Verfahrensangaben

TNW_ARCH_Antoniushaus gGmbH_Erweiterung Peter-Josef-Briefs Schule_aktualisiert

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.11.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Antoniushaus gGmbH
USt. DE-814316642
Burgeffstraße 42
65239
Hochheim am Main
Deutschland
DE71A
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Sozialwesen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Weitere Auskünfte
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Hessen, Regierungspräsidium Darmstadt,
Tel.: 06151 12-6603
Luisenplatz 2
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
06151 12-6603
+49 611 327 648534

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71221000-3
71250000-5
71251000-2
71210000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Peter-Josef-Briefs Schule in Hochheim wird um einen Erweiterungsneubau ergänzt und der Bestand später saniert. Für die Sanierung und Erweiterung wurde im Jahr 2020 bereits ein VgV-Verfahren für die Objektplanung Gebäude u. Innenräume durchgeführt, die Planungsleistungen sowie die Bauausführung für den Erweiterungsbau wurden bereits begonnen (der Rohbau steht bereits).

Das bestehende Vertragsverhältnis wurde jedoch beendet, derzeit sind daher im Leistungsbild Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. § 34 Abs 3 HOAI i.V.m. Anl. 10 Nr. 10.1 noch Teilleistungen der Lph. 6-7 für einen Teil des Erweiterungsneubaus sowie die Lph. 8-9 für einen Großteil des Erweiterungsneubaus ausstehend. Die Sanierung des Bestandsgebäudes wird gesondert ausgeschrieben.

Als Besondere Leistung wird die Einarbeitung in die Unterlagen, die Mitwirkung bei der Abrechnung der Fördermittel inkl. Erstellung des Verwendungsnachweises, die Erstellung monatlicher Statusberichte, optional die Vorbereitung und Teilnahme an Moratoriumssitzungen, die Überwachung der Mängelbeseitigung sowie die Bauleitung nach § 59 HBO benötigt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Eine umfassende Aufgabenbeschreibung ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen!

1. Gegenstand der Ausschreibung
Die Antoniushaus gGmbH befindet sich im Bau einer Schulerweiterung für die Peter-Josef-Briefs-Schule in Hochheim am Main. Es handelt sich um eine Förderschule mit zurzeit 166 Schülern mit Förderbedarfen in der körperlichen und motorischen Entwicklung. Der geplante Erweiterungsbau ist als Anbau an die Bestandsschule als 2-geschossiger Massivbau konzipiert. Neben ergänzenden Klassenräumen soll die Erweiterung den Schulbetrieb auch um Fachklassenräume ergänzen. Die Sanierung des Bestandsgebäudes wird parallel in einem Teilprojekt geplant und ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Die besonderen Anforderungen der Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden und unterrichtenden Personen sind bei der Fortführung der bestehenden Planung, der Koordination der Fachplanungen und der weiteren Bauausführung angemessen zu berücksichtigen. Maßgeblich sind hierbei insbesondere das bestehende Nutzungskonzept, die vorliegenden Genehmigungen sowie die Brandschutzplanung.
Die Umsetzung ist mit dem Auftraggeber und den zuständigen Fachplanern abzustimmen. Erkannte Abweichungen zwischen vorhandener Planung und den maßgeblichen Nutzeranforderungen sind frühzeitig aufzuzeigen und hinsichtlich Ausführung, Kosten und Terminen zu bewerten; Änderungen bedürfen der Freigabe des Auftraggebers.
Das Bauvorhaben befindet sich nach einer Unterbrechung der Bautätigkeit von etwa einem Jahr in der Fortsetzungsphase. Gesucht wird ein leistungsfähiges Architekturbüro mit ausgeprägter Erfahrung in der Objektüberwachung und praktischen Bauabwicklung, das die vorhandene Planung und den erreichten Projektstand übernimmt, sich in die bestehenden Projektstrukturen einarbeitet und die Baumaßnahme gemeinsam mit den bereits beauftragten Fachplanern bis zur Fertigstellung begleitet.
Der Rohbau ist weitestgehend fertiggestellt. Das Bauvorhaben befindet sich derzeit in der Ausbauphase. Aktuell werden insbesondere Arbeiten an der Technischen Gebäudeausrüstung sowie Leistungen verschiedener Ausbaugewerke ausgeführt. Die Übernahme erfolgt daher während laufender Bauarbeiten und erfordert eine kurzfristig wirksame Koordination der bestehenden Unternehmen, der Fachplaner und der Schnittstellen zwischen Technischer Gebäudeausrüstung und Ausbau.
Der in den Vergabeunterlagen dokumentierte Bau-, Vergabe-, Kosten- und Terminstand bezieht sich auf den Stichtag 21.10.2026. Vergaberelevante Änderungen bis zum Ablauf der Angebotsfrist werden allen Bietern über die Vergabeplattform einheitlich mitgeteilt.
Schwerpunkt der Beauftragung ist die Objektüberwachung/Bauleitung sowie die Koordination der weiteren Projektbeteiligten während der Bauausführung.
Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist bis Ende 2027 vorgesehen.

2. Ausgangssituation und Projektübernahme
Die Planung des Bauvorhabens wurde durch bereits beauftragte Planungsbeteiligte begonnen und in wesentlichen Teilen erstellt. Ebenso wurden Teile der Vergabe und der Bauausführung bereits durchgeführt.
Der zukünftige Auftragnehmer hat auf Grundlage der vorhandenen Planungs-, Vertrags-, Vergabe- und Ausführungsunterlagen in das laufende Projekt einzutreten und die weitere Bearbeitung auf Grundlage des vorhandenen Planungsstandes fortzuführen.
Hierzu gehören insbesondere:
- Übernahme und Prüfung des für die weitere Leistungserbringung maßgeblichen Planungs- und Ausführungsstandes,
- Einarbeitung in die vorhandenen Planungs-, Genehmigungs-, Vergabe- und Vertragsunterlagen,
- Einarbeitung in den aktuellen Kosten- und Terminstand,
- Feststellung und Dokumentation des bei Leistungsbeginn vorhandenen Bau- und Leistungsstandes,
- Identifikation noch offener Planungs-, Vergabe- und Ausführungsleistungen,
- Prüfung und Koordination der Schnittstellen zwischen Objektplanung und Fachplanungen inkl. deren Anpassung,
- Abstimmung mit den bereits beauftragten Fachplanern und sonstigen Projektbeteiligten,
- Fortführung der Planung und Objektüberwachung auf Grundlage der bestehenden Unterlagen,
- Mitwirkung bei der Sicherstellung einer geordneten und möglichst unterbrechungsfreien Fortführung des Bauvorhabens.
Eine vollständige Neuplanung des Bauvorhabens ist nicht Gegenstand des Auftrags.

3. Voraussichtlicher Leistungsumfang
Nach derzeitiger Einschätzung des Auftraggebers sind noch folgende Leistungsanteile zu erbringen:
Lph. 6: Umfang vss. ca. 10 %
Lph. 7: Umfang vss. ca. 10 %
Lph. 8: Umfang vss. ca. 40 %
Lph. 9: Umfang vss. ca. 100 %
Es handelt sich hierbei um grobe Einschätzungen, der tatsächliche Umfang kann hiervon abweichen!

4. Einarbeitung und Projektübernahme
Aufgrund der Übernahme eines bereits laufenden und zeitweise unterbrochenen Bauvorhabens ist zu Beginn der Beauftragung eine intensive Projektübernahme und Einarbeitung erforderlich.
Hierfür ist eine gesonderte Position für den Einarbeitungs- und Projektübernahmeaufwand anzubieten.
Die Leistung umfasst insbesondere:
- Sichtung und strukturierte Übernahme der vorhandenen Projektunterlagen,
- Prüfung des vorhandenen Planungsstandes,
- Sichtung der vorhandenen Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen,
- Sichtung der bestehenden Bauverträge, Nachträge und relevanten Schriftverkehre,
- Aufnahme des vorhandenen Ausführungsstandes,
- Prüfung des Termin- und Kostenstandes,
- Erfassung noch offener Entscheidungen, Planungen, Freigaben und Vergaben,
- Aufnahme etwaiger Unstimmigkeiten, Restleistungen und wesentlicher Projektrisiken, soweit anhand der vorhandenen Unterlagen und des sichtbaren Bauzustands feststellbar,
- Abstimmung mit Auftraggeber, Fachplanern und sonstigen Projektbeteiligten,
- Durchführung und Einarbeitung von Kollisionsprüfungen
- Erstellung einer strukturierten Projektübernahme- bzw. Statusdokumentation.
Diese Einarbeitungsleistung ist gesondert zu kalkulieren und auszuweisen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Peter-Josef-Briefs-Schule, Burgeffstraße 42
65239
Hochheim am Main
Deutschland
DE71A

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Zuschlagskriterien werden ausschließlich in den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Mit den Vergabeunterlagen werden die Baugenehmigung, der bisherige Bauzeitenplan, die Kostenberechnung, die Pläne sowie eine Gewerkeübersicht über beauftragte Gewerke zur Verfügung gestellt.

Folgende Zeitschiene ist vorgesehen:
- Sofortiger, unverzüglicher Beginn nach Beauftragung
- Fertigstellung Ende 2027 vorgesehen

Die Sanierung des Bestandsgebäudes (Architektenleistungen) wird gesondert ausgeschrieben.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYM142

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,

5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbewerber/-bieter oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen/-angebote einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber-/Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren. Die entsprechenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.

Bewerbungen / Angebote sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungs- / Angebotsunterlagen zulässig.

Anfragen, Nachfragen etc. sind AUSSCHLIESSLICH nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen.

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bewerber/Bieter und Vergabestelle über empfangene Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular "Teilnahmeantrag_Bewerbungsbogen" ist zwingend einzureichen.

Die Bewerbung selbst sowie das Angebot muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool oder die webbasierte Anwendung unter dem Reiter "Teilnahmeanträge" bzw. "Angebote" (NICHT als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Bei dem Formular "Bewerbungsbogen" inkl. Anlagen handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Vergabeunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber/Bieter eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber/Bieter selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit und wenn es dem Auftraggeber objektiv nachvollziehbar nicht möglich ist, den Bewerberkreis anhand der festgelegten Kriterien auf das vorgesehene Maß zu begrenzen, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Losentscheid gem. § 75 Abs. 6 VgV getroffen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bewerber hat im Rahmen einer Eigenerklärung mit dem Teilnahmeantrag anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Bei Einsatz anderer Unternehmen (ARGE-Partner oder Nachunternehmer) sind die entsprechenden Erklärungen ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Beabsichtigt der Bewerber Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (Unterauftragnehmer) oder sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen (Eignungsleihe), so müssen im Bewerberbogen entsprechende Angaben eingetragen werden.
Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich damit zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle und/oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gemäß den §§ 45 und 46 VgV) auf die Kapazitäten dieses Dritten (= Eignungsleihe) beruft, sind die entsprechenden Anteile im Teilnahmeantrag darzustellen.
Im Falle einer Eignungsleihe muss mit dem Teilnahmeantrag nachgewiesen werden, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten. Zudem sind in diesem Fall auch für den Dritten alle erforderlichen Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, die ansonsten für den Bewerber gelten.
Für den Fall der Eignungsleihe in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht ist eine Erklärung zur gemeinsamen Haftung für die Auftragsausführung notwendig.
Eine Eignungsleihe in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur zulässig, wenn das eignungsleihende Unternehmen auch die Leistungen erbringt, für die diese Kapazitäten benötigt werden, § 47 Abs. 1 S. 2 VgV.
Referenzen von Dritten müssen in der Excel-Übersicht zu Referenzen klar als Referenz des Dritten erkennbar sein, als Auftragnehmer der Referenz ist das dritte Unternehmen anzugeben.
Jeder zur Eignung herangezogene Unterauftragnehmer muss das Formular "Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" ausfüllen und unterschreiben (in gescannter Form ausreichend) und ggf. notwendige Nachweise mit dem Teilnahmeantrag erbringen.
Möchte ein Bewerber - auch als Mitglied einer ARGE - die Leistungsfähigkeit eines Dritten (Eignungsleihe) in Anspruch nehmen, muss er nachweisen, dass ihm diese tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten.
In diesem Fall sind zudem für den Dritten alle Erklärungen und Nachweise vorzulegen, die auch für den Bewerber erforderlich sind. Die entsprechenden Erklärungen sind vom Unterauftragnehmer zu unterschreiben; eine gescannte Unterschrift ist ausreichend.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

- Nachweis Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) mit dem Teilnahmeantrag zu führen. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen
oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Nachweis der Bauvorlageberechtigung gem. § 67 Abs. 3 HBO

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- und / oder Betriebshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.
Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eignungskriterium:
Eigenerklärung über den Umsatz: Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

Mindestkriterium: 150.000 EUR Umsatz / Jahr im Durchschnitt der letzten drei Jahre
(sollte das Unternehmen noch keine 3 Jahre bestehen, wird der bisherige Umsatz durch 3 geteilt)

Auswahlkriterium:
Gesamtumsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
50 Punkte: ab 350.000 EUR Umsatz / Jahr
40 Punkte: ab 300.000 EUR Umsatz / Jahr
30 Punkte: ab 250.000 EUR Umsatz / Jahr
20 Punkte: ab 200.000 EUR Umsatz / Jahr
10 Punkte: ab 150.000 EUR Umsatz / Jahr

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
50,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eignungskriterium:
Eigenerklärungen über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten mit vergleichbaren Berufszulassungen.
Nachweis der Personalstärke auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle. Nachweis Mindestkriterium mit dem Teilnahmeantrag

Mindestkriterium: (aktuell) 1 bauvorlageberechtigte/r Architekt/in / Ingenieur/in oder vergleichbare Berufszulassung (Bauvorlageberechtigung gem. § 67 Abs. 3 HBO entscheidend)

Auswahlkriterium:
Bürokapazität / Personalstärke, im Mittel der letzten 3 Jahre
50 Punkte: ab 3 Architekten/-innen / Ingenieuren/-innen/ Techniker/-innen (davon mind. 1 bauvorlageberechtigte Person)
30 Punkte: ab 2 Architekten/-innen / Ingenieuren/-innen / Techniker/-innen (davon mind. 1 bauvorlageberechtigte Person)
10 Punkte: ab 1 Architekten/-innen / Ingenieuren/-innen / Techniker/-innen (davon mind. 1 bauvorlageberechtigte Person)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
50,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium:
Eigenerklärungen über Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern "Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen aufzulisten.
Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen 01.01.2016 und dem Ablauf der unter 5.1.12 genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. (Hinweis: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen)

Es werden vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV verlangt. Es werden nur die geforderten Angaben berücksichtigt:

- Auftraggeber
- Art der Durchführung - Bauen im Bestand
- Erfahrung mit Fördermitteln
- Erfahrung mit laufendem Betrieb (im Nebengebäude)
- Leistungsumfang mind. 90 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen 6-8 des Leistungsbildes Objektplanung und Gebäude erbracht
- Erfahrung mit Übernahme eines Projektes bzw. späterem Projekteinstieg erst nach Lph. 4
- Größenordnung des Projekts: Größenordnung - mehr als 1,5 Mio. EUR netto (KG 200-700)
- Erfahrung mit Sonderbauten
.
Auswahlkriterium:
Referenzprojekte können eingereicht werden (und werden gewertet), sofern die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. [HINWEIS: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist der Abschluss die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen].
Die Anzahl der Referenzen werden jeweils anhand nachstehender Kriterien bewertet. Je Kriterium werden die unten aufgelisteten Punktzahlen vergeben. Eine Referenz kann (muss aber nicht) mehrere oder auch alle Kriterien gleichermaßen erfüllen. Die Höchstpunktzahl kann daher mit 3 oder mit bis zu 15 Referenzen erreicht werden.

Kriterium 1: Art der Durchführung - Bauen im Bestand
- 50 Punkte: 3 Referenzen aus diesem Bereich
- 30 Punkte: 2 Referenzen aus diesem Bereich
- 10 Punkte: 1 Referenz aus diesem Bereich

Kriterium 2: Erfahrung mit Fördermitteln
- 50 Punkte: 1 Referenz mit entsprechender Erfahrung
- 0 Punkte: Keine Erfahrung vorhanden

Kriterium 3: Erfahrung mit laufendem Betrieb (im Nebengebäude)
- 50 Punkte: 2 Referenz mit entsprechender Erfahrung
- 25 Punkte: 1 Referenz mit entsprechender Erfahrung
- 0 Punkte: Keine Erfahrung vorhanden

Kriterium 4: Leistungsumfang - mind. 90 % der abgefragten Leistungen in den Leistungsphasen
5-8 des Leistungsbildes Objektplanung und Gebäude erbracht
- 50 Punkte: 3 Referenzen mit entsprechender Leistungserbringung
- 30 Punkte: 2 Referenzen mit entsprechender Leistungserbringung
- 10 Punkte: 1 Referenz mit entsprechender Leistungserbringung
[Hinweis: Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.]

Kriterium 5: Erfahrung mit Übernahme eines Projektes bzw. späterem Projekteinstieg erst nach Lph. 4
- 50 Punkte: 2 Referenzen mit entsprechender Erfahrung
- 25 Punkte: 1 Referenz mit entsprechender Erfahrung

Kriterium 6: Größenordnung - mehr als 1,5 Mio. EUR netto (KG 200-700):
- 50 Punkte: 3 Referenzen mit entsprechender Größenordnung
- 30 Punkte: 2 Referenzen mit entsprechender Größenordnung
- 10 Punkte: 1 Referenz mit entsprechender Größenordnung

Kriterium 7: Erfahrung mit Sonderbauten (wg. erhöhter Anforderungen Brandschutz)
- 50 Punkte: 1 Referenz mit entsprechender Erfahrung
- 0 Punkte: Keine Erfahrung vorhanden

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
350,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung