Verfahrensangaben

1. und 2. BA der Fernwärmenetzerweiterung in Ludwigslust - Objektplanung Ingenieu...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
10.08.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH
t:038744140
Wasserturmweg 9
19288
Ludwigslust
Deutschland
DE80O
t.bruck@stw-ludwigslust-grabow.de
+49 3874 414 39

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kleine + Assoziierte Architekten und Stadtplaner BDA
keine Angabe
Reinholdstr. 17
30167
Hannover
Deutschland
DE929
info@kleine-architekten.de
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Mecklenburg-Vorpommern
VKMV-13-L50010000000-78
Johannes-Stelling-Straße 14
19053
Schwerin
Deutschland
DE804
vergabekammer@wm.mv-regierung.de
+49 385-588 15164
+49 385-588 485 15817

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Mecklenburg-Vorpommern
VKMV-13-L50010000000-78
Johannes-Stelling-Straße 14
19053
Schwerin
Deutschland
DE804
vergabekammer@wm.mv-regierung.de
+49 385-588 15164
+49 385-588 485 15817

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

1. und 2. BA Fernwärmenetzerweiterung Bauernallee / Kreuzung Schulstraße bis TAV

Projektüberblick:
Die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH als kommunales Unternehmen mit den Gesellschaftern Stadt Ludwigslust und Stadt Grabow versteht sich als Bindeglied, Impulsgeber und Fachinstanz bei der kommunalen Wärmeplanung.

Kernbestandteil des Gesamtprojektes ist die Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes einschließlich der Anbindung zusätzlicher Wärmequellen, um neue Versorgungspotenziale zu erschließen.

Im vorliegenden Vorhaben ist die Verbindung des Heizwerksstandortes (Bauernallee 3, 19288 Ludwigslust) mit dem Standort der TAV Alba Betriebs GmbH (Am Alten Flugplatz 6, 19288 Ludwigslust) vorgesehen. Über diese Verbindung sollen künftig bis zu 8 MW thermische Leistung in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden.

Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist im Zeitraum 2026 bis 2028 vorgesehen. Die Inbetriebnahme der Versorgungsverbindung spätestens Januar 2028 ist im Gesamtprojektkontext als prioritär einzustufen.

Der Auftragnehmer hat geeignete Maßnahmen und eine strukturierte Dokumentation zur Termin- und Kostensteuerung einzurichten und kontinuierlich fortzuführen. Hierzu gehören insbesondere Instrumente zur Terminkontrolle, Terminsicherung sowie zur Kostenplanung, Kostenverfolgung und Kostensicherung.

Diese sind so auszugestalten, dass Projektrisiken frühzeitig identifiziert, bewertet und durch geeignete Maßnahmen minimiert werden können.

Dafür sind die Planungsleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, Leistungsphasen 5-8 und optional die LPH 9 sowie Besondere Leistungen gem. Anlage 12 (siehe Honorartabelle) zu erbringen.

Die Unterlagen der - durch das Büro "IHS Ing. - Ges. H. Stüvel mbH" - bereits erbrachten Leistungsphasen sind den Teilnahmeunterlagen unter "Sonstiges" beigefügt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Planungsabschnitt I:

Verlegung einer Fernwärmeleitung DN 250 (Vor- und Rücklauf, Einzelrohrsystem)
Länge: ca. 0,55 km
Trasse: "Bauernallee - Ecke Schulstraße" bis "Bauernallee 3", 19288 Ludwigslust

Im Zuge der Maßnahme "Ausbau der K39 / Bauernallee" wurden bereits Teilabschnitte im Bereich von Knotenpunkten und Straßenquerungen hergestellt. Diese sind in die weitere Planung zu integrieren.

Für diesen Abschnitt liegen alle Genehmigungen mit den entsprechenden Auflagen vor.

Abzustimmen ist die Bautechnologie unter Beachtung der Verkehrssicherung mit der Sicherstellung der Erreichbarkeit der Gewerbeflächen sowie die Verlegung im Kronenbereich der geschützten Allee.

Durch die Trassenfindung wurden im Vorfeld Siedlungsgehölze gerodet. Hierfür sind entsprechende Ausgleichmaßnahme vorgegeben. Die Abstimmung der Ausführung dieser Ausgleichmaßnahmen ist mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Ludwigslust und der Stadt Ludwigslust noch zu führen.

Die Planung der technischen Anbindungen an das Heizwerk erfolgt durch separate Planungsaufträge und ist entsprechend zu koordinieren.

Um einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme zu gewährleisten, ist es notwendig, intensive Abstimmungen zu führen und Planungsergebnisse zeitnah an den AG und Planungsbeteiligten weiterzuleiten. Genauere zeitliche Abläufe sowie Angaben zu den mitwirkenden Ingenieurbüros und Behörden werden nach Vertragsabschluss mitgeteilt.

Fertigstellung Mai 2027.

Planungsabschnitt II:

Verlegung einer Fernwärmeleitung DN 250 (Vor- und Rücklauf, Einzelrohrsystem)
Länge: ca. 3,1 km
Trasse: TAV "Am Alten Flugplatz 6" bis "Bauernallee / Ecke Schulstraße"

Für diesen Abschnitt werden derzeitig die Genehmigungen eingeholt.

Abzustimmen ist die Bautechnologie unter Beachtung der Verkehrssicherung mit der Sicherstellung der Erreichbarkeit der Grundschule Techentin sowie die Verlegung im Kronenbereich von geschützten Alleen.

Der Knotenpunkt Bauernallee / Schulstraße / Eichenallee befindet sich derzeit in paralleler Planung. Hier sind enge Abstimmungen über Trassenverlauf, Festlegung der Bautechnologie und Bauablauf und Regelung zur Kostenaufteilung mit dem Landkreis Ludwigslust, Stadt Ludwigslust und Abwasserzweckverband Fahlenkamp erforderlich.

Die Trasse führt durch das geplante Wohngebiet TE 8 und durch das geplante Gewerbegebiet TE 10. Hier sind entsprechende Feinabstimmung mit dem Erschließer Stadt Ludwigslust zur genauen Trassenhöhenlage sowie entsprechende Kostenteilungsvereinbarung erforderlich.

Auf der Fläche Gewerbegebiet TE 10 sowie der weitere Verlauf "Am Sandberg" zur TAV befanden sich militärische Anlagen der Wehrmacht und der sowjetischen Besatzungsmacht. Diese Flächen sind Kampfmittelverdachtsflächen.

Die Planung der technischen Anbindungen an das Heizwerk erfolgt durch separate Planungsaufträge und ist entsprechend zu koordinieren.

Um einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme zu gewährleisten, ist es notwendig, intensive Abstimmungen zu führen und Planungsergebnisse zeitnah an den AG und Planungsbeteiligten weiterzuleiten. Genauere zeitliche Abläufe sowie Angaben zu den mitwirkenden Ingenieurbüros und Behörden werden nach Vertragsabschluss mitgeteilt.

Fertigstellung Januar 2028

Umfang der Auftragsvergabe

111.399,15
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
66
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Planungsphase: Wasserturmweg 9
19288
Ludwigslust
Deutschland
DE80O

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Ausführungsphase: "Bauernallee" bis "Am Sandberg"
19288
Ludwigslust
Deutschland
DE80O

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
1. Qualität des Projektteams

1.1 Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren fachlichen Aufgaben und ihren besonderen Kenntnissen. Darstellung über Projektorganigramm. (5 %)

Bewertete Aspekte:
Vollständige Vorstellung des Projektteams im Projektorganigramm, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Besondere Kenntnisse des Projektteams in Bezug auf das konkrete Vorhaben, Erfahrungen und Fachkenntnisse, Vorstellung vergleichbarer persönlicher Referenzprojekte.

1.2 Kompetenz Projektleiter/in (Ingenieurbauwerke) (10 %)

A) Darstellung einer eigenen Projektstruktur (0-5 Pkte.)
B) Dargelegte persönliche Erfahrung mit vergleichbaren Aufgaben (0-5 Pkte.)
C) Kommunikations-, Team- u. Organisationsfähigkeit (0-5 Pkte.)

Als Gesamtbewertung wird der Mittelwert der vorgenannten Einzelbewertungen genommen; A-C sind somit gleichgewichtig.

1.3 Kompetenz Objektüberwachung. (10%)

A) Darstellung der eigenen Projektstruktur (0-5 Pkte.)
B) Dargelegte persönliche Erfahrung mit vergleichbaren Aufgaben (0-5 Pkte.)
C) Kommunikations-, Team- u. Organisationsfähigkeit (0-5 Pkte.)

Als Gesamtbewertung wird der Mittelwert der vorgenannten Einzelbewertungen genommen; A-C sind somit gleichgewichtig.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
2. Darstellung der Arbeitsweise und Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine

2.1 Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten und Terminvorgaben des Auftraggebers. (10%)

Bewertete Aspekte:
Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers, Instrumente zur Sicherstellung, Maßnahmen zur stetigen Verbesserung der Prozesse auf Grund der Projekterfahrung des Büros, konkrete Projektbeispiele.

2.2 Welche Eigenschaft Ihres Planungsbüros sehen Sie als Alleinstellungsmerkmal? (Beschränkung auf ein Merkmal!) Was unterscheidet Ihr Büro von Wettbewerbern? (10%)

Bewertete Aspekte:
Wird das Alleinstellungsmerkmal als solches akzeptiert.
Überzeugt das vorgestellte Alleinstellungsmerkmal.
Ist das Alleinstellungsmerkmal projektrelevant.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
3. Projekteinschätzung und Herangehensweise

3.1 Darstellung der Grundsatzüberlegungen zur Umsetzung des Bauvorhabens unter den Rahmenbedingungen.
Darstellung der Herangehensweise.

Bewertete Aspekte:
Darstellung der Grundsatzüberlegungen, Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Bauvorhaben, besonders zu beachtende Fragestellungen, Auseinandersetzung mit den vorhandenen Planungsunterlagen, Auseinandersetzung mit Standort sowie erforderlichen Funktionalitäten, Herangehensweise an das vorliegende Projekt, Ansätze für die weitere Planung.

Gewichtung
35,00

Zuschlagskriterium

Kosten
4. Vergütung, Honorar (auf alle Leistungen)

Vollständigkeit, Höhe, Angemessenheit
a) HZ, b) NK, c) Bes. Leist., d) Std.sätze

Günstigstes Angebot = 5 Punkte. Das günstigste Angebot x 1,28 = 0 Punkte; dazwischen lineare Interpolation.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt in 2 Stufen:
Stufe 1: LPH 5-8
optional Stufe 2: LPH 9

Die Weiterbeauftragung steht unter Vorbehalt der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel und/oder eines positiven Gremien- bzw. Ratsbeschlusses.

Zusätzliche Angaben

Es ist von jedem Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft der Teilnahmeantrag vollständig auszufüllen und gem. den gestellten Anforderungen einzureichen. Es sind die Teilnahmeantragsformblätter zu verwenden, welche auf der Plattform zum Downloadbereit stehen. Die Angebotssprache ist ausschließlich Deutsch. Entsprechend sind alle Nachweise und Erklärungen in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung /Eigenübersetzung beigefügt werden.
Für den fristgerechten Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verantwortlich. Die Einreichung muss elektronisch in Textform erfolgen.

Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft ist die Anlage 1 zum Teilnahmeantrag, (Anlage 1 - Bewerber- / Bietergemeinschaft) auszufüllen und beizulegen. Zudem ist bei Bewerbergemeinschaften neben dem Bewerberbogen für jedes weitere Unternehmen der Ergänzungsbogen vollständig auszufüllen und einzureichen.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind/werden Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung angestellte(r) oder freie(r) Mitarbeiter(in) eines Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind.
Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist neben dem Bewerberbogen für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will der Ergänzungsbogen hinsichtlich der geliehenen Leistungen auszufüllen und einzureichen. Zusätzlich ist bei Eignungsleihe die Anlage 2 (Anlage 2 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) vollständig auszufüllen.
Bei Unteraufträgen (ohne Eignungsleihe) muss im Teilnahmewettbewerb Art und Umfang der durch Unterauftragsnehmer auszuführenden Leistungen angegeben werden. Hierfür ist Anlage 2 zu verwenden.
Erst vor Erteilung des Zuschlags sind die vorgesehenen Nachunternehmen benennen sowie eine Verpflichtungserklärung einzureichen.
Nähere Erläuterungen sind den "Hinweisen zum Teilnahmeantrag" zu entnehmen.

Ein Vertragsentwurf für das genannte Vorhaben wird spätestens mit dem Start der 2. Stufe (Angebotsaufforderung) bereitgestellt. Der Vertragsentwurf kann in der Angebotsphase verhandelt werden. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche ebenfalls über die Plattform zum Herunterladen bereitstehen.
Das Dokument "Honorarangebot (260706_2610-1_Fernwärmeerweiterung_Honorar_VgV_HOAI.xlsx)" dient in der Bewerbungsphase ausschließlich der Information. Erst zur Vergabeverhandlung (Stufe 2 des Verfahrens) ist diese Anlage als Teil des Angebots mit einzureichen.

Die Ausarbeitung der Unterlagen die im Rahmen des Verhandlungsverfahrens erarbeitet werden - insbesondere im Hinblick auf die Zuschlagskriterien - wird durch den Auftraggeber nicht vergütet. Kosten, die im Zusammenhang mit einer Beteiligung an diesem Verfahren entstehen, werden nicht erstattet.

Bewerber- und später Bieterfragen sind umgehend auf der Vergabeplattform über die "Kommunikation" zu stellen. Die Beantwortung erfolgt (mit dazugehörigen Fragen) über die oben genannte Plattform an alle registrierten Bewerber.
Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Für die Vergabe der auftragsgegenständlichen Planungsleistungen wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
In der ersten Stufe des Verfahrens, dem Teilnahmewettbewerb, bekunden die Bewerber ihr Interesse und weisen ihre Eignung nach. Die mit der Bekanntmachung festgelegten Eignungsvoraussetzungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Zuverlässigkeit werden anhand der dazu geforderten Nachweise durch den Auftraggeber geprüft.
Per Auswahlverfahren wird eine begrenzte Anzahl Bewerber ermittelt und zur zweiten Stufe des Verfahrens, der Verhandlungsstufe, zugelassen.
Die nichtberücksichtigten Bewerber werden über die Gründe der Ablehnung ihrer Bewerbung informiert.

Die ausgewählten Bewerber -nun Bieter genannt- werden im weiteren Verfahren zur Abgabe eines verbindlichen Erstangebotes aufgefordert. Weiterhin werden sie aufgefordert, ihr Angebot dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen.
Der Auftraggeber stellt ein Bewertungsgremium zusammen, welches die eingereichten Angebote und Präsentationen auf Grundlage der mit der Bekanntmachung mitgeteilten Zuschlagskriterien bewertet.
Anschließend werden die Bieter zur Abgabe eines finalen Angebotes aufgefordert.
Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, den Zuschlag bereits auf die Erstangebote zu erteilen und auf Verhandlungen sowie die finale Angebotsabgabe zu verzichten.
Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot als wirtschaftlichstes ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Deutsches Vergabeportal - DTVP

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4VM34S

Einlegung von Rechtsbehelfen

Entsprechend der Regelungen in § 160 GWB.

R E C H T S M I T T E L B E L E H R U N G bei EU-weiter Vergabe:

a)
Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.

b)
Der Antrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen aufgeführten Eignungskriterien und der Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen.
Ist die Bewerberzahl nach dieser objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den verbleibenden gleichermaßen geeigneten Bewerbern notariell oder durch Rechtsamt gelost.

Eine Wertung der Referenzen findet nicht statt.
Die Referenzen werden auf die unter Abschnitt "3.3.5 Referenzprojekte" dargelegten Anforderungen (Mindestbedingungen) geprüft.
Sind die Mindestbedingungen nicht eingehalten oder nicht in dem ausgefüllten Bewerberbogen eindeutig erkennbar, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Bieterunterlagen können gemäß § 56 VgV nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe
nach §§ 123 bis 126 GWB.

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
8
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Als Eigenerklärung vorzulegen:
.
- Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Für den Umsatz des Unternehmens/der Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI) unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen, ist ein Mindestjahresumsatz von 300.000 EUR im Durchschnitt notwendig.
.
- Angaben zu einer Berufshaftpflichtversicherung
Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung muss min. 3 Mio. EUR für Personenschäden und min. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden betragen oder im Auftragsfall abgeschlossen/erhöht werden. Beides bei 3-facher Maximierung. Als Nachweis gilt auch die schriftliche Zusage der Versicherung zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
8

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

- Eigenerklärung über Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf anderer Weise nachgewiesene Erlaubnis der Berufsausübung. Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Als Berufsqualifikation wird gemäß § 75 VgV der Beruf Beratende/r Ingenieur/in gefordert.
.
- Eigenerklärung über Berechtigung nach geltendem Landesrecht die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden.
Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
.
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB.
- Eigenerklärung, dass zu keiner Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, in den §§ 123 und 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren rechtfertigen könnten.
Soweit diese Erklärung nicht oder nur mit Einschränkungen abgegeben werden kann, ist darzustellen, welche der in den §§ 123, 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen und ob bereits Maßnahmen zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB ergriffen worden sind. Entsprechende Nachweise wird der Auftraggeber ggf. anfordern.
.
- Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Eigenerklärung, dass weder das Unternehmen des Bewerbers Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft des Unternehmens auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686(jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) befindlichen Terrorlisten erscheint.
.
- Eigenerklärung, dass dem Unternehmen des Bewerbers das sich aus den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686 (jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) ergebende Verbot der Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln an der Terrorbereitschaft verdächtige Personen oder Organisationen (Bereitstellungsverbot) bekannt ist. Dem Unternehmen des Bewerbers ist weiterhin bekannt, dass dies u. a. zur Folge hat, dass kein Arbeitsentgelt an einen Arbeitnehmer gezahlt werden darf, welcher auf einer der im Zusammenhang mit den vorgenannten Verordnungen bzw. dem Standpunkt des Rates stehenden Terrorlisten geführt wird. Eigenerklärung, dass sicher gestellt wird, dass die diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden.
.
- Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
8

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Als Eigenerklärung vorzulegen:
.
- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Summe aus Büroinhaber(n) und Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen (Dipl.-Ing./ Bachelor/ Master) im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI 2021 des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
.
- Grundsätzlich verpflichtet sich jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft im Falle des Auftrages folgende Anforderungen an das einzusetzende Projektteam zu erfüllen:
.
Projektleiter/in Ingenieurbauwerke
- Der Projektleiter/die Projektleiterin hat mindestens
ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI) und Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten im Bereich Ingenieurbauwerke oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 10 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI).
.
Bauleiter/in Ingenieurbauwerke
- Der Bauleiter/die Bauleiterin hat mindestens
ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich LPH 8 Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI), oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI).
.
- Eigenerklärung, über das Verfügen über die notwendigen Geräte und technischen Ausstattungen nach heute üblichen Standards, entsprechende Schulung der Mitarbeiter/innen an diesen Geräten und den technischen Ausstattungen in der erforderlichen Tiefe. Die Angaben über notwendige Büroausstattung und Schulung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard.
.
- Angaben zur eingesetzten CAD- und AVA-Software:
Die Angaben zu CAD- und AVA-Software sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard.
.
- Eigenerklärung, dass vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.
Der Nachweis von Referenzen erfolgt durch das Ausfüllen der Referenzabfragen in den Teilnahmeformularen. Die dort aufgeführten Referenzangaben müssen mit der zu vergebenen Leistungen hinsichtlich der planerischen Komplexität vergleichbar sein und dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein.
.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat insgesamt 1 wesentliches Referenzprojekt vorzustellen. Zu dem Projekt ist max. 1 DIN A4 Projektblatt beizufügen.

Mindestkriterien:
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt "Planung Fernwärmerohrleitungsbauarbeiten" (mind. Leistungsphasen 5-8)

Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2021 und dem Datum der Bekanntmachung liegen, die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
8

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Durchführung der Leistungen soll gem. §73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung