Verfahrensangaben

Köhlbrandquerung - Baugrunderkundung Landseitig West Los 1

VO: SektVO Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
12.11.2026
19.11.2026 11:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Hamburg Port Authority AöR vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
DE243314560
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
0403808800

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Hafeneinrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45120000-4
45122000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die landseitigen Baugrundaufschlüsse für die Brückentrasse westlich des Köhlbrands können nach
den 6 unterschiedlichen Veranlassungen aufgeteilt werden. Im Folgenden werden die unterschied?lichen Veranlassungen den zugehörigen Teilprojekten (TP) zugeteilt:
- Verkehrsknoten West (KNW) Dammbauwerke und Pfahlprobebelastungsflächen (PPB-Flä?chen) - TP01W ? Verkehrsknoten West Ingenieurbauwerke - TP02
- Strombrücke West (SBR West) und Pfahlprobebelastungsflächen - TP03W
- Strombrücke West Landgewinnung - TP03LG
- Strombrücke West Hilfsstützen - TP03HS
- Rückbau alte Köhlbrandbrücke (KBB) - TP05
Die Erkundungen im Westen der Köhlbrandquerung umfassen die Bereiche Waltershof, Rugenber?ger Schleuse und Landbereich Pylon West. Die Lage der zugehörigen Aufschlüsse ist den Lageplänen der Anlagen 1.1 und 1.2 zu entnehmen.
Die Mengen des beiliegenden Leistungsverzeichnisses sind als Kalkulationsgrundlage heranzuzie?hen. Im Rahmen der fortlaufenden Planung können sich die Anzahl der Aufschlüsse bereichsweise reduzieren oder erhöhen und in der Lage verschieben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im Rahmen der Baugrundhauptuntersuchung sind für die Köhlbrandquerung im Bereich Rugenberger Hafen, Übergang Waltershof, 11 Bohrungen und 14 Drucksondierungen geplant (TP03W und
TP03HS).
Für den KNW im Bereich Waltershof sind 96 Bohrungen und 95 Drucksondierungen geplant (TP01W und TP02).
Für den Rückbau der alten KBB im Bereich Waltershof und der Rugenberger Schleuse sind 7 Boh?rungen sowie 7 Drucksondierungen geplant (TP05).
Im Bereich der Landgewinnung Pylon West sind 3 Bohrungen sowie 3 Drucksondierungen vorgese?hen (TP03LG).
Für die Erkundung der Pfahlprobebelastung im Bereich Waltershof, Rugenberger Schleuse und Pylon West sind 3 Bohrungen und 3 Drucksondierungen geplant. Diese Aufschlüsse werden zum Teil auch
zur Erkundung von BE-Flächen mitgenutzt (TP03W).
Bisher sind insgesamt folgende Baugrundaufschlüsse vorgesehen:
- 120 Trockenbohrungen (B) mit voraussichtlichen Bohrtiefen zwischen 20 m und 80 m. In Ab?hängigkeit von den Bohrergebnissen, dabei ist die Tiefenlage des anstehenden Glimmertons
entscheidend, kann im Einzelfall auch eine Verlängerung der Bohrung über die geplante Bohr?tiefe hinaus erforderlich werden.
- 122 Spitzendrucksondierungen (CPT) bis zur Geräteendauslastung.
Die Lage der geplanten Ansatzpunkte der Baugrundaufschlüsse sind den Lageplänen der beigefügten Anlage 1 zu entnehmen. Von den Bohrplänen abweichende Ansatzpunkte können sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, behördlichen Auflagen, technischer Ausführbarkeit sowie aufgrund von Kampfmittelthematiken ergeben.
Im Rahmen der Trockenbohrungen werden an ausgewählten Standorten Grundwassermessstellen (GWM) (4,0 Zoll-PVC) ausgebaut. Die GWM dienen später der kontinuierlichen Erfassung der Grund?wasserstände im gesamten Untersuchungsgebiet.
Die Koordinaten der geplanten Aufschlüsse und die erforderlichen Aufschlusstiefen sind der Anlage 2 zu entnehmen.
Die Bohrüberwachung (BÜ) erfolgt durch die Büros Kempfert Geotechnik und Baugrund Stralsund.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.02.2027
01.12.2027
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Wertungssumme

Die Wertungssumme (in EUR, netto) wird ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, Bedarfspositionen fließen mit 100 % ihres Gesamtpreises in die Wertung ein, Stundensätze fließen mit den im Leistungsverzeichnis eingetragenen Vordersätzen in die Wertung eine - die Vordersätze fließen nicht in die Auftragssumme ein.
Der Zuschlag erfolgt je Los auf das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme.

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Leistungen für die landseitige Baugrunderkundung für die neue Köhlbrandbrücke werden in zwei Losen ausgeschrieben:
Es gibt keine Losbeschränkung. Bieter können beide Lose anbieten.
Falls das aus Kapazitätsgründen für Bieter nicht in Betracht kommt, wird zusätzlich eine Wahlmöglichkeit eingeräumt. Für den Fall, dass ein Bieter in beiden Losen der wirtschaftlichste Bieter ist, aber nur ein Los ausführen kann oder möchte, muss er dies bereits bei Angebotsabgabe mitteilen. Eine entsprechende Abfrage ist in den Angebotsunterlagen (Angebotsformblatt) enthalten.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

---
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Fragen können ausschließlich über die Vergabeplattform dtvp an die Vergabestelle gestellt werden.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6GMW7D

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.".

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Es dürfen keine Unterlagen nachgefordert werden, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebot anhand der Zuschlagskriterien betreffen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

gem. § 124 GWB

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Der Bieter erklärt, dass er über die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie über ausreichend Erfahrung verfügt, um den Auftrag in der geforderten Qualität auszuführen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Angaben zu mindestens drei vergleichbaren Referenzprojekten aus den vergangenen fünf Kalenderjahren. Der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters soll anhand seiner Leistungen im Rahmen vergleichbarer Projekte zu dem hier aus?geschriebenen Projekt nachgewiesen werden. Jedes der benannten Referenzprojekte muss die nachfolgenden Mindestanforderun?gen erfüllen:
- Durchführung von Trockenbohrungen gemäß DIN EN ISO 22475-1 bei ähnlichen Baugrundverhältnissen,
- Durchführung von Drucksondierungen gemäß DIN EN ISO 22476 1 bei ähnlichen Baugrundverhältnissen,
- Mindestens 50 Bohrungen mit insgesamt mindestens 2.500 Bohrmetern, wobei mindestens 10 Bohrungen jeweils eine Tiefe von mindestens 50 m aufweisen müssen.

Eignungskriterium

Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten

Zertifizierung des Unternehmens nach Anforderungen des DVGW Arbeitsblattes W 120-1 (Qualifikationsanforderungen für die Bereiche Bohrtechnik, Brunnenbau, -regenerierung, -sanierung und -rückbau)

Finanzierung

keine

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, für die Dauer der Bauzeit und bis zum Ablauf der Verjährungszeit für Mängelansprüche auf seine Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den folgenden Mindestdeckungssummen für das vorliegende Bauvorhaben abzuschließen und zu unterhalten:
a) Personenschäden EUR 5.000.000,00, 2fach-jahresmaximiert
b) Sach- und Vermögensschäden EUR 3.500.000,00 2fach-jahresmaximiert

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung