Neubau Grundschule Karlburg in 5 Losen
In der Stadt Karlstadt, Gemarkung Karlburg soll eine einzügige Grundschule mit Mittagsbetreuung und Außenanlage errichtet werden. Geplant ist ein Schulneubau mit ca. 1037 m² Nutzfläche gemäß Summenraumprogramm. Die Nutzfläche teilt sich in ca. 883 m² Nutzfläche für den Schulbetrieb und ca. 154 m² für den Betrieb der Mittagsbetreuung auf. Das gesamte Grundstück umfasst ca. 9360 m², wobei ca. 5000 m² im Bebauungsplan erfasst sind.
Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen in den Leistungsbildern Architektur, TGA-Planung (Anlagengruppen 1 bis 5 und 8), Tragwerksplanung und Freianlagenplanung.
Baukosten KG 300+400: ca. 4,8 Mio EUR netto, davon KG 400: ca. 1,4 Mio EUR netto. Planungszeitraum ab Auftragserteilung, Baubeginn Ende 2027, Inbetriebnahme 2029.
Karlburg ist ein Ortsteil von Karlstadt.
Umrechnung des Honorars in Wertungspunkte siehe unter den Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien.
Unterkriterien:K2.1 Struktur des Projektteams (insb. Führungsstärke und Teamfähigkeit) 10%
K2.2 Verfügbarkeit des projektleitenden Personals 7%
Unterkriterien:K3.1 Projektabwicklungskonzept 12% K3.2 Projektspezifische Organisation der Qualitätskontrolle (insb. Projektmanagementansätze, Berichtswesen) 5%
K3.3 Geplante Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und den weiteren Beteiligten 5%
K3.4 Personaleinsatzplanung 8%
Unterkriterien:K4.1 Konkrete Lösungsansätze für Projektherausforderungen 8%
K4.2 Anwendung des Wissens aus bisherigen Projekten auf diesen Auftrag im Verhandlungsgespräch 7%
K4.3 Kommunikationskultur im Verhandlungsgespräch 4%
K4.4 Qualität der Präsentation im Verhandlungsgespräch 4%
Siehe Vergabeunterlagen.
Die angegebene Vertragslaufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI und ist abhängig von der späteren Leistungserbringung und baulichen Umsetzung. Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV durchgeführt. Dabei findet in der ersten Stufe eine Vorauswahl der Bewerber durch Auswertung der Teilnahmeanträge statt. Die so ermittelten Bewerber werden dann in der zweiten Stufe zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Nur bei Punktegleichstand wird die Entscheidung über die aufzufordernden Bewerber per Losentscheid getroffen, § 75(6) VgV. Auf die Rügeobliegenheiten (Klagefristen) gemäß § 160(3) GWB wird hingewiesen.
Informationen über die Überprüfungsfristen: - Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mittels Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. - Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160(3) GWB. Dort heißt es: "Der [Nachprüfungs]Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134(2) bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Es bleibt vorbehalten, Unterlagen nach Maßgabe der VgV nachzufordern
Ausschlussgründe entsprechend §§ 123 und 124 GWB und VgV. Näheres siehe Bewerbungsbogen.
Gesamtumsatz
Näheres zu allen Eignungs- und Auswahlkriterien siehe Bewerbungsbogen.
Fachumsatz
- Los 1 (Architektur): Mindestbedingung sind aktuell 290 TEUR Fachumsatz.
Anzahl Fachplaner
- Los 1 (Architektur): Mindestbedingung 4 Architekten- Los 3 (Freianlagen): Mindestbedingung 2 Landschaftsarchitekten- Lose 2, 4, 5: Mindestbedingung 2 Ingenieure
Berufserfahrung Projektleiter
- Lose 1 und 5: Mindestbedingung Durchschnitt (PL, stv.PL) = 7 Jahre- Lose 2 bis 4: Mindestbedingung Durchschnitt (PL, stv.PL) = 5 Jahre.
Berufserfahrung stv. Projektleiter
Mindestbedingung siehe unter "Berufserfahrung Projektleiter"
Weiterbildung Projektleiter
Weiterbildung stv. Projektleiter
Mindestbedingung ist der Nachweis eines Projekts für einen öffentlichen Auftraggeber durch den Projektleiter oder Stellvertreter.
Büroreferenzen
- Los 1 (Architektur): Mindestbedingungen sind folgende Projekte, deren Lph. 8 der Objektplanung in den letzten acht Jahren abgeschlossen wurde: Ein Schulgebäude oder Bildungsbau. Ein Gebäude mit KG 300+400 > 4 Mio EUR netto.
- Los 3: Mindestbedingungen sind folgende Projekte, deren Lph. 8 der Objektplanung in den letzten acht Jahren abgeschlossen wurde: Zwei Gebäude mit KG 500 > 80 TEUR netto.
- Los 2, 4, 5: Mindestbedingungen sind folgende Projekte, deren Lph. 8 der Objektplanung in den letzten acht Jahren abgeschlossen wurde: Ein Gebäude mit KG 300+400 > 4 Mio EUR netto.
Persönliche Referenzen Projektleiter
Persönliche Referenzen stv. Projektleiter
Qualitätsmanagementsystem
Lose 1, 2, 4, 5: Mindestbedingung ist der Nachweis eines eigenen QM-Systems (muss nicht unbedingt zertifiziert sein).
Qualität der Unterlagen
Beschreibung: In der Stadt Karlstadt, Gemarkung Karlburg soll eine einzügige Grundschule mit Mittags-betreuung und Außenanlage errichtet werden. Geplant ist ein Schulneubau mit ca. 1037 m² Nutzfläche gemäß Summenraumprogramm. Die Nutzfläche teilt sich in ca. 883 m² Nutzfläche für den Schulbetrieb und ca. 154 m² für den Betrieb der Mittagsbetreuung auf. Das gesamte Grundstück umfasst ca. 9360 m², wobei ca. 5000 m² im Bebauungsplan erfasst sind.Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen in den Leistungsbildern Architektur, TGA-Planung (Anlagengruppen 1 bis 5 und 8), Tragwerksplanung und Freianlagenplanung. Gegenstand dieses Loses: Objektplanung Gebäude, Lph. 1 - 9
Baukosten KG 300+400: ca. 4,8 Mio EUR netto, davon KG 400: ca. 1,4 Mio EUR netto.Planungszeitraum ab Auftragserteilung, Baubeginn Ende 2027, Inbetriebnahme 2029.
(a) Die Teilnahmeanträge müssen an dem im Abschnitt "Fristen" genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen beim Auftraggeber vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags. (b) Teilnahmeanträge, die nicht über die Vergabeplattform eingereicht wurden, werden nach aktuellem Recht nicht akzeptiert und von der Wertung ausgeschlossen. (c) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzel-be-wer-ber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewer-bungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft. (d) Bewerbungen sind nur mit dem Formular "Teilnahmeantrag" (erste Seite des Bewerbungsbogens) möglich; formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. (e) Nicht deutschsprachige Nachweise sind dem Teilnahmeantrag in beglaubigter Übersetzung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte oder fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen. (f) Fragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen. Sie sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Sicherstellung des gleichen Informationsstandes aller Interessenten werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten kontinuierlich auf der Vergabeplattform bereitgestellt. Es sind nur Anfragen zugelassen, die bis 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist beantwortet werden können. (g) Teilnahmeanträge, die in Textform eingehen, müssen nicht signiert werden, jedoch ist die natürliche Person des Einreichenden zu benennen. Fehlt diese Angabe, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. (h) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht, führen zur Abwertung und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Beschreibung: In der Stadt Karlstadt, Gemarkung Karlburg soll eine einzügige Grundschule mit Mittags-betreuung und Außenanlage errichtet werden. Geplant ist ein Schulneubau mit ca. 1037 m² Nutzfläche gemäß Summenraumprogramm. Die Nutzfläche teilt sich in ca. 883 m² Nutzfläche für den Schulbetrieb und ca. 154 m² für den Betrieb der Mittagsbetreuung auf. Das gesamte Grundstück umfasst ca. 9360 m², wobei ca. 5000 m² im Bebauungsplan erfasst sind.Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen in den Leistungsbildern Architektur, TGA-Planung (Anlagengruppen 1 bis 5 und 8), Tragwerksplanung und Freianlagenplanung. Gegenstand dieses Loses: Fachplanung techn.Ausrüstung, ALG 4 + 5 + 8, Lph. 1 - 9
Beschreibung: In der Stadt Karlstadt, Gemarkung Karlburg soll eine einzügige Grundschule mit Mittags-betreuung und Außenanlage errichtet werden. Geplant ist ein Schulneubau mit ca. 1037 m² Nutzfläche gemäß Summenraumprogramm. Die Nutzfläche teilt sich in ca. 883 m² Nutzfläche für den Schulbetrieb und ca. 154 m² für den Betrieb der Mittagsbetreuung auf. Das gesamte Grundstück umfasst ca. 9360 m², wobei ca. 5000 m² im Bebauungsplan erfasst sind.Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen in den Leistungsbildern Architektur, TGA-Planung (Anlagengruppen 1 bis 5 und 8), Tragwerksplanung und Freianlagenplanung. Gegenstand dieses Loses: Objektplanung Freianlagen, Lph. 1 - 9
Beschreibung: In der Stadt Karlstadt, Gemarkung Karlburg soll eine einzügige Grundschule mit Mittags-betreuung und Außenanlage errichtet werden. Geplant ist ein Schulneubau mit ca. 1037 m² Nutzfläche gemäß Summenraumprogramm. Die Nutzfläche teilt sich in ca. 883 m² Nutzfläche für den Schulbetrieb und ca. 154 m² für den Betrieb der Mittagsbetreuung auf. Das gesamte Grundstück umfasst ca. 9360 m², wobei ca. 5000 m² im Bebauungsplan erfasst sind.Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen in den Leistungsbildern Architektur, TGA-Planung (Anlagengruppen 1 bis 5 und 8), Tragwerksplanung und Freianlagenplanung. Gegenstand dieses Loses: Fachplanung techn.Ausrüstung, ALG 1 - 3, Lph. 1 - 9
Beschreibung: In der Stadt Karlstadt, Gemarkung Karlburg soll eine einzügige Grundschule mit Mittags-betreuung und Außenanlage errichtet werden. Geplant ist ein Schulneubau mit ca. 1037 m² Nutzfläche gemäß Summenraumprogramm. Die Nutzfläche teilt sich in ca. 883 m² Nutzfläche für den Schulbetrieb und ca. 154 m² für den Betrieb der Mittagsbetreuung auf. Das gesamte Grundstück umfasst ca. 9360 m², wobei ca. 5000 m² im Bebauungsplan erfasst sind.Die Planungsleistungen umfassen die Grundleistungen in den Leistungsbildern Architektur, TGA-Planung (Anlagengruppen 1 bis 5 und 8), Tragwerksplanung und Freianlagenplanung. Gegenstand dieses Loses: Tragwerksplanung, Lph. 1 - 6