vergabeplattform.Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich den Auftraggeber vor Abgabe des Teilnahmeantrages schriftlich darauf hinzuweisen.Es wird eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen, um Mitteilungen und evtl. Änderungen im Vergabeverfahren zu erhalten.2) Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die oben genannte Vergabeplattform DTVP in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen.3) Der Teilnahmeantrag inkl. aller Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform DTVP einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie der gesamten Bewerbung. Sollten Probleme beim Hochladen der Bewerbungsunterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle.- Die Angabe der zur Vertretung des Teilnehmers berechtigten natürlichen Peron (Geschäftsführer oder sonstiger Bevollmächtigter) ist zwingend erforderlich. Es ist nicht notwendig, die auszufüllenden Dokumente zu unterschreiben und mit einem Stempel zu versehen. Stattdessen geben Sie bitte Vorname und Nachname der bevollmächtigten Vertretung in Druckbuchstaben an.
Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründegem. § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen (§ 124 (2) GWB). Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen. Auf gesondertes Verlangen: Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichenSozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen. Auf gesondertes Verlangen: Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, soweit Ihr Unternehmen beitragspflichtig ist.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß§ 124 GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 124GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründegemäß § 124 GWB vorliegen.Entrichtung von Steuern: Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß§ 124 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß §124 GWB vorliegen.
Geforderte Mindestreferenzen:Der Bewerber beziehungsweise die Bewerbergemeinschaft muss mindestens drei Referenzprojekte nachweisen, welche jeweils die folgenden Anforderungen erfüllen: 1. Der Bewerber beziehungsweise ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat für das Referenzprojekt Leistungen der Baustellenlogistik gemäß AHO Heft Nr. 25 oder nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen sowohl für die Planungsphase als auch für die Ausführungsphase erbracht. 2. Die Summe der Projektkosten der Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276 beträgt mindestens 2,0 Mio. Euro brutto. 3. Mindestens eines der drei Referenzprojekte muss darüber hinaus in einer Großstadt (mind. 100.000 Einwohner) durchgeführt worden sein.
Zur Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe des Vergabeverfahrens werden ebenfalls Unternehmensreferenzen im Bereich Leistungen der Baustellenlogistik gewertet. Die Wertungsmatrix hierzu kann den Vergabeunterlagen (Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb") entnommen werden.
Hinweise:Berücksichtigt werden ausschließlich Referenzprojekte, bei denen die Leistungen der Baustellenlogistik im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge vollständig abgeschlossen wurden. Ein Abschluss der gesamten Baumaßnahme ist nicht erforderlich.Gewertet werden Unternehmensreferenzen des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Referenzprojekte, die von einem der vorgesehenen Teammitglieder für ein anderes Büro erbracht wurden, werden nicht anerkanntDie Referenzangaben sind per Eigenerklärung in dem Vordruck D1 "Bewerberbogen" anzugeben.
Geforderte Mindeststandards:Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss im Mittel der letzten drei Jahre mindestens einen Umsatz in Höhe von 0,4 Mio. EUR netto im Tätigkeitsbereich des Auftrags (d.h. für Leistung gem. AHO Heft Nr. 25 Baulogistik oder vergleichbar) nachweisen.
Zur Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe des Vergabeverfahrens wird ebenfalls der Umsatz des Unternehmens im Tätigkeitsbereich des Auftrags (d.h. für Leistung gem. AHO Heft Nr. 25 Baulogistik oder vergleichbar), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Mittelwert) gewertet. Die Wertungsmatrix hierzu kann den Vergabeunterlagen (Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb") entnommen werden. Die Umsatzangaben sind per Eigenerklärung in dem Vordruck D1 "Bewerberbogen" anzugeben.
Geforderte Mindeststandards: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss eine Eigenerklärung darüber abgeben, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 3,0 Mio. EUR gegeben ist. Es ist eine Eigenerklärung zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt.Bei Bewerbergemeinschaften sind die Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Die Erklärungen haben im Vordruck D1 "Bewerberbogen" zu erfolgen.
Angabe der Anzahl der Beschäftigten (gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV). Bei Bewerbergemeinschaften ist die Anzahl von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft anzugeben. Die Angabe hat im Vordruck D1 "Bewerberbogen" zu erfolgen.
1) Angabe der Leistungen, welche als Unteraufträge vergeben werden sollen (gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV): Falls Unteraufträge für Teilleistungen vergeben werden sollen, sind die entsprechenden Leistungen sowie die Unterauftragnehmer im Vordruck "Bewerberbogen" zu benennen. Von jedem Unterauftragnehmer ist die Verpflichtung zur Ausführung der Teilleistung im Vordruck "Verpflichtungs- und Eignungserklärung Unterauftragnehmer" zu erklären.2) Eignungsleihe (gemäß § 47 VgV): Falls eine technische und/oder berufliche Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, sind die in Anspruch genommenen Kapazitäten sowie die Eignungsverleiher im Vordruck "Bewerberbogen" zu benennen. Von jedem Eignungsverleiher ist die Verpflichtung zur Eignungsleihe im Vordruck "Verpflichtungserklärung und Ausschlusskriterien Eignungsleihe" zu erklären.
Eignungsleihe (gemäß § 47 VgV): Falls eine wirtschaftliche / finanzielle Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, ist von jedem Eignungsverleiher die Verpflichtung zur Eignungsleihe sowie die gemeinsame Haftung mit dem Eignungsleiher für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu erklären. Die Verpflichtungs- und Haftungserklärungen sind im Vordruck "Verpflichtungserklärung und Ausschlusskriterien Eignungsleihe" zu erklären.
Folgende Angaben / Erklärungen sind außerdem mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: - Ausschlussgründe gemäß § 123 und §124 GWB: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB, ggf. Benennung durchgeführter Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB im Vordruck D1 "Bewerberbogen". Bei Bewerbergemeinschaften sind die Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. - Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Sanktionen) im Vordruck D1 "Bewerberbogen". Bei Bewerbergemeinschaften gilt die Erklärung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
1) Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschluss geltenden Gesetz des Bundeslandes des Auftraggebers über die Sicherung der Einhaltung der Tariftreue sowie Mindestlöhne bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. 2) Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentlichen Aufträge nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher.3) Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB, inkl. der Benennung ggf. durchgeführter Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB ist im Vordruck D1 "Bewerberbogen" anzugeben.