In diesem Offenen Verfahren werden die Planungen des Brandschutz für die Errichtung eines neuen Psychiatriecampus am Standort Göttingen mit insgesamt 676 Betten, mehreren Tageskliniken sowie Ersatzneubauten für einen Kindergarten und eine Energiezentrale ausgeschrieben.
Der Campus umfasst mehrere bauliche Einheiten, die überwiegend durch über- und unterirdische Flursysteme miteinander verbunden sind.Zu den wesentlichen Bausteinen gehören ein zentrales Empfangsgebäude, etwa vier Pflegepavillons mit dem Großteil der stationären Betten, ein separates Gebäude für die Kinder- und Jugendpsychiatrie, ein Wirtschaftshof mit Warenannahme/ Entsorgung sowie mehrere Bestandsgebäude. Hierzu zählt insbesondere das historische Psychiatriegebäude, das künftig unter anderem Tagesklinik- und Arztdienstfunktionen aufnehmen soll.Ergänzend sind weitere Gebäude vorgesehen, die nach derzeitigem Stand nicht an das unterirdische Verbindungssystem angebunden werden, darunter eine Tagesklinik, ein Kindergarten sowie einzelne Bestandsgebäude wie beispielsweise eine kleine Schule.
Für weitere Einzelheiten verweisen wir auf die der Vergabeunterlagen beigefügten Baubeschreibung.
Für eine genaue Beschreibung der Leistungsbilder hinsichtlich der Einzelgewerke und Generalunternehmer wird auf die beigefügten Leistungsbilder verwiesen.
1_ASK_Anlage 1.1 mhc Vertrags-Anlage_Leistungen_TGA_EG2_ASK_Anlage 1.2 mhC Vertrags-Anlage_Leistungen_TGA_GU
Weitere Pläne finden Sie unter dem folgenden Link:https://teambeam.leinemann-partner.de/transfer/get/bbvbqolrbi7v7zqjka4a9svpg12e3kopxo7xp93g
inkl. Nebenkosten, Zuschlägen und Besonderen Leistungen
Berücksichtig werden die folgenden in dem Preisblatt angegebenen Stundensätze:Stundensatz Ingenieur/in: netto/bruttoStundensatz technische Zeichner/in: netto/brutto Mitarbeiter/in: netto/brutto
Darstellung der Projektleitung unter Berücksichtigung folgender Aspekte: - Darstellung der fachspezifischen Qualifikationen der Projektleitung - Darstellung der vergleichbaren persönlichen Referenzen/Erfahrungen der Projektleitung(beachte: mind. 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung) aus den letzten 6 Jahren (ab 01.05.2020)
Jeder Spiegelstrich stellt einen Bewertungsaspekt dar.
Darstellung der Projektleitung unter Berücksichtigung folgender Aspekte: - Personalkonzept während der Planungsphase (Erreichbarkeit, Ersatzkräfte, Reaktionszeiten bei Mitarbeiterausfällen)
Die Vergabe der Planungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung werden als Offenes Verfahren ausgestaltet.
Die Kommunikation erfolgt lediglich elektronisch über die Bieterkommunikation.
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegenNichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nachEingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160 Abs. 3, § 134 GWBhingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist:§ 160 Abs. 3 GWB:Der Antrag ist unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen desNachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.§ 134 Abs. 1, Abs. 2 GWB:(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über denNamen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenenNichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglichin Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrerBewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an diebetroffenen Bieter ergangen ist.(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossenwerden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf denTag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
elektronisch über die Vergabeplattform DTVP
Eine Nachforderung ist innerhalb des rechtlichen Rahmens zulässig, vgl. § 56 VgV.
Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, vgl. Formblatt FB04.
Erklärung zum Berufsstand, vgl. FB05:
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen ausgeführt werden, für die die berufliche Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Hierüber ist von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Erklärung abzugeben
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Angebot Angaben, Erklärungen und Nachweise vom Bieter oder im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen: Eine Kopie aus dem Handels- bzw. Berufsregister oder einen vergleichbaren Nachweis der Existenz des Unternehmens. Der jeweilige Nachweis ist nicht älter als sechs Monate, gerechnet ab dem Zeit-punkt des Endes der Angebotsfrist. Der jeweilige Nachweis ist dem entspre-chenden Formblatt (s. Formblatt FB06) beizufügen.
Zum anderen ist zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit eine Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung vorzulegen. Diese muss mit einer pro Versicherungsjahr zweifach maximierten Mindestdeckungssumme für Personenschäden in Höhe von 5,0 Mio. Euro je Schadensfall und für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 5,0 Mio. Euro je Schadensfall gedeckt sein (s. Formblatt FB07). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben. Der AG wird den Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung zur Vorlage eines Nachweises über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit der genannten Mindestdeckungssumme auffordern. Die Abgabe der Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung sowie jeweils über die Aufrechterhaltung der Versicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung mit den genannten Mindestdeckungssummen ist ein Mindeststandard. Bei Nichterfüllung des aufgestellten Mindeststandards bleibt das Angebot des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft unberücksichtigt.
Mit dem Angebot ist die Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds einer Bietergemeinschaft (s. Formblatt FB08) zum Nichtvorliegen EU-Sanktionen einzureichen.
Mit dem Angebot ist die Erklärung des Bieters bzw. jedes Mitglieds einer Bietergemeinschaft (s. Formblatt FB09) zur Tariftreue einzureichen.
Folgende Mindestreferenzen haben die Bieter aus den letzten 7 Jahren einzureichen:3 Referenzen für den Leistungsbereich Technische Gebäudeausrüstung, Anla-gengruppen 1 - 7, mit folgenden Inhalten:Jeweils Technische Gebäudeausrüstung mit mind. 40 Mio. Euro KG 300+400 (Neubau und Umbau, netto) und mindestens 4 unterschiedliche Anlagengrup-pen.Bei der Baumaßnahme der jeweils 3 Referenzen handelte es sich um mind. ei-nen Neubau / die Erweiterung einer Klinik / eines Pflegeheims an einem vor-handenen Standort. Bei mind. 1 Referenz muss es eine Baumaßnahme sein, die bei laufendem Be-trieb in einem Krankenhaus oder einer vergleichbaren Institution ausgeführt wurde.Bei den 3 Referenzen müssen mind. Leistungsphasen 3, 5 und 8 gem. HOAI § 55 bearbeitet worden sein.
Es gelten weitere Mindestanforderungen:
Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers:
Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für die letzten 3 zusammenhängenden, abgerechneten Geschäftsjahre: Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 55 HOAI = mind. 1,5 Mio. Euro (netto).
Erklärung über die Beschäftigtenanzahl:Jährliches Mittel der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter für die letzten 3 zusammenhängenden Geschäftsjahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsfüh-rer etc.: Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 55 HOAI = mind. 10 festangestellte Architekten oder Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrich-tung Architektur oder Bauingenieurwesen.
Erfahrung mit vergleichbaren Projekten:Aus den eingereichten Referenzen ist folgende Erfahrung ersichtlich: Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder Erfahrung mit öffentlich geförderten Maßnahmen.