Die Deutsche Rentenversicherung Hessen hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main, Städelstraße 28. Dort sollen planmäßig ca. 700 Mitarbeiter arbeiten. Die derzeitig vorhandenen Gebäude mit einer oberirdischen BGF von etwa 15.300 qm (Netto-Grundfläche ca. 13.000 qm) sowie einer unterirdischen BGF von ca. 4.135 qm in den Untergeschossbereichen sind stark sanierungsbedürftig.
Gegenstand der Beschaffung sind Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo), die in allen Leistungsphasen zu erbringen sind.Hierzu gehören insbesondere:- die laufende Information und Abstimmung mit dem Auftraggeber, den Nutzern sowie den übrigen am Projekt Beteiligten einschließlich der fortlaufenden Einarbeitung von Prüfanmerkungen und der Teilnahme an regelmäßigen Besprechungen,- die Abstimmung mit Behörden und sonstigen fachlich Beteiligten,- die Unterstützung des Auftraggebers beim Abwenden unberechtigter Drittforderungen, soweit diese die Leistungen des Auftragnehmers betreffen.
Der vom SiGeKo zu begleitende Teil der bereits begonnenen Planungsphase erstreckt sich ab der Leistungsphase 3 ab Zuschlagserteilung bis Dezember 2027. Die Ausführungsphase beginnt im Oktober 2026 und endet voraussichtlich im Juni 2030.Gegenstand der Maßnahme ist eine grundlegende Sanierung des gesamten Gebäudes einschließlich der Fassade.
Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Preisblatt) erhält 50 Punkte. Für die preislich nachfolgenden Angebote wird die Punktzahl wie folgt bestimmt:(niedrigster Angebotspreis)/(Preis des zu wertenden Angebots) x 50=Punktwert
Im Rahmen der Angebotsabgabe ist ein projektbezogenes Konzept zur Herangehensweise an die Ausführung der Tätigkeiten des SiGeKo im Zusammenhang mit der Sanierung der Hauptverwaltung vorzulegen.Dieses Konzept darf den Umfang von 6 DIN A4 Seiten nicht überschreiten. Ziel dieses Konzepts ist es, die planerische und organisatorische Kompetenz des Bieters im Hinblick auf die erfolgreiche, termingerechte und nachhaltige Umsetzung der Maßnahme darzustellen.Inhaltliche Anforderungen an das Konzept sind der "Aufforderung zur Angebotsabgabe" zu entnehmen.
Der Bieter muss mit seinem Angebot ein Konzept "Interne Projektorganisation des Auftragnehmers" einreichen. Dieses Konzept darf einen Umfang von 3 DIN A4 Seiten nicht überschreiten.
Mit dem Konzept "Interne Projektorganisation des Auftragnehmers" hat der Bieter für das konkrete Vorhaben die interne Projektorganisation des Auftragnehmers sowie die Organisation der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber darzulegenInhaltliche Anforderungen an das Konzept sind der "Aufforderung zur Angebotsabgabe" zu entnehmen.
Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download (vgl. Ziffer 5.1.11) abgerufen werden. Bewerberfragen können nur über die Vergabeplattform https://dtvp.de gestellt werden und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Um eine Bewerberfrage zu stellen ist es notwendig, dass sich die Bewerber auf der Vergabeplattform https://dtvp.de registrieren. Bewerberfragen, die nach dem 19.02.2026, 12:00 Uhr eingehen, können nicht mehr beantwortet werden. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber. Die Bewerberantworten sind über die Vergabeplattform https://dtvp.de abrufbar. Die Teilnahmeanträge sind fristgerecht (vgl. Ziffer 5.1.12) und ausschließlich elektronisch, verschlüsselt über die Vergabeplattform https://dtvp.de einzureichen.
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einerBietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit einewettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.
Vertragstermine:Ausführungs-/Leistungsbeginn ist spätestens innerhalb von 2 Werktagen (Mo-Fr.; ohne Feiertage am Ort des Bauvorhabens) nach Beauftragung der jeweiligen Leistungsstufe.Des Weiteren werden die Parteien im Rahmen des Projektverlaufs einvernehmlich verbindliche Vertragstermine abstimmen und mit gesonderter Vereinbarung schriftlich vereinbaren.
Die Nachforderung erfolgt gemäß § 56 VgV.
Eigenerklärung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.
Die unter Ziffer 5.1.9. verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der den Teilnahmeunterlagen als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern /Bewerbergemeinschaften einzureichen: 1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes bzw. andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein.
2) Ggf. Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (im Falle des Nachunternemereinsatzes mit dem Angebot einzureichen). 3) Ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung (im Fall der Eignungsleihe mit dem Angebot vorzulegen, im Fall der reinen Nachunternehmerschaft ohne Eignungsleihe erst auf Verlangen des Auftraggebers).HINWEIS: Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagerteilung darüber hinaus von sämtlichen Nachunternehmern unter Fristsetzung die Erklärungen nach Ziffer 5.1.9. 1) und Ziffer 5.1.9 7) sowie einen Versicherungsnachweis nach 5.1.9. 16) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.4) Ggf. Bietergemeinschaftserklärung (Benennung des bevollmächtigten Vertreters und Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung)HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass Ihr Teilnahmeantrag/Angebot im Falle einer Bewerbergemeinschaft die folgenden Unterlagen enthält. Folgende Unterlagen sind von jedem Mitglied einzeln einzureichen :- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.- Erklärung zu EU-Sanktionen (Russland) gem. Art. 5k VO 833/2014.- Eigenerklärung zur Tariftreue / Mindestlohn.- Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister.
5) Angaben über Nettogesamtumsatz des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
6) Angabe des Nettoumsatzes des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit vergleichbaren Leistungen (im Bereich Tätigkeiten eines SiGeKo) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Gewertet wird der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (im Bereich Tätigkeiten eines SiGeKo) im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre: <= 200.000,- EUR = 0 Punkte> 200.000,- EUR = 5 Punkte> 400.000,- EUR = 10 Punkte> 600.000,- EUR = 15 Punkte> 800.000,- EUR = 20 Punkte
7) Erklärung über den Bestand einer Haftpflichtversicherung für Sach-, Personen- undVermögensschäden mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall undKalenderjahr je Schaden (jährlich dreifach maximiert) von mindestens 3 Mio. Euro für Personenschäden und 3 Mio. Euro für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bzw. Erklärungüber die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen imAuftragsfall abzuschließen. Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagschreibens zu erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden.
8) Angaben der personellen Kapazität des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
9) Namentliche Benennung des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen SiGeKo sowie des vorgesehenen stellvertretenden SiGeKo. Nennung der beruflichen Qualifikation des vorgesehenen SiGeKo sowie des vorgesehenen stellvertretenden SiGeKo. Eigenerklärung, dass der vorgesehene SiGeKo sowie der vorgesehene stellvertretende SiGeKo über sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (bei Nicht-Muttersprachlern: deutscher Studienabschluss oder Sprachkenntnis Niveau C1 des europäischen Referenzrahmens) verfügen.
10) Nennung der Berufserfahrung in Jahren des vorgesehenen SiGeKo.Gewertet wird die Anzahl der Jahre in der spezifischen Tätigkeit als SiGeKo: <= 5 Jahre = 5 Punkte6-10 Jahre = 10 Punkte> 10 Jahre = 15 Punkte
11) Nennung der Berufserfahrung in Jahren des vorgesehenen stellvertretenden SiGeKo. Gewertet wird die Anzahl der Jahre in der spezifischen Tätigkeit als SiGeKo: <= 5 Jahre = 5 Punkte6-10 Jahre = 10 Punkte> 10 Jahre = 15 Punkte
12) Nachweis spezielle Sachkunde des vorgesehenen SiGeKoDer verantwortliche SiGeKo hat folgende spezielle Sachkundenachweise vorzulegen: TRGS 519 (Asbestarbeiten), TRGS 521 (Krebserregende mineralische Fasern - KMF), RAB 30 (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator), Pro Nachweis = 5 Punkte (Max. 15 Punkte)
13) Darstellung von min. 3 vergleichbaren Unternehmensreferenzen im Hinblick auf die Tätigkeit des SiGeKo.Die folgenden Besonderheiten müssen dabei mindestens einmal in den Referenzprojekten enthalten sein: - mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Denkmalschutz.Die jeweiligen Referenzen müssen in den letzten 5 Jahren fertig gestellt worden sein (02/2021-02/2026). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Aussagekräftige Beschreibung des Referenzprojekts; - Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer; - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (MM/JJ bis MM/JJ); - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um - Mindestanforderungen:- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Denkmalschutz (max. 2 Referenzen)- Auftragswert (EUR/netto).
Bewertung:Es werden maximal sechs Referenzen gewertet (jeweils maximal zwei Referenzen pro Besonderheit).Für maximal sechs Referenzen, die den Anforderungen der Bekanntmachung entsprechen, erhält der Bewerber jeweils 5 Punkte je Referenz. Insgesamt können mindestens 5 und maximal 30 Punkte erreicht werden.Hinweis:Fehlt eine der geforderten Angaben zu einer Referenz, wird die jeweilige Referenz nicht gewertet.Auf Grundlage der vorgenannten Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Vergabeverfahrens eingeladen werden.
14) Darstellung von min. 3 vergleichbaren persönlichen Referenzen des vorgesehenen SiGeKo im Hinblick auf die Tätigkeit des SiGeKo.Die folgenden Besonderheiten müssen dabei mindestens einmal in den Referenzprojekten enthalten sein: - mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Denkmalschutz.Die jeweiligen Referenzen müssen in den letzten 5 Jahren fertig gestellt worden sein (02/2021-02/2026). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Aussagekräftige Beschreibung des Referenzprojekts; - Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer; - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (MM/JJ bis MM/JJ); - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um - Mindestanforderungen:- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Denkmalschutz (max. 2 Referenzen)- Auftragswert (EUR/netto). Es können maximal sechs Referenzen eingereicht werden (jeweils maximal zwei Referenzen pro Besonderheit).
15) Darstellung von min. 3 vergleichbaren persönlichen Referenzen des vorgesehenen stellvertretenden SiGeKo im Hinblick auf die Tätigkeit des SiGeKo.Die folgenden Besonderheiten müssen dabei mindestens einmal in den Referenzprojekten enthalten sein: - mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung.- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Denkmalschutz.Die jeweiligen Referenzen müssen in den letzten 5 Jahren fertig gestellt worden sein (02/2021-02/2026). Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: - Aussagekräftige Beschreibung des Referenzprojekts; - Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer; - Zeitraum der erbrachten Planungsleistungen (MM/JJ bis MM/JJ); - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um - Mindestanforderungen:- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Verwaltungs- oder Bürogebäude (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Sanierung (max. 2 Referenzen)- mindestens 1 Referenz im Hinblick auf die Besonderheit: Denkmalschutz (max. 2 Referenzen)- Auftragswert (EUR/netto). Es können maximal sechs Referenzen eingereicht werden (jeweils maximal zwei Referenzen pro Besonderheit).
16) Erklärung nach Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.