Der Auftraggeber sucht ein Gestaltungsbüro für die Gestaltung des Ausstellungsforum im Neubau Geowissenschaften - GeoForum.Das GeoForum wird das gemeinsame Ausstellungsforum der LMU und der SNSB für die Öffentlichkeit sein. Es präsentiert die an der LMU und den SNSB angesiedelten Fachgebiete Geologie, Geophysik, Kristallographie, Mineralogie, Petrologie/ Geochemie und Paläontologie/Geobiologie in einem interdisziplinären Blick auf das System Erde.
Für das GeoForum wird ein Büro für die Ausstellungsgestaltung gesucht, das in den Jahren 2026 bis voraussichtlich 2031 die erforderlichen Gestaltungs-, Planungs-, Koordinierungs- und Überwachungsleistungen erbringt.
Günstigster Preis
Die Bewertung erfolgt gemäß der Wertungsmatrix.
Außerdem gibt es folgendes Ausschlusskriterium gemäß den Bewerbungsbedingungen:
Der benannte Projektleiter muss mind. 3 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung bei vergleichbaren Projekten haben.Angebote, die dieses Kriterium nicht erfüllen, werden ausgeschlossen.
Der Vertrag sieht eine stufenweise (optionale) Beauftragung der Gestaltungsleistungen vor. In den Vergabeunterlagen sind außerdem Optionen für zusätzliche Leistungen vorgesehen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Hat ein Auftraggeber die Informations- und Wartepflicht (§ 134 GWB) missachtet, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Die Nachforderung richtet sich nach § 56 VgV.
Es gelten die Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB.
Umsatz (netto) des Unternehmens bezogen auf den Tätigkeitsbereich dieser Ausschreibung - Ausstellungsgestaltung in den letzten drei Geschäftsjahren.Nachweis: Eigenerklärung
Mindestanforderung: Der Bewerber versichert, über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von 3.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für Sachschäden und Vermögensschäden zu verfügen oder der Bewerber versichert, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen.Nachweis: Eigenerklärung
Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl für die letzten drei Kalenderjahre.Nachweis: Eigenerklärung
Mindestanforderung: Der Bewerber muss bei Abgabe des Teilnahmeantrags mindestens drei feste Mitarbeiter (Inhaber eingeschlossen) im Bereich Ausstellungsgestaltung und -planung mit abgeschlossener Ausbildung im Bereich Ausstellungsdesign, Produktdesign, Architektur, Szenographie, Grafik, visuelle Kommunikation, Theaterwissenschaft, Bühnenbild, Kunst oder artverwandter Berufe beschäftigen. Inhaber zählen wie Mitarbeiter. Bei Teilzeitangestellten zählen zwei halbe Stellen wie eine Ganze, insoweit aufaddiert mindestens 40 Wochenstunden erreicht werden. Die Mitarbeitenden müssen im bietenden Unternehmen ausschließlich oder weit überwiegend im Bereich Ausstellungsgestaltung und/oder -planung tätig sein.
Mindestanforderung:Es sind mindestens drei Ausstellungen (Dauerausstellung oder Sonderausstellung) mit jeweils mind. 700 qm Ausstellungsfläche anzugeben, die in den letzten 10 Jahren (maßgeblich ist der Ablauf der Teilnahmefrist) über alle Leistungsphasen erarbeitet und fertiggestellt wurden.Nachweis: Zu jeder Referenz ist die Tabelle im Teilnahmeantrag auszufüllen und eine Darstellung (in Text und Bild auf max. drei DIN A4-Seiten je Projekt), die in einer PDF mit max. 10 MB zusammengefasst werden, beizulegen. Die Bewertung erfolgt anhand der Wertungsmatrix für Stufe 1. Aus den Angaben in den Tabellen und den Projektbeschreibungen müssen sich dementsprechend alle notwendigen Angaben für die Bewertung gemäß der Wertungsmatrix ergeben. Die Wertungsmatrix sieht für die einzelnen Kriterien eine Bewertung mit Punkten von 0 bis zu einer maximalen Punktzahl vor. Die maximale Punktzahl ist im Folgenden bei jedem Kriterium angegeben.
Kriterium 1:Eine Referenzausstellung hatte ein im Wesentlichen vergleichbares max. Realisierungsbudget (2,5 Mio. EUR brutto).
Kriterium 2:Qualität der Referenzausstellungen
Kriterium 3: Auftragnehmer hat bei einer Referenzausstellung auch einen Mediaguide mitgeplant.
Kriterium 4:Die Referenzausstellung mit Bezug zu naturwissenschaftlichen Themen war inhaltlich in hohem Maß anspruchsvoll.
Kriterium 5:Bei einer Referenzausstellung wurde auch ein geowissenschaftliches Objekt inszeniert.
Kriterium 6:Bei einer Referenzausstellung wurden auch Hands-On-Exponate umgesetzt.
Kriterium 7:Eine Referenzausstellung zeigt ein hohes nachhaltiges Materialbewusstsein des Bietenden im Bereich der Ausstellungsgestaltung
Kriterium 8:Eine Referenzausstellung zeigt spezifische Kompetenz im Bereich der Barrierereduktion.
Kriterium 9:Eine Referenzausstellung zeigt spezielle Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene.
Kriterium 10:Eine Referenzausstellung zeigt die Integration partizipativer Formate.