Die Kreisstadt Erbach plant die Errichtung eines Feuerwehrhauses mit 6 Fahrzeugboxen in Systembauweise (Fertigbau/Modulbau). Das Feuerwehrhaus dient als zentrale Einrichtung der Feuerwehr und erfüllt die Funktionen: Einsatzbereitstellung, Ausbildung, Lagerung, Unterbringungder Fahrzeuge sowie Rückzugsmöglichkeiten für die Einsatzkräfte. Das Gebäude wird als zentrale Einsatz- und Ausbildungsstätte zwischen Schönnen und Ebersberg (Südhessen) errichtet. Es gewährleistet die Unterbringung und schnelle Einsatzbereitschaft derFeuerwehrfahrzeuge und unterstützt die Einsatzkräfte durch die Bereitstellung der notwendigen Ausstattung. Die konkrete Bauausführung ist in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber abzustimmen. Die Planung und Umsetzung erfolgen unter Einhaltung der anerkannten Standards und Normen für Feuerwehrhäuser sowie in enger Abstimmung mit der Unfallkasse Hessen und dem Technischen Prüfdienst Hessen. Das Gebäude ist so zu planen, dass es komplett autark betrieben werden kann. Eine PV-Anlage mitausreichende Speichergröße ist umzusetzen. Um die Bebaubarkeit zu prüfen, wurde eine Bauvoranfrage beim Kreisbauamt Odenwaldkreis gestellt. Der Bauvorbescheid ist den Vertragsunterlagen als Anlage beigefügt.
Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Preisblätter) erhält 40 Punkte. Für die preislich nachfolgenden Angebote wird die Punktzahl gemäß den Angaben der Aufforderung zur Angebotsabgabe (AzA) unter Ziffer 8.1 berechnet.
Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Konzept Lösungsvorschlag gemäß den Angaben unter Ziffer 8.2 der Aufforderung zur Angebotsabgabe (AzA) einzureichen.
Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Terminkonzept gemäß den Angaben unter Ziffer 8.3 der Aufforderung zur Angebotsabgabe (AzA) einzureichen.
Zur Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download (vgl. Ziffer 5.1.11) abgerufen werden. Bewerberfragen können nur über die Vergabeplattform https://dtvp.de/ gestellt werden und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Dafür ist es notwendig, dass sich die Bewerber auf der Vergabeplattform https://dtvp.de/ registrieren. Bewerberfragen,die nach dem 06.02.2026, 12:00 Uhr eingehen, können nicht mehrbeantwortet werden. Die Bewerberfragen sind über die oben genannte Vergabeplattform zu stellen. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt deranfragende Bewerber. Die Bewerberantworten sind über die Vergabeplattform https://dtvp.de/ abrufbar.Die Teilnahmeanträge sind fristgerecht (vgl. Ziffer 5.1.12) und ausschließlich elektronisch, verschlüsselt über die Vergabeplattform https://dtvp.de/ einzureichen.
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Die Nachforderung erfolgt gemäß § 16a EU VOB/A.
Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.
Die unter Ziffer 5.1.9. verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der dem Teilnahmeantrag als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedernder Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Folgende Erklärungen undNachweise sind von den Bewerbern /Bewerbergemeinschaften einzureichen: 1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes oder andernfalls vergleichbarer Nachweis für dieExistenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt desSchlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6Monate sein.
2) ggf. Erklärung zum Nachunternehmereinsatz. 3) ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung.
4) Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
5) Angabe des Nettoumsatzes des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbare Leistungen (Planung und Ausführung von Bauvorhaben für Feuerwehrhäusern oder vergleichbare funktionale Betriebs- oder Einsatzgebäude (z.B. Rettungswachen, Polizeiwachen etc.) in Systembauweise (Fertigbau/Modulbau)) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
6) Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall von mindestens 15 Mio. EUR für Personenschäden (inkl. Umwelthaftpflicht), einer Deckungssumme je Versicherungsfall von mindestens 15 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögenschäden inkl. Umwelthaftpflicht) und einer Deckungssumme je Versicherungsfall von mindestens 15 Mio. EUR für Umweltschäden mit einer jeweils jährlichen 2-fachen Maximierung bzw. Erklärung über die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen.
7) Angaben der personellen Kapazität des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, aufgegliedert nach: Gesamtzahl der Mitarbeiter(je Geschäftsjahr), Anzahl der Architekten und Ingenieure (je Geschäftsjahr).
8) Darstellung von mindestens 3 vergleichbaren Unternehmensreferenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für die Planung und Ausführung von Bauvorhaben für Feuerwehrhäuser oder vergleichbare funktionale Betriebs- oder Einsatzgebäude (z.B. Rettungswachen, Polizeiwachen etc.) in Systembauweise (Fertigbau/Modulbau) mit einer Mindestgröße des Bauvorhabens von2.500 m2 BGF aus den Jahren 2019-2025. Die Referenz gilt, sofern ein Teil der Leistungen innerhalb dieses Zeitraums liegt. Nachfolgende Besonderheiten müssen in den nachgewiesenenReferenzen enthalten sein: - mindestens 1 Referenz müssen ein Bauvorhaben betreffen, dass für den autarken Betrieb umgesetzt wurde, - mindestens 1 Referenz muss ein Bauvorhaben mit einer PV-Anlage betreffen. Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:kurze Beschreibung des Referenzprojekts, Name und Adresse desReferenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenzauftraggeber, Zeitraum der erbrachten Planungs- und Bauleistungen, Angabe zur Größe des Bauvorhabensin m2 BGF, Umfang der erbrachten Planungs- und Bauleistungen inkl.Angabe der erbrachten HOAI-Leistungsphasen für die Planungsleistungen. WICHTIG: Sofern eine dieser gefordertenAngaben in der Unternehmensreferenz nicht enthalten ist, so kann diese nicht gewertet werden.
9) Namentliche Benennung des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Projektleiters und dessen Stellvertreters unter Nennung deren beruflicher Qualifikation sowie persönlichervergleichbarer Referenzprojekte des Projektleiters und Stellvertreters für die Planung und Ausführung von Bauvorhaben für Feuerwehrhäuser oder vergleichbare funktionale Betriebs- oder Einsatzgebäude (z.B. Rettungswachen, Polizeiwachen etc.) in Systembauweise (Fertigbau/Modulbau) mit einer Mindestgröße des Bauvorhabens von 2.500 m2 BGF aus den Jahren 2019-2025. Die Referenz gilt, sofern ein Teil der Leistungen innerhalb dieses Zeitraums liegt. Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: kurze Beschreibung des Referenzprojekts, Name und Adresse des Referenzauftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenzauftraggeber, Zeitraum der erbrachten Planungs- undBauleistungen, Angabe zur Größe des Bauvorhabens in m2 BGF, Umfang der persönlich erbrachten Planungs- und Bauleistungen inkl. Angabe der erbrachten HOAI-Leistungsphasen für die Planungsleistungen. WICHTIG: Sofern eine dieser gefordertenAngaben in der persönlichen Referenz nicht enthalten ist, so kann diese nicht gewertet werden.
Sofern mehr als 3 geeignete Teilnahmeanträge eingehen, sowerden die drei geeignetsten Bewerbungen, welche zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, anhand der nachfolgendenKriterien bestimmt: 1) Vergleichbarkeit der eingereichten Unternehmensreferenzen(Gewichtung: max. 40 Punkte) Es werden die Referenzen gewertet, die die Mindestanforderung gemäß Ziffer 5.1.9 Nr. 8) erfüllen. Dabei können maximal 10 Referenzen gewertet werden. Pro Referenz können maximal 4 Punkte gemäß der nachfolgendenAufstellung erreicht werden: Referenz erfüllt die Mindestanforderungen = 1 Punkte, Referenz erfüllt die Besonderheit "autarker Betrieb" = 1 Punkt, Referenz betrifft ein Bauvorhaben für ein Feuerwehrhaus = 2 Punkte. 2) Vergleichbarkeit der Referenzen des Projektleiters (Gewichtung: max. 8 Punkte) Es werden maximal 5 Referenzen gewertet.Für jede vergleichbare persönliche Referenz, die die Anforderungen unter Ziffer 5.1.9 Nr. 9) dieser Bekanntmachung erfüllt, erhält der Bewerber die nachfolgenden Punkte: 1 Referenz = 0 Punkte, 2 Referenzen = 2 Punkte, 3 Referenzen = 4 Punkte, 4 Referenzen = 6 Punkte, 5 Referenzen = 8 Punkte.3) Vergleichbarkeit der Referenzen des Stellvertreters (Gewichtung: max. 8 Punkte)Es werden maximal 5 Referenzen gewertet. Für jede vergleichbarepersönliche Referenz, die die Anforderungen unter Ziffer 5.1.9 Nr. 9) dieser Bekanntmachung erfüllt, erhält der Bewerber die nachfolgenden Punkte: 1 Referenz = 0 Punkte, 2 Referenzen = 2 Punkte,3 Referenzen = 4 Punkte, 4 Referenzen = 6 Punkte, 5 Referenzen = 8 Punkte. 4) Personelle Kapazität (Gewichtung: max. 20 Punkte) Durchschnittliche Anzahl der Architekten und Ingenieuren in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren: 0-5 Mitarbeiter = 0 Punkte, 6-10 Mitarbeiter = 5 Punkte, 11-15 Mitarbeiter = 10 Punkte,16-20 Mitarbeiter = 15 Punkte, mehr als 20 Mitarbeiter = 20 Punkte. 5) Umsatz mit vergleichbaren Leistungen(Gewichtung: max. 20 Punkte) Umsatz mit vergleichbaren Leistungen(Planung und Ausführung des Baus von Feuerwehrhäusern oder vergleichbaren funktionalen Betriebs- oder Einsatzgebäuden(z.B. Rettungswachen, Polizeiwachen etc.) in Systembauweise (Fertigbau/Modulbau)) im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre: weniger als 5.000.000 EUR = 0 Punkte, ab 5.000.000 EUR = 5 Punkte, ab 10.000.000 EUR = 10 Punkte, ab 15.000.000 EUR = 15 Punkte, ab 20.000.000 EUR = 20 Punkte.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die entsprechende Bewerbergemeinschaftserklärung ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit einewettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.
Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 WRegG beim Bundeskartellamt anfordern.