Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
rainbowtrekkers Kinderhäuser GmbH
Alter Militärring 19
50933
Köln
Deutschland
post@rainbowtrekkers.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DM2MGUL

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DM2MGUL/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Planung und Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Die rainbowtrekkers Kinderhäuser GmbH plant im Wohn- und Entwicklungsgebiet "Am Tonnenberg" in Bergheim (Nordrhein-Westfalen) den Neubau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte. Ziel des Bauherrn ist die Errichtung einer Kindertagesstätte, welche die Raumbedarfe sowie das pädagogische Konzept dauerhaft und wirtschaftlich umsetzt und termingerecht zur Nutzung übergeben wird. Erwartet wird ein Gebäude in Holzbauweise mit einer der vorgesehenen Nutzung entsprechenden Dauerhaftigkeit sowie einer ressourcenschonenden, wirtschaftlichen und nachhaltigen Konstruktion. Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere die Erstellung sämtlicher erforderlicher Werk-, Ausführungs-, Detail-, Montage-, Bestands- und Revisionsplanungen auf Grundlage der bereitgestellten Ausschreibungs- und Planungsunterlagen sowie sämtliche zur vollständigen, schlüsselfertigen und funktionsfähigen Errichtung erforderlichen Liefer-, Bau-, Koordinations- und Nebenleistungen. Die Leistung umfasst ferner sämtliche Prüfungen, Inbetriebnahmen, Funktionsprüfungen, Einweisungen, Dokumentationen und Bestandsunterlagen sowie die termingerechte Übergabe eines vollständig funktionsfähigen und mängelfreien Bauwerks an den Auftraggeber.

Zur schlüsselfertigen Herstellung durch den Auftragnehmer gehören nicht:
- Sicherungs- und Abbruchmaßnahmen, Altlastenbeseitigung
- Möblierung (siehe Grundrisse)
- Lieferung und Montage der Kücheneinrichtung einschließlich Küchengeräte sowie deren betriebsfertiger Anschluss, soweit nicht ausdrücklich in der KG 400 beschrieben, erfolgen bauseits
- Lieferung und Montage der Photovoltaikmodule sowie der hierzu gehörenden Wechselrichter, Batteriespeicher und weiterer Contracting-Komponenten, soweit diese bauseits geliefert werden. Die erforderlichen baulichen Voraussetzungen, Unterkonstruktionen, Leitungswege, Leerrohre, Dachdurchführungen sowie sämtliche Schnittstellen sind Bestandteil der Leistung des Auftragnehmers entsprechend der Fachplanung TGA
- Lieferung, Montage und Konfiguration der aktiven Netzwerkkomponenten (Switches, Router, WLAN-Access-Points und vergleichbare aktive Komponenten), sofern in der Fachplanung TGA nichts Abweichendes geregelt ist

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Sechsgruppige Kindertagesstätte

Schlüsselfertige Errichtung einer nachhaltig und ressourcenschonend konstruierten Kindertagesstätte zur Deckung des zeitlich dringenden Bedarfs an Kapazitäten zur Kinderbetreuung

Haupterfüllungsort

Kindertagesstätte "Am Tonnenberg"
Am Tonnenberg 13
50129
Bergheim (Oberaußem)

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Kriterien
Preis
70
Qualität (Realisierungskonzept)
20
Ausführungszeitraum
10

Das zuschlagsfähige Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag.

Die Wertungspunkte werden jeweils wie folgt ermittelt:

1. Preis
Die volle Punktzahl (70 Punkte) erhält das Angebot des Bieters mit dem niedrigsten Pauschalfestpreis in EUR (netto) gemäß Preisblatt. Weisen die Angebote von mehr als einem Bieter den niedrigsten Pauschalfestpreis auf, so erhalten alle diese Angebote die volle Punktzahl.

0 Punkte erhalten diejenigen Angebote, bei denen der angegebene Preis das 2-fache des Preises (netto) des günstigsten Angebotes (nachfolgend "Preis Min") erreicht oder übersteigt.
Die Punkte für die übrigen Angebote werden nach folgender Preisformel berechnet:
Wertungspunkte = 70 - (Preis Bieter - Preis Min) / Preis Min x 70

2. Qualität
Der Auftraggeber bewertet das vom Bieter eingereichte Realisierungskonzept im Rahmen einer Gesamtschau anhand der in Kapitel C.IV.4. der Verfahrensbedingungen formulierten Inhalte und Erwartungen an das Konzept, einschließlich der dort hervorgehobenen Ziele der Leistungsbeschreibung. In diesem Rahmen fließt in die Bewertung auch ein, wie vollständig, strukturiert, nachvollziehbar und konkret auftragsbezogen die Ausführungen der Bieter sind.

Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem, bei welchem 5 Punkte die beste Bewertung und 0 Punkte die schlechteste Bewertung darstellen:
5 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine hervorragende Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele optimal berücksichtigt.
4 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine sehr gute Auf-tragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele weit überdurchschnittlich berücksichtigt.
3 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine gute Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele überdurchschnittlich gut berücksichtigt.
2 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine befriedigende Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele in zufriedenstellender Weise berücksichtigt.
1 Punkt: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine ausreichende Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele noch hinreichend berücksichtigt.
0 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine mangelhafte Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele nur punktuell berücksichtigt.

Die erzielten Punkte werden mit dem Faktor 4 multipliziert. Insgesamt können maximal 5 Punkte ungewichtet und 20 Wertungspunkte (gewichtet) erreicht werden.

3. Ausführungszeitraum
Der vom Bieter im Rahmen des Realisierungskonzepts angegebene Ausführungszeitraum wird gewertet, wobei je nach angegebenem Ausführungszeitraum zwischen 0 und 10 Punkte erreicht werden können. Die Höchstpunktzahl von 10 Wertungspunkten wird bei einem Ausführungszeitraum zwischen 250 und 252 Kalendertagen erreicht. 0 Wertungspunkte werden bei einem Ausführungszeitraum von 280 Kalendertagen erreicht.

Ausführungsfristen

Der Ausführungszeitraum umfasst mindestens 250 Kalendertage und maximal 280 Kalendertage. Der konkrete Ausführungszeitraum hängt von der entsprechenden Angabe im bezuschlagten Angebot des Bieters ab.

Der angegebene Ausführungszeitraum ist wertungsrelevant.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Ja

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass für die Vertragsausführung eine Versicherung gem. § 13 Generalunternehmervertrag erforderlich sein wird. Der Nachweis der Versicherung wird nicht Gegenstand der Eignungsprüfung sein, dennoch muss diese bei Vertragsausführung vorhanden sein.

Zum Nachweis der Eignung und der Zuverlässigkeit ist das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung und Zuverlässigkeit (kurz "Formblatt Eignung") auszufüllen. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied ein eigenes Formblatt Eignung auszufüllen.

Neben den Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Eignung hat sich der Bieter im Formblatt Eignung auch zu möglichen Ausschlussgründen zu erklären (Abschnitt Zuverlässigkeit).

Soll der Nachweis der Eignung über eine von dem Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in der allgemein zugänglichen Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen, so ist dies ebenfalls im oben genannten Formblatt anzugeben. Zu beachten ist, dass dies den Auftraggeber nicht davon entbindet, die Erfüllung etwaiger Mindestanforderungen zu prüfen. Im Hinblick auf die nachzuweisenden Referenzen (dazu sogleich) steht es dem Bieter aber frei, ergänzend zu den Angaben im Präqualifikationsverzeichnis im Formblatt Eignung zusätzliche Referenzen anzugeben oder ergänzende Angaben zu Referenzen zu machen, um die Erfüllung der Mindestanforderungen passgenau sicherzustellen.

Im Einzelnen bestehen folgende Anforderungen an die Eignung der Bieter:

2.1. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind im Formblatt Eignung Angaben zur Eintragung ins Handelsregister, Berufsregister oder Vergleichbarem gefordert.
Dem Formblatt Eignung ist ein Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister des Staates, in dem das Unternehmen niedergelassen ist, soweit das Unternehmen dort eingetragen ist, oder ein vergleichbarer Nachweis der erlaubten Berufsausübung (soweit erforderlich) beizufügen. Der beigefügte Auszug ist (gerechnet vom Schlusstermin für die Einreichung des Angebots) nicht älter als sechs Monate.

Bei Angeboten einer Bietergemeinschaft ist der Auszug aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizufügen.

2.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden im Formblatt Eignung Angaben zum Umsatz (netto) des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen gefordert.

Vergleichbare Leistungen sind solche, bei denen der Bieter als Generalunternehmer Gebäude in Holzbauweise errichtet hat.

Mindestanforderung: Der Umsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen muss jeweils mind. 3,5 Mio. EUR betragen.

2.3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die im Formblatt Eignung geforderten Angaben
- zu Referenzprojekten betreffend die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, und
- zur Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal,
zu machen.

Mindestanforderung: Der Bieter hat mindestens zwei Referenzprojekte nachzuweisen, die die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllen:
- Die Ausführung der betreffenden Leistungen darf zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht länger als fünf Jahre zurückliegen und
- es muss sich um vergleichbare Leistungen, somit
o um die schlüsselfertige Errichtung eines öffentlichen Gebäudes in modularer Holzbauweise
o mit einem Auftragsvolumen von mindestens 1,5 Mio. EUR,
handeln.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Der Auftragnehmer ist berechtigt, in angemessenen zeitlichen Abständen Abschlagsrechnungen gemäß den nachfolgenden Regelungen zu stellen. Die Parteien vereinbaren einen Zahlungsplan (Anlage 4 zum Vertrag), der mit dem Angebot des Aufragnehmers eingereicht wird und Vertragsbestandteil wird, wobei die Zahlungen nur nach den nachfolgenden Regelungen und nur für den tatsächlichen Baufortschritt geleistet werden.

Alle Rechnungen einschließlich der Nachweise für abgerechnete Nebenkosten sind auf elektronischem Weg an den Auftraggeber zu übermitteln.

Die Abführung der Bauabzugssteuer gemäß §§ 48 ff. Einkommenssteuergesetz kann nur unterbleiben, wenn der Auftragnehmer eine Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48 b Abs. 1 Satz 1 des Einkommenssteuergesetzes dem Auftraggeber übergibt. Eine zeitlich befristete Freistellungsbescheinigung kann dem Auftraggeber in Kopie übergeben werden. Eine auf diesen Vertrag beschränkte Freistellungsbescheinigung muss dem Auftraggeber im Original ausgehändigt werden.

Im Übrigen wird auf Ziffer 11 des Vertrags verwiesen.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber eine Vertragserfüllungssicherheit für die rechtzeitige Herstellung des Werkes ohne wesentliche Mängel gemäß § 17 Abs. 1 VOB/B in Höhe von 5 v.H. der Brutto-Auftragssumme. Sofern sich die Brutto-Auftragssumme durch berechtigte Nachtragsforderungen oder in sonstiger Weise erhöht, ist der Auftragnehmer auf Verlangen des Auftraggebers verpflichtet, die Vertragserfüllungssicherheit entsprechend (d. h. in Höhe von 5 v.H. der Erhöhung) aufzustocken. Sofern sich die Brutto-Auftragssumme durch Leistungsminderungen verringert, ist der Auftraggeber auf Verlangen des Auftragnehmers verpflichtet, die Vertragserfüllungssicherheit entsprechend durch eine Freigabeerklärung zu reduzieren, sodass die Vertragserfüllungssicherheit 5 v.H. der reduzierten Brutto-Auftragssumme beträgt.
Die Sicherheitsleistung muss binnen 18 Kalendertagen nach Auftragserteilung grundsätzlich durch Übergabe einer Vertragserfüllungsbürgschaft erfolgen, wobei Ziffer 12.3 des Vertrags zu beachten ist.
Nach Abnahme stellt der Auftragnehmer eine Sicherheit für Mängelansprüche, grundsätzlich durch eine Gewährleistungsbürgschaft, in Höhe von 3 v.H. der Brutto-Abrechnungssumme, wobei Ziffer 12.3 des Vertrags zu berücksichtigen ist. Diese Sicherheit bezieht sich auf die Erfüllung sämtlicher vertraglicher oder gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere die vertragsgemäße Ausführung der beauftragten Leistung einschließlich der Abrechnung, Schadensersatz, sämtliche Mängelansprüche und die Erstattung von Überzahlungen einschließlich der Zinsen.
Die Regelungen unter den Ziffern 12.1 und 12.2 des Vertrags lassen die Regelungen des § 17 Abs. 1 bis 8 VOB/B ausdrücklich unberührt. Dies gilt auch für das Recht des Auftragnehmers unter den verschiedenen Arten der Sicherheiten zu wählen und eine Sicherheit (insbesondere den Bareinbehalt) durch eine andere zu ersetzen. Will der Auftragnehmer als Sicherheitsleistung eine Bürgschaft stellen, kommen als taugliche Bürgschaften nur selbstschuldnerische Bürgschaften nach deutschem Recht eines im europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers in Betracht.

Im Übrigen wird auf Ziffer 12 des Vertrags verwiesen.

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

21.09.2026 20:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

20.10.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

22.09.2026 09:00 Uhr

Öffnung durch mind. 2 Rechtsanwält:innen der Eichler Kern Klein Rechtsanwälte PartG mbB

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Deutschland
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