Auf dem Weg zur "grünen Zukunft" der saarländischen Stahlindustrie hat die SHS nach der Genehmigung durch die EU-Kommission und der Förderzusage von Bund und Land in Höhe von 2,6 Milliarden Euro das Dekarbonisierungsprojekt "Power4Steel" (P4S) gestartet. Das Ziel: CO2-Neutralität bis 2045 unter Verwendung von grünem Wasserstoff.
Dazu plant die SHS die schrittweise Umstellung der bestehenden Hochofen-Konverter-Route auf eine alternative Produktionsroute mit Elektrolichtbogenöfen (EAF) an den Standorten Völklingen und Dillingen sowie einer Direktreduktionsanlage (DRI) am Standort Dillingen. Die SHS setzt dabei auf den Einsatz von Stahlschrott, direktreduziertem Eisen (DRI) und heißbrikettiertem Eisen (HBI).
Die Gesamtkosten für die Umsetzung auf eine "grüne Stahlproduktion" soll sich auf rund 4,6 Milliarden Euro belaufen. Bei der geplanten Inbetriebnahme 2028/29 soll bereits teilweise grüner Wasserstoff zum Einsatz kommen.
In diesem Kontext müssen obenstehende Leistungen in einem komplexen und anspruchsvollen Projektumfeld erbracht werden.
Interessierte Firmen wenden sich bitte per eMail an Herrn Jochen Bucher (jochen.bucher@extern.stahl-holding-saar.de) mit Angabe bzw. Übersendung von:
- der Interessenbekundung für das bzw. die jeweiligen Gewerke
- Referenzprojekten der letzten drei Jahre, welche unter vergleichbar anspruchsvollen Rahmenbedingungen erbracht wurden (industrielle, große Neubauprojekte mit anspruchsvollen Ausführungszeiträumen und Losgrößen).
Frist zur Einreichung von Interessensbekundungen: 04.05.2026