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Verfahrensangaben

Welheimer Mark - Freianlagenplanung (Los 3)

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
23.03.2026
31.03.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH
DE362025880
Im Welterbe 8
45141
Essen
Deutschland
DEA13
stefan.mager@luther-lawfirm.com
0201922024014
02019220110

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514113514
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Freiheit Emscher ist ein Kooperationsprojekt der Städte Essen und Bottrop sowie der RAG Montan Immobilien GmbH. Die beiden Städte und RAG Montan Immobilien GmbH sind Gesellschafter der Entwicklungsgesellschaft (FEEG). FEEG entwickelt ein Gesamtareal von 17 Quadratkilometern auf Essener und Bottroper Stadtgebiet. Das Gebiet gliedert sich in mehrere Potenzialflächen. Eines dieser Potenzialflächen ist das Gelände Welheimer Mark auf dem Gebiet der Stadt Bottrop. Bei der Welheimer Mark handelt es sich um eine rund 11 ha große Entwicklungsfläche exkl. der Ausgleichsflächen im Stadtgebiet von Bottrop. Die Fläche ist heute größtenteils landwirtschaftlich genutzt. Innerhalb des oben beschriebenen Kontextes soll die Potenzialfläche zu einem Standort für großflächiges Gewerbe und den Bereich Produktion entwickelt werden. Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung des klimaneutralen Gewerbegebietes Welheimer Mark, ggf. als ReallaborCampus für Wertwasser. Es werden erschlossene und baureifgemachte, mit B-Plan versehene Gewerbegrundstücke an zukünftige Erwerber verkauft. Der Biodiversität und dem Klimaschutz dient die Harmonisierung der ökologischen Anforderungen mit wirtschaftlicher Nutzung durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen. Diese werden in die Planung der Freianlagen integriert. Die Erschließung des Quartiers erfolgt durch die Anbindung an den Gewerbeboulevard. Von hier aus werden die Gewerbeflächen erreicht. Das Gebiet ist unterteilt in 4 Quadranten ähnlicher Größe. Die Erschließung innerhalb der Quadranten erfolgt durch den Investor. Eine zentrale grüne Achse durchzieht das Quartier. Umgeben ist das Quartier von einem Grünraum.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser EU-weiten Bekanntmachung ist die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 i. V. m. Anlage 11 HOAI für das neue Gewerbegebiet "Welheimer Mark" in Bottrop. Die Bekanntmachung leitet einen Teilnahmewettbewerb ein.

Das rund 11 ha große, derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzte Areal soll im Rahmen des interkommunalen Gesamtprojekts "Freiheit Emscher" zu einem klimaneutralen, gewerblich?industriell nutzbaren Standort mit hohen Anforderungen an Ökologie, Klimaschutz und Freiraumqualität entwickelt werden. Die zu vergebende Leistung umfasst die Planung der öffentlichen Grün? und Freiflächen sowie begleitender Freianlagen. Hierzu zählen insbesondere die zentrale Platzfläche und die grüne Achse im Quartier, der das Gewerbegebiet fassende Grünraum, die Einbindung und freiraumplanerische Ausgestaltung eines im Norden vorgesehenen offenen Wasserlaufs mit begleitendem Grünzug sowie das Wege?, Platz?, Rad? und Fußwegenetz einschließlich Ausstattung und Beleuchtung, soweit diese den Freianlagen zuzuordnen sind. Ausgleichs? und Artenschutzmaßnahmen sind zu integrieren und Beiträge zur Stärkung des Biotopverbunds zu leisten.

Die Freianlagenplanung hat ein robustes, wartungsarmes und gestalterisch hochwertiges Freiraumkonzept zu entwickeln, das die Zielsetzung eines klimaneutralen Gewerbegebiets unterstützt, Aufenthaltsqualitäten und Adressbildung für das Quartier schafft, die Anforderungen an Biodiversität, Klimaanpassung und Ökosystemleistungen erfüllt und Belange zukunftsfähiger Mobilität (u. a. Rad? und Fußverkehr, ÖPNV?Anbindung, mögliche Mobilstation) berücksichtigt. Die Planung baut auf bereits beauftragten Vorleistungen zur Baureifmachung (Los 1) sowie zur verkehrlichen und entwässerungstechnischen Erschließung (Los 2) auf und ist hiermit eng zu verzahnen, insbesondere mit dem nachhaltigen Entwässerungssystem (Regen? und Schmutzwasser, Retention, Mulden?Kanal?System, Überflutungsschutz, Anschlüsse an Aspelflötte und Gewerbeboulevard), den im Bebauungsplanverfahren festzulegenden Ausgleichsmaßnahmen, dem landschaftspflegerischen Begleitplan und weiteren Fachgutachten.

Die ausgeschriebenen Leistungen der Freinanlagenplanung sollen - entsprechend den Leistungsphasen der HOAI - stufenweise beauftragt werden. Einzelheiten zur stufenweisen Beauftragung ergeben sich aus der Anlage "Objektliste und Beauftragungsmatrix" zur Projekt? und Leistungsbeschreibung. Die Zuschlagserteilung im Los 3 ist nach aktuellem Stand der Planung für Juni 2026 vorgesehen. Mit den Leistungen ist unmittelbar nach Zuschlagserteilung zu beginnen. Der Leistungszeitraum ist derzeit bis Ende 2029 vorgesehen. Diese Angaben bilden den Zeitplan des Vorhabens zum Zeitpunkt der Versendung der EU?weiten Bekanntmachung ab; Änderungen im Projektverlauf bleiben vorbehalten.

Vom Auftragnehmer wird eine aktive Mitwirkung in einem komplexen Projektumfeld erwartet. Dazu gehören insbesondere die kontinuierliche Abstimmung mit den Objektplanern der Lose 1 und 2, die Zusammenarbeit mit externer Projektsteuerung und Koordinierungsbüro, die Kommunikation mit der Stadt Bottrop als künftigem Eigentümer und Betreiber der öffentlichen Flächen, mit der Emschergenossenschaft sowie weiteren Fachplanern, Gutachtern und Stakeholdern, die Teilnahme an regelmäßigen Planungsbesprechungen (in der Regel 14?tägig), die Erstellung quartalsweiser Statusberichte sowie eine angemessene Präsenz vor Ort während der Bauausführung der Freianlagen. Neben den Grundleistungen der Objektplanung Freianlagen ist als besondere Leistung insbesondere das Prüfen von Nachträgen (Abrechnung nach Aufwand) zu erbringen.

Der Auftraggeber fordert, dass das vorgesehene Personal, insbesondere die im Angebot zu benennende Projektleitung, über die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung steht. Der Auftraggeber legt höchsten Wert auf ein kontinuierlich besetztes Projektteam mit gleichbleibender Qualifikation und Erfahrung. Umfang, Honorarzone, anrechenbare Kosten, Beauftragungsstufen sowie der Terminrahmen ergeben sich im Übrigen aus den Anlagen der Vergabeunterlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

1,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
42

Der Auftrag ist auszuführen, bis sämtliche geschuldete Leistungen durch den Auftragnehmer erbracht und abgenommen wurden. Daher ist die Angabe der "Maximalen Verlängerung" hypothetisch. Maßgeblich ist die Laufzeit in dem Vertrag, welcher Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honrar

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bearbeitungskonzept: Fachliche Qualität und konzeptioneller Ansatz der Freianlagenplanung

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bearbeitungskonzept: Zusammensetzung des Projektteams, Verfügbarkeiten, Ressourcenplanung

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung der benannten Projektleitung (persönliche Referenzen)

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
15,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Beschreibung der Optionen: Es wird ein Stufenvertrag geschlossen. Die in der Projekt- und Leistungsbeschreibung aufgeführten Leistungen werden optional nacheinander beauftragt. Die Beauftragungsstufe 1 umfasst insbesondere die Leistungsphasen 1 und 2 und wird mit der Zuschlagserteilung beauftragt. Die Beauftragungsstufe 2 umfasst insbesondere die Leistungsphasen 3 und 4, die Beauftragungsstufe 3 umfasst insbesondere die Leistungsphasen 5 bis 7 und die Beauftragungsstufe 4 umfasst die Leistungsphasen 8 und 9. Es wird auf die losspezifische Darstellung zur stufenweisen Beauftragung in Anhang 2 je Los, "Preisblatt_Objektliste und Beauftragungsmatrix", zur Projekt- und Leistungsbeschreibung verwiesen. Der Auftraggeber ist berechtigt, einzelne Leistungsphasen (z.B. nur Leistungsphase 6) oder auch einzelne Leistungen aus Leistungsphasen (z. B. nur einzelne Grund- oder Besondere Leistungen einer Leistungsphase) gesondert zu beauftragen. Es wird auf den Vertrag verwiesen. Dieser ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. Zudem ist eine optionale Verlängerung der Vertragslaufzeit vorgesehen, vgl. Angaben zur Vertragslaufzeit in dieser Bekanntmachung. Der Auftrag ist auszuführen, bis sämtliche Leistungen erbracht / abgenommen sind.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber und Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.

2. Die Vergabeunterlagen enthalten weitere Informationen über den Beschaffungsbedarf des öffentlichen Auftraggebers, insbesondere Angaben zu Eignungs- und Zuschlagskriterien. Die Vergabeunterlagen sind von Beginn des Verfahrens an über die angegebene Internetplattform abrufbar.

3. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die für die Teilnahme am Verfahren erforderlichen Formulare können über den angegebenen Link heruntergeladen werden.

4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert.

5. Der Auftraggeber behält sich für vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

6. Erfolgt keine Zuschlagserteilung auf das Erstangebot, behält sich der öffentliche Auftraggeber vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. Diejenigen Bieter, die zunächst nicht in die engere Wahl kommen und nicht zu einem Bietergespräch eingeladen werden, werden nicht sogleich vom Verfahren ausgeschlossen, sondern "on hold" gestellt. Diese Bieter bleiben an ihr Angebot gebunden und behalten die Chance zu einem verbesserten Angebot, falls sich ergibt, dass den zunächst in die engere Wahl gelangten Bietern der Zuschlag - gleich aus welchem Grund - nicht erteilt werden kann.

Fortsetzung folgt weiter unten bei "Zusätzliche Informationen"

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VMCN1

Einlegung von Rechtsbehelfen

1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen.

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

§ 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Fortsetzung aus "Die wichtigsten Merkmale des Verfahrens"

7. Auf die Ausführungsbestimmungen nach dem TVgG NRW wird hingewiesen. Diese werden als besondere Vertragsbedingungen der Vergabeunterlagen beigefügt.

8. Der Auftraggeber ist im Rahmen des Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern. Weitere Informationen sind dem Dokument "Information über die Verarbeitung personenbezogener Daten" zu entnehmen.

9. Auskunftsersuchen des Interessenten sind ausschließlich über die Vergabeplattform an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Klarstellung:

Mit dem vorstehenden Satz "Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen." ist Folgendes gemeint: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3 VgV).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen.

Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für eine Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.

Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Darüber hinaus sind vor Vertragsschluss die im Abschnitt "Bedingungen für die Ausführung des Auftrags" benannten Angaben zu übermitteln. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden;

2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden;

3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen.

4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden.

5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Die unter diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

1. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Sachschäden (2-fach maximiert), 3 Mio. EUR für Personenschäden (2-fach maximiert) und 1,5 Mio. EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zu der Berufshaftpflichtversicherung" zu verwenden.

Mindeststandards: Die vorgenannte Anforderungen sind Mindestanforderungen und somit zwingend zu erfüllen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Die unter diesem Abschnitt "Allgemeiner Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

2. Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Mindeststandards:
Der Bewerber folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein durchschnittlicher jährlicher Umsatz des Unternehmens von 800.000,00 EUR (netto) muss im Mittel in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zum Umsatz" zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Durchschnittliche jährliche Belegschaft" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

3. Eigenerklärung zum Unternehmen: Hauptsitz des Unternehmens, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Kontaktdaten, Gründungsjahr, Angaben zu durchschnittlicher Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen nachzuweisen, die jeweils kumulativ die folgenden Mindestanforderungen (a-e) erfüllen:

(a.) Es müssen Planungsleistungen erbracht worden sei, die dem Leistungsbereich Freianlagen zuzuordnen sind (§ 39 i. V. m. Anlage 11 HOAI).
(b.) Die Referenz muss ein mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbares Planungsvorhaben betreffen, also der ausgeschriebenen Planungsleistung in Art und Umfang der Freianlagenplanung (insbesondere hinsichtlich Flächengröße, Komplexität) ähneln.

(c.) In dem Leistungsbereich (Freianlagen) müssen die Leistungsphase 2-7 vollständig erbracht worden sein.

(d) Zeitliche Anforderung: Die Planungsleistungen müssen zudem innerhalb der letzten 10 Jahre erbracht worden sein, d.h. die Schlussabnahme darf nicht vor Mai 2016 erbracht worden sein.

(e.) Baukosten: Die Baukosten des Gesamtprojekts (KG 300, 400 und 500) müssen mindestens 2,0 Mio. EUR (netto) betragen haben.

Zu verwenden ist das Formular VIII "Eigenerklärung Unternehmensreferenzen Los 3". Dieses ist vollständig auszufüllen. Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat (Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen/einzuhalten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

1. Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Angebot unter Verwendung von Formular IX zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: Die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" bezeichneten Unterlagen (also das Formular VIII.1 und/oder VIII.2) für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular X. Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort "Allgemeiner Jahresumsatz" bezeichnete Unterlage (Formular VII), (ii) die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XI. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Beschreibung des Auswahlkriteriums: Reduzierungskriterien: Nach der Eignungsprüfung aller Teilnahmeanträge durch den Auftraggeber werden höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand der folgenden Kriterien: Anzahl der eingereichten Unternehmens-Referenzen (vgl. Ziffer 9 dieser EU-Bekanntmachung unter "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen"), die (1.) den Mindestanforderungen des betreffenden Loses) und (2.) über die Mindestanforderung (mind. zwei Referenzen, die den unter Ziff. 9 genannten Mindestanforderungen entsprechen) hinaus eingereicht werden. Für jede über die Mindestanforderung hinaus eingereichte Referenz, die zudem die Mindestanforderungen erfüllt, erhält der Bewerber einen Wertungspunkt. Es werden maximal 5 über die Mindestanforderung hinaus eingereichte Referenzen berücksichtigt. Die Höchstpunktzahl beträgt 5 Punkte. Bei Punktgleichstand auf Rang 5 entscheidet das Los. Näheres ist der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags zu entnehmen. Diese ist unten o.g. Link abrufbar.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Vertrag; BV TVgG NRW
Gem. Nr. 3.5 ANBest-EU sind folgende Angaben zu jedem Vertragspartner vor Vertragsschluss zu übermitteln:
a) Name und Ust.-ID oder Steuer-ID-Nr.
b) Vor- u. Nachnamen, Geburtsdaten u. USt.-ID. oder Steuer-ID-Nr. der Personen, in deren Eigentum od. unter deren Kontrolle die Vertragspartner gem. Art. 3 Abs. 6 der RL 2015/849 zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche u. der Terrorismusfinanzierung, zur Änderung der VO (EU) Nr. 648/2012 u. zur Aufhebung der RL 2005/60/EG u. der RL 2006/70/EG, die zuletzt durch die RL 2024/1060 (ABl. L 2024/1640, 19.06.2024) geändert worden ist, stehen.
Setzt der AN Unterauftragnehmer ein, sind nach Unterzeichnung der entspr. Unterverträge Angaben aller in den Auftragsunterlagen des AN aufgeführten Unterauftragnehmer, und zwar Name und USt.-ID oder Steuer-ID-Nr.sowie Datum des Unterauftrags, Name, Bezugsnummer u. Vertragswert zu übermitteln, soweit die Unteraufträge einen Gesamtwert von 50.000 EUR haben.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung