Im Rahmen der Sanierung des Freibades Eschbachtal wird die Beckenlandschaft modernisiert und aufgewertet. Neben der Erneuerung der Technik werden die Becken als Edelstahlbecken aufgebaut. Im Bereich des Mehrzweckbeckens entsteht ein Wasserklettergarten, welcher ein Traggerüst benötigt. Das Traggerüst in Stahlbauweise trägt ebenfalls eine PV Anlage
Hauptmassen aus den Ausschreibungsunterlagen:7,2 to Konstruktionsstahl IPE 500, L= 15,50 m3,7 to Konstruktionsstahl HEA 120, L= 20,00 m6,6 to Konstruktionsstahl HEB 300, L= 5,50 m32 St Zugstabsystem für Windverband, Durchm. 12mm, L=6,50 m16 St Zugstabsystem für Windverband, Durchm. 16mm, L=5,20 m320 m2 Dachsandwichelement mit Hartschaumkern, L = ca. 20,00 m50 m Seilsicherungssystem100 m2 WartungswegAlle Stahlkonstruktionen erhalten einen Korrosionsschutz C4-H
Niedrigster Preis.
voraussichtlicher Ausführungszeitraum: Beginn: Anfang März 2027Ende: Mitte Mai 2027
Folgende Einzelfristen sind Vertragsfristen:I Einzelfrist für Werk- u. Montageplanung 15.01.2027II Einzelfrist für Prüfung / Freigabe WMP 29.01.2027III Einzelfrist für Montage Stahlkonstruktion 16.03.2027 bis 10.05.2027
Dazu wird auf die Vorschriften der §§ 160 ff. GWB verwiesen. Hierbei gilt nach § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere:Der Antrag ist unzulässig, soweit:1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Den Nachweis der Eignung für alle geforderten Kriterien können präqualifizierte Unternehmen durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V (Präqualifikationsverzeichnis) führen. Beim Einsatz von Nachunternehmern ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen.
Selbstverständlich kann der Eignungsnachweis entsprechend der gesetzlichen Vorgaben auch durch Vorlage von Einzelnachweisen in Form von Eigenerklärungen erbracht werden. Der Auftraggeber akzeptiert ferner die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE). Wenn dies zur angemessenen Durchführung des Verfahrens erforderlich ist, kann der Auftraggeber Bewerber und Bieter, die eine Eigenerklärung abgegeben haben, jederzeit während des Vergabeverfahrens auffordern, sämtliche oder einen Teil der Nachweise beizubringen. Der Auftraggeber fordert in jedem Fall vorZuschlagserteilung den Bieter, an den der Auftrag erteilt werden soll und der bislang nur Eigenerklärungen als vorläufigen Nachweis vorgelegt hat, auf, die einschlägigen Nachweise unverzüglich beizubringen.
Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe gemäß § 6d EU VOB/A - auch bei Bietergemeinschaften - wird hingewiesen. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Bietergemeinschaften haben mit dem Angebot die Erklärung über die Bildung einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft vorzulegen (VHB Formular 234).
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert.
Bieter haben die Gewerbeanmeldung, die Eintragung in die Handwerksrolle bzw. die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer nachzuweisen. Sofern es sich bei dem Bieter um eine juristischen Person, eine oHG oder KG handelt, ist außerdem ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bieters vorzulegen.
Der Bieter hat zum Nachweis seiner Eignung nach § 6a EU VOB/A folgende Anforderungen zu erfüllen:
- Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation- Umsatzzahlen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes- Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialversicherungsträger- Freistellungsbescheinigung nach § 48b- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
- Referenzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung überjeweils mindestens 5 Mio. EUR für Personenschäden und 2,5 Mio. EUR für Sachschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der oben genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Eine projektbezogene Aufstockung bestehender Versicherungen des Bieters im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit dem Angebot nachzuweisen, § 6a EU Nr. 2 lit. a) VOB/A.
Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal (vgl. VHB-Formblatt 124).
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sindunter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmenausgeführten Leistungen (vgl. VHB-Formblatt 124).
Es gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben.