Die Stadt Bünde beabsichtigt im Rahmen der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes die Errichtung eines Parkhauses auf der bestehenden P+R-Stellplatzanlage "Zum Stellwerk" in Bünde. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Leistungen der Tragwerksplanung für das Parkhaus, Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 14.1 HOAI, ferner Besondere Leistungen und Zusatzleistungen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Besondere Leistungen und Zusatzleistungen werden nach Maßgabe der Vergabeunterlagen beauftragt.
Die Stadt Bünde beabsichtigt im Rahmen der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes die Errichtung eines Parkhauses auf der bestehenden P+R-Stellplatzanlage "Zum Stellwerk" in Bünde. Das Parkhaus soll rund 310 Stellplätze umfassen.Mit diesem Vergabeverfahren werden Leistungen der Tragwerksplanung für die Errichtung des Parkhauses vergeben. Zu erbringen sind die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 14.1 HOAI. In Leistungsphase 5 ist das Anfertigen der Schalpläne ausgenommen. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind ferner Besondere Leistungen und Zusatzleistungen nach Maßgabe der Vergabeunterlagen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es handelt sich bei der Tragwerksplanung um ein Los der Planungsleistungen.Das Honorar wird nach den vertraglichen Regelungen und nachrangig auf Grundlage der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Fassung 2021 sowie nach den vorgegebenen und angebotenen Honorarparametern vereinbart. Für die Tragwerksplanung werden Honorarzone III und der Basishonorarsatz vorgegeben. Nach derzeitigem Stand werden Kosten der Kostengruppe 300 in Höhe von EUR 6.496.167,73 netto und der Kostengruppe 400 in Höhe von EUR 658.202,02 netto erwartet. Es ergeben sich anrechenbare Kosten für die Tragwerksplanung in Höhe von EUR 3.638.712,45 netto. Die tatsächliche Abrechnung erfolgt nach den vertraglichen Regelungen und der HOAI.Nähere Einzelheiten zum geplanten Projekt sowie zum Leistungsumfang ergeben sich aus den Vergabeunterlagen und den dort in Bezug genommenen Anlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung.
Zum Stellwerk, Bünde
Konzept zur Qualität der zu erwartenden Leistung, bewertet gemäß Anlage 4
Berufserfahrung Projektleiter (w/m/d), bewertet gemäß Anlage 4
Referenzen Projektleitung, bewertet gemäß Anlage 4
Honorarangebot, bewertet gemäß Anlage 4
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 51 Abs. 1 HOAI beauftragt (Beauftragungsstufe 1). Optional können im Wege der Vertragserweiterung die Leistungsphasen 4 und 5 (Beauftragungsstufe 2) sowie die Leistungsphase 6 (Beauftragungsstufe 3) beauftragt werden. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der weiteren Beauftragungsstufen besteht nicht.Voraussetzung einer Beauftragung der Beauftragungsstufen 2 und 3 ist insbesondere ein entsprechender Durchführungsbeschluss des zuständigen Gremiums der Stadt Bünde nach Abschluss der Leistungsphase 3 und die Entscheidung des Auftraggebers, das Projekt auf der bisherigen Basis weiter umzusetzen. Die Beauftragung steht ferner unter dem Vorbehalt der Bereitstellung und Freigabe der erforderlichen Haushaltsmittel. Wird die vorgesehene Zuwendung nicht gewährt oder entscheidet sich der Auftraggeber für eine Weiterführung durch einen Dritten, können die weiteren Beauftragungsstufen entfallen.Besondere Leistungen und Zusatzleistungen werden nach Maßgabe der Vergabeunterlagen der jeweiligen Beauftragungsstufe zugeordnet oder gesondert abgerufen.
Durchgeführt wird ein offenes Verfahren gemäß § 15 VgV. Jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben. Das offene Verfahren ist einstufig. Verhandlungen oder Nachverhandlungen über die Angebote sowie Präsentationstermine finden nicht statt. Eine spätere Aufforderung zur Abgabe eines finalen Angebots erfolgt ebenfalls nicht; das eingereichte Angebot ist unmittelbar verbindlich.
Die Abwicklung des Vergabeverfahrens sowie die Kommunikation erfolgen auf elektronischem Weg über das Vergabeportal DTVP.
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu bezeichnen. Verfahrensrügen sind über das Vergabeportal einzureichen.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der nachbenannten Stelle für Nachprüfungsverfahren bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.
1. Eine Abgabe des Angebotes schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder über die Nachrichtenfunktion des Vergabeportals ist unzulässig. Es werden nur Angebote berücksichtigt, die fristgerecht in Textform eingereicht werden. Für die Abgabe ist eine Registrierung im Vergabeportal erforderlich.2. Macht der Bieter von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch, ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er verpflichtet, bis zum Termin für die Abgabe der Angebote zu kontrollieren, ob die Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat.3. Bieter haben das Tool zur Bieterkommunikation auf DTVP wie ein eigenes E-Mail-Postfach regelmäßig auf eingehende Benachrichtigungen zu überprüfen.4. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für das Angebot die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollen. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass das Angebot vollständig ist.5. Bieterfragen stellen Sie bitte ausschließlich über das Vergabeportal.6. Bei technischen Problemen mit dem Vergabeportal wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline des Vergabeportals DTVP bzw. den dortigen Support.7. Während des laufenden Vergabeverfahrens sind Bieter im Interesse der Gleichbehandlung gehalten, nicht auf andere Weise (zum Beispiel mündlich oder telefonisch) mit der Vergabestelle Kontakt aufzunehmen.8. Die Vergabestelle wird bei einem geschätzten Auftragswert ab 50.000 Euro ohne Umsatzsteuer für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen.9. Weitere Informationen ergeben sich aus den übrigen zur Verfügung gestellten Unterlagen.10. Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Eigenerklärungen einzureichen:-Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen (vgl. auch Ziffer 2.1.6),-Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen (vgl. auch Ziffer 2.1.6),-Eigenerklärung Russland-Sanktionen.Die Eigenerklärungen können im Formular Anlage 6 abgegeben werden.
Auf Nachforderung besteht kein Anspruch des Bieters. Die Vergabestelle entscheidet nach § 56 VgV über Nachforderungen.
Zwingende und fakultative Ausschlussgründe gemäß §§ 123 bis 126 GWB.
MINDESTANFORDERUNG: Benennung einer für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Person mit Angabe zur Berechtigung, die Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" nach den Ingenieurgesetzen der Länder zu tragen (Fachrichtung Bauingenieurwesen oder vergleichbare Fachrichtung) oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden. Angaben zur Mitgliedschaft in einer Berufskammer sind - soweit zutreffend - unter Benennung der Kammer und der Listen-/Mitgliedsnummer zu machen. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der eine der vorgenannten Voraussetzungen erfüllt. Einzelunternehmer und Freiberufler benennen eine entsprechende Person.
Eigenerklärung mit Angaben zum vollständigen Namen des Bieters bzw. des jeweiligen Mitglieds der Bietergemeinschaft, Firmenbezeichnung, Anschrift, Gründungsjahr, Stellung im Vergabeverfahren, Hauptsitz, Büroinhaber bzw. bevollmächtigtem Vertreter, Eintragung im Handels- oder Partnerschaftsregister einschließlich Amtsgericht und Registernummer bzw. Angabe, dass keine Eintragung besteht, Betreuungsstandort sowie Angaben zu KMU und zum wirtschaftlichen Eigentümer nach Maßgabe der Vergabeunterlagen.
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben. Die Umsatzzahlen sollen belegen, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird.
Eigenerklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Tragwerksplanung) der letzten drei Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben. Die Umsatzzahlen sollen belegen, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird.
MINDESTANFORDERUNG: Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 3,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 3,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich jeweils mindestens zweifach maximiert. Alternativ genügt die verbindliche Erklärung des Bieters, im Auftragsfall eine entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen.
Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl der Führungskräfte und die Anzahl der beschäftigten Ingenieure (w/m/d), jeweils umgerechnet auf Vollzeitstellen, der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist.
Angabe, welche Teile des Auftrags der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.
MINDESTANFORDERUNG:Anzugeben ist mindestens ein Referenzprojekt, das mindestens alle nachstehenden Kriterien erfüllt:- Leistungen der Tragwerksplanung, umfassend mindestens die Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI (oder vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen,- für den Neubau oder die wesentliche Erweiterung eines Gebäudes,- Abschluss der Leistungen nach dem 31.12.2021,- das Projekt war mindestens in Honorarzone III (oder vergleichbar) einzuordnen,- mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 6,0 Mio. netto in Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar).
Pflichtangaben zu Referenzprojekten: Erforderlich ist die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Objekttyps, der Auftragsart (insbesondere, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen sowie wesentliche erbrachte Leistungen), die Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), des Zeitpunktes des Abschlusses, der Honorarzone nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den genannten Kostengruppen nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar).
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW).