Der jetzige Standort in Hohnstorf der Hohnstorfer Deichzwerge wird
seiner Aufgabe schon länger nicht mehr gerecht. Aufgrund dessen plant die Gemeinde Hohnstorf eine Nutzungsänderung der wenig
frequentierten Tennishalle zur Indoorkita. In dieser Location ist es nicht nur möglich den Kindergarten und die Krippe nach den neuesten vorgegebenen Quadratmetern unterzubringen, sondern besitzt auch gleichzeitig eine riesige Indoor-Spielwelt außerhalb der Gruppen- und Nebenräumlichkeiten mit unendlich vielen möglichen Spiel-, Ruhe- und Tobebereichen. Eine Kita als Indoor-Spielplatz mit vielen Möglichkeiten,wie z.B. Spieleflächen auf zwei Ebenen - auf der EG-Fläche und zusätzlich auf Teilen der Dächer der Einbaukuben. Verschiedene Einbauten als Holzständerkonstruktion, um unter anderem Gewicht einzusparen, die Kosten gering zu halten und auch um der Nachhaltigkeit Genüge zu tun.
Selbstverständlich gibt es auch einen Außenbereich; dieser soll so
naturbelassen wie möglich gestaltet werden, z.B. mit einer Matschanlage zum Spielen und sich ausprobieren. Somit haben nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieher im Allgemeinen alle Möglichkeiten die ihnen anvertrauten Kinder zu betreuen und sie mit allen Sinnen zu fördern.
Einzelne Bereiche wie z.B. Krippe, Kindergarten und weitere
zusammengefasste Räumlichkeiten zur gemeinsamen Nutzung sind zum größten Teil als Kuben gegliedert - im OG sind diese Einbauten komplett offen- in Art und Weise wie Terrassen-über Treppen erreichbar und durch Brücken verbunden. Die beiden Haupt-Eingangsbereiche im westlichen Außenbereich sind
komplett mit einem gemeinsamen Vordach versehen.
Art und Umfang der Leistung:
Bodenaufbau: (von unten nach oben)
Kies-/Mineralgemischschüttung, 80mm Asphaltestrich, 200mm
Hartschaumdämmung, 60mm Zementestrich mit Fußbodenheizung,
Bodenbelag (Linoleum oder einen Bio- Designboden)
Tragwerk:
in Einzelfundamenten eingespannte Stahlstützen IPE600 (Achsabstand
7.77m), darauf verbolzte Leimholzbinder mit statisch optimiertem, sich
nach oben verjüngendem Querschnitt, Aussteifungselemente mittels
Verbandskreuzen in Dach und Wandkonstruktion
Außenwände: (von innen nach außen)
Gipskarton 12.5mm, OSB-Platte 22mm, 240mm
Holzrahmenkonstruktion zwischen den Stützen befestigt und mit
Holzwolle oder Cellulose verfüllt, 80mm Holz-Weichfaserplatten,
Vorhangfassade (vermutl. Metallblech oder Melaninharzplatten),
großflächige Öffnungen für Fenster und Außentüren in notwendiger
Menge
Dach:
Holz-Koppelpfettenkonstruktion auf Leimholzbindern, darauf
Stahlblech-Sandwichelemente, (0.6mm Stahlblech, 160mm
Hartschaum-Dämmkern, 0,7mm Stahlblech trapezprofiliert), notwendige
Oberlichter und RWA-Öffnungen, vorraussichtl. Aufdach montierte
PV-Anlage
Innenwände: (vorbehaltlich Änderungen aus statischer Notwendigkeit)
12.5mm Gipskarton-Bauplatte, 15mm OSB, Holzrahmenkonstruktion
(entweder 100mm oder 200mm, je nachdem ob thermischer Abschluss
oder ohne), 15mm OSB, 12.5mm Gipskarton-Bauplatte
Decken im Innenbereich: (von oben nach unten)
24mm OSB in Teilbereichen mit Bodenbelag, Holzbalkenlage nach
statischem Erfordernis (vordimensioniert b*h 80*200mm),
Zwischengefache mit Holzwolle oder Cellulose verfüllt, Rieselschutzfolie
und Unterkonstruktion 30mm, 12.5mm Gipskarton-Bauplatte
Für weitere Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen, insbesondere auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.