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Verfahrensangaben

Rahmenvereinbarung Hausarbeiter- und Umzugsdienstleistungen für die Standorte der ...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.04.2026
24.04.2026 23:59 Uhr
27.04.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
992-13830-04
Graurheindorfer Straße 108
53117
Bonn
Deutschland
DEA22
Referat ZII 6
vergabe@bafin.de
+49 2284108-0
+49 2284108-63580

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Bundesebene
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
992-13830-04
Graurheindorfer Straße 108
53117
Bonn
Deutschland
DEA22
Referat ZII 6
vergabe@bafin.de
+49 2284108-0
+49 2284108-63580

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
991-02380-92
Bundeskanzlerplatz 2
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-542
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

98392000-7
98341140-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Durchführung von Hausarbeiter- und Umzugsdienstleistungen an und zwischen den gegenwärtigen und künftigen Dienstsitzen der BaFin in Bonn.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Durchführung von Hausarbeiter- und Umzugsdienstleistungen an und zwischen den gegenwärtigen und künftigen Dienstsitzen der BaFin in Bonn. Den Schwerpunkt der Arbeiten bilden liegenschaftsinterne Büroumzüge und Umzüge zwischen bestehenden und in neue Liegenschaften, Ummöblierungen von Besprechungsräumen sowie Unterstützungsleistungen im Bereich Facilitymanagement.

Dabei können insbesondere folgende Arbeiten anfallen:
- Interne Verteilung von Verbrauchsmaterialien (Kopierpapier etc.)
- Transport von Verbrauchsmaterialien für Veranstaltungen
- Unterstützung der Poststelle bei Verteilung von Post- und Paketlieferungen
- Unterstützung des Archivpools bei Transport, Hängung und Entsorgung größerer Aktenmengen
- Bedienung behördeneigener Transportfahrzeuge nach Einweisung
- Bereitstellen von Müll- und Wertstofftonnen zwecks Entleerung
- Bestückung und Bedienung der Materialpresse
- Entsorgung von Mobiliar
- Unterstützung der Inventarisierungsarbeiten
- Anbringen von Whiteboards, Bilderrahmen, Fluchtwegbeschilderungen etc.
- Durchführung kleinerer Reparaturen an Mobiliar / Ausstattungsgegenständen
- Durchführung kleinerer Instandsetzungsarbeiten ohne vertiefte technische Kenntnisse (z.B. Austausch Heizungsthermostat, Ölen von Türen, Austausch WC-Sitze etc.)
- Pflege- und Instandhaltungsarbeiten auf den Liegenschaften (z.B. Kehrgänge, Entsorgungsarbeiten)
- Auf- und Rückbau von internen Veranstaltungen (z.B. Sommerfest)

Zudem sind Möbel- und Materialtransporte zwischen den Bonner Liegenschaften der BaFin durchzuführen.
Während der Laufzeit der hier ausgeschriebenen Rahmenvereinbarung ist der Bezug eines neuen zentralen Bürocampus in der Justus-von-Liebig-Straße geplant. Damit verbunden ist die Abmietung und der Freizug der bisherigen Hauptliegenschaft der Auftraggeberin in der Graurheindorfer Straße sowie einer weiteren Liegenschaft im Dreizehnmorgenweg. Dies wird zu einer Vielzahl an Umzugsbewegungen einschließlich Möbelab- und aufbau führen, die eventuell auch in kurzen Zeitfenstern und miteinander koordiniert durchgeführt werden müssen.
Ferner sind Möbeltransporte in die Privaträume von Beschäftigten zwecks Ausstattung von Heimarbeitsplätzen möglich bzw. Fahrten zu den Liegenschaften der BaFin in Frankfurt/Main.

Umfang der Auftragsvergabe

5.068.376,47
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
6
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Graurheindorfer Straße 108
53117
Bonn
Deutschland
DEA22

Zusätzlich zur derzeitigen Hauptliegenschaft der Auftraggeberin in der Graurheindorfer Straße 108 sind die ausgeschriebenen Dienstleistungen auch an weiteren Bonner Standorten zu erbringen (s. §§ 4 f. Rahmenvereinbarung und Vertragsanlage_2_Objektbeschreibung).

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Wertungspreis brutto (gesamt)

Das Angebot mit dem niedrigsten kalkulierten Wertungspreis brutto (gesamt) erhält 400 Punkte. Die übrigen Angebote erhalten linear entsprechend der jeweiligen Preisdifferenz zum niedrigsten Wertungspreis brutto (gesamt) einen Punkteabzug im Wege des umgekehrten Dreisatzes. Das bedeutet, ein Angebot mit einem doppelt so hohen Wertungspreis brutto (gesamt) erhält lediglich 200 Punkte.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität des eingereichten Konzepts

Die Bewertung des eingereichten Konzepts ist der Bewertungsmatrix zu entnehmen. Die in den Bewerbungsbedingungen (Nr. 23.2.2.) benannten Inhalte des Konzepts werden gemäß der beigefügten Bewertungsmatrix entsprechend den beschriebenen Noten ungenügend (0 Bewertungspunkte) bis sehr gut (10 Bewertungspunkte) bewertet. Die Bewertungspunkte werden mittels der in den Bewerbungsbedingungen genannten Gewichtungfaktoren in Gewichtungspunkte umgerechnet. Für das Konzept können maximal 200 Punkte erreicht werden.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Vorlaufzeiten zur Bereitstellung von zusätzlichem Personal

Je schneller der Bieter/Auftragnehmer zusätzliches Personal zur Durchführung der erhöhten Dienstleistungsvolumina zur Verfügung stellen kann, desto mehr Punkte (max. 200 Punkte) erhält der Bieter.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Treibhausgasemissionen und Anfahrtswege

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die öffentlichen Vergabeverfahren zu vereinfachen, zu beschleunigen, zu professionalisieren, zu digitalisieren und nachhaltig zu gestalten. Die Auftraggeberin als Teil der mittelbaren Bundesverwaltung legt daher bei dem vorliegenden Vergabeverfahren einen besonderen Fokus auf die Umweltfreundlichkeit des für den Auftrag einzusetzenden Fuhrparks (§ 58 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 VgV).

Im Sinne der Chancengleichheit, d.h. unabhängig vom aktuellen Fuhrparkmix, und eines Impulses für die Nachhaltigkeitstranformation können Bieter daher bis zu max. 200 Punkte für die Anzahl an sauberen Fahrzeugen (d.h. Fahrzeuge i.S.v. § 2 Nrn. 4-7 des Gesetzes über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge - SaubFahrzeugBeschG) erzielen, die sie spätestens ab 01.01.2029 für die Durchführung des Auftrags einsetzen werden.

Über den Fahrzeugeinsatz für die Wege zwischen den Liegenschaften hinaus fallen noch weitere Treibhausgasemissionen an. Zum einen sind dies Anfahrtswege für die eingesetzten Transportfahrzeuge des Auftragnehmers, zum anderen müssen aber auch nahezu täglich die angeforderten Mitarbeiter (m/w/d) des Auftragnehmers zu den Standorten der Auftraggeberin in Bonn (derzeitiger Hauptsitz: Graurheindorfer Straße 108) anreisen. Dementsprechend ist anzunehmen, dass die Treibhausgasemissionen proportional mit der Entfernung vom Leistungsort ansteigen. Zudem würden überweite Anfahrtswege zu einer unverhältnismäßigen Belastung des eingesetzten Personals führen. Je kürzer der Anfahrtsweg ist, desto mehr Punkte (max. 100 Punkte) erhält der Bieter.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftragnehmer berät die Auftraggeberin bei Spezialumzügen mit großem, schwerem oder empfindlichem Inventar (z.B. Versetzen von mit IT-Komponenten bestückten IT-Racks, Tresore, Kunstgegenstände) oder komplexen Umzugsbewegungen und bietet diese Leistungen inkl. des eventuell erforderlichen, speziellen Materials (Lastverteilplatten, etc.) und/oder Geräts nach Angebotseinholung an. Der Abruf erfolgt in Textform.
Für die einzusetzenden Mitarbeiter*innen werden die vertraglich vereinbarten Preise angeboten, sofern nicht eine andere Qualifikation erforderlich ist. Der Auftragnehmer hat die besondere Qualifikation zu begründen und entsprechende Nachweise auf Nachfrage der Auftraggeberin beizubringen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Die Ausschreibung erfolgt unter Beachtung der Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verfahrensordnung für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte - Vergabeverordnung (VgV). Die Leistung wird im Rahmen eines Offenen Verfahrens nach § 119 Abs. 1-3 GWB i.V.m. § 14 Abs. 1, 2 und § 15 VgV vergeben.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

Bieter müssen im Rahmen des Zuschlagskriteriums 4 (Treibhausgasemissionen und Anfahrtswege) erhebliche Investitionsaufwendungen für die Anschaffung sauberer Nutzfahrzeuge zusagen, sofern sie in diesem Bereich bis zu 200 Punkte verdienen wollen.

Elektrotransporter amortisieren sich unter Berücksichtigung von Anschaffungs-, Betriebskosten und ggf. Steuervorteilen und sonstigen Förderungen innerhalb von 4 bis 7 Jahren. Elektrolastwagen sind insbesondere in der Anschaffung deutlich teurer als Dieselfahrzeuge, auch wenn sich die Differenz später durch geringere Betriebs- und Wartungskosten zum Teil neutralisiert. Hinzukommen infrastrukturelle Investitionen für den Betrieb von sauberen Fahrzeugen.
Im Hinblick darauf erscheint eine Verlängerung der Laufzeit auf sechs Jahre sachgerecht und angemessen. Es ist nicht davon auszugehen, dass interessierte Unternehmen sich ohne eine solch lange Vertragslaufzeit an der Ausschreibung beteiligen würden.

Sollte der erfolgreiche Bieter/Auftragnehmer sich jedoch zum Einsatz von weniger als zwei sauberen Fahrzeugen spätestens ab dem 01.01.2029 verpflichten, verkürzt sich die Laufzeit wieder auf vier Jahre (§ 23 Abs. 3 S. 3 der Rahmenvereinbarung), da dann der rechtfertigende Grund für eine längere Laufzeit (außerordentlich hohe Investitionsaufwendungen) nicht gegeben ist. Auch das Auftragsvolumen reduziert sich in diesem Fall, wenn auch nicht linear, da der genaue Zeitpunkt für den Umzug in die neue Liegenschaft in der Justus-von-Liebig-Straße nicht feststeht.

1
5.100.000,00
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Klimaschutz

Die Auftraggeberin als Teil der mittelbaren Bundesverwaltung legt bei dem vorliegenden Vergabeverfahren einen besonderen Fokus auf die Umweltfreundlichkeit des für den Auftrag einzusetzenden Fuhrparks.

Zum einen können Bieter durch den Einsatz sauberer Fahrzeuge und möglichst kurzer Anfahrtswege Punkte erzielen (s. Zuschlagskriterium 4), zum anderen müssen alle für die Auftraggeberin eingesetzten Fahrzeuge gemäß Rahmenvereinbarung mindestens den Abgasnormen Euro 6/VI entsprechen.

Sonstiges, bspw. Bindung/Einhaltung von Tarifverträgen, Berücksichtigung von Werkstätten aus dem Justizvollzug (sog. Knastläden)

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sämtliche für die Leistungserbringung geltenden, für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträge einzuhalten. Neben den tarifvertraglichen Regelungen über Lohn- und Gehaltszahlungen sind auch einschlägige Regelungen in für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen über sonstige Zahlungen (z.B. Zuschläge, Zulagen, Prämien, Urlaubs- und Weihnachtsgeld) zu beachten. Die Sätze 1 und 2 gelten gleichermaßen für die tariflichen Arbeitsbedingungen, die durch Rechtsverordnung für die Ausführung öffentlicher Aufträge festgesetzt wurden.

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Fragen zum Inhalt der Vergabeunterlagen sowie zum Verfahren sind aus Gründen der Gleichbehandlung nur in Textform zugelassen. Die Auftraggeberin erteilt keine Auskünfte zum Stand des Vergabeverfahrens.

Bitte senden Sie Fragen unter Angabe des Geschäftszeichens
ZII 6-O 1088/00046#00658 über den Reiter "Kommunikation" der Vergabeplattform https://www.dtvp.de.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4GME4K

Einlegung von Rechtsbehelfen

GWB, § 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

20
Wochen

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn

Die Bindefrist endet am 31.07.2026.

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich gemäß § 56 Abs. 2 VgV vor, den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung kurzfristig aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Die Unterlagen sind vom Bieter nach Aufforderung durch die Auftraggeberin innerhalb einer von dieser festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen, § 56 Abs. 4 VgV.
Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist gemäß § 56 Abs. 3 VgV ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Es ist die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung für die hier geforderte Leistung (Hausarbeiter-/Umzugsdienstleistungen) durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Ihres Landes nachzuweisen. Sofern keine Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister erforderlich ist, ist ersatzweise die Gewerbeanmeldung vorzulegen. Der Nachweis darf nicht älter als sechs Monate gerechnet ab dem Trag der Frist zur Abgabe eines Angebotes sein.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind, eine "Erklärung Umsätze" (s. A_02_Anlagen Bewerbungsbedingungen) mit folgenden Angaben abzugeben:

- Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 bis 2025) unter Angabe der jeweiligen Jahresumsätze,
- Umsatz im Bereich Hausarbeiter- und/oder Umzugsdienstleistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 bis 2025) unter Angabe der jeweiligen Jahresumsätze.
Bei vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjähren ist die Erklärung auf diejenigen Geschäftsjahre zu beziehen, die in den Jahren 2023 bis 2025 endeten.

Mindestjahresumsatz: Ein Jahresumsatz in den Bereichen Hausarbeiter- und/oder Umzugsdienstleistungen von weniger als 1.690.000,00 EUR (netto) führt zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.

Im Vergabeverfahren werden nur Unternehmen berücksichtigt, die die oben geforderten Umsatzangaben für die jeweils genannten vollen Geschäftsjahre machen können, es sei denn, die Angaben sind nicht verfügbar (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Es ist eine Erklärung zur bestehenden Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung und Transportversicherung für Kunst (A_02_Anlagen Bewerbungsbedingungen) auszufüllen und einzureichen.

Als Nachweis genügt die Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins einer bestehenden Haftpflichtversicherung bzw. die Vorlage einer Erklärung, eine bestehende Haftpflichtversicherung im Falle der Zuschlagserteilung an den geforderten Versicherungsumfang/an die geforderten Versicherungssummen anzupassen oder eine derartige Haftpflichtversicherung abzuschließen und der Auftraggeberin eine Kopie des Versicherungsscheins spätestens 14 Kalendertage nach Zuschlagserteilung vorzulegen.

Wird dem Angebot bereits eine Kopie des Bestehens einer Haftpflichtversicherung beigelegt, so muss neben dem versicherten Umfang und den Versicherungssummen auch die Angaben zur Laufzeit erkennbar sein. Eine Kopie der Beitragsrechnung zum Nachweis der Anforderungen genügt nicht.

Die Haftpflichtversicherung wird während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten.

Die Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung muss mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen:
- Personenschäden: 5.000.000,00 EUR
- Sachschäden: 5.000.000,00 EUR
- Vermögensschäden: 500.000,00 EUR
- Schlüsselschäden: 250.000,00 EUR

Sollte die Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen.

Für die zu transportierende Kunst (vorwiegend im Rahmen des Freizugs der Liegenschaften GRS/DMW 13-15 und Erstbezug JVLS) ist eine Transportversicherung für Kunstwerke abzuschließen, die folgende Schäden/Leistungen abdeckt:
- Transportschäden
- Verlust durch Diebstahl etc.
- Wiederbeschaffung
- Reparatur/Restaurierung
- Gutachter
- Ausgleich Wertverlust

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Einzureichen sind mindestens drei Referenzen über vergleichbare, in den Jahren 2023 bis 2025 erbrachte Leistungen in den Bereichen Hausarbeiter- und/oder Umzugsdienstleistungen mit folgenden Angaben (s. A_02_Anlagen Bewerbungsbedingungen):
- Referenznehmer (= Bieter, Mitglied der Bietergemeinschaft oder Eignungsleihgeber)
- Angaben zum Referenzgeber (Name, vollständige Anschrift und Ansprechpartner des Referenzgebers mit Telefonnummer)
- Art des Referenzobjektes (Gewerbe-, Verwaltungs-, Wohn-, Industrieobjekt u.a.)
- Ausführungsort (vollständige Anschrift des Referenzobjektes)
- Beschreibung der durchgeführten Tätigkeiten
- Leistungszeitraum (Monat/Jahr bis Monat/Jahr)
- Gesamtauftragswert in EUR netto
- Auftragswert pro Jahr in EUR netto

Bitte stellen Sie dar, welche Aufgaben Sie beim Referenzgeber ausgeführt haben. Bitte beschreiben Sie, welchen Anteil die Tätigkeit am Auftragsvolumen hatte.

Die referenzierten Aufträge gelten als vergleichbar, wenn kumulativ die nachfolgenden Kriterien erfüllt sind:
- Durchgeführte Tätigkeiten: Regelmäßige Hausarbeiterdienstleistungen (einschließlich interne Büroumzüge) oder Umzugsdienstleistungen im Rahmen eines Gebäude-zu-Gebäude-Umzugs
- Leistungszeitraum/-dauer: Mindestens ein Vierteljahr
- Netto-Auftragswert: Mindestens eine Referenz erreicht oder überschreitet einen Auftragswert von 575.000 EUR (netto) innerhalb desselben Kalenderjahres und mindestens zwei Referenzen erreichen oder überschreiten jeweils einen Auftragswert von 575.000 EUR (netto) über den gesamten Betrachtungszeitraum (2023-2025).

Die Auftraggeberin behält sich vor, sich bei den Referenzgebern über die gemachten Angaben sowie über die Zufriedenheit zu erkundigen.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Es ist eine Erklärung (s. A_02_Anlagen Bewerbungsbedingungen) abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl (unterteilt nach kaufmännischen und nach gewerblichen Mitarbeitern [m/w/d]) und die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens in den Jahren 2023 bis 2025 ersichtlich ist.

Die Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter (m/w/d) muss im Jahresdurchschnitt bei mindestens 30 Beschäftigten liegen. Gewerbliche Mitarbeiter sind Beschäftigte, die vorwiegend praktische, handwerkliche, technische oder operative Tätigkeiten ausführen, oft direkt in Produktion, Logistik, Einzelhandel oder Außendienst arbeiten und im Gegensatz zu kaufmännischen Angestellten nicht primär administrative Aufgaben übernehmen.

Sollten Sie ihr Angebot als Bietergemeinschaft abgeben, kann die geforderte Mindestanzahl durch Addition der Mitarbeiteranzahl der einzelnen Unternehmen der Bietergemeinschaft erreicht werden.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Umweltmanagementsysteme oder -standards

Es ist ein Nachweis über ein im Unternehmen (mindestens hinsichtlich des für den Auftrag relevanten Betriebsteils) vorhandenes Umweltmanagement entsprechend DIN EN ISO 14001:2015 zu erbringen. Gefordert wird ein Umweltmanagement, in dem das unternehmerische Handeln in den Bereichen Ressourceneinsatz, Umweltauswirkungen und Umweltbelastungen kontinuierlich hinterfragt und überprüft wird.

Der Nachweis kann wie folgt erbracht werden:
- durch Vorlage einer Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 14001:2015 (das Zertifikat muss bei Vorlage des Angebots gültig sein)
oder
- durch Vorlage einer gleichwertigen Zertifizierung auf Basis einer mit der ISO 14001 vergleichbaren Norm (das Zertifikat muss bei Vorlage des Angebots gültig sein). Sofern eine der DIN EN ISO 14001:2015 gleichwertige Zertifizierung vorliegt, ist deren Inhalt unter Bezugnahme auf die jeweilige in der DIN EN ISO 14001:2015 enthaltene Regelung sowie ggf. vorhandene Unterschiede darzustellen.

Hat ein Bieter aus Gründen, die ihm nicht zugerechnet werden können, nachweislich keinen Zugang zu den betreffenden Bescheinigungen oder aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, keine Möglichkeit, diese innerhalb der einschlägigen Fristen zu erlangen, so erkennt die BaFin auch andere Unterlagen über gleichwertige Umweltmanagementmaßnahmen an, sofern der Bieter nachweist, dass die Maßnahmen mit denen, die nach dem geltenden System oder den geltenden Normen für das Umweltmanagement erforderlich sind, gleichwertig sind.

Die Aufrechterhaltung der Zertifizierung (mindestens des für den Auftrag relevanten Betriebsteils) gemäß DIN EN ISO 14001:2015 oder einer gleichwertigen Zertifizierung bzw. gleichwertiger Maßnahmen während der Vertragslaufzeit ist zugleich Ausführungsbedingung für den Auftrag, §§ 61 VgV, 128 Abs. 2 GWB.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

Es ist ein Nachweis über ein im Unternehmen (mindestens hinsichtlich des für den Auftrag relevanten Betriebsteils) vorhandenes Qualitätsmanagement entsprechend DIN ISO 9001:2015 zu erbringen.

Der Nachweis kann wie folgt erbracht werden:
- durch Vorlage einer Zertifizierung des bestehenden Qualitätmanagementsystems gemäß DIN ISO 9001:2015 (das Zertifikat muss bei Vorlage des Angebots gültig sein)
oder
- durch Vorlage einer gleichwertigen Zertifizierung auf Basis einer mit der ISO 9001 vergleichbaren Norm (das Zertifikat muss bei Vorlage des Angebots gültig sein). Sofern eine der DIN ISO 9001:2015 gleichwertige Zertifizierung vorliegt, ist deren Inhalt unter Bezugnahme auf die jeweilige in der DIN EN ISO 9001:2015 enthaltene Regelung sowie ggf. vorhandene Unterschiede darzustellen.

Kann ein Bieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, die betreffenden Bescheinigungen nicht innerhalb einer angemessenen Frist einholen, so erkennt die BaFin auch andere Unterlagen über gleichwertige Qualitätssicherungssysteme an, sofern der Bieter nachweist, dass die vorgeschlagenen Qualitätssicherungsmaßnahmen den geforderten Qualitätsnormen entsprechen.

Die Aufrechterhaltung der Zertifizierung (mindestens hinsichtlich des für den Auftrag relevanten Betriebsteils) gemäß DIN ISO 9001:2015 oder einer gleichwertigen Zertifizierung bzw. gleichwertiger Maßnahmen während der Vertragslaufzeit ist zugleich Ausführungsbedingung für den Auftrag, §§ 61 VgV, 128 Abs. 2 GWB.

Nähere Details sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Einsatz von Personal, das vor der Auftragsdurchführung nach dem Verpflichtungsgesetz verpflichtet worden ist.

Bereitschaft zur Teilnahme an einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz.

Anwendung des eingereichten Konzepts bei der Auftragsdurchführung.

Aufrechterhaltung der Zertifizierungen gemäß DIN EN ISO 14001:2015 und DIN ISO 9001:2015 oder gleichwertiger Zertifizierungen bzw. gleichwertiger Maßnahmen während der Vertragslaufzeit.

Nähere Details entnehmen Sie bitte den Bewerbungsbedingungen (Ziffer XXIV).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung

Die Auftraggeberin behält sich vor, während der Vertragslaufzeit mindestens die Kurzüberprüfung (SÜ 1) nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) zu fordern; insbesondere im Hinblick auf den Bezug eines neuen zentralen Bürocampus in der Justus-von-Liebig-Straße wird ggf. auch eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (SÜ 2) verlangt.