Verfahrensangaben

GKH Bonn, Um- und Erweiterung zur Einhäusigkeit

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
23.11.2026
30.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH
DE 183 107 621
Bonner Talweg 4
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
HS GmbH Gesellschaft für Projektsteuerung & Baumanagement mbH
info@hs-psbm.de
061314819600

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

HS GmbH
DE306947055
Kurt-Schumacher-Str. 41A
55124
Mainz
Deutschland
DEB35
HS - Gesellschaft für Baumanagement und Projektsteuerung
Steffen.Hesse@hs-psbm.de
+49 61314819600
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland c/o Bezierksregierung Köln
05315-03002-81
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
50606
Köln
Deutschland
DEA23
Janina Schubbe / Sarah Külgen
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 221 147-3045
+49 221 147-2889

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Objektplanung Gebäude gemäß HOAI LPH 2-8, optional LPH 9 für die Konzentration der beiden Betriebsstellen St. Elisabeth und St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhaus Bonn an der aktuellen Betriebsstelle St. Petrus

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die bauliche Maßnahme sieht eine Konzentration der beiden Betriebsstellen St. Elisabeth und St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhaus Bonn an der aktuellen Betriebsstelle St. Petrus vor.
Zur Umsetzung des Vorhabens sind bauliche Maßnahmen an der Betriebsstelle St. Petrus notwendig, die zum einen die bestehenden Investitionsbedarfe adressieren und zum anderen die notwendigen Kapazitäten für die Etablierung der medizinisch-inhaltlichen Zielstruktur schaffen sowie die Realisierung optimierter Raum- und Flächenstrukturen und die optimale prozessuale Anbindung der Funktionen erlauben.
Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn erbringt seine stationären Leistungen derzeit vornehmlich an den beiden Betriebsstellen St. Petrus und St. Elisabeth. Die Betriebsstellen St. Petrus und St. Elisabeth sind in räumlich unmittelbarer Nähe (< 1 km) verortet. Insbesondere im internistischen (LG 1.1) und im chirurgischen (LG 9.1) Bereich werden an beiden Betriebsstellen - wenngleich in Schwerpunkten medizinisch anders ausgerichtet - parallele Strukturen vorgehalten. Der qualitativ hochwertige Betrieb erfordert im Status Quo aufgrund der räumlichen Trennung einen hohen Ressourceneinsatz. Die Konzentration der Betriebsstellen trägt im Sinne der Krankenhausplanung zu einem Abbau von Doppelstrukturen und zu einer Konzentration von Betriebsstellen und Leistungsgruppen bei.

Stand der Planungsleistungen 08/2026 mit Gesamtkostenschätzung
Planungs- und Konzeptionsgrundlagen
Zur Umsetzung einer Einhäusigkeit des medizinischen Leistungsangebots am Standort war zunächst eine umfassende Ermittlung des medizinischen Bedarfs sowie eine darauf aufbauende funktionale Gliederung der einzelnen Fach- und Funktionsbereiche erforderlich. Neben der Berücksichtigung der spezifischen räumlichen Anforderungen der jeweiligen Bereiche wurden insbesondere die Synergien und funktionalen Schnittstellen zwischen den Fachabteilungen untersucht und optimiert.
Ziel der konzeptionellen Bearbeitung war es, eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Gesamtstruktur unter konsequenter Nutzung der vorhandenen baulichen Ressourcen zu entwickeln. Der bestehende Gebäudebestand wurde dabei auf seine Eignung für die zukünftige Nutzung geprüft und soweit möglich in das Gesamtkonzept integriert. Bereiche, in denen die vorhandenen baulichen Strukturen den heutigen medizinischen, funktionalen und betrieblichen Anforderungen nicht ausreichend entsprechen, werden durch gezielte bauliche Ergänzungen ertüchtigt.
Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist daher die Errichtung eines neuen Gebäudetraktes in der Verlängerung des Bauteil C/D. Durch die bauliche Erweiterung können die erforderlichen Flächen und Raumzusammenhänge geschaffen werden, die im vorhandenen Bestand nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Eingriff realisierbar wären. Die Erweiterung ermöglicht damit die Umsetzung der heutigen Anforderungen an Raumgrößen, Funktionalität, Betriebsorganisation und moderne medizinische Versorgung und bildet gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für die angestrebte Einhäusigkeit.
Durch die Verbindung von Bestandsnutzung, bestandsorientierter Anpassung und gezielter baulicher Erweiterung entsteht eine funktional zusammenhängende und langfristig tragfähige Krankenhausstruktur. Die Patienten-, Personal- und Logistikwege können dadurch optimiert, funktionale Schnittstellen reduziert und die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und leistungsfähigen Krankenhausbetrieb geschaffen werden.
Die erforderlichen Kernräume und Anforderungsprofile wurden ermittelt und in ein übergeordnetes Betriebsorganisationskonzept überführt. In enger Zusammenarbeit mit allen Nutzern wurde daraus ein ganzheitliches Planungskonzept entwickelt, das sowohl den medizinischen und betrieblichen Anforderungen als auch den heutigen Anforderungen an ein modernes, leistungsfähiges und zukunftsfähiges Krankenhaus Rechnung trägt.

Konzept und Genehmigungsfähigkeit
Das im Rahmen der Masterplanstudie entwickelte Konzept wurde hinsichtlich ihrer räumlichen und funktionalen Aussagekraft ausgearbeitet.
Die Konzeptplanung dient damit als belastbare Grundlage für die weitere Projektentwicklung und bildet zugleich den planerischen Willen des Bauherrn hinsichtlich der angestrebten baulichen und funktionalen Entwicklung des Standortes ab.
Die wesentlichen planerischen und baurechtlichen Rahmenbedingungen wurden bereits mit der zuständigen Baubehörde vorbesprochen. Auf Grundlage der bislang erfolgten Abstimmungen bestehen die Voraussetzungen für eine grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens.
Das entwickelte Planungskonzept berücksichtigt die Vorgaben des Bebauungsplans und bewegt sich innerhalb der dort festgelegten planungsrechtlichen Rahmenbedingungen.
Die Masterplanstudie stellt damit eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Realisierung des Vorhabens dar und schafft die wesentlichen Voraussetzungen für die bedarfsgerechte, funktionale und zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes.

Weitere Informationen sind aus der Anlage Bonn_GKH Petrus_VgV Aufgabenbeschreibung zu entnehmen.

Gesamtkosten netto gem. Grobkostenschätzung vom August 2026:
1. Grundstück
2. Herrichten erschließen KGr. 200 ca. netto 610.000,00 EUR
3. Baukonstruktion KGr. 300 ca. netto 31.191.000,00 EUR
4. Techn.-Anlagen KGr. 400 ca. netto 35.137.000,00 EUR
davon Nutzerspezifische Anlagen KGr. 470 ca. 3.377.100,00 EUR
5. Außenanlagen KGr. 500 ca. netto 1.111.400,00 EUR
6. Ausstattung, KGr. 600 Bestandsübernahme

Umfang der Auftragsvergabe

5.400.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
8

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bonner Talweg 4
53113
Bonn
Deutschland
DEA22

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Team / Vertretungsregeln

Team, das im Fall der Beauftragung zur Realisierung der Bauaufgabe eingesetzt wird.
Persönlichkeit der Projektleitung und deren fachliche Kompetenz.
Persönlichkeit der Bauleitung und deren fachliche Kompetenz.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektabwicklung / Termine / Kosten / Qualitäten

Erfahrung zur Bauaufgabe / projektbezogen:
Darstellung aller Problemfelder in einem Referenzprojekt des Büros, die der Baumaßnahme möglichst nahe kommen.
Planen und Bauen im Bestand, Berücksichtigung und Einbindung vorhandener Bausubstanz und Baumaterialien
Darstellung der Arbeitsweise, insbesondere zur Sicherstellung der wirtschaft. Umsetzung der Auftraggeberwünsche.
Darstellung von Methoden / Instrumenten zur Kostenplanung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung sowie Terminplanung, Terminsteuerung und Terminverfolgung.
Sicherstellung von Qualitäten, Darstellung der Methoden / Instrumente zur Qualitätsplanung, Qualitätssteuerung und Qualitätssicherung.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kapazität / Leistungsfähigkeit

Zeitliche Verfügbarkeit und Auslastung der Projektbeteiligten. Darstellung der Mitarbeiterkapazitäten.
Darstellung der örtlichen Präsenz bei der Umsetzung der Baumaßnahme.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Höhe des Honorarangebotes

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Ggfs. zeigt sich während der Auftragsabwicklung, dass besondere Leistungen erforderlich werden.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54M27U

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach §160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren nach VgV. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch max. 5 geeignete Bewerber teilnehmen.

Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Diese sind ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal über die genannte Bekanntmachungs-ID erhältlich.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die vorbereiteten Unterlagen zu verwenden und zu verschlüsseln. Der Teilnahmeantrag muss im Bereich "Teilnahmeanträge" fristgerecht hochgeladen werden.
Die Angebotsabgabe muss ebenfalls elektronisch über die Vergabeplattform "verschlüsselt" im Bereich "Angebote" hochgeladen werden. Eine Abgabe des TNA und des Angebotes darf nicht per Email oder im Bereich der Kommunikation erfolgen. Dies führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Den höchstens 5 qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann die Vergabeunterlagen der Stufe 2 bereit gestellt.
Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernissen über ihre Nichtberücksichtigung informiert. Übersteigt die Anzahl der geeigneten Bewerber die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber (gem. Teilnahmebedingungen max. 5 Bewerber), wird die Auswahl unter mehreren gleich platzierten Bewerbern durch Los getroffen.

Nachfragen werden nur beantwortet, wenn Sie bis spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge elektronisch auf der Plattform www.dtvp.de unter der unten genannten Bekanntmachungs-ID gestellt werden.

Ein Wechsel der Projektleitung bzw. der stellvertretenden Projektleitung, die im Teilnahmewettbewerb genannt werden, muss bekannt gegeben werden. Die Qualifikation und Berufserfahrung muss bei der ausgetauschten Person wie beschrieben entsprechen.

Hinweis zum Verhandlungsverfahren 2. Stufe:
Bewertungsmethode:
die Teilnehmer des Bewertungsteams bewerten voneinander unabhängig die vorgegebenen Kriterien. Danach wird aus der Summe der Bewertungen ein Mittelwert gebildet. Dezimalstellen werden kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

siehe Bewerbungsformular! Es können von der Vergabestelle nicht wertungsrelevante Unterlagen nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bewerber muss in seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:
- Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB, § 124 GWB sowie
- Erklärung über die ordnungsgemäße Gewerbeanmeldung gemäß § 44 Abs. 1 VgV.
- Erklärung der Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen.
- Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist.
- Erklärung über die Einhaltung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen TVgG bzw. des ab 01.01.2027 geltenden Tarifentgeltsicherungsgesetzes TESG
- Erklärung Russlandsanktionen gem. BMWK Rundschreiben.
- Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität.
- Auskunft zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
5

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen.
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden oder die Bestätigung mit Unterschrift des Bewerbungsformulares, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.

- Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV, Mindestumsatz 1.000.000,00 EUR netto

- Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.

- Mitarbeiterstruktur und -anzahl aller Niederlassungen und der bearbeitenden Niederlassung.

- fachliche Eignung: die Projektleitung muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Fachbereich Objektplanung als Projektleitung haben, die Bauleitung muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Fachbereich Objektplanung als Bauleitung haben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
5

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bewerber muss im Referenzblatt I folgende Angaben machen

1. vergleichbares Projekt: Neu-, Umbau, Erweiterung eines Krankenhausgebäudes mit Operations-, Intensivabteilung, Notfallambulanzen, idealerweise mit Parkdeck, Pflegegeschosse, Funktionsabteilung in einem Krankenhausgebäude Versorgungsstufe I/II, gem. HOAI Anl. 10.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
2. Im Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2-8 gemäß HOAI ausgeführt worden sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
3. Fertiggestellt** das Referenzprojektes muss nach 01.01.2017 fertiggestellt sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
4. das Investitionsvolumen des Referenzprojektes der Kostengruppe 300 und 400 muss größer gleich 33.000.000 Euro netto betragen.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)

**Fertiggestellt:
Als **fertig gestellt gilt das Projekt nach Fertigstellung und Abnahme der betreffenden Gewerke und Inbetriebnahme des Gebäudes. Das gesamte Investitionsvolumen des jeweiligen Referenzprojekts muss damit abgedeckt sein. Teilabschnitte, die unterhalb des geforderten Investitionsvolumens liegen, können nicht gewertet werden.

Referenzblatt I: enthält Mindestanforderungen.
Werden die Mindestanforderungen an die Referenz I nicht erfüllt, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen!

Zusatzpunkte
Bei der Bewertung der Referenzprojekte kann der Bewerber Zusatzpunkte erhalten.
Voraussetzung ist die Erfüllung der Mindestanforderungen an das Projekt.
1. Bauen mit öffentlicher Individualförderung (keine Pauschalförderung)
2. Realisierung in Bauabschnitten bei laufendem Betrieb mit Schaffung von Provisorien

Für das Referenzprojekt muss das Referenzdatenblatt I ausgefüllt und als separate Excel-Datei abgegeben werden. Die Bewertung der Referenz erfolgt auf der Grundlage dieses Formblattes durch den Auslober.
Die Mindestanforderungen müssen erfüllt sein.
Hinweis zu den Zusatzpunkten: Wird ein Kriterium nicht dargestellt, wird es mit 0 Punkten bewertet.
Ein Nachfordern von Angaben ist ausgeschlossen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bewerber muss im Referenzblatt II folgende Angaben machen

1. vergleichbares Projekt: Neubau eines Krankenhauses oder gleichwertig*
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
2. Im Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2-8 gemäß HOAI ausgeführt worden sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
3. Fertiggestellt** das Referenzprojektes muss nach 01.01.2017 fertiggestellt sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
4. das Investitionsvolumen des Referenzprojektes der Kostengruppe 300 und 400 muss größer gleich 10.000.000 Euro netto betragen.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)

* Als gleichwertig gilt: gleiche Gebäudestruktur z.B. Krankenhaus, Altenpflegeheim etc.

** Als fertig gestellt gilt das Projekt nach Fertigstellung und Abnahme der betreffenden Gewerke und Inbetriebnahme des Gebäudes. Das gesamte Investitionsvolumen des jeweiligen Referenzprojekts muss damit abgedeckt sein. Teilabschnitte, die unterhalb des geforderten Investitionsvolumens liegen, können nicht gewertet werden

Referenzblatt II: enthält Mindestanforderungen.
Werden die Mindestanforderungen an die Referenz II nicht eingehalten, wird das Projekt nicht gewertet!

Zusatzpunkte
Bei der Bewertung der Referenzprojekte kann der Bewerber Zusatzpunkte erhalten.
Voraussetzung ist die Erfüllung der Mindestanforderungen an das Projekt.
1. Bauen mit öffentlicher Individualförderung (keine Pauschalförderung)
2. Errichtung einer OP-Abteilung
3. Errichtung einer AEMP

Für das Referenzprojekt muss das Referenzdatenblatt II ausgefüllt und als separate Excel-Datei abgegeben werden. Die Bewertung der Referenz erfolgt auf der Grundlage dieses Formblattes durch den Auslober.
Die Mindestanforderungen müssen erfüllt sein.
Hinweis zu den Zusatzpunkten: wird ein Kriterium nicht dargestellt, so wird es mit 0 Punkten bewertet.
Ein Nachfordern von Angaben ist ausgeschlossen.

Hinweis: die Anforderungen an Referenz I + II können nicht durch jeweils dasselbe Referenzprojekt abgebildet werden!

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- o. Verwaltungsvorschrift. Berufl. Qualifikation § 44 VgV i. V. m. § 75 Abs. 1 VgV (Eintragung in ein Berufsregister o. Nachweis eines Abschlusses, bspw. Diplom/Bachelor-Masterurkunde).
Teilnahmeberechtigt sind: Natürliche Personen, die gem. Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung d. Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Ist in den jeweil. Heimatstaaten d. Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als ingenieur, wer ü. ein Diplom, Prüfungszeugnis o. sonst. Befähigungsnachweis verfügt, d. Anerkennung n. d. Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Jurist. Personen, wenn d. satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist + der Planungsaufgabe entspricht + wenn der verantwortl. Verfasser o. der gesetzl. Vertreter d. jurist. Person d. a. d. natürl. Personen gest. Anforderungen erfüllt. Bei AG`s entspr.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung