Verfahrensangaben

FMR Vergabe der Planungsleistung Freianlagen

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
31.08.2026
07.09.2026 12:00 Uhr
21.09.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH
DE126880000
Querenburger Straße 29
58455
Witten
Deutschland
DEA56
Dr. Nicola Ohrtmann
nicola.ohrtmann@aulinger.eu
02019598654
02019598699

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Freizeit, Sport, Kultur und Religion

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Aulinger Rechtsanwälte
DE230753893
Frankenstraße 348
45133
Essen
Deutschland
DEA13
Dr. Nicola Ohrtmann
nicola.ohrtmann@aulinger.eu
02019598654
02019598699
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen - c/o Bezirksregierung Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
02514111604
02514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
71000000-8
71421000-5
71420000-8
71400000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Planungsleistung Freianlagen für die Generalsanierung der Niederrhein-Therme Mattlerbusch in Duisburg.

Ausgeschrieben wird eine gestufte Planungsbeauftragung. Der Bewerber soll dabei zunächst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 2 und die zugehörigen Besonderen Leistungen erbringen, wobei sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung weiterer Leistungsphasen vorbehält. Auch für die weitergehenden Leistungsphasen sind - soweit beauftragt - sämtliche erforderliche Besondere Leistungen vom Bieter zu erbringen. Zudem hat der Auftragnehmer bereits als Besondere Leistungen für das Projekt die Anfertigung eines Renderings, die Anfertigung eines Geländemassemodells sowie die Erstellung eines Baumkatasters jeweils zu einer Pauschale anzubieten, wobei die Beauftragung dieser Leistungen zunächst nur optional ist.

Der Bieter hat zudem auch sämtliche weiteren Leistungen der Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI des Leistungsbildes Freianlagenplanung verbindlich anzubieten. Der Auftraggeber ist berechtigt, die weiteren Leistungsphasen und Besonderen Leistungen jeweils durch einseitige schriftliche Abforderung zu den angebotenen Konditionen abzurufen.

Die weiteren Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung und dem Vertrag entnommen werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Niederrhein-Therme wird seit dem Jahr 1989 von der Auftraggeberin im Revierpark Mattlerbusch betrieben. Die Therme verfügt über 15 Saunen, 2 Thermalsolebecken, ein Wellen- und Freizeitbad und bietet damit ein umfangreiches gesundheitsorientiertes Angebot für alle Zielgruppen.

Im Mai 2021 wurde ein Sanierungsgutachten für die Therme erstellt, welches die dringendsten Handlungsmaßnahmen aufzeigt, um die Betriebssicherheit der Anlage aufrecht zu erhalten und wiederherzustellen. Um die Betriebssicherheit zu garantieren bzw. herzustellen, hat sich der Auftraggeber für das Konzept der Gesamtsanierung der Therme entschieden. Die derzeitige Fläche inkl. der Außenbereiche steht zur Verfügung und soll auf eine jährliche Besucherzahl von 320.000 - 360.000 Besuchern abzielen. Die neue Anlage soll über ein zukunftsweisendes Energiekonzept verfügen. Hier sollen Techniken und Baustoffe zum Einsatz kommen, die einen CO²-neutralen Bäderbetrieb mit Wärmerückgewinnung und wirtschaftlichen Verbrauchsmedien bei umweltfreundlicher, ökologischer Nachhaltigkeit garantieren. Die wichtigen identitätsstiftenden Angebote Sauna & Sole sollen sinnvoll durch beispielsweise ein Soleschwebe- und ein Kursbecken, ein Poolbar-Becken, einen Fitnessbereich und durch Aufenthaltsbereiche mit hohem Wohlfühlfaktor ergänzt werden. Im Rahmen der Generalsanierung soll der aktuelle Kellerbestand erhalten bleiben.

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Planungsleistung Freianlagen für die Generalsanierung der Niederrhein-Therme Mattlerbusch in Duisburg.

Ausgeschrieben wird eine gestufte Planungsbeauftragung. Der Bewerber soll dabei zunächst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 2 und die zugehörigen Besonderen Leistungen erbringen, wobei sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung weiterer Leistungsphasen vorbehält. Auch für die weitergehenden Leistungsphasen sind - soweit beauftragt - sämtliche erforderliche Besondere Leistungen vom Bieter zu erbringen. Zudem hat der Auftragnehmer bereits als Besondere Leistungen für das Projekt die Anfertigung eines Renderings, die Anfertigung eines Geländemassemodells sowie die Erstellung eines Baumkatasters jeweils zu einer Pauschale anzubieten, wobei die Beauftragung dieser Leistungen zunächst nur optional ist.

Der Bieter hat zudem auch sämtliche weiteren Leistungen der Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI des Leistungsbildes Freianlagenplanung verbindlich anzubieten. Der Auftraggeber ist berechtigt, die weiteren Leistungsphasen und Besonderen Leistungen jeweils durch einseitige schriftliche Abforderung zu den angebotenen Konditionen abzurufen.

Der Auftragnehmer schuldet eine baugestalterische, technisch und wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung der Planungsleistungen des Leistungsbildes Freianlagen nach den anerkannten Regeln der Technik.

Darüber hinaus hat der Auftragnehmer folgende Zielvorstellungen und -vorgaben des Auftraggebers ("Planungs- und Überwachungsziele"), die sich im Einzelnen sowie ergänzend aus den Vergabeunterlagen bei der Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen zur Herbeiführung des vertraglich geschuldeten Werkerfolges umzusetzen:

(a) Ziel der Planung ist die Gestaltung und Realisierung der Freianlagen rund um die neue Niederrhein-Therme Mattlerbusch in Duisburg.

(b) Die Freianlagen sollen eine hohe Aufenthaltsqualität, klare Besucherführung und eine gestalterische Einheit mit dem Gebäudekomplex bilden. Der Außenraum soll Freizeitwert, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit vereinen.

(c) Die Planungsziele im Einzelnen im Hinblick auf das gestalterische Ziel, die funktionalen und technischen Anforderungen, Nachhaltigkeit und Ökologie sowie Kostenziele können im Detail dem Vertrag entnommen werden.

(d) Das Bauvorhaben soll mit der BIM-Planungsmethode umgesetzt werden. Der Auftragnehmer hat die Planungsaufgabe daher in einem leistungsphasengerechten digitalen Geländemodell (BIM), das alle Fachplanungsleistungen berücksichtigt, zu bearbeiten. Er verpflichtet sich insoweit zur Übernahme des vom Auftraggeber vorgegebenen leistungsspezifischen BIM-Standrads: BIM, Level 2 nach dem LOD (Level of Development). Die BIM-Rahmenbedingungen werden nach Abschluss dieses Vertrages durch den Auftraggeber weiter konkretisiert.

Die weiteren Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung und dem Vertrag entnommen werden.

Umfang der Auftragsvergabe

240.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Wehofer Straße 42
47169
Duisburg
Deutschland
DEA12

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektkonzept

Eine dezidierte Beschreibung des Kriteriums kann dem Dokument "Zuschlagskriterien Freianlagen" entnommen werden.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation & Referenzen der verantwortlichen Planer

Eine dezidierte Beschreibung des Kriteriums kann dem Dokument "Zuschlagskriterien Freianlagen" entnommen werden.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Kosten
Höhe des angebotenen Honorars

Eine dezidierte Beschreibung des Kriteriums kann dem Dokument "Zuschlagskriterien Freianlagen" entnommen werden.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Ausgeschrieben wird eine gestufte Planungsbeauftragung. Der Bewerber soll dabei zunächst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 2 und die zugehörigen Besonderen Leistungen erbringen, wobei sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung weiterer Leistungsphasen vorbehält. Auch für die weitergehenden Leistungsphasen sind - soweit beauftragt - sämtliche erforderliche Besondere Leistungen vom Bieter zu erbringen. Zudem hat der Auftragnehmer bereits als Besondere Leistungen für das Projekt die Anfertigung eines Renderings, die Anfertigung eines Geländemassemodells sowie die Erstellung eines Baumkatasters jeweils zu einer Pauschale anzubieten, wobei die Beauftragung dieser Leistungen zunächst nur optional ist.

Der Bieter hat zudem auch sämtliche weiteren Leistungen der Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI des Leistungsbildes Freianlagenplanung verbindlich anzubieten. Der Auftraggeber ist berechtigt, die weiteren Leistungsphasen und Besonderen Leistungen jeweils durch einseitige schriftliche Abforderung zu den angebotenen Konditionen abzurufen.

Die weiteren Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung und dem Vertrag entnommen werden.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Der Auftraggeber ist ein öffentlicher Auftraggeber i.S.d. § 99 Nr. 2 GWB. Der Auftragswert der Planungsleistung Freianlagen überschreitet den relevanten Schwellenwert von 216.000 EUR (netto) für die EU-weite Vergabe von Dienstleistungen. Die Leistungen der Freianlagenplanung sind mithin in einem europaweiten Verfahren auszuschreiben. Die Verfahrensgestaltung richtet sich dabei nach dem vierten Teil des GWB sowie nach der für die Vergaben von öffentlichen Auftraggebern einschlägige Vergabeverordnung (VgV).

§ 74 VgV sieht für die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen als Regelverfahren das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV oder den wettbewerblichen Dialog nach § 18 VgV vor. Die vergabegegenständliche Leistung muss durch einen bauvorlageberechtigten Freianlagenplaner erbracht werden, weil erforderlicher Leistungsbestandteil für die Freianlagenplanung die gesonderte Stellung eines Bauantrags ist. Der Auftraggeber führt hier ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe des vierten Teils des GWB (§§ 97 ff. GWB) und § 17 VgV durch.

Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die form- und fristgerechte Teilnahmeanträge einreichen und sämtliche Mindestkriterien, die der Auftraggeber an die Eignung stellt, erfüllen, gelten als geeignet. Sollten mehr als fünf geeignete Bewerber / Bewerbergemeinschaften einen Teilnahmeantrag einreichen, werden unter allen geeigneten Bewerbern / Bewerbergemeinschaften, die form- und fristgerechte Teilnahmeanträge eingereicht haben, die fünf geeignetsten Bewerber / Bewerbergemeinschaften identifiziert, die sodann zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Eignungsdifferenzierungskriterien und ihre Gewichtung werden in der EU-Bekanntmachung und in den Vergabeunterlagen dezidiert dargestellt. Der Auftraggeber behält sich nach § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DEZMQY5

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Rechtsbehelfsinstrument des Nachprüfungsantrags ist u.a. nur dann zulässig, wenn die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB gewahrt werden. Auf die Rügepflicht des Antragstellers und die für die Einlegung von Rechtsbehelfen geltenden Fristen in § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Insoweit gilt, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
1) der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gemäß § 56 Abs. 2 VgV kann der Auftraggeber die Bewerber /
Bewerbergemeinschaften und / oder Bieter / Bietergemeinschaften unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der Auftraggeber behält sich dies vor. Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften haben hierauf keinen Anspruch. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen, § 56 Abs. 3 VgV. Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen, § 56 Abs. 4 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Vgl. §§ 123, 124 GWB sowie § 19 Abs. 1 MiLoG

Vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB

Vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB

Vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB

Vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 GWB

Vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 6, 7, 8 und 9 GWB

Vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB

Vgl. § 123 GWB

Vgl. § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB

Vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft entweder zu dem Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme pro Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 3.000.000 EUR. Pro Versicherungsjahr muss die Versicherungssumme bei mehreren Schadensfällen zweifach maximiert zur Verfügung stehen.

Oder alternativ Eigenerklärung über die Bereitschaft des Bewerbers, im Falle der Auftragserteilung unverzüglich eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den beschriebenen Eigenschaften abzuschließen (Mindestkriterium) (Formular 5 der Formulare zu den Eignungskriterien)

(Achtung! Mindestkriterium, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung.)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft über seinen Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) sowie das daraus ermittelte Jahresmittel (Infokriterium, vgl. Formular 6 der Formulare zu den Eignungskriterien)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft über den Umsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft im Rahmen der letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre, der mit Leistungen erzielt wurde, die mit denen der hier zu vergebenden Planungsleistungen Freianlagen für die Generalsanierung der Niederrhein-Therme, Mattlerbusch, Duisburg vergleichbar sind. Als vergleichbare Leistung sind dabei alle Planungsleistungen für Freianlagen nach § 39 HOAI mit Erholungscharakter anzusehen, welche einen Leistungsumfang von über 1 Mio. EUR haben. Zu den Freianlagen mit Erholungscharakter zählen beispielsweise Freianlagen in Thermen, Wellnessanlagen, Freibädern, Hotelanlagen oder öffentlichen Parkanlagen. Auch die Freianlagenplanung für Geländeabschnitte z.B. einer Bundes- oder Landesgartenschau oder eine sonstige vergleichbare Anlage wird als vergleichbare Leistung angesehen. Sofern insgesamt kein Umsatz angegeben wird ("Null-Erklärung") führt dies zum Ausschluss des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft. Denn mit der Forderung nach Umsatzangaben ist die Forderung verbunden, überhaupt Umsätze erreicht zu haben (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16.11.2011 - Verg 60/11). Dabei ist nicht erforderlich, dass in jedem der letzten fünf Geschäftsjahre Umsätze mit vergleichbaren Leistungen erzielt wurden, wohl aber in mindestens dreien. (Achtung! Mindestkriterium, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung.)

(Vgl. Formulare 6 der Formulare zu den Eignungskriterien)

Jenseits dieses Mindestkriteriums wird die Höhe des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen über die Geschäftsjahre 2021 - 2025 genutzt, um im Wettbewerb Eignungspunkte zu erzielen. Zur Vorgehensweise der Eignungsbewertung wird im Detail auf die Ausführungen in dem Dokument "Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren" unter Ziffer 7 verwiesen. Der höchste im Formular 6 der Eignungsnachweise angegebene Gesamtumsatz mit vergleichbaren Leistungen über die Geschäftsjahre 2021 - 2025 aller Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die wertbare Teilnahmeanträge eingereicht haben, erhält die zu diesem Kriterium zu vergebende Höchstpunktzahl von 30 Punkten. Jeweils geringere Gesamtumsätze anderer Bewerber über die Geschäftsjahre 2021 - 2025 werden im Vergleich hierzu interpoliert.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
30,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft über mindestens 1 Referenzprojekt (Achtung! Mindestkriterium, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung), das mit den hier ausgeschriebenen planerischen Leistungen vergleichbar ist. Die Referenz muss sämtliche (kumulativ) nachfolgende Mindestkriterien erfüllen:

1. Die Referenz muss im Leistungsbild mindestens die Fachplanung Leistungsbild Freianlagenplanung gemäß den Leistungsphasen 1 - 5 umfassen.

2. Der Referenzauftrag umfassend die Leistungsphase 5 muss innerhalb der letzten 5 Jahre (zurückgerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist) vollständig erbracht und schlussgerechnet worden sein. Eine Referenz, deren Planungsabschluss (abgeschlossene Leistungsphase 5) zeitlich vom Ablauf der Bewerbungsfrist zurückgerechnet länger als 5 Jahre zurückliegt, kann als Referenz nicht berücksichtigt werden.

3. Planungsgegenstand der Referenz muss die landschaftsarchitektonische Gestaltung von Freianlagen nach § 39 HOAI mit Erholungscharakter im Rahmen von Thermen, Wellnessanlagen, Freibädern, Hotelanlagen oder öffentlichen Parkanlagen sowie die Freianlagenplanung für Geländeabschnitte z.B. einer Bundes- oder Landesgartenschau oder eine sonstige vergleichbare Anlage sein.

4. Die anrechenbaren Kosten der Objektplanung müssen sich auf eine Höhe von mindestens über 1 Mio. EUR (netto) belaufen.

(Vgl. Formular 7 der Formulare zu den Eignungskriterien)

Die Vorlage einer Referenz weist die grundsätzliche Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft nach. Mit der Vorlage mehrerer vergleichbarer Referenzen können die Bewerber / Bewerbergemeinschaften im Wettbewerb Eignungspunkte erzielen. Zur Vorgehensweise der Eignungsbewertung wird im Detail auf die Ausführungen in dem Dokument "Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren" unter Ziffer 7 verwiesen. Sämtliche Referenzen, die bepunktet werden sollen, müssen ebenfalls die vorbenannten Vergleichbarkeitskriterien 1 - 4 kumulativ erfüllen. Anderenfalls können die Referenzen keine Punkte erzielen.

Die Anzahl an Referenzen ab Referenz 2, die diesen Vergleichsanforderungen genügen, wird der Eignungsbewertung im Wettbewerb zugeführt. Dabei gilt folgende Bewertungssystematik:

1 Referenz = 0 Punkte (da Mindestanforderung)
2 Referenzen = 14 Punkte
3 Referenzen = 28 Punkte
4 Referenzen = 42 Punkte
5 Referenzen = 56 Punkte
6 Referenzen und mehr = 70 Punkte

Es können maximal 70 von insgesamt 100 Punkten mit diesem Eignungsbewertungskriterium erzielt werden. Dabei führt eine Vorlage von mehr als 6 vergleichbaren Referenzen nicht zu einer weiter ansteigenden Bepunktung, unabhängig davon, wie viele Mehrvorlagen vergleichbarer Referenzen erfolgen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
70,00

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft darüber, dass
- der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft Mitarbeitende mit der Qualifikation als bauvorlageberechtigter Freianlagenplaner mit einem berufsqualifizierenden Studienabschluss als Bauingenieur/in, Landschaftsbauingenieur/in, Landschaftsarchitekt/in oder vergleichbar im Umfang von mindestens 1 Vollzeitäquivalent beschäftigen.
- der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft Mitarbeitende mit ingenieurtechnischer Ausbildung im Wege-, Wasser- und Tiefbau im Bereich Planungsleistung Freianlagen im Umfang von mindestens 2 Vollzeitäquivalenten beschäftigen.
- der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft Mitarbeitende im Umfang von mindestens 1 Vollzeitäquivalent beschäftigen, die/der über mindestens dreijährige Erfahrung mit der aktiven Nutzung von und Arbeit mit BIM-Modellen dergestalt verfügt, dass BIM-Modelle (mindestens zwei) durch diese(n) Mitarbeitende(n) im Rahmen seiner Beratung erstellt, bearbeitet oder koordiniert wurden.
(Achtung! Mindestkriterien, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung.)
(Vgl. Formular 8 der Formulare zu den Eignungskriterien)
(Zur Vermeidung von Missverständnissen und aus Transparenzgründen weist der Auftraggeber zu dieser Eignungseigenerklärung darauf hin, dass sämtliche vorstehende Anforderungen teilweise personenidentisch erfüllt werden können. Es würde also beispielsweise für die eignungsbelegende Abgabe dieser Eigenerklärung gemäß Formular 8 ausreichen, wenn bei dem Bieter ein Mitarbeiter im Umfang eines Vollzeitäquivalents als bauvorlageberechtigter Freianlagenplaner mit einem berufsqualifizierenden Studienabschluss Landschaftsbauingenieur beschäftigt ist, der gleichzeitig eine ingenieurtechnische Ausbildung im Wege-, Wasser- und Tiefbau im Bereich Planungsleistung Freianlagen vorzuweisen hat und über eine mindestens dreijährige Erfahrung mit der aktiven Nutzung von und Arbeit mit BIM-Modellen dergestalt verfügt, dass BIM-Modelle (mindestens zwei) durch diese(n) Mitarbeitende(n) im Rahmen seiner Beratung erstellt, bearbeitet oder koordiniert wurden, wenn darüber hinaus noch weitere Mitarbeitende mit ingenieurtechnischer Ausbildung im Wege-, Wasser- und Tiefbau im Bereich Planungsleistung Freianlagen im Umfang eines weiteren Vollzeitäquivalents beschäftigt sind.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Eigenerklärung zur Unterauftragsvergabe (Formular 9 der Formulare zu den Eignungskriterien). Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss die Teile des Auftrags benennen, die er / sie beabsichtigt, an Unterauftragnehmer zu vergeben. Sofern es sich dabei um Eignungsleiher handelt, hat er / sie auch Namen / Unternehmensbezeichnung sowie Kontaktdaten des Unternehmens und die von dem Unternehmen zu erfüllenden Eignungsanforderungen / Kapazitäten zu benennen (Formular 10 der Formulare zu den Eignungskriterien). Darüber hinaus hat im Falle der Eignungsleihe der Eignungsleiher eine Verpflichtungserklärung darüber abzugeben, dass er im Falle der Auftragsvergabe an den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die im Formular 9 der Formulare zu den Eignungskriterien genannten Auftragsteile erbringen wird (Formular 11 der Formulare zu den Eignungskriterien).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Versorgungssicherheit

Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025 RUS-Sanktionen / Verbot von Auftragserteilungen an russische Unternehmen (Formular 12 der Formulare zu den Eignungskriterien).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung