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Fassadensanierung HWK Berlin: Rückbau Fassade
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Handwerkskammer Berlin
Blücherstr. 68
10961
Berlin
Deutschland
leonzi@hwk-berlin.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DAAM4ZT

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DAAM4ZT/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Die Handwerkskammer Berlin (HWK Berlin) ist Eigentümerin eines auf ihrem Grundstück Mehringdamm 14, 10961 Berlin errichteten mehrgeschossigen Gebäudes. Der Gebäudekomplex wird von der HWK Berlin als Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) für Aus- und Weiterbildung genutzt.

Unterstützt durch Mittel aus dem Förderprogramm "Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM)" soll die straßenseitige Fassade (Fläche ca. 1.000 m²) des sechsgeschossigen Gebäudeteils entlang des Mehringdamms energetisch saniert und voraussichtlich mit einer Fassadenbegrünung versehen werden. Die Maßnahme umfasst den vollständigen Austausch der bestehenden Granitfassade, den Einbau einer hinterlüfteten Faserzementfassade sowie die Umsetzung eines Begrünungskonzeptes an der Straßenfront.

Die HWK Berlin ist nicht als öffentliche Auftraggeberin im Sinne des § 99 GWB zu qualifizieren. Gemäß Ziffer 3.1 der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBestP) erfolgt die Vergabe der für die energetische Sanierung erforderlichen Bauleistungen gemäß der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A 1. Abschnitt (VOB/A).

Die für die Fassadensanierung erforderlichen Bauleistungen wurden bzw. werden losweise in nationalen Verfahren nach VOB/A ausgeschrieben.

Vergeben wurden bereits
- die Gerüstbauarbeiten als 1. Gewerk/Los
- die Verkehrslenkung (Verkehrsführung an der Baustelle) als 2. Gewerk/Los
- die Baustelleneinrichtung als 3. Gewerk/Los

Die weiteren erforderlichen Gewerke werden nachgelagert ebenfalls national ausgeschrieben.

Mit diesem Verfahren wird der Rückbau der Fassade als 4. Gewerk/Los im Rahmen einer Öffentlichen Ausschreibung vergeben.

Nach derzeitigem Planungsstand sind der geplante Beginn des Fassadenrückbaus der 11.05.2026 und das geplante Ende (späteste Fertigstellung der Leistung, inkl. Abnahme) der 05.06.2026.

Weitere Informationen zum Leistungsumfang entnehmen Sie bitte dem in den Vergabeunterlagen enthaltenen Leistungsverzeichnis (260216 HWK LV Abbruch.pdf).

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ)
Mehringdamm 14
10961
Berlin

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Nach derzeitigem Planungsstand sind der geplante Beginn des Fassadenrückbaus der 11.05.2026 und das geplante Ende (späteste Fertigstellung der Leistung, inkl. Abnahme) der 05.06.2026.

Laufzeit bzw. Dauer

11.05.2026
05.06.2026

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Jeder Bieter hat mit seinem Angebot gemäß § 6a VOB/A seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie seine berufliche und technische Leistungsfähigkeit nachzuweisen.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch eine Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder einem vergleichbaren Verzeichnis.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot die "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 124) ausgefüllt vorzulegen und darüber hinaus bereits mit dem Angebot die nachfolgend aufgeführten Angaben zu Referenzen einzureichen.

Der Nachweis der Eignung umfasst gemäß § 6a VOB/A folgende Angaben:

- Den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- ACHTUNG: In diesem Verfahren bereits mit dem Angebot vorzulegen:
Angaben zur Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, durch Vorlage von mindestens drei Referenzen der letzten fünf Jahre in einem selbst erstellten Dokument oder unter Verwendung des in den Vergabeunterlagen enthaltenen Formblattes 444 (Referenzbescheinigung) mit den nachfolgenden Angaben:

- Ansprechpartner;
- Art der Baumaßnahme und der ausgeführten Leistung;
- Auftragssumme;
- Ausführungszeitraum;
- stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen;
- Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer;
- stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung;
- Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer);
- Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden;
- Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung."
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WICHTIGER HINWEIS für präqualifizierte Bieter:
Bitte prüfen Sie bei einer Präqualifikation im eigenen Interesse, ob die dort hinterlegten Referenzen mit den in diesem Verfahren geforderten tatsächlich vergleichbar sind. Sofern dies nicht der Fall ist, reichen Sie bitte zusätzlich die geforderten Referenzen ein - ansonsten müsste Ihr Angebot ausgeschlossen werden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Ausführungen der Verfahrensbedingungen unter Ziffer 5 zur Nachforderbarkeit von Referenzen.
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- Die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- Die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- Angabe, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- Angabe, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- Angabe, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat (mittels Formblatt 124 oder Präqualifikation).

- Aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Personen- und Sachschäden jeweils nicht unter EUR 3.000.000,- und für sonstige Schäden nicht unter EUR 1.000.000, -. Im Falle einer geringeren Deckungssumme sind Erklärungen einer Versicherungsgesellschaft abzugeben, dass im Auftragsfalle diese nach geforderter Summe erhöht oder abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Versicherungsnachweis für jedes Mitglied zu führen.
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Bitte beachten Sie die geforderten Deckungssummen.
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- Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf Verlangen die Eigenerklärungen (Formblatt 124) auch für die vorgesehenen Nachunternehmen abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese im Präqualifikationsverzeichnis geführt werden.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) durch Vorlage der entsprechenden Bescheinigungen/Nachweise der zuständigen Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Die Zahlung richtet sich nach § 16 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B (VOB/B).

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Im Beauftragungsfall:
- Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 % der Auftragssumme (FB 422)
- Abschlagszahlungs-/Vorauszahlungsbürgschaft (FB 423)

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Präqualifizierte Mitglieder einer Bietergemeinschaft führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in ein Präqualifikationsverzeichnis.

Nicht präqualifizierte Mitglieder einer Bietergemeinschaft haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot die "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 124) jeweils ausgefüllt vorzulegen.

Gelangt das Angebot einer Bietergemeinschaft in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen durch Vorlage der entsprechenden Bescheinigungen/Nachweise der zuständigen Stellen zu bestätigen.

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

30.03.2026 12:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Es wird darauf hingewiesen, dass die HWK Berlin fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen für die für den Zuschlag in kommenden Bieter nachfordern muss (§ 16a VOB/A), sofern diese nachforderbar sind.

Bitte beachten Sie, dass Referenzen, die Sie mit Ihrem Angebot gesondert oder per Präqualifikationsverzeichnis (z.B. PQ-Bau) einreichen und die nicht vergleichbar sind, körperlich vorliegen und damit nicht fehlen. Sie dürfen infolgedessen nicht nachgefordert werden und Ihr Angebot müsste von der Wertung ausgeschlossen werden.

Fehlende wesentliche Preisangaben dürfen ebenfalls nicht nachgefordert werden.

Bitte beachten Sie dazu insbesondere die Ausführungen in den Verfahrensbedingungen unter Ziff. 4 und 5.
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WICHTIG:
Bitte beachten Sie ebenfalls, dass das vollständig ausgefüllte Leistungsverzeichnis zwingend auch als GAEB-Datei einzureichen ist. Es kann nicht nachgefordert werden. Das Fehlen der vollständig ausgefüllten GAEB-Datei führt zum zwingenden Angebotsausschluss.

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Bindefrist des Angebots

15.05.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

30.03.2026 12:01 Uhr

Es sind nur elektronische Angebote zugelassen. Der Abruf der Angebote auf dem DTVP und deren Öffnung erfolgt von mindestens zwei Vertretern des Auftraggebers gemeinsam am Öffnungstermin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist.

Da gemäß § 14 Abs. 1 VOB/A ausschließlich elektronische Angebote zugelassen sind, erfolgt die Angebotsöffnung ohne Bieterbeteiligung.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Bitte lesen Sie die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Verfahrensbedingungen in Ihrem eigenen Interesse aufmerksam durch. Sie enthalten wichtige Angaben für Sie - u.a. zu den geforderten Eignungsnachweisen und zur Angebotsabgabe. Sie finden die Verfahrensbedingungen unter "Vergabeunterlagen"-"Sonstiges".
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Bitte lesen Sie ebenfalls das Verzeichnis vorzulegender Unterlagen (= Formblatt 216) aufmerksam durch und reichen Sie mit Ihrem Angebot alle dort geforderten Unterlagen ein. Sie finden das FB 216 unter "Vergabeunterlagen"-"Sonstiges".
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Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

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Deutschland
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