NEU! Webbasierte Angebotsabgabe! Weitere Informationen unter https://csx.de/JiViu

Verfahrensangaben

MKK Eigenbetrieb Abfallwirtschaft - Vergabe von Herstellung, Lieferung und Verteil...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
12.05.2026
01.06.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Main-Kinzig-Kreis - Eigenbetrieb Abfallwirtschaft
DE113525242
Deponiestraße 6
63571
Gelnhausen
Deutschland
DE719
vergabestelle@goerg.de
+49 69170000-154

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
DE177089422
Ulmenstraße 30
60325
Frankfurt a.M.
Deutschland
DE712
Vergabestelle
vergabestelle@goerg.de
+49 69170000-154
+49 69170000-27
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
0615112-6603
Luisenplatz 2
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
+49 6151126-601
+49 6151125-816

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

34928480-6
44613700-7
44613800-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Herstellung, Lieferung und Verteilung von Abfallbehältern (MGB) inklusive Leistungen der Behälteridentifikation für die Kommunen Brachttal, Hasselroth, Bad Soden-Salmünster, Jossgrund, Schlüchtern, Sinntal und Steinau an der Straße. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in einem Los.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Ausschreibung sind die Herstellung, Lieferung und Verteilung von Abfallbehältern (MGB) inklusive Leistungen der Behälteridentifikation für die Kommunen Brachttal, Hasselroth, Bad Soden-Salmünster, Jossgrund, Schlüchtern, Sinntal und Steinau an der Straße. Im Einzelnen umfasst der Auftrag:

- die Herstellung und Lieferung von 2-Rad-MGB und 4-Rad-MGB inkl. RFID-Transpondern im Rahmen einer Erstbereitstellung,
- das Verchippen von Bestandsbehältern (Nachverchippen),
- den Größentausch von Behältern,
- den Austausch beschädigter Behälter gegen Neubehälter,
- die vollständige Verteilung von neuen Behältern in einzelnen Kommunen,
- die Erstellung und Anbringung von Barcode-Etiketten und das Verheiraten der Behälterdaten mit den RFID-Transpondern,
- die Lieferung von Zubehör für die Behälteridentifikation und von Ersatzteilen,
- eine nachlaufende Bereitstellung von 2-Rad-MGB und 4-Rad-MGB inkl. RFID-Transpondern sowie Zubehör und Ersatzteile auf der Basis von Einzelabrufen.

Die Vergabe der Leistungen erfolgt in einem Los (Gesamt-Vertrag). Die Erstbereitstellung hat inklusive der abschließenden Datenlieferung bis zum 31.12.2026 zu erfolgen. Die nachlaufende Bereitstellung hat eine Laufzeit von 4 Jahren ohne Verlängerungsoption (01.09.2026 bis 31.08.2030).

Dem Auftraggeber sind Muster der angebotenen MGB zur Verfügung zu stellen.

Näheres siehe Vergabeunterlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.09.2026
31.08.2030
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Main-Kinzig-Kreis
Deutschland
DE719

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Keine Verlängerungsoption

Zusätzliche Angaben

Es wird klarstellend darauf hingewiesen, dass die Überschriften der Kriterien "Eintragung in das Handelsregister", "Finanzkennzahlen" und "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" in Abschnitt 5.1.9 der Auftragsbekanntmachung aus technischen Gründen den aufgestellten und beschriebenen Eignungskriterien nicht vollumfänglich entsprechen. Die vollständigen Anforderungen an die Eignung können dem jeweils korrespondierenden Beschreibungstext zum Kriterium entnommen werden.

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Abschnitt 5.1.9 dieser Auftragsbekanntmachung sind innerhalb der Frist für den Eingang der Angebote nach Abschnitt 5.1.12 mit den Angeboten vorzulegen, soweit sich der Auftraggeber dies nicht ausdrücklich anders vorbehalten hat. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass unvollständige Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.

Ausländische Bieter haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden.

Die Vergabestelle stellt für die nachfolgend aufgeführten Nachweise und Erklärungen ein Bieter-Formblatt zur Verfügung, welches interessierte Unternehmen als Anlage zum (ersten) Verfahrensbrief / Aufforderung zur Angebotsabgabe über die unter Abschnitt 5.1.11 genannte elektronische Adresse abrufen können.

Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bietergemeinschaft dem Angebotsschreiben eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bietergemeinschaftserklärung).

Beabsichtigt der Bieter / die Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV nach Art und Umfang mit dem Angebotsschreiben zu benennen. Für Nachunternehmer, welche der Bieter im Wege der Eignungsleihe nach § 47 VgV einzusetzen beabsichtigt, sind weiterhin die unter Abschnitt 5.1.9 dieser Auftragsbekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen, soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung, für den jeweiligen Nachunternehmer bereits mit dem Angebotsschreiben einzureichen sowie nach § 47 Abs. 1 Satz 1 VgV nachzuweisen, dass dem Bieter die insoweit für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SMN93

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß §§ 155 ff. GWB: Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Gemäß §§ 56 ff. VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Nr. 1: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB oder § 22 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen, oder andernfalls entsprechende Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB getroffen werden,

Nr. 2: Aussagekräftige Unternehmensdarstellung,

Nr. 3: Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes,

Nr. 4: Erklärung über die Einhaltung des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes (Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen entsprechend der Vorgaben § 4 Abs. 1 und 2 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz und zur Zahlung des Mindestlohns gem. § 20 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) bzw. des Tariflohns nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz sowie darüber, dass der Bieter nicht wegen eines Verstoßes gegen § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 Euro belegt worden ist und damit nicht die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Auftragsvergabe nach § 19 Abs. 1 und 3 MiLoG vorliegen),

Nr. 5: Erklärung zum Russlandgeschäft.

Eignungskriterium

Finanzkennzahlen

Nr. 1: Erklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (2023-2025), soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (insbesondere Herstellung, Lieferung und Verteilung von Abfallbehältern und Behälteridentifikation), unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen,

Nr. 2: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung über mindestens EUR 2.000.000,00 für Personen- und Sachschäden und EUR 1.000.000,00 für Vermögensschäden pro Versicherungsjahr oder Erklärung eines Versicherers darüber, dass eine solche Versicherung im Falle der Auftragserteilung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung abgeschlossen wird,

Nr. 3: Nachweis ausreichender Bonität durch Vorlage einer aktuellen Wirtschaftsauskunft einer Ratinggesellschaft, wie z. B. Creditreform oder einer vergleichbaren Wirtschaftsauskunft, in Bezug auf Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Nr. 1: Nachweis einschlägiger Erfahrungen durch eine Aufstellung der wesentlichen, innerhalb der letzten 3 Kalenderjahre sowie des laufenden Jahres erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (insbesondere Herstellung, Lieferung und Verteilung von Abfallbehältern und Behälteridentifikation), unter Angabe eines Ansprechpartners bei dem Auftraggeber je Projekt / Referenz, des Auftragswertes und Beschreibung von Leistungsort, Art und Umfang der Leistungserbringung, insbesondere ob die Leistung unter Einbindung von Nachunternehmen erbracht worden sind (Referenzliste),

Nr. 2: Erklärung zur Anzahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren (2023 - 2025) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen,

Nr. 3: Erklärung / Darlegung über die Qualifikation und Berufserfahrung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals,

Nr. 4: Erklärung / Darlegung über die dem Bieter für die ausgeschriebene Leistung zur Verfügung stehende technische und betriebliche Ausstattung,

Nr. 5: Bietererklärung, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt,

Nr. 6: Vorlage eines Grobkonzepts zur Umsetzung der Leistungen (Umsetzungskonzept), aus dem insbesondere die geplante Vorgehensweise bei der Behälterverteilung und dem Nachverchippen, die zeitliche Planung sowie die vorgesehene personelle und technische Ausstattung hervorgehen.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer dieser nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigtem Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung der Mitglieder.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

1. Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung über mindestens EUR 2.000.000,00 für Personen- und Sachschäden und EUR 1.000.000,00 für Vermögensschäden pro Versicherungsjahr,

2. Die Lieferung der Abfallsammelbehälter an die Haushalte hat ausnahmslos mit LKW mindestens der Schadstoffnorm EURO 6 zu erfolgen,

3. Mindestens ein Mitarbeiter je Fahrzeugbesatzung/Auslieferungstrupp muss über deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung