Verfahrensangaben

TNW_ING_Landkreis Donau-Ries_DON 39 Höhenfreimachung Bahnübergang Staudheim - Neub...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
05.11.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landkreis Donau-Ries
Leitweg- ID: 09779000-0001-28
Pflegestraße 2
86609
Donauwörth
Deutschland
DE27D
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Weitere Auskünfte
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Leitweg-ID: 09-0318006-60
Maximilianstr. 39
80538
München
Deutschland
DE212
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 8921762-411
+49 8921762-847

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71320000-7
71322300-4
71327000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Landkreis Donau-Ries beabsichtigt die Höhenfreimachung des Bahnübergangs westlich Staudheim in Form einer Straßenüberführung der Kreisstraße DON39 bei Bahn-km 37+918 der Bahnstrecke 5381 Ingolstadt - NeuOffingen.
Es werden folgende Planungsleistungen stufenweise vergeben:
- Grundleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 Abs. 1 S. 2 HOAI, Teil 3, Abschnitt 3: Leistungsphase 3-9
- Grundleistungen Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 Abs. 1 S. 2 HOAI, Teil 3, Abschnitt 4: Leistungsphase 3-9
- Grundleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI, Teil 4, Abschnitt 1: Leistungsphase 3-6
- Besondere Leistungen, u. a. Betriebliche Bauüberwachung Bahn durch BÜB TB 4.2 und TB 4.3

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Landkreis Donau-Ries beabsichtigt die Höhenfreimachung des Bahnübergangs westlich Staudheim durch den Neubau eines Kreuzungsbauwerks an der Kreuzung der Bahnlinie 5381 Ingolstadt-NeuOffingen mit der Kreisstraße DON 39. Die Maßnahme ist aufgrund der veralteten und erneuerungspflichtigen Bahnübergangssicherung sowie der erhöhten Unfallgefahr an der höhengleichen Kreuzung erforderlich

Lage und Bestand
Die eingleisige, elektrifizierte Bahnlinie 5381 kreuzt die Kreisstraße DON 39 bei Bahn-km 37+916,45 höhengleich, bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 120 km/h auf der Schiene sowie einer stufenweise reduzierten Geschwindigkeit auf der Straße von 70 km/h mit anschließender Reduzierung auf 50 km/h im Kreuzungsbereich. Nach der Querung erfolgt die Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung.

Die Kreisstraße DON 39 weist im Bereich des Bahnübergangs eine Fahrbahnbreite von lediglich 6,40m auf und ist damit für die aktuelle Verkehrsmenge von 3.035 Kfz/Tag (Zählung 2021) unterdimensioniert. Zudem ist die Kreisstraße ausgewiesene Umleitungsstrecke der parallel verlaufenden Bundesstraße B16. Bei Verfügbarkeitseinschränkungen auf der B16 werden täglich bis zu 7.800 Kfz sowie 2.000 LKW über die DON 39 und damit über den Bahnübergang umgeleitet.

Variantenuntersuchung und Vorzugslösung
Im Rahmen der Vorplanung wurden drei Varianten zur Höhenfreimachung untersucht:

- V07 - Neubau Straßenüberführung: Anhebung der Kreisstraße auf einem bis zu 7 m hohen Straßendamm über die Bahnlinie
- V08 - Neubau Eisenbahnüberführung als Spannbeton-Deckbrücke: Absenkung der Kreisstraße um ca. 9,00 m unter die Bahnlinie
- V09 - Neubau Eisenbahnüberführung als stählerne Trogbrücke: Absenkung der Kreisstraße um ca. 6,05 m unter die Bahnlinie

Nach Abwägung aller Belange hat sich der Auftraggeber für Variante V07 - Neubau Straßenüberführung als Vorzugslösung entschieden. Die Anhebung der Kreisstraße auf einem Straßendamm über die Bahnlinie stellt die wirtschaftlichste Lösung dar und löst keine Eingriffe in den Grundwasserkörper aus

Beschreibung der Vorzugsvariante
Die Straßenüberführung ist bei Bahn-km 37+985 als einfeldrige Stahlbeton-Rahmendecke mit einer lichten Weite von 7,70 m und einer lichten Höhe von mindestens 5,70 m über dem Gleis geplant. Die Kreisstraße DON 39 soll auf einer Länge von ca. 770 m neu trassiert und über die Bahnlinie angehoben werden. Das Brückenbauwerk soll ohne wesentliche Eingriffe in den laufenden Bahnbetrieb errichtet werden.

Der bestehende Bahnübergang in Bahn-km 37+916,45 einschließlich der veralteten Sicherungstechnik und des Betonschalthauses ist vollständig zurückzubauen.

Umwelt und Schallschutz
Das Vorhaben unterliegt gemäß UVPG einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung. Es sind bei der Vorzugsvariante keine erheblich nachteiligen Umweltwirkungen zu erwarten.

Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten der Vorzugsvariante V07 betragen voraussichtlich 6,4 Mio. EUR brutto. Die Kosten werden in voller Höhe kreuzungsbedingt und werden von der DB InfraGO AG dem Freistaat Bayern sowie dem Bund getragen.

Termine
Mit den Planungen soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden. Die Zulassung des Bahnübergangs läuft gemäß interner Weisung der DB InfraGO spätestens im Dezember 2031 aus. Alle Fü-60-Anlagen sind bis zu diesem Zeitpunkt zu beseitigen oder zu erneuern. Der Baubeginn vor Ort ist spätestens 2030 vorgesehen. Die Straßenbauarbeiten sowie die landschaftspflegerischen Ausgleichsmaßnahmen sind im Jahr 2031 vorgesehen, sodass die Gesamtmaßnahme innerhalb der gesetzten Frist abgeschlossen werden kann.

Leistungsumfang
Es werden folgende Planungsleistungen stufenweise vergeben:
- Grundleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 Abs. 1 S. 2 HOAI, Teil 3, Abschnitt 3: Leistungsphase 3-9
- Grundleistungen Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 Abs. 1 S. 2 HOAI, Teil 3, Abschnitt 4: Leistungsphase 3-9
- Grundleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI, Teil 4, Abschnitt 1: Leistungsphase 3-6
- Besondere Leistungen, u. a. Betriebliche Bauüberwachung Bahn durch BÜB TB 4.2 und TB 4.3

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Beliebiger Ort
---

Erfüllungsort: Kreuzung der Kreisstraße DON39 im Straßenabschnitt 100 zwischen Station 2,0 und 2,5 und der Bahnlinie 5381 Ingolstadt - NeuOffingen im Bahn-km 37+985,50 (vgl. Vorplanung Anlage 01.1 Erl.-Bericht S. 12 Punkt 4.1.1 Neubau Straßenüberführung).

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.

Die Leistungsstufen gliedern sich wie folgt:

- Stufe 1: Lph. 3-4
- Stufe 2: Lph. 5-7 bzw. TWP bis Lph. 6
- Stufe 3: Lph. 8-9

Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie später abruft.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen / Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.

Das Honorar ist für alle Stufen anzubieten, auch bezüglich der Wertung der Zuschlagskriterien werden alle Stufen berücksichtigt

Zusätzliche Angaben

Die Zuschlagskriterien werden ausschließlich in den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Vertragslaufzeit
- Planung: unmittelbar nach Beauftragung
- Planungszeitraum: 6 Monate
- Planfeststellungsverfahren: ca. 6 Monate
- Bauausführung: spät. 2030
- Fertigstellung: 2031

Mit den Vergabeunterlagen werden im TNW der Erläuterungsbericht und die Kostenschätzung der Vorzugsvariante zur Verfügung gestellt. In der Angebotsphase werden dem Bieterpool noch weitere Planungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYMPNY

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,

5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbewerber/-bieter oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen/-angebote einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber-/Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren. Die entsprechenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.

Bewerbungen / Angebote sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungs- / Angebotsunterlagen zulässig.

Anfragen, Nachfragen etc. sind AUSSCHLIESSLICH nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen.

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bewerber/Bieter und Vergabestelle über empfangene Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular "Teilnahmeantrag_Bewerbungsbogen" ist zwingend einzureichen.

Die Bewerbung selbst sowie das Angebot muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool oder die webbasierte Anwendung unter dem Reiter "Teilnahmeanträge" bzw. "Angebote" (NICHT als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Bei dem Formular "Bewerbungsbogen" inkl. Anlagen handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Vergabeunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber/Bieter eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber/Bieter selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit und wenn es dem Auftraggeber objektiv nachvollziehbar nicht möglich ist, den Bewerberkreis anhand der festgelegten Kriterien auf das vorgesehene Maß zu begrenzen, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Losentscheid gem. § 75 Abs. 6 VgV getroffen.

Die Auswahl der Bewerber zwischen der Mindest- und Höchstzahl erfolgt anhand der erreichten Punktzahlen im Rahmen der Auswertung. Sofern hier ein Punktabstand erreicht wird, behält sich der Auftraggeber vor, eine geringere Anzahl als die angegebene Höchstzahl zur Angebotsabgabe aufzufordern.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.
Referenzen, die nicht in der Excel-Tabelle ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") geführt sind, werden nicht berücksichtigt. Unvollständige Referenzangaben gehen zu Lasten des Bewerbers. Bei fehlender Excel-Tabelle oder (auch teilweise) unausgefüllt eingereichter Tabelle können die Referenzen bzw. Referenzangaben - selbst bei eigenen Projektdatenblättern - nicht gewertet werden!

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bewerber hat im Rahmen einer Eigenerklärung mit dem Teilnahmeantrag anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Bei Einsatz anderer Unternehmen (ARGE-Partner oder Nachunternehmer) sind die entsprechenden Erklärungen ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
4
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Beabsichtigt der Bewerber Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (Unterauftragnehmer) oder sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen (Eignungsleihe), so müssen im Bewerberbogen entsprechende Angaben eingetragen werden.
Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich damit zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle und/oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gemäß den §§ 45 und 46 VgV) auf die Kapazitäten dieses Dritten (= Eignungsleihe) beruft, sind die entsprechenden Anteile im Teilnahmeantrag darzustellen.
Im Falle einer Eignungsleihe muss mit dem Teilnahmeantrag nachgewiesen werden, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten. Zudem sind in diesem Fall auch für den Dritten alle erforderlichen Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, die ansonsten für den Bewerber gelten.
Für den Fall der Eignungsleihe in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht ist eine Erklärung zur gemeinsamen Haftung für die Auftragsausführung notwendig.
Eine Eignungsleihe in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur zulässig, wenn das eignungsleihende Unternehmen auch die Leistungen erbringt, für die diese Kapazitäten benötigt werden, § 47 Abs. 1 S. 2 VgV.
Referenzen von Dritten müssen in der Excel-Übersicht zu Referenzen klar als Referenz des Dritten erkennbar sein, als Auftragnehmer der Referenz ist das dritte Unternehmen anzugeben.
Jeder zur Eignung herangezogene Unterauftragnehmer muss das Formular "Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" ausfüllen und unterschreiben (in gescannter Form ausreichend) und ggf. notwendige Nachweise mit dem Teilnahmeantrag erbringen.
Möchte ein Bewerber - auch als Mitglied einer ARGE - die Leistungsfähigkeit eines Dritten (Eignungsleihe) in Anspruch nehmen, muss er nachweisen, dass ihm diese tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten.
In diesem Fall sind zudem für den Dritten alle Erklärungen und Nachweise vorzulegen, die auch für den Bewerber erforderlich sind. Die entsprechenden Erklärungen sind vom Unterauftragnehmer zu unterschreiben; eine gescannte Unterschrift ist ausreichend.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

- Nachweis Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) mit dem Teilnahmeantrag zu führen. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen
oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Mindestkriterium:
- 1 Mitarbeiter/-in mit der Berechtigung zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises gem. Art. 62a BayBO, Nachweis gem. Art. 62 Abs. 3 BayBO ist dem Teilnahmeantrag beizufügen

- 1 Mitarbeiter/-in mit gültigem Befähigungsausweis als zertifizierter Bauüberwacher Bahn für den Fachbereich Oberbau / Konstruktiver Ingenieurbau gemäß den Anforderungen der DB InfraGO AG; Befähigungsausweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- und / oder Betriebshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.
Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eignungskriterium:
Eigenerklärung über den Umsatz: Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

Auswahlkriterium:

Gesamtumsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
50 Punkte: ab 400.000 EUR Umsatz / Jahr
40 Punkte: ab 350.000 EUR Umsatz / Jahr
30 Punkte: ab 300.000 EUR Umsatz / Jahr
20 Punkte: ab 250.000 EUR Umsatz / Jahr
10 Punkte: ab 200.000 EUR Umsatz / Jahr

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
50,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eignungskriterium:
Eigenerklärungen über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten mit vergleichbaren Berufszulassungen.
Nachweis der Personalstärke auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle. Nachweis Mindestkriterium mit dem Teilnahmeantrag

Mindestkriterium:
- 1 Mitarbeiter/-in mit der Berechtigung zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises gem. Art. 62a BayBO, Nachweis gem. Art. 62 Abs. 3 BayBO ist dem Teilanhemantrag beizufügen
- 1 Mitarbeiter/-in mit gültigem Befähigungsausweis als zertifizierter Bauüberwacher Bahn für den Fachbereich Oberbau / Konstruktiver Ingenieurbau gemäß den Anforderungen der DB InfraGO AG; Befähigungsausweis ist ist dem Teilnahmeantrag beizufügen

Auswahlkriterium:
Bürokapazität / Personalstärke, im Mittel der letzten 3 Jahre
30 Punkte: ab 4 Ingenieur/-innen
20 Punkte: ab 3 Ingenieur/-innen
10 Punkte: ab 2 Ingenieur/-innen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
30,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium:
Eigenerklärungen über Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern "Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen aufzulisten.
Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen 01.01.2011 und dem Ablauf der unter 5.1.12 genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. (Hinweis: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen)
Es werden vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV verlangt. Es werden nur die geforderten Angaben berücksichtigt:

2.2.1) Referenzportfolio - Brückenbau

- Auftraggeber
- Art der Aufgabenstellung
- Art der Durchführung
- Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung ebenfalls erbracht
- Leistungsumfang: erbrachte Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke erbracht (Angabe in Prozentpunkten)
- Leistungsumfang: erbrachte Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung erbracht (Angabe in Prozentpunkten)
- Größenordnung des Projekts: Gesamtprojektkosten

2.2.1) Referenzportfolio - Brückenbau
Die zwei besten Referenzen werden gewertet. Die Referenzen werden jeweils anhand nachstehender Kriterien bewertet. Je Kriterium werden die unten aufgelisteten Punktzahlen vergeben. Pro Referenz können somit maximal 110 Punkte erreicht werden. (Entscheidend ist jeweils die höchste erreichbare Punktzahl je Kriterium.)

Kriterium 1: Art der Aufgabenstellung:
- 20 Punkte: Stahlbetonbrücken für den Straßenverkehr

Kriterium 2: Art der Durchführung:
- 20 Punkte: Neubau

Kriterium 3: Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung ebenfalls erbracht
- 10 Punkte: Leistungen erbracht
- 0 Punkte: Leistungen nicht erbracht

Kriterium 4: Leistungsumfang - Objektplanung Ingenieurbauwerke
- 20 Punkte: mind. 90 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke erbracht
- 15 Punkte: mind. 75 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke erbracht
- 10 Punkte: mind. 60 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke erbracht
- 5 Punkte: mind. 45 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke erbracht

Kriterium 5: Leistungsumfang - Fachplanung Tragwerksplanung
- 20 Punkte: mind. 90 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung erbracht
- 15 Punkte: mind. 75 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung erbracht
- 10 Punkte: mind. 60 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung erbracht
- 5 Punkte: mind. 45 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung erbracht


Kriterium 6: Größenordnung: Gesamtprojektkosten
- 20 Punkte: Gesamtprojektkosten ab 3,0 Mio. EUR netto
- 10 Punkte: Gesamtprojektkosten ab 2,0 Mio. EUR netto
- 5 Punkte: Gesamtprojektkosten ab 1,0 Mio. EUR netto

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
110,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium:
Eigenerklärungen über Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern "Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen aufzulisten.
Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen 01.01.2011 und dem Ablauf der unter 5.1.12 genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. (Hinweis: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen)
Es werden vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV verlangt. Es werden nur die geforderten Angaben berücksichtigt:
Referenzportfolio - Verkehrsanlagen:

- Auftraggeber
- Art der Aufgabenstellung
- Art der Durchführung
- Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung ebenfalls erbracht
- Leistungsumfang: erbrachte Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen erbracht (Angabe in Prozentpunkten)
- Größenordnung des Projekts: anrechenbare Kosten Verkehrsanlagen

Auswahlkriterium:
2.2.2) Referenzportfolio - Verkehrsanlagen
Die zwei besten Referenzen werden gewertet. Die Referenzen werden jeweils anhand nachstehender Kriterien bewertet. Je Kriterium werden die unten aufgelisteten Punktzahlen vergeben. Pro Referenz können somit maximal 70 Punkte erreicht werden. (Entscheidend ist jeweils die höchste erreichbare Punktzahl je Kriterium.)

Kriterium 1: Art der Aufgabenstellung:
- 20 Punkte: Straßenverkehrsanlage für den überörtlichen Kraftfahrzeugverkehr

Kriterium 2: Art der Durchführung:
- 20 Punkte: Neutrassierung

Kriterium 3: Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung ebenfalls erbracht
- 10 Punkte: Leistungen erbracht
- 0 Punkte: Leistungen nicht erbracht

Kriterium 4: Leistungsumfang - Objektplanung Verkehrsanlagen
- 20 Punkte: mind. 90 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen erbracht
- 15 Punkte: mind. 75 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen erbracht
- 10 Punkte: mind. 60 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen erbracht
- 5 Punkte: mind. 45 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen erbracht

Hinweis: Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.

Kriterium 5: Größenordnung - anrechenbare Kosten Verkehrsanlagen
- 20 Punkte: anrechenbare Kosten ab 1,5 Mio. EUR netto
- 10 Punkte: anrechenbare Kosten ab 1,0 Mio. EUR netto
- 5 Punkte: anrechenbare Kosten ab 500.000 EUR netto

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
90,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium / Mindestkriterium:
Eigenerklärungen über Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern "Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen aufzulisten.
Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen 01.01.2011 und dem Ablauf der unter 5.1.12 genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. (Hinweis: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen)
Es werden vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV verlangt. Es werden nur die geforderten Angaben berücksichtigt:

Höhenfreies Kreuzungsbauwerk mit der DB:
- Auftraggeber
- Art des Bauwerks
- Abstimmung mit der Deutschen Bahn
- Leistungsumfang Objektplanung Ingenieurbauwerke (IBW)
- Leistungsumfang Fachplanung Tragwerksplanung (TWP)

Mindestkriterium: Höhenfreies Kreuzungsbauwerk mit der DB

Als Mindestkriterium ist zwingend mindestens ein Referenzprojekt nachzuweisen, das sämtliche der nachfolgenden Anforderungen kumulativ erfüllt.

1. Art des Bauwerks:
Das Referenzprojekt umfasst die Planung und Ausführung eines höhenfreien Kreuzungsbauwerks an einer Kreuzung von Straße und Eisenbahn.

2. Abstimmung mit der Deutschen Bahn:
Die Planung und Ausführung erfolgte in Abstimmung mit der Deutschen Bahn (DB InfraGO AG, DB Netz AG oder einer Rechtsvorgängerin) im Rahmen eines Kreuzungsverfahrens nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG).

3. Leistungsumfang Objektplanung Ingenieurbauwerke (IBW):
Die Grundleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 Abs. 1 S. 2 HOAI, Leistungsphasen 3-8, wurden im Rahmen des Referenzprojekts erbracht.

4. Leistungsumfang Fachplanung Tragwerksplanung (TWP):
Die Grundleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 Abs. 1 HOAI, Leistungsphasen 3-6, wurden im Rahmen des Referenzprojekts erbracht.

Hinweise:
- Alle vorgenannten Anforderungen (Ziff. 1-4) müssen durch ein und dasselbe Referenzprojekt nachgewiesen werden. Eine Kombination mehrerer Referenzprojekte zur Erfüllung des Mindestkriteriums ist nicht zulässig.
- Referenzzeitraum: Die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) des Referenzprojekts muss im Zeitraum vom 01.01.2011 bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungsfrist erfolgt sein.
- Die Referenzprojekte aus Ziffer 2.2.1.) und 2.2.2.) können zum Nachweis des Mindestkriteriums ebenfalls herangezogen werden.

Werden diese Mindestanforderungen in keiner Referenz kumulativ erfüllt, wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung