Verfahrensangaben

Baulogistische Masterplanung der Neubauten der Hochschulmedizin in Niedersachsen

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
19.06.2026
29.06.2026 12:00 Uhr
10.07.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

HBG Hochschulmedizin Hannover Baugesellschaft mbH
HRB 221588
Podbielskistr. 386
30659
Hannover
Deutschland
DE929
vergabe@hbg-hannover.de
0511-374446-0

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 413115-3308
+49 413115-2943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71310000-4
71241000-9
71210000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der Beschaffung ist die Erbringung von Fachplanungsleistungen der Baulogistik im Rahmen der Masterplanung (MAP) sowie der baulichen Entwicklungsplanung (BEP) für die Standorte der Hochschulmedizin in Göttingen (UMG) und Hannover (MHH).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Leistungen umfassen die Entwicklung eines integrierten Baulogistikkonzepts im Rahmen der Masterplanung und baulichen Entwicklungsplanung, einschließlich konzeptioneller, zeichnerischer und organisatorischer Darstellungen.
Schwerpunkt ist die Sicherstellung eines funktionsfähigen Baustellen- und Klinikbetriebs in allen Bauphasen sowie die Ableitung, Dimensionierung und Abstimmung baulogistischer Flächen-, Verkehrs- und Infrastrukturbedarfe.
Zudem sind die baulogistischen Anforderungen in enger Schnittstellenkoordination mit allen Fachplanern in städtebauliche, verkehrliche, freiraumbezogene und nachhaltigkeitsorientierte Konzepte zu integrieren.
Ergänzend umfasst die Leistung die Mitwirkung bei Bauphasen-, Termin- und Investitionsplanung sowie die Entwicklung belastbarer Lösungen für Zwischenzustände, Entwicklungsstufen und langfristige Umsetzungsszenarien.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Podbielskistr. 386
30659
Hannover
Deutschland
DE929

Campus der Medizinischen Hochschule Hannover

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Robert-Koch-Straße 34
37075
Göttingen
Deutschland
DE91C

Campus der Universitätsmedizin Göttingen

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Kosten
Honorarsumme

Bewertet wird die Honorargesamtsumme der abgefragten Leistungen für Masterplanung und bauliche Entwicklungsplanung gemäß Erläuterung in der Zuschlagsmatrix

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation des Projektteams

Der Bieter hat mit seinem Angebot Darstellung des vorgesehenen Projektteams, samt Erläuterung zu Qualifikation und Berufserfahrung, Organigramm und Personaleinsatz vorzulegen.
Art der Ausarbeitung:
- Benennung einer Projektleitung und einer Stellvertretung
- Darstellung einer klaren Kommunikationsstruktur innerhalb des eigenen Unternehmens
- Benennung eines verantwortlichen Ansprechpartners für die Auftraggeberin
- Personaleinsatzplanung über den gesamten Bearbeitungszeitraum

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzeptionelle Herangehensweise und prinzipielle Planungsansätze

Einreichung einer Darstellung der Herangehensweise und prinzipielle Planungsansätze für die Entwicklung eines integralen, baustufen- und lebenszyklusübergreifenden technischen Masterplankonzepts für den Campus, das Versorgungssicherheit, Nutzungsflexibilität, Nachhaltigkeit und einen stabilen Betrieb eines universitätsmedizinischen Großstandort langfristig gewährleistet.
Art der Ausarbeitung:
- Herangehensweise und Methodik für die Bearbeitung des abgeforderten Leistungbildes. Zulässig sind Skizzen, Diagramme, Prozessgrafiken
- keine ausgearbeitete Entwurfsplanung
- Bearbeitungszeit implizit gering (kein Wettbewerb)
- (insgesamt maximal 10 DIN-A4-Seiten; werden mehr als 10 DIN-A4 Seiten eingereicht, wird das Konzept mit 0 Punkten bewertet)

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y1EMSGN

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Bieter kann sich zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße an folgende Stelle wenden:

Vergabekammer Niedersachsen
beim Niedersächsischen. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich insbesondere aus § 160 Abs. 3 GWB. Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen nach §§ 134, 135, 160 GWB.

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160 Abs. 3, § 134 GWB
hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist:

§ 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1
Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

§ 134 Abs. 1, Abs. 2 GWB:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich
in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die
betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen
werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den
Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber kann die Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.

Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Nachweis einer durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl einschließlich Inhabern:
- mind. 20 festangestellte Beschäftigte
- davon mind. 4 Beschäftigte mit der Qualifikation Dipl.-Ing. (oder vergleichbar) mit min. 5 Jahre einschlägiger Berufserfahrung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen.
- Personenschäden: 5 Mio. EUR
- sonstige Schäden: 5 Mio. EUR

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Es sind mindestens 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen einzureichen. Der Bearbeitungszeitraum der Referenzen darf nicht länger als 10 Jahre zurück liegen. (Stichtag 01.04.2016) Als vergleichbar gelten insbesondere konzeptionelle Baulogistikplanungen und Machbarkeitsstudien welche der Komplexität der ausgeschriebenen Leistung ähneln.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Zur Vergleichbarkeit der Planungsleistung
Optimal Vergleichbar sind Planungsleistungen mit folgenden Merkmalen:
- Die Leistung wurde im Zusammenhang einer Masterplanung / städtebaulichen Rahmenplanung erbracht
- Die Leistung behandelt eine Großbaustelle mit mehreren Bauabschnitten und Einzelmaßnahmen
- Die Betrachtung beinhaltet eine Phasenplanung und behandelt auch den Umgang mit Zwischenzuständen und Interimslösungen
- Das Referenzprojekt befindet sich in innerstädtischer Lage und in direkter Nähe zu Bestandsgebäuden
- öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 99 GWB

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
24,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Zur Vergleichbarkeit der Projektgröße:
Die Vergleichbarkeit der Projektgröße wird anhand der Grundfläche des, innerhalb der Referenzleistung bearbeiteten, Planungsgebietes beurteilt. Als optimal vergleichbare Größe werden 300.000m² (30ha) angenommen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
12,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Bewerber und von ihnen eingesetzte Nachunternehmer müssen gemäß § 4 Abs. 1 NTVergG bei Angebotsabgabe erklären, bei der Ausführung des Auftrags im Inland mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes und den nach dem AEntG anwendbaren Branchentarifverträgen zu zahlen.
- Eigenerklärung zur Einhaltung EU-Sanktionen
- Kein Widerspruch zur datenschutzrechtliche Information

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung