Vollkommissioniersystem für die Krankenhausapotheke
Für die Unternehmensgruppe Klinikum St. Georg soll ein automatisiertes Vollkommissioniersystem für die Krankenhausapotheke einschließlich Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Wartung, Fördertechnik, Steuerungssoftware, Schnittstellenintegration, Schulung sowie Service- und Wartungsvertrag beschafft werden. Der Aufbau und die Integration in die vorhandenen Apothekenräumlichkeiten sind von entscheidender Bedeutung. Der zur Verfügung stehende Platz darf durch die Kommissionieranlage nicht überschritten werden und muss den Prozessablauf optimal unterstützen. Die Zuführung und Ausgabe der Medikamente müssen automatisiert erfolgen können. Der Kommissionier-Vollautomat muss so dimensioniert werden, um bei bauseitig begrenztem Platzangebot eine optimale Nutzung und Maximierung der Lagerfläche zu ermöglichen. Die Fördertechnik und Steuerungssoftware müssen so gestaltet sein, dass die Ein- und Auslagerungen mit größtmöglicher Flexibilität und Geschwindigkeit erfolgen.Die beschriebenen Leistungen sind aufgrund ihrer funktionalen und technischen Abhängigkeiten als untrennbare Sachgesamtheit anzusehen. Die Aufteilung in einzelne Lose oder die Vergabe von Teilleistungen würde die Koordination, Qualitätssicherung und wirtschaftliche Leistungserbringung erheblich beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist ausschließlich ein Gesamtangebot zulässig.
Haus 45, Krankenhausapotheke
Angebotspreis
Technische Wertung Leistungsverzeichnis
Leistungspräsentation
Ausführungsfristen Gesamtleistung:Beginn: Implementierung ab ZuschlagserteilungEnde: Implementierung abgeschlossen bis 30.04.2027
Ein Antrag auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Für Amtshandlungen der Vergabekammern werden Kosten (Gebühren und Auslagen) zur Deckung des Verwaltungsaufwandes erhoben (§ 182 GWB).
Das gesamte Vergabeverfahren erfolgt ausschließlich elektronisch. In Papierform eingereichte Angebote führen zur Nichtberücksichtigung.Zur Teilnahme am elektronischen Vergabeverfahren ist eine einmalige kostenfreie Registrierung unter www.dtvp.de als Bieter erforderlich. Alle dem Angebot beizufügenden Unterlagen sind an den geforderten Stellen mit einer Unterschrift (Textform) zu versehen und im Bietermodul des DTVP hochzuladen. Der Bewerber trägt das Übermittlungsrisiko und ist für den fristgerechten Eingang des vollständigen Angebotes verantwortlich.
Klinikum St. Georg gGmbH, Ausschreibungsstelle
nichtöffentliche elektronische Angebotseröffnung
Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber oder Bieter gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
vorzulegen sind:1.1 Eigenerklärung zur Eignung und über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB (Anlage 1).1.2 Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister,ggf. eidesstattliche Erklärung oder vergleichbare Bescheini-gung einer Behörde des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerberansässig ist. (Vorlage Kopie).1.3 Gewerbean- und ggf. -ummeldung, wenn keine Eintragungspflichtim Handels- bzw. Berufsregister besteht(Vorlage Kopie im Bedarfsfall)
1.4 Eigenerklärung über das Bestehen einer ausreichenden Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der jeweiligen Deckungssummen (Vorlage Eigenerklärung oder Kopie Police)
1.5 Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (siehe Anlage).1.6 Eigenerklärung LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz) (siehe Anlage)
1.7 Firmenzertifizierung ISO 9001:2015 oder vergleichbar (als vergleichbar angesehen wird ein allgemein anerkanntes Zertifikat über ein Qualitätsmanagementsystem). Das Zertifikat ist beizufügen (Kopie).
1.8 Referenz 1-2 Mindestanforderungen:Der Bieter muss innerhalb der letzten drei Jahre 2 erfolgreich realisierte Referenzprojekte mit Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Übergabe in den produktiven Betrieb eines automatisierten Kommissioniersystems einschließlich Fördertechnik für Krankenhausapotheken oder krankenhausversorgende Apotheken nachweisen.Versorgungsumfang des Referenzprojekts: 1000 oder mehr versorgte Betten.Klarstellung: "produktiver Betrieb" bezeichnet den Produktivbetrieb der Anlage beim Auftraggeber des Referenzprojekts. Ein Betrieb der Anlage durch den Bewerber wird nicht gefordert.Gleichwertigkeit: Anstelle der Bettenzahl kann die Vergleichbarkeit über objektive technische Kennzahlen nachgewiesen werden, insbesondere Auslagerungspositionen pro Tag, Anzahl der Artikel im Automaten, Lagerkapazität, Länge der Förderstrecke und Anzahl der Empfängerpunkte.Das Dokument 039 26_06_Referenzen ist zu verwenden..1.9 Referenz 3-4 Mindestanforderungen:Referenzen zu 2 Krankenhausapotheken oder krankenhausversorgenden Apotheken mit in Betrieb befindlicher und produktiver Anbindung an SAP. Das Dokument 039 26_06_Referenzen ist zu verwenden.
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter