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Verfahrensangaben

Johanniter-Krankenhaus Gronau: HLSKM-Planung Teilnahmewettbewerb für Erweiterungsb...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
21.07.2026
04.08.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Auf der Hude 2
DE114728253
Johanniterstraße 1-3
21339
Lüneburg
Deutschland
DE925
Maximilian.Behr@johanniter-gmbh.de
+49 151 61737765

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Claudio Ortega Friegel - Sustainable Horizon
DE365154496-00001
Moltkestr. 97
40479
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
claudio.ortega@sustainable-horizon.com
+4917682293344
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
keine
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131151334

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Umfang der Baumaßnahme:
In der ausgeschriebenen Machbarkeitsstudie sind drei Varianten ersichtlich, wo der Bauherr die Variante des Anbaus / Erweiterungsbau mit Umbau im Bestand favorisiert, die auch ab Seite 52 ff. der Machbarkeitsstudie näher beschrieben wird.
- Die Gesamt-Nutzungsfläche (NUF) soll von 7.495,0 m² (IST) auf 8.121,1 m² (SOLL) erhöht werden.
- Es ist eine Neustrukturierung und Zentralisierung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und des Operierens (OP) in einem dreigeschossigen Erweiterungsbau UG bis 1. OG vorgesehen, sowie einer dreigeschossigen Aufstockung mit Pflegestationen sowie Therapieräumen. Die zwei Bausteine der Machbarkeitsstudie erfolgen favorisiert in einem Baustein/Bauschritt.
- Die Pflegebereiche sollen restrukturiert und zentralisiert werden, insbesondere durch die Auflösung von 19 Dreibettzimmern zugunsten von Ein- und Zweibettzimmern mit Sanitärzellen. Die Allgemeinen Pflegebereiche sollen von 2.201,4 m² auf 2.529,1 m² NUF wachsen.
- Die Geriatrie soll als eigene Station zentralisiert werden, unter Umbau von Archiv- und Technikzentralflächen in Therapieräume (4.OG/DG) und insgesamt von 629,7 m² auf 982,0 m² NUF wachsen.
- Auf Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen, Demenzsensibilität sowie einen integralen Ansatz wird ein hoher Stellenwert gelegt. Auch wenn ein Nachhaltigkeitszertifikat nicht angestrebt wird.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Technische Gebäudeausstatung für Starkstrom, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen sowie FörderanlagenLPH 1 bis 9 HOAI mit folgenden Auftragsstufen:

Auftragsstufe 1: Grundlagenermittlung bis zur Entwurfsplanung einschließlich Baufachlichen Antragsunterlage (LPH 1 bis 4 ohne Abgabe Bauantrag mit FA-Bau)
Ziel: Erbringung aller Leistungen zur Klärung des Bausolls, Erstellung der Kostenbasis sowie Einreichung der vollständigen Baufachlichen Antragsunterlage (FA-Bau) gemäß § 9 Abs. 1 KHG sowie eines Bauantrags. Der Bauantrag wird jedoch erst in der Auftragsstufe 2 eingereicht.

Auftragsstufe 2: Ab Auftragsstufe 1 bis zur Ausführungsplanung (Abgabe Bauabantrag LPH 4 bis LPH 7)
Ziel: Einreichung des Bauantrags einschließlich Detaillierung des genehmigten Entwurfs zur ausführungsreifen Lösung und Vorbereitung und Mitwirkung der Bauausschreibung.

Auftragsstufe 3: Vorbereitung der Vergabe bis zur Objektbetreuung (LPH 8 bis LPH 9)
Ziel: Überwachung der Ausführung und Abschluss des Projekts inkl. Dokumentation für den Betrieb.

Folgende Leistungsaspekte sind im Angebot zu berücksichtigen:
- Interimsplanung (LPH 1-8) während des Umbaus im Bestand
- Zielplanung (LPH 2) für Nachnutzung Haus B
- Technische Anlagen in den Außenanlagen (KG 200 und 500)
- Bestandspru?fung und Digitalisierung der technischen Außenanlagenpläne sowie Zuarbeit an den
Freianlagenplaner für den koordinierten Leitungsplan.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebotspreis

Umfang der Baumaßnahme:
In der ausgeschriebenen Machbarkeitsstudie sind drei Varianten ersichtlich, wo der Bauherr die Variante des Anbaus / Erweiterungsbau mit Umbau im Bestand favorisiert, die auch ab Seite 52 ff. der Machbarkeitsstudie näher beschrieben wird.
- Die Gesamt-Nutzungsfläche (NUF) soll von 7.495,0 m² (IST) auf 8.121,1 m² (SOLL) erhöht werden.
- Es ist eine Neustrukturierung und Zentralisierung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und des Operierens (OP) in einem dreigeschossigen Erweiterungsbau UG bis 1. OG vorgesehen, sowie einer dreigeschossigen Aufstockung mit Pflegestationen sowie Therapieräumen. Die zwei Bausteine der Machbarkeitsstudie erfolgen favorisiert in einem Baustein/Bauschritt.
- Die Pflegebereiche sollen restrukturiert und zentralisiert werden, insbesondere durch die Auflösung von 19 Dreibettzimmern zugunsten von Ein- und Zweibettzimmern mit Sanitärzellen. Die Allgemeinen Pflegebereiche sollen von 2.201,4 m² auf 2.529,1 m² NUF wachsen.
- Die Geriatrie soll als eigene Station zentralisiert werden, unter Umbau von Archiv- und Technikzentralflächen in Therapieräume (4.OG/DG) und insgesamt von 629,7 m² auf 982,0 m² NUF wachsen.
- Auf Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen, Demenzsensibilität sowie einen integralen Ansatz wird ein hoher Stellenwert gelegt. Auch wenn ein Nachhaltigkeitszertifikat nicht angestrebt wird.

Gewichtung
400,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Herangehensweise an ein Dekarbonisierungskonzept

Der Bauherr wird zur Angebotsanfrage die Beschreibung
des Kriteriums der Herangehensweise an ein Dekarbonisierungskonzept konkretisieren und bekannt geben.

Gewichtung
400,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektteam

Der Bauherr wird zur Angebotsanfrage die Beschreibung
des Kriteriums des Projektteams konkretisieren und bekannt geben.

Gewichtung
200,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement

Der Bauherr wird zur Angebotsanfrage die Beschreibung
des Kriteriums des Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagements konkretisieren und bekannt geben.

Gewichtung
200,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Das Verfahren ist ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb.
1. Teilnahmewettbewerb: Auswahl von maximal 5 geeigneten Bietern über vergleichbare Losverfahren nach erfolgreicher Eignungsprüfung.
2. Verhandlungsphase: Preisangebot, Darstellung der Herangehensweise an ein Dekarbonisierungskonzept, Projektteam, Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagements sowie persönliches Vorstellungs- und Aufklärungsgespräch vor Ort.

Die konkreten Wertungskriterien werden den Teilnehmern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe der Verhandlungsphase offengelegt.

Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DSUMSKF

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Erklärungen und Nachweise, nachzufordern. Die Nachforderung erfolgt unter Fristsetzung über die Nachrichtenfunktion des Vergabeportals. Ein Anspruch der Bieter auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

1. Mindestens 2 betriebsicher u?bergebene Projekte in den letzten 10
Jahre im vergleichbarem Umfang (Umbau mit Neubau-Anteil oder Sanierung im laufenden Betrieb)
2. Nachweis über Angabe der Erbringung der Leistungsphasen LPH 2-8 (oder vergleichbar - projektübergreifend über verschiedene vergleichbare Projekte kombinierbar möglich)
3. Nachweis der Erfahrung mit der Planung von Operationssälen (OP) und Zentralen Notaufnahmen (ZNA).
4. Die Referenzprojekte haben eine Investitionssumme (der zu betreuenden KGR 400) von mindestens 10 Mio. EUR brutto aufzuweisen.
5. Das Delta in EUR und in % (Delta in Bezug zur Kostenberechnung) der Investitionssumme (der zu betreuenden KGR 400) von Kostenberechnung zu -feststellung.
6. Die EUR/m2 BGF (der zu betreuenden KGR 400) der Kostenfeststellung mit Indizierung auf Q3 2025.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
1

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Die Mitarbeiterzahl der letzten 3 Jahre (2021 bis 2024) gemäß Vordruck 02 Eigenerklärung
zur Eignung, mit mindestens 7 Mitarbeiter im Durchschnitt

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Der Umsatz der letzten 3 Jahre (2021 bis 2024) gemäß Vordruck 02 Eigenerklärung zur Eignung, mit mindestens 0,8 Mio. EUR jährlichen Gesamtumsatz.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder Verpflichtungserklärung zum Abschluss/Erhöhung der Deckungssummen auf 3 Mio. EUR für Personenschäden und 5 Mio. EUR für Vermögensschäden im Auftragsfall (2-fach).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Ausführung des Auftrags erfolgt auf Grundlage des mit den Vergabeunterlagen veröffentlichten Planervertrags-Entwurfs.

Ergänzend gelten: Die Bestimmungen des Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetzes (NTVergG). Die gesetzlichen Bestimmungen der VgV und des GWB. Die Pflicht zur Durchführung der Leistungen unter Aufrechterhaltung des vollen Krankenhausbetriebs (Umbau im laufenden Betrieb).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung