Die Stadtwerke Achim AG plant einen eingeschossigen Neubau als Erweiterung für das Lager- und Werkstattgebäude in der Gaswerkstraße 7 in 28832 Achim. Der Neubau (Bauabschnitt 2) ist in Nord/Süd-Ausrichtung ca. 55,60m lang mit einer Breite von ca. 12,00m. Der Lagerbereich wird in Hoch-und Schwerlastregallager sowie einem Kleinteillager mit einer Ebene unterteilt. Im südlichen Gebäudeteil befinden sich ein Technik- und Schulungsraum und eine Ausbildungswerkstatt. Die Fenster erhalten Dreh und Dreh-Kipp Elemente mit einer häufig mittigen Teilung. Auf der Süd-und Ostfassade ist für den Schulungsraum ein Sonnenschutz in Form von vorgehängten Raffstoren mit Führungsschienen vorgesehen. Äußere Fensterbänke sind in Aluminium, innere Fensterbänke aus Holz geplant.
Ausführende Maßnahmen im Bauabschnitt 3
Nach Rückbau des Kopfbau an der Gaswerkstraße ist in die neue Gebäudeabschlusswand eine PR-Fassade einzubauen, in Art und Form der vorhandenen PR-Fassade auf der Südseite des Neubaus.Nähere Informationen sind in den jeweiligen Leistungsverzeichnissen bzw. den Plänen angegeben.
LV 2-3340 Fenster 6 Elemente ca. 17 qmLV 1-3341 Sonnenschutz (Raffstore) 2 Elemente ca. 10 qmLV 1-3342 Metallbau - PR-Fassade 1 Element ca. 7,5 qm
Gemäß Bewerberinformationen Punkt 11. Auswahlkriterien im Teilnahmewettbewerb / Bewerberauswahl die Projektreferenzen sind für alle LV´s (Fenster, Metallbau, Sonnenschutz) gleichwertig.Es werden nicht mehr als 5 Referenzen nach Formblatt 444 oder vergleichbar berücksichtigt. Als Alternative oder als Ergänzung können bis zu 5 eigens aufgestellte Referenzen eingereicht werden, die je mit 3 Punkte gewertet werden.
Ausführungszeit 4-6 Wo 5 PunkteAusführungszeit 6-8 Wo 4 PunkteAusführungszeit> 8 Wo 3 Punkte
Anzahl (Elemente) > 20 5 PunkteAnzahl (Elemente)> 10 4 PunkteAnzahl (Elemente)<oder> 5 3 Punkte
Je Referenz max. 4 Punkte insgesamt max. 20 Punkte
Der Auftrag wird im Wege eines "Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb" gem. § 17 Abs. 1 Vergabeverordnung (VgV) und § 15 Sektorenverordnung (SektVO) vergeben. Das Verhandlungsverfahren ist gem. § 13 Abs. 1 SektVO zulässig, da der AG Sektorenauftraggeber i.S.d. § 100 Abs. 2 i.V.m. § 102 Abs. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist und der Auftrag zum Zwecke der Tätigkeit auf dem Gebiet des Verkehrs gem. § 1 Abs. 1 SektVO vergeben wird.
NACHFORDERUNG VON EIGNUNGSNACHWEISENDie Vergabestelle behält sich vor, nach sachgerechtem Ermessen fehlende Unterlagen, Erklärungen und Angaben binnen einer
Frist von drei (3) Werktagen nachzufordern.
Unterlagen, Erklärungen und/oder Nachweise, die nach Fristablauf eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag wird in der dann vorliegenden Fassung geprüft und die Eignung des Bewerbers bewertet.
Zwingende Voraussetzung für die Wertbarkeit eines Teilnahmeantrags ist ein fristgerecht eingegangener, rechtswirksam unterschriebener Teilnahmeantrag.
Siehe Formblatt 5 Eigenerklärung zu den Referenzenund Formblatt 6 Erklärung zur Kundenzufriedenheit
Für die Erstellung und Zustellung des Teilnahmeantrags wird keine Entschädigung gewährt.
Die Vergabestelle verfährt nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), der Verordnung über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung (Sektorenverordnung - SektVO) und dem "Niedersächsischen Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und
Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz - NTVergG)" in der zum Zeitpunkt der Vergabebekanntmachung gültigen Fassung, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteil werden.