Errichtung einer Beobachtungsstation im EG des Bauteil Nr.3 der BG Klinik Ludwigshafen, Ludwig-Guttmann-Str. 13 in Ludwigshafen-Oggersheim
Auf einer Fläche von ca. 250 m² entsteht eine unmittelbar an die Zentrale Notaufnahme (ZNA) angebundene Aufnahme- und Beobachtungsstation mit acht Betten. Die Maßnahme bündelt bestehende Kapazitäten der ZNA in einer eigenständigen Einheit für Notfallpatienten mit einem Überwachungsbedarf von bis zu 24 Stunden ohne intensivmedizinische Behandlung. Durch die direkte räumliche und organisatorische Anbindung an die ZNA werden kurze Wege und effiziente Behandlungsabläufe sichergestellt. Die neue Struktur entlastet sowohl die ZNA als auch die Normalstationen und wird im laufenden Klinikbetrieb umgesetzt.Für diese Baumaßnahme werden in einzelnen Vergabeverfahren die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung HLSK und Technische Ausrüstung ELT vergeben. Es werden zudem projektspezifische Sachverständige für den baulichen Brandschutz und die Tragwerksplanung beauftragt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 4,5 sowie 7 (anteilig). Es werden stufenweise die Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes Technische Ausrüstung gem. § 55 Abs. 1 HOAI 2021 i. V. m. Anl. 15 Nr. 15.1 vergeben. Stufe I beinhaltet die Leistungsphasen 1-2. Der Auftragnehmer erbringt neben den Grundleistungen auch die in dieser Ausschreibung genannten besonderen oder zusätzlichen Leistungen.
Erläuterung anhand eines oder mehrerer geeigneter Referenzprojekte der Herangehensweise an das Projekt unter folgenden Gesichtspunkten: - Herausforderungen im Projektverlauf / - Änderungsmanagement / - Kostenverfolgung und Kostensicherheit / - Terminverfolgung und Terminsicherheit / - Zusammenarbeit und Kommunikation
Darstellungen zu den einzelnen Themenbereichen sind jeweils durch Beispiele aus vergleichbaren Referenzprojekten zu belegen. Gehen Sie dabei auf die folgenden Aspekte ein: - Nachtragsprüfung und Abwendung von Nachträgen /- Terminüberwachung und Gegensteuerung /- Vorbereitung und Durchführung von Abnahmen nach VOB /- Vorgehensweise bei Leistungsdefiziten und Mängelmanagement
- Darstellung mit welchen Mitteln die termingerechte Umsetzung gewährleistet wird- Erläuterung, der Steuerung der personelle Verfügbarkeit und des Ressourceneinsatz zur Vermeidung von Engpässen
- Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters / - Berufserfahrung des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters / - Berufserfahrung des vorgesehenen Bauleiters
Honorar
Es handelt sich um ein 2- stufiges Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV gemäß Abschnitt 6, § 74 VgV. Innerhalb eines Teilnahmewettbewerbs werden maximal 5 Bieter ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Der öffentliche Auftraggeber behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlung mit den Bietern einzutreten.
Vergabeportal des DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums.Bietende / Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde.
Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.
Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
Der Auftraggeber wird nach Ausübung seines pflichtgemäßen Ermessens über die Nachforderung von Unterlagen entscheiden. Kommunikation über dasVergabeportal der DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums. Bietende / Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde. Nachforderung erfolgt nach § 56 VgV.
Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren: Mindestanforderung Gesamtumsatz 0,5 Mio. EUR / Jahr (brutto).
Gesamtumsatz des Unternehmens, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung (Neubau/ Umbau im Krankenhaus) vergleichbar sind: Mindestanforderung leistungsspezifischer Jahresumsatz brutto 0,2 Mio. EUR / Jahr (brutto).
Eigenerklärung, , dass eine aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5,0 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden jeweils 2- bzw. 3-fach maximiert pro Versicherungsjahr und Schadensfall besteht.
Es müssen mind. 3 Beschäftigte beim Bewerber/Bieter tätig sein, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres jeweiligen Heimatstaates als Ingenieur*in tätig sind und berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Beruf tätig zu werden. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewähr-leistet ist und berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur*in tätig zu werden.
Eigenerklärung, die vorgesehenen Projektmitarbeiter über BIM-Fachkenntnisse verfügen.
Eigenerklärung, dass für die Umsetzung des Projekts folgende Technische Ausstattungen im Unternehmen zu Verfügung stehen: BIM Software, CDE, CAD
Es sind mindestens zwei, maximal fünf Referenzen mit folgenden Mindestbedingungen einzureichen:- Leistungszeitraum 01.01.2020 bis Abgabefrist Teilnahmeanträge (mind. Beginn-LPh 8)- Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2-8) im Unternehmen- Gesamtprojektkosten (KG 200-600) mind. 1,0 Mio. EUR brutto,- Projektgröße nach BGF mind. 250 m²- mind. Honorarzone II- davon eine Referenz Umbau im laufenden Betrieb mit dem Objekttyp Krankenhaus bei einem öffentlichen Auftraggeber gem. gem. § 99 GWB - davon eine Referenz mit dem Objekttyp Sonderbau
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:-"Ingenieur*in, Beratende*r Ingenieur*in" gemäß Unterabschnitt § 75 VgV-Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe eine*n verantwortliche*n Berufsangehörige*n nach § 75 Absatz 3 VgV benennen.Bieter haben mit dem Angebot Art und Umfang von Leistungen anzugeben, die sie an geeignete Nachunternehmer übertragen wollen. Die Eignung der Nachunternehmer ist entsprechend den ihnen übertragenen Leistungen durch geeignete Erklärungen und Belege (Eigenerklärung zur Eignung, PQ-Register, u.a.) nachzuweisen.