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Verfahrensangaben

VgV-Verfahren "Umbau und Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Holte" in der Gemeinde Lä...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
01.06.2026
08.06.2026 12:00 Uhr
22.06.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Samtgemeinde Herzlake
DE355588190
Neuer Markt 4
49770
Herzlake
Deutschland
DE949
karin.eifler@herzlake.de
+49 5962 88-425

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

assmann GmbH
DE124727174
Baroper Str. 237
44227
Dortmund
Deutschland
DEA52
Christine Dern
10-26011@assmanngruppe.com
+49 231 75445-148
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131-15-3308
+49 4131-15-2943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71220000-6
71221000-3
71222000-0
71240000-2
71300000-1
71310000-4
71315000-9
71320000-7
71321000-4
71327000-6
71322000-1
71313200-7
71314310-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das bestehende Feuerwehrgerätehaus entspricht in seiner derzeitigen baulichen und funktionalen Ausgestaltung nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen zeitgemäßen Feuerwehrbetrieb. Insbesondere fehlen ausreichende und normgerechte Umkleide- und Sanitärräume für die Einsatzkräfte. Zudem wird eine zusätzliche Fahrzeughalle benötigt.
Darüber hinaus weist das Bestandsgebäude einen erheblichen energetischen Sanierungsbedarf auf. Die Gebäudehülle und die haustechnischen Anlagen entsprechen nicht dem heutigen Stand der Technik, was zu erhöhten Energieverbräuchen und laufenden Betriebskosten führt.
Ziel des Vorhabens ist die nachhaltige Sicherstellung eines leistungsfähigen, bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Feuerwehrstandortes. Durch den Anbau zusätzlicher Funktionsflächen, insbesondere für Umkleiden, sowie den Neubau einer zusätzlichen Fahrzeughalle sollen die Einsatzbereitschaft, die Arbeitssicherheit und die Hygiene für die Feuerwehrangehörigen deutlich verbessert werden.
Gleichzeitig soll das Bestandsgebäude durch eine umfassende Sanierung zum einen an den aktuellen Bedarfsplan angepasst werden und zum anderen energetisch aufgewertet werden, sodass der Gebäudestandard an aktuelle gesetzliche und technische Anforderungen angepasst und ein Beitrag zum kommunalen Klimaschutz geleistet wird.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 33 ff HOAI
- Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 (gem. §§ 33-37 HOAI 2021 i.V.m. Anlage 10)
- Besondere Leistungen gemäß Vergabeunterlagen
____
Objektplanung für Freianlagen gemäß § 38 ff HOAI
- Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 (gem. §§ 38-40 HOAI 2021 i.V.m. Anlage 11)
____
Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff HOAI
- Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 (gem. §§ 49-52 HOAI 2021 i.V.m. Anlage 14)
____
Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 53 ff HOAI
- Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 (gem. §§ 53-56 HOAI 2021 i.V.m. Anlage 15) je ALG 1-5
- Besondere Leistungen gemäß Vergabeunterlagen
____
Beratungsleistung Bauphysik nach Anlage 1.2 HOAI
- Grundleistungen für Wärmeschutz und Energiebilanzierung der Leistungsphasen 1-7 (gem. Anlage 1 Pkt. 1.2.2-1.2.3 HOAI 2021)
- Grundleistungen für Schallschutz Bauakustik der Leistungsphasen 1-7 (gem. Anlage 1 Pkt. 1.2.2 und 1.2.4 HOAI 2021)
____
Fachplanung Brandschutz nach AHO-Heft Nr. 17
- Regelleistungen der Leistungsphasen 1-5 und 8 (gem. AHO Nr. 17 "Leistungen für Brandschutz")
____
Koordination nach BaustellV (SiGeKo) nach AHO-Heft Nr. 15
- Grundleistungen während der Planung der Ausführung (gem. AHO Nr. 15 "Leistungen nach der Baustellenverordnung")
- Grundleistungen während der Ausführung (gem. AHO Nr. 15 "Leistungen nach der Baustellenverordnung")

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
3
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Holter Hauptstraße 8
49774
Lähden
Deutschland
DE949

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Die Bewertung des Honorarangebots erfolgt anhand der vom Bieter genannten Honorarparameter. Bewertet wird das voraussichtliche Gesamthonorar für die ausgeschriebenen Leistungen unter Berücksichtigung aller abgefragten besonderen Leistungen sowie Stundensätze für sonstige Leistungen im Umfang von fiktiv jeweils 50 Stunden. Diese Gesamtsumme (brutto) ist in den Honorarformblättern als Wertungssumme eindeutig markiert.
Das preisgünstigste Angebot auf Basis der in der Honorarzusammenfassung (Anlage B2) genannten Kosten (brutto) erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit dem doppelten Angebotsvergleichspreis erhält 0 Punkte. Für einen Abstand von xx % zum günstigsten Angebot (innerhalb der Spanne 100 %) erhält der Bieter xx % weniger Punkte von der Maximalpunktzahl (Bsp.: Für einen Abstand von 10 % zum günstigsten Angebot erhält der Bieter 10 % weniger Punkte, d.h. insgesamt 9 Punkte). Die Punktzahl wird auf 2 Zahlen hinter dem Komma kaufmännisch auf- oder abgerundet.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung "Hochbau"

Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten Projektleitung "Hochbau" und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen. Außerdem werden Aussagen zu Erfahrungen mit Sanierungsprojekten erwartet.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung "Technische Ausrüstung"

Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten Projektleitung "Technische Ausrüstung" und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation der Bauleitung gemäß § 55 NBauO

Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten Bauleitung nach § 55 NBauO und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Darstellung und Struktur der beabsichtigten Ablauf- und Aufbauorganisation des Bieters

Der Bieter soll zu diesem Punkt darlegen, wie er die Koordination aller unter seinem Auftrag stehenden fachlich Beteiligten der verschiedenen Planungsdisziplinen inhaltlich und organisatorisch sicherstellen wird. Hierunter zählen die Struktur, die personalspezifische Qualifikation/Erfahrung und die Darstellung der Kapazitäten des Projektteams.
Neben dieser internen Koordination des Planers sollen auch die Schnittstellen zum Auftraggeber sowie zu weiteren Planungsbeteiligten außerhalb des Projektteams des Bieters dargestellt werden und wie diese in den Planungs- und Projektablauf eingebunden werden.
Der Bieter soll in Bezug auf die Ablauforganisation - basierend auf allen ihm zur Verfügung stehenden Informationen - sein Verständnis der Planungsaufgabe darlegen und dabei sein Herangehen an die beauftragten Leistungen der Planungsaufgabe darstellen. Es wird erwartet, dass konkret Bezug auf die erkennbaren örtlichen Verhältnisse der Baumaßnahme genommen wird. Planerische Darstellungen werden hierbei nicht gefordert.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Aussagen zu Maßnahmen der Terminplanung, -kontrolle und -steuerung für dieses Projekt

Der Bieter soll Aussagen zur Einhaltung der Fristen bzw. Zeiträume gemäß vorliegender Projektinhalte darstellen. Es sind Erläuterungen der terminlichen Abfolge unter Darstellung der Terminmeilensteine, Planungs- und Ausführungsphasen vorzustellen sowie ggf. Optimierungsmöglichkeiten zu benennen, sofern dies aus eigener Sicht möglich ist.
Es ist außerdem gefordert, interne Instrumente der Terminplanung, -kontrolle und -steuerung zu präsentieren. Die Schnittstellen zum Auftraggeber sollen klar formuliert werden.
Es ist ein Projektbezug herzustellen.

Gewichtung
7,50

Zuschlagskriterium

Qualität
Aussagen zu Maßnahmen der Kostenplanung, -kontrolle und -steuerung für dieses Projekt

Der Bieter soll Aussagen zur Einhaltung der Kosten treffen sowie ggf. Optimierungsmöglichkeiten benennen, sofern dies aus eigener Sicht möglich ist.
Es ist außerdem gefordert, interne Instrumente der Kostenplanung, -kontrolle und -steuerung zu präsentieren. Die Schnittstellen zum Auftraggeber sollen klar formuliert werden.
Es ist ein Projektbezug herzustellen.

Gewichtung
7,50

Zuschlagskriterium

Qualität
Aussagen zu typischen Risiken und Fehlern bei der Leistungserbringung in allen zu beauftragenden Leistungsphasen sowie Vorschläge zum Vermeiden dieser Fehler

Unter diesem Punkt sollen Risiken und Fehlerquellen aufgezählt und präsentiert werden, die innerhalb der Leistungsphasen des Projektes auftreten können. Es ist außerdem gewünscht, interne Instrumente zur Vermeidung von Fehlern und Minimierung von Risiken zu präsentieren.
Es ist ein Projektbezug herzustellen.

Gewichtung
15,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV durchgeführt. Es ist in die folgenden zwei Stufen geteilt:
- Stufe 1: Teilnahmewettbewerb (TNW)
- Stufe 2: Verhandlungsverfahren bestehend aus
--- einer ersten Angebotsrunde (AUS),
--- den Aufklärungs- bzw. Verhandlungsgesprächen und
--- ggf. einer finalen Angebotsrunde (VR1).
Es gelten die Bestimmungen des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV) jeweils in ihrer zu Beginn des Verfahrens gültigen Fassung.
Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Bieters nicht Vertragsbestandteil werden.
____
Der Auftraggeber beabsichtigt mit vier Bietern das Verhandlungsverfahren durchzuführen. Sofern weniger als vier wertbare Teilnahmeanträge eingehen, behält sich der Auftraggeber vor, das Verfahren mit weniger Bietern weiterzuführen. Aus allen Teilnahmeanträgen, welche die Eignungskriterien erfüllen, werden vier Bieter ausgelost und zur Angebotsabgabe aufgefordert.
____
Der Auftraggeber behält sich vor, auch ohne Verhandlung, den Auftrag auf Grundlage des Erstangebots zu vergeben. Das Erstangebot muss deshalb vollständig den Vorgaben der Vergabeunterlagen entsprechen. Änderungsvorschläge zu Vertrag und Leistungsbild sind auf separaten Anlagen einzureichen, ohne bei der Erstellung des Erstangebots selbst berücksichtigt zu werden. Das Erstangebot muss den Bedingungen der Vergabeunterlagen trotz der ggf. eingereichten Änderungsvorschläge vollständig entsprechen, ohne diese Änderungsvorschläge zu berücksichtigen.
____
Weitere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Rückfragen werden ausschließlich über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform entgegengenommen. Im Sinne einer Gleichbehandlung aller Bieter werden Rückfragen, die alle Bieter betreffen, auch den anderen Bietern in anonymisierter Form zur Kenntnis gebracht.
Rückfragen per Mail, Fax, Post oder Telefon werden nicht beantwortet.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43MN19

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Rügepflicht des § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Hiernach ist ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen zu Ablauf und Inhalten des Vergabeverfahrens sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber wird fehlende Unterlagen gemäß § 56 Abs. 2 VgV innerhalb einer angemessenen Frist nachfordern. Teilnahmeanträge, die trotz Nachforderung noch immer unvollständig sind, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende Ausschlussgründe richten sich nach § 123 GWB.
Fakultative Ausschlussgründe richten sich nach § 124 GWB.
___
Nachweis über Eigenerklärung in den Bewerbungsunterlagen.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

4
4
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

a) Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume:
-a. Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Architekt" nach den Rechtsvorschriften ihres Herkunftsstaates. Ist in dem Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so ist teilnahmeberechtigt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG - "Berufsanerkennungsrichtlinie" - gewährleistet ist.
-b. Bauvorlageberechtigung nach § 53 NBauO.
___
b) Leistungsbild Tragwerksplanung:
-a. Berechtigung zum Nachweis der Standsicherheit nach § 65 NBauO.
___
c) Leistungsbild Brandschutz:
-a. Berechtigung zum Nachweis des Brandschutzes nach § 65 NBauO.
___
d) Leistungsbild Schall- und Wärmeschutz:
-a. Berechtigung zum Nachweis des Schall- und Wärmeschutzes nach § 65 NBauO.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
4

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Nachweis eines durchschnittliches Jahresgesamtumsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für die ausgeschriebenen Generalplanungsleistungen in Höhe von min. 500.000 Euro.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
4

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Nachweis einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der letzten drei Kalenderjahre für die ausgeschriebenen Generalplanungsleistungen in Höhe von min. 5 Personen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
4

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Nachweis von Referenzen je u.g. Leistungsbild, welche die nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
a. Zeitraum der Leistungserbringung: Die Leistungserbringung muss bis zum Tag der Bekanntmachung abgeschlossen sein. Als abgeschlossen gilt der Auftrag, wenn das Gebäude insgesamt abgenommen wurde. Abschlussdatum der Leistung ist der Tag der Abnahme des Gebäudes. Die Leistung des Bewerbers muss in den letzten 10 Jahren vollständig abgeschlossen worden sein (01.01.2015 bis zum Tag der Bekanntmachung).
___
b. Bautyp: Bei der Referenz muss es sich um eine Sanierung handeln.
___
c. Bauvolumen: Die Referenz muss eine BGF von min. 500 m² aufweisen.
___
d. Leistungsphasen: In Summe müssen min. die HOAI-Leistungsphasen 2-8 (für TWP 2-6; für TA ALG 2 und 4 ohne LP 4) nachgewiesen werden. Der Nachweis ist über eine Aufteilung auf mehrere Referenzen möglich, die jeweils einzeln alle anderen Anforderungen zu Zeitraum, Bautyp und Bauvolumen erfüllen (z.B. eine Referenz für LP 2-5 und eine weitere für LP 6-8). Die Aufteilung ist je Planungsdisziplin (für TA: und je Anlagengruppe) auf max. drei Referenzen zulässig.
___
e. Anlagengruppen: Es sind min. die Anlagengruppen 1-4 nachzuweisen. Sofern die Anlagengruppen nicht anhand einer Referenz nachgewiesen werden können, können mehrere Referenzen vorgesehen werden.

Weitere Informationen zu den einzureichenden Eignungskriterien sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
4

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung