Die Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen beabsichtigt auf dem Gelände an der Straße Lange Reihe 60, 44143 Dortmund-Körne, Gemarkung Dortmund, Flur 034 die Errichtung desErsatzneubaus "Bildungszentrum Bau". Die Bestandsgebäude, bestehend aus einem dreigeschossigen Bürogebäude an der Straße und 3 eingeschossigen Werkshallen im nördlichen Teil des Flurstücks, werden abgerissen. An die Baufläche des dreigeschossigen Neubaus grenzen Bestandsgebäude, eine öffentliche Straße und eine öffentliche Parkfläche. Das Grundstück fällt von der Straße Lange Reihe inRichtung Norden bis zum Gebäude Lange Reihe 58 um ca. 3.0m ab. Im Erdgeschoss des Neubaus ist die Kantine inklusive Küche, Aufenthaltsflächen und Selbstlernflächen geplant. Im Sockelgeschoss, das vom Erdgeschoss aus über 3 Treppen erschlossen wird, sind die Werkstätten für Hochbau. Fliesenleger, Zimmerer, die Multiwerkstatt, Seminarräume und Technikflächen verortet. Durch die verzahnte Gebäudestruktur entstehen Innenhöfe, die im Bereich der Seminarräume für die Belichtung sorgen. Im Obergeschoss, das über die äußeren beiden Treppenräume erschlossen wird, befinden sich ein Seminarraum, die Bildungsverwaltung, die Umkleide- und Sanitärräume für Ausbilder*Innen und Auszubildenen und Technikräume mit Heizzentrale und Lüftungsgeräten.Nach aktueller Planung beträgt die Länge des Gebäudes an der Straßenkante maximal ca. 97 m, die Länge in Nord-Süd Richtung beträgt ca. 36 m. Die Fußbodenebene im neuenSockelgeschoss ist aktuell mit 94,94 m NHN angegeben. Die Zufahrt zum Baugrundstück erfolgt über die Straße Lange Reihe im Süden des Baufeldes.
Die Vergabe enthält Abbrucharbeiten, Verbau, technische Erschließung, Kampfmittelsondierung,Rohbau-, Erd-, und Gerüstarbeiten, Baustelleneinrichtung und Verblendarbeiten.
Hauptmassen:Abbruch Bestandsgebäude: ca. 9.000 m3 Schadstoffe: Künstliche Mineralfasern (KMF) + Hexabromcyclododecan (HBCD) Kampfmittelsondierung Erdaushub: ca. 7.800 m3Verbau: Trägerbohlwand mit Anker Beton: ca. 2.500 m³ (ohne Spannbetonhohldielen)Bewehrung: Betonstahl ca. 350 to (ohne Spannbetonhohldielen) Spannbetonhohldielen: Fläche ca. 2700 m2 Fassadengerüst: ca. 4.230 m2 Klinkerfassade: ca. 2.780 m2 Fassadenaufbau: Klinker-Mauerwerk ca. 11,5 cm Luftschicht ca. 4 cm Dämmung: ca. 16 cm
Preis
Umsetzungskonzept, siehe Bewertungsmatrix.
Sh.Formblätter
Siehe auch Formblatt 216 Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärung gem. Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" ggf. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachzuweisen.Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen mit Teilnahmeantrag Formblatt 124 ein. Ebenso mit Teilnahmeantrag einzureichen sind Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind und Angaben zu Arbeitskräften (Siehe FB 124).Gelangt der Teilnahmeantrag eines nicht präqualifizierten Bewerbers in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" weiteren angegebenen Bescheinigungen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten Frist vorzulegen.Beruft sich der Bewerber zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gem. Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
Eignungsnachweis für die Abbrucharbeiten: Der Bieter hat nachzuweisen, dass er über die erforderliche Fachkunde für Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle (KMF) gemäß TRGS 521 verfügt. Hierzu ist mit Angebotsabgabe ein Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme einer verantwortlichen Aufsichtsperson (z. B. Bauleiter, Polier oder Vorarbeiter) an einem Fachkundelehrgang nach TRGS 521 vorzulegen.
Nachzuweisen ist der Jahresumsatz der letzten drei Jahre (Jahre 2023 bis 2025) unter diesen Gesichtspunkten:- Der nachgewiesene Jahresumsatz muss im eigenen Betrieb erwirtschaftet worden sein. Anteile von Subunternehmern werden nicht anerkannt.- Der nachgewiesene Jahresumsatz muss mit Rohbauarbeiten erwirtschaftet worden sein.- Der nachgewiesene Jahresumsatz muss mindestens 5 Mio. EUR netto pro Jahr betragen.- In den nachgewiesenen Jahresumsatz von 5 Mio. EUR netto pro Jahr dürfen nur Referenzen mit mindestens 2 Mio. EUR netto eingerechnet werden.- Die Referenzen, die im nachgewiesenen Jahresumsatz eingerechnet werden, sind zu benennen.
Durchgehend mindestens 30 Festangestellte, davon mindestens 3 Bauleiter und 5 Poliere im eigenen Betrieb in den letzten drei Jahren (Jahre 2023 bis 2025).
Die vorgenannten Anforderungen sind Mindestanforderungen.Werden diese nicht erfüllt oder nicht nachgewiesen, wird das Angebotvon der weiteren Wertung ausgeschlossen.