Verfahrensangaben

Verfahren zur Vergabe einer projektbezogenen Kollaborations- und Baumanagement-pla...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
17.08.2026
24.08.2026 12:00 Uhr
24.08.2026 12:05 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Handwerkskammer Aachen
DE229646663
Sandkaulbach 17 - 21
52062
Aachen
Deutschland
DEA2D
DOMBERTRECHTSANWÄLTE Rechtsanwalt Philipp Buslowicz Konrad-Zuse-Ring 12 A 14469 Potsdam vergabe@dombert.de
vergabe@dombert.de
0331 620 42 70

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

DOMBERT Rechtsanwälte Part mbB
AG Potsdam PR 119
Konrad-Zuse-Ring 12a
14469
Potsdam
Deutschland
DE404
Rechtsanwalt Philipp Buslowicz
vergabe@dombert.de
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland
Leitweg-ID 05315-03002-81
c/o Bezirksregierung Köln
50606
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 221 147-3045
+49 221 147-2889

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72000000-5
72260000-3
72268000-6
72263000-5
48300000-1
48000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Bereitstellung, Einrichtung, Konfiguration und der Betrieb einer projektbezogenen Kollaborations- und Baumanagementplattform als Common Data Environment (CDE) für das Projekt Technikcampus Handwerk Aachen (TCHA). Die Plattform soll als zentrale digitale Projektumgebung für die Zusammenarbeit zwischen der Handwerkskammer Aachen, den beauftragten Planungsbeteiligten, Fach-planern, ausführenden Unternehmen sowie weiteren am Projekt beteiligten Dritten die-nen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Bereitstellung, Einrichtung, Konfiguration und der Betrieb einer projektbezogenen Kollaborations- und Baumanagementplattform als Common Data Environment (CDE) für das Projekt Technikcampus Handwerk Aachen (TCHA).
Die Plattform soll als zentrale digitale Projektumgebung für die Zusammenarbeit zwischen der Handwerkskammer Aachen, den beauftragten Planungsbeteiligten, Fachplanern, ausführenden Unternehmen sowie weiteren am Projekt beteiligten Dritten dienen.
Die CDE ist so bereitzustellen, dass sie die im Projekt definierten BIM-Prozesse und insbesondere die in den Auftraggeber-Informations-Anforderungen ("TCHA_AIA.pdf") beschriebenen Anwendungsfälle unterstützt.

Ziel der Ausschreibung ist die Beschaffung einer Lösung, die als zentrale Daten-, Dokumentations-, Kommunikations- und Nachverfolgungsplattform für das Projekt TCHA eingesetzt werden kann.
Die Plattform soll insbesondere folgende Ziele unterstützen:
- einheitliche und nachvollziehbare Projektkommunikation
- zentrale Verwaltung von Dokumenten, Modellen und projektrelevanten Informationen
- modellbasierte Zusammenarbeit
- Unterstützung von Koordinations-, Prüf- und Freigabeprozessen
- Unterstützung modellbasierter Abstimmungen
- digitale Unterstützung des Abnahme- und Mängelmanagements
- strukturierte Fortschreibung und Übergabe der digitalen Projektdokumentation

Diese Leistungsbeschreibung dient dem besseren Verständnis der im Kriterienkatalog formulierten systemtechnischen, organisatorischen, funktionalen und rechtlichen Anforderungen an die auszuschreibende CDE.
Entscheidend und bindend sind die im Kriterienkatalog definierten Anforderungen. Diese Leistungsbeschreibung konkretisiert die Anforderungen insbesondere im Hinblick auf die projektbezogene Nutzung der CDE im BIM-Kontext.
Die Bieter werden ausdrücklich aufgefordert, erkennbare Unklarheiten, Widersprüche oder technisch relevante Annahmen im Rahmen von Bieterfragen mitzuteilen.

Sofern aus Sicht des Bieters zusätzliche Leistungen, Konfigurationen, Module, Schnittstellen oder projektspezifische Anpassungen für die Erfüllung einzelner Anforderungen erforderlich sind, sind diese transparent zu benennen und im Angebot eindeutig kenntlich zu machen.
Eine Kalkulation auf Grundlage nicht offengelegter Annahmen oder zwingend später nachzuschiebender Anpassungen soll vermieden werden. Ziel ist eine für beide Vertragsparteien belastbare und nachvollziehbare Angebotsgrundlage.
Die im Kriterienkatalog als K.O gekennzeichneten Anforderungen sind zwingend zu erfüllen. Die Nichterfüllung eines K.O-Kriteriums kann zum Ausschluss des Angebots führen.
Die im Kriterienkatalog als Bewertung gekennzeichneten Anforderungen sind optional und können in die Bewertung des Angebots einfließen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
3

Verlängerungsoption nach 31.12.2029 um 12 Monate

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Beliebiger Ort
---

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Bieterfragen sind ausschließlich über das Vergabeportal zu stellen.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DZ9MU88

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB.
Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

2
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Nachforderungsmöglichkeit richtet sich nach § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Bezüglich des Bieters dürfen keine Umstände vorliegen, welche den Auftraggeber zu dessen Ausschluss nach § 123 GWB zwingen. Umstände, die dem Auftraggeber während des Vergabeverfahrens zu dessen Ausschluss nach § 124 GWB berechtigen, sind anzugeben.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Der Bieter hat seine rechtliche Existenz und Befähigung zur Berufsausübung durch einen aktuellen Handelsregisterauszug zu belegen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eigenerklärung zur Leistungserbringung im Bereich CDE-/SaaS-/IT-Dienstleistungen. Eigenerklärung, dass der Bieter Leistungen im Bereich CDE-, SaaS- oder IT-Dienstleistungen anbietet und über die hierfür erforderliche fachliche Befähigung verfügt

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Der Bieter hat zu erklären, dass keine Umstände vorliegen, die seine wirtschaftliche Stabilität und die
ordnungsgsgemäße Vertragserfüllung während der vorgesehenen Vertragslaufzeit gefährden. Eigenerklärung, dass keine Umstände bekannt sind, welche die ordnungsgemäße Vertragserfüllung während der Vertragslaufzeit gefährden

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bieter muss eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
nachweisen, die auch IT-, Datenschutz, Cyber- abdeckt.

Versicherungsbestätigung oder Versicherungszertifikat des Versicherers mit Angabe der Deckungssummen und des Versicherungsumfangs

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bieter hat mindestens drei vergleichbare Referenzen über die Bereitstellung, Einführung, den Betrieb und Support der angebotenen Plattform nachzuweisen. Referenzliste mit Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang, Nutzerzahl, Projektvolumen, eingesetzten Modulen/Funktionen, Betriebs- und Supportanteilen sowie Ansprechpartner.

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Der Bieter weist nach, dass für Betrieb, Support und IT-Sicherheit der CDE qualifizierte deutschsprachige technische Ansprechpersonen während der vereinbarten Supportzeiten zur Verfügung stehen. Nachweis erfolgt durch Nennung der Verantwortlichen.

Eignungskriterium

Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen

Der Bieter muss ein angemessenes Informationssicherheitsmanagement für Betrieb, Entwicklung
und Support der Plattform nachweisen. ISO/IEC 27001 oder gleichwertige Nachweise werden akzeptiert. Aktuelles ISO/IEC-27001-Zertifikat oder gleichwertiger Nachweis; Scope, Gültigkeit, Zertifizierungsstelle; Nachweis regelmäßiger externer Audits.

Eignungskriterium

Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen

Der Bieter muss darlegen, dass die Plattform DSGVO-konform betrieben wird und geeignete organisatorische, vertragliche und technische Maßnahmen zur Einhaltung der DSGVO bestehen. Datenschutzkonzept; Beschreibung der Datenschutzorganisation; technische und organisatorische Maßnahmen; Datenschutzunterlagen; externe Prüfungen, soweit vorhanden.

Eignungskriterium

Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag muss der Bieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO oder ein gleichwertiges Data Processing Agreement bereitstellen. Muster/Entwurf AVV bzw. DPA; Unterauftragnehmerliste; Angaben zu Ort und Art der Datenverarbeitung; Regelungen zu Rückgabe und Löschung bei Vertragsende.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung