Die Deutsche Rentenversicherung Hessen hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main, Städelstraße 28. Dort sollen planmäßig ca. 700 Mitarbeiter arbeiten. Die derzeitig vorhandenen Gebäude mit einer oberirdischen BGF von etwa 15.300 qm (Netto-Grundfläche ca. 13.000 qm) sowie einer unterirdischen BGF von ca. 4.135 qm in den Untergeschossbereichen sind stark sanierungsbedürftig.
Im Zusammenhang mit der geplanten Aufstockung des Mainbaus und des Verbindungsbaus kann es notwendig werden, z. B. zukünftige Aufzugsunterfahrten und/oder hochbelastete Stüt-zen mittels Kleinbohrpfählen, (z.B. GEWI-Pfählen), neu bzw. nachzugründen oder neue Grün-dungen auszuführen. Weiterhin sind für die Unterfahrten von zwei Aufzugsschächten Baugru-ben mit angrenzenden Bestandsgründungen zu erstellen. Im Verbindungsbau ist von L/B/T 2,5/2,5/1,5 (angrenzendes Streifenfundament) und im östl. Mainbau von L/B/T: 2,0/2,0/1,5 (an-grenzende Streifenfundamente) auszugehen. Hierzu sind eine Baugrubensicherung und eine Wasserhaltung vorzusehen. Es wird für die dauerhafte Einbindung der GEWI-Pfähle in das Grundwasser einerseits und das Einbringen der Baugrubensicherung und neuen Gründungen in das Grundwasser andererseits, eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.Für die Westerweiterung des Mainbaus ist gemeinsam mit dem Tragwerksplaner eine Grün-dung zu entwickeln, die sowohl das Baufeld als auch den Bestand berücksichtigt. Weiterhin ist für das im Keller integrierte Regenrückhaltebecken die vorgesehene Gründung gemeinsam mit dem Tragwerksplaner auszuarbeiten.Ergänzend zu den o.g. Sachverhalten ist eine Mitwirkung bei der Beschreibung der Baustelleneinrichtung, dem Geräteeinsatz und der Lagerstätten, der An- und Abtransporte sowie der Durchführung hinsichtlich der Massen und Ausführungszeiten der Maßnahmen erforderlich. Insgesamt ist diese Zuarbeit für die Verortung der Bauleistungen im Bauzeitenplan und der Konfliktprüfung mit anderen Vorgängen erforderlich und somit ein wesentlicher Bestandteil der Planungsleistung. Es handelt sich hiermit eindeutig um die Leistungen zur Terminplanung und die Erstellung des Leistungsverzeichnisses.
Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Preisblatt) erhält 50 Punkte. Für die preislich nachfolgenden Angebote wird die Punktzahl wie folgt bestimmt:(niedrigster Angebotspreis)/(Preis des zu wertenden Angebots) x 50=Punktwert
Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download (vgl. Ziffer 5.1.11) abgerufen werden. Bewerberfragen können nur über die Vergabeplattform https://dtvp.de gestellt werden und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Um eine Bewerberfrage zu stellen ist es notwendig, dass sich die Bewerber auf der Vergabeplattform https://dtvp.de registrieren. Bewerberfragen, die nach dem 23.02.2026, 12:00 Uhr eingehen, können nicht mehr beantwortet werden. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber. Die Bewerberantworten sind über die Vergabeplattform https://dtvp.de abrufbar. Die Teilnahmeanträge sind fristgerecht (vgl. Ziffer 5.1.12) und ausschließlich elektronisch, verschlüsselt über die Vergabeplattform https://dtvp.de einzureichen.
Die Durchführung des Vergabeverfahrens im beschleunigten Modus ist aus sachlichen und zeitlichen Gründen erforderlich.Die ursprünglich eingeleitete Ausschreibung musste aufgehoben werden, da sich im laufenden Verfahren herausgestellt hat, dass die zugrunde gelegte Auftragswertschätzung fehlerhaft ermittelt wurde. Aufgrund dieser unzutreffenden Kostenschätzung war die gewählte Verfahrensart vergaberechtlich nicht haltbar, sodass eine Aufhebung gemäß den einschlägigen vergaberechtlichen Vorschriften erfolgen musste.Durch die notwendige Aufhebung und erneute Einleitung des Vergabeverfahrens ist bereits ein erheblicher Zeitverlust eingetreten. Das Projekt unterliegt jedoch verbindlichen terminlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf die weitere Planungskoordination, nachgelagerte Genehmigungsprozesse sowie die Sicherstellung eines fristgerechten Projektfortschritts. Eine weitere Verzögerung würde zu erheblichen organisatorischen und wirtschaftlichen Nachteilen führen.
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einerBietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit einewettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.
Die Nachforderung erfolgt gemäß § 56 VgV.
Eigenerklärung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.
Die unter Ziffer 5.1.9. verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der den Teilnahmeunterlagen als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern /Bewerbergemeinschaften einzureichen: 1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes bzw. andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein.
2) Ggf. Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (im Falle des Nachunternemereinsatzes mit dem Angebot einzureichen). 3) Ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung (im Fall der Eignungsleihe mit dem Angebot vorzulegen, im Fall der reinen Nachunternehmerschaft ohne Eignungsleihe erst auf Verlangen des Auftraggebers).HINWEIS: Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagerteilung darüber hinaus von sämtlichen Nachunternehmern unter Fristsetzung die Erklärungen nach Ziffer 5.1.9. 1) und nach 5.1.9. 16) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.4) Ggf. Bietergemeinschaftserklärung (Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung)HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass Ihr Teilnahmeantrag/Angebot im Falle einer Bewerbergemeinschaft die folgenden Unterlagen enthält. Folgende Unterlagen sind von jedem Mitglied einzeln einzureichen :- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.- Erklärung zu EU-Sanktionen (Russland) gem. Art. 5k VO 833/2014.- Eigenerklärung zur Tariftreue / Mindestlohn.- Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister.
5) Angaben über Nettogesamtumsatz des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
6) Angabe des Nettoumsatzes des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit vergleichbaren Leistungen (im Bereich Fachplanung Baugrubensicherung und Gründungsberatung) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Gewertet wird der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (im Bereich Fachplanung Baugrubensicherung und Gründungsberatung) im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre: <= 100.000,- EUR = 0 Punkte> 100.000,- EUR = 3 Punkte> 200.000,- EUR = 6 Punkte> 300.000,- EUR = 9 Punkte> 400.000,- EUR = 10 Punkte
7) Erklärung über den Bestand einer Haftpflichtversicherung für Sach-, Personen- undVermögensschäden mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall undKalenderjahr unter Einschluss von Umwelthaftpflicht/Umweltschäden mit einer Versicherungssumme je Schaden (jährlich zweifach maximiert) von jeweils mindestens:- 5 Mio. Euro für Personenschäden (inkl. Umwelthaftpflicht),- 5 Mio. Euro für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden jeweils inkl. Umwelthaftpflicht)- 10 Mio. Euro für Umweltschäden bzw. Erklärung über die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen. Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagschreibens zu erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden.
8) Angaben der personellen Kapazität des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.<= 3 MA = 0 Punkte> 3 MA = 3 Punkte> 5 MA = 6 Punkte> 10 MA = 9 Punkte> 20 MA = 10 Punkte
9) Namentliche Benennung des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Projektleiters sowie des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters. - Nennung der beruflichen Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters sowie des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters. - Eigenerklärung, dass der vorgesehene Projektleiters sowie der vorgesehene stellvertretenden Projektleiter über sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (bei Nicht-Muttersprachlern: deutscher Studienabschluss oder Sprachkenntnis Niveau C1 des europäischen Referenzrahmens) verfügen.
10) Nennung der Berufserfahrung in Jahren des vorgesehenen Projektleiters.Gewertet wird die Anzahl der Jahre in der spezifischen Tätigkeit: <= 5 Jahre = 5 Punkte6-10 Jahre = 10 Punkte> 10 Jahre = 15 Punkte
11) Nennung der Berufserfahrung in Jahren des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiter.Gewertet wird die Anzahl der Jahre in der spezifischen Tätigkeit: <= 5 Jahre = 5 Punkte6-10 Jahre = 10 Punkte> 10 Jahre = 15 Punkte
12) Nachweis spezielle Sachkunde des vorgesehenen Projektleiter.Der verantwortliche Projektleiter hat folgende spezielle Sachkundenachweise vorzulegen: -TRGS 519 (Asbest), - TRGS 521 (KMF), - Gutachterqualifikationen (Baugrundgutachter oder Wasserrechtsexperte)Pro Nachweis = 5 Punkte (Max. 15 Punkte)
13) Darstellung von min. 4 vergleichbaren Unternehmensreferenzen im Hinblick auf die Fachplanung Baugrubensicherung und Gründungsberatung.Die folgenden Besonderheiten müssen dabei mindestens einmal in den Referenzprojekten enthalten sein: - mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung mit Baugrube- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Gebäude unter Denkmalschutz- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Bauen im Grundwasser/ GewässernäheDie jeweiligen Referenzen müssen in den letzten 5 Jahren fertig gestellt worden sein (02/2021-02/2026). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Aussagekräftige Beschreibung des Referenzprojekts; - Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer; - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (MM/JJ bis MM/JJ); - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um - Mindestanforderungen:- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung mit Baugrube (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Gebäude unter Denkmalschutz (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Bauen im Grundwasser/ Gewässernähe (max. 2 Referenzen)- Auftragswert (EUR/netto).
Bewertung:Es werden maximal acht Referenzen gewertet (jeweils maximal zwei Referenzen pro Besonderheit).Für maximal acht Referenzen, die den Anforderungen der Bekanntmachung entsprechen, erhält der Bewerber jeweils 5 Punkte je Referenz. Insgesamt können mindestens 20 und maximal 40 Punkte erreicht werden.Hinweis:Fehlt eine der geforderten Angaben zu einer Referenz, wird die jeweilige Referenz nicht gewertet.Auf Grundlage der vorgenannten Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Vergabeverfahrens eingeladen werden.
14) Darstellung von min. 4 vergleichbaren persönlichen Referenzen des vorgesehenen Projektleiters im Hinblick auf die Tätigkeit des Fachplanung Baugrubensicherung und Gründungsberatung.Die folgenden Besonderheiten müssen dabei mindestens einmal in den Referenzprojekten enthalten sein: - mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung mit Baugrube- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Gebäude unter Denkmalschutz- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Bauen im Grundwasser/ GewässernäheDie jeweiligen Referenzen müssen in den letzten 5 Jahren fertig gestellt worden sein (02/2021-02/2026). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Aussagekräftige Beschreibung des Referenzprojekts; - Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer; - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (MM/JJ bis MM/JJ); - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um - Mindestanforderungen:- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung mit Baugrube (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Gebäude unter Denkmalschutz (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Bauen im Grundwasser/ Gewässernähe (max. 2 Referenzen)- Auftragswert (EUR/netto).
15) Darstellung von min. 4 vergleichbaren persönlichen Referenzen des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters im Hinblick auf die Tätigkeit des Fachplanung Baugrubensicherung und Gründungsberatung.Die folgenden Besonderheiten müssen dabei mindestens einmal in den Referenzprojekten enthalten sein: - mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung mit Baugrube- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Gebäude unter Denkmalschutz- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Bauen im Grundwasser/ GewässernäheDie jeweiligen Referenzen müssen in den letzten 5 Jahren fertig gestellt worden sein (02/2021-02/2026). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Aussagekräftige Beschreibung des Referenzprojekts; - Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer; - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (MM/JJ bis MM/JJ); - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um - Mindestanforderungen:- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung mit Baugrube (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Gebäude unter Denkmalschutz (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Bauen im Grundwasser/ Gewässernähe (max. 2 Referenzen)- Auftragswert (EUR/netto).
16) Erklärung nach Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.