Verfahrensangaben

Fachplanung technische Gebäudeausrüstung HLS gem. HOAI für den Umbau eines Ärzteha...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.09.2026
29.09.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Wendlingen am Neckar
74051/07009
Am Marktplatz 2
73240
Wendlingen am Neckar
Deutschland
DE113
Sinelnik@wendlingen.de
07024943298

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

CPM GmbH Gesellschaft für Projektmanagement
HRB 244170
Sigmaringer Straße 111
70567
Stuttgart
Deutschland
DE111
CPM GmbH / Herr Noah Lehmann
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
keine Angabe
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721-9268730
+49 721-9263985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71321200-6
71321300-7
71321400-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das Ärztehaus in der Weberstraße 16 und 18, 73240 Wendlingen am Neckar soll bis Mitte 2029 umgebaut werden. Die derzeit noch in der Immobilie enthaltene Wohnnutzung soll entfallen. Durch den Umbau soll folgendes Nutzungskonzept umgesetzt werden.

Untergeschoss (UG)
- Personalumkleiden
- Wäscheraum (Trennung reine/unreine Wäsche)
- Lager- und Archivräume
- Technikflächen
- optional Serverraum

Erdgeschoss (EG)
- Neuropraxis Wendlingen (Mietfläche ca. 280-300 m²)
- Erweiterter Innenausbau durch den Vermieter.

1. Obergeschoss (1. OG)
- Onkologische Schwerpunktpraxis (OSP) (Mietfläche ca. 300 m²)
- Mieterausbau durch den Mieter auf Basis eines definierten Grundausbaus.

Dachgeschoss (DG) - Aufstockung
- Allgemeinarztpraxis (Mietfläche ca. 300 m²)
- Die endgültige Flächenaufteilung erfolgt im Rahmen der Entwurfsplanung.

Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren gemäß § 15 VgV.
Die Beauftragung erfolgt in Stufen, zunächst bis inklusive der Leistungsphase 4 HOAI.
Die Bauherrschaft über die Baumaßnahmen am Ärztehaus in der Weberstraße obliegt der Stadtverwaltung:
Stadt Wendlingen am Neckar
Am Marktplatz 2
73240 Wendlingen am Neckar

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Leistungsumfang beinhaltet alle Grundleistungen des Leistungsbilds Fachplanung technische Gebäudeausrüstung zur Herstellung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen gem. § 55 Abs. 1 HOAI.
Gemeinsam mit dem Auftraggeber wird analysiert, welche Anlagen erneuert werden müssen und welche bestehenden Anlagen weiter genutzt werden können. Aus dieser Analyse wird der Umfang der Maßnahmen zur Erneuerung abgeleitet. Es sollen ausdrücklich nur solche Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung neu geplant werden, bei denen die weitere Nutzung der bestehenden Anlagen nicht möglich ist.
Die Zielstellung der Erneuerung umfasst dabei für die Heizungsanlagen insbesondere den Anschluss ans städtische Wärmenetz oder die Realisierung einer Wärmepumpe, sowie die Umsetzung einer Einzelraumregelung und eines hydraulischen Ausgleichs. Die Anlagen der Raumlufttechnik müssen zwingend die Etagen separat versorgen und für immunsupprimierte Patienten verträglich sein. Die Lager-, Personal- und Wäschebereiche müssen mit Abluftanlagen ausgestattet sein. Die Praxen müssen über Sanitärtechnische Anlagen inkl. Laboranschlüsse, sowie Anschlüsse für Personalbereiche, Personal- und Patienten-WCs verfügen. Dabei ist darauf zu achten, dass in allen Praxen ausreichend barrierefreie Sanitäranlagen zur Verfügung stehen. Zudem muss die Einhaltung der Vorschriften zur Trinkwasserhygiene gewährleistet sein.
Die aus der Zielstellung der Heizungsanlagen erfolgende Planung muss insbesondere die Heizlastberechnung, sowie eine Warmwasserberatung für eine dezentrale Versorgung der einzelnen Praxen und der Duschen im Untergeschoss umfassen.

Raumprogramm

Erdgeschoss - Neuropraxis
- Labor
- EEG-Raum
- zwei elektrophysiologische Untersuchungsräume
- Ultraschallraum
- mindestens vier Sprech- und Untersuchungszimmer
- zwei bis vier weitere Sprechzimmer
- Empfang
- Schreib- und Telefonräume
- Wartebereich
- Personalraum mit Teeküche
- Putzraum
- Patienten-WC
- barrierefreies WC

Obergeschoss - Onkologische Schwerpunktpraxis
- Tagesklinik
- Therapievorbereitung
- separater Wartebereich für immunsupprimierte Patienten
- drei Arztzimmer
- zwei Ultraschallräume
- Labor
- Interventions-/Punktionsraum
- Anmeldung
- Telefonzentrale
- Sekretariat/Studienbüro
- Personalraum
- Sanitäranlagen
- Patienten-WC
- barrierefreies WC

Dachgeschoss - Allgemeinarztpraxis
- Empfang
- Wartebereich
- separater Infektionswartebereich (optional)
- Sprech- und Untersuchungszimmer
- EKG
- Ultraschall
- Labor
- Impf- und Verbandsraum
- Personalraum
- Büro-/Schreibraum für Ärzte und medizinisches Fachpersonal
- Lager
- Patienten-WCs
- barrierefreies WC

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Weberstraße 16 und 18
73240
Wendlingen am Neckar
Deutschland
DE113

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Der günstigste Bieter erhält in der Wertung der Kosten die volle Punktzahl. Das doppelte der günstigsten Kosten entspricht 0 Punkten. Zwischen diesen beiden Werten wird interpoliert.
Bieter, deren Honorarangebot bei weniger als 75% des durchschnittlichen Preises liegt, werden gem. § 60 Abs. Abs. 1 VgV zur Vorlage einer Aufklärung aufgefordert. Anschließend wird gem. § 60 Abs. 3-4 VgV entschieden, ob der Bieter vom Verfahren ausgeschlossen wird.

Gewichtung
80,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Referenzen

Die eingereichten Referenzen werden je Referenz gemäß folgenden Kriterien in der Bewertung berücksichtigt. Die Kriterien werden gemäß der in der Tabelle dargestellten mit maximal 2 Punkten bewertet. Daraus ergibt sich eine Gesamtpunktzahl von 10 Punkten je Referenz. Die Bewertung beider Referenzen wird addiert. In Summe können durch beide Referenzen zusammen maximal 20 Punkte erreicht werden, die 20 % der Gesamtwertung des Angebots entsprechen.
Die Wertungsmatrix der Referenzen wird in Kapitel 4.2.2 des Verfahrensleitfadens beschrieben.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DMZM8H4

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Demnach wird bezüglich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren auf §160 GWB verwiesen:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Bezüglich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten §§134, 135 GWB.
Nach §134 Abs.1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Nach § 134 Abs.2 GWB darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

Gemäß §135 Abs.2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach §135 Absatz 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

3
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen.
Nachreichung sind innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nach Zustellung der Nachforderung abzugeben.
Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Durchschnittlicher Leistungsspezifischer Umsatz im Bereich Technische Gebäudeausrüstung HLS der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre von mind. 75.000,00 EUR

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

- Eintragung des Projektleiters bei der zuständigen Ingenieurkammer oder eine gleichwertige Qualifikation
- Berufserfahrung des Projektleiters von mind. 5 Jahren
- Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters von mind. 3 Jahren

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Es sind 2 Referenzen einzureichen, die mindestens den unten aufgeführten Kriterien entsprechen.
Die Vorlage von mehr als zwei Referenzen je Fachplanung ist nicht erwünscht. Bei Abgabe von mehr als 2 Referenzen wird der Bieter zur Aufklärung aufgefordert, welche der eingereichten Referenzen zu werten sind. Kommt der Bieter dieser Aufforderung nicht nach, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
Die abgefragten Angaben zu den Referenzen sind in die Formblätter 09.1_Eigenerklärung Unternehmensreferenz 1 und 09.2_Eigenerklärung Unternehmensreferenz 2 einzutragen.

Es müssen für beide Referenzen die Grundleistungen des Leistungsbilds Technische Gebäudeausrüstung HLS gem. §§ 53, 55 HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI zu mindestens 40 % abschließend durch den Bieter erfolgt sein. Die Endabnahme der durch den Bieter erbrachten Leistungen für das Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung HLS darf für beide Referenzen nicht früher als am 01.09.2023 erfolgt sein.

Folgende Kriterien sind in mindestens einer der eingereichten Referenzen nachzuweisen:
- Bauen im Bestand (Sanierung, Erweiterung oder Aufstockung)
- Herstellung der Anlagengruppe 1 nach Honorarzone II gem. Anlage 15.2 HOAI
- Herstellung der Anlagengruppe 2 gem. Anlage 15.2 HOAI
- Herstellung der Anlagengruppe 3 gem. Anlage 15.2 HOAI
- 80 % der Grundleistungen des Leistungsbilds Technische Gebäudeausrüstung HLS gem. § 55 Abs. 1 HOAI wurden durch den Bieter abschließend erbracht.
- Die anrechenbaren Kosten für die Technische Gebäudeausrüstung HLS betragen mind. 500.000,00 EUR brutto.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung