Verfahrensangaben

Stadt Bochum: Totalunternehmerleistungen / Totalübernehmerleistungen Neubau Gesamt...

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
23.10.2026
02.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Bochum
05911-31001-89
Universitätsstr. 43-49
44777
Bochum
Deutschland
DEA51
stefan.mager@luther-lawfirm.com
0201922024014
02019220110

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen c/o Bezirksregierung Münster
DE164242157
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251411-1604
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45210000-2
45214200-2
71240000-2
71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Bochum realisiert im Rahmen ihres Schulbau- und Schulmodernisierungsprogramms die Erweiterung der Gesamtschule Mitte von vier auf sechs Züge und verlagert deren Standort an die Berliner Straße in Bochum-Wattenscheid. Gegenstand der Beschaffung sind Totalunternehmer-/Totalübernehmerleistungen für Planung und Errichtung eines Schulgebäudekomplexes für rund 1.400 Schülerinnen und Schüler einschließlich eines funktional zugehörigen, räumlich abgegrenzten Gebäudeteils für die Musikschule Bochum Wattenscheid.

Der Leistungsumfang umfasst neben den Schul- und Musikschulgebäuden sämtliche für den Betrieb erforderlichen Ausstattungen und nutzerspezifischen Einbauten, Außenanlagen sowie die verkehrliche und mediale Erschließung einschließlich erforderlicher Maßnahmen außerhalb des unmittelbaren Baugrundstücks. Zu realisieren sind insbesondere moderne Lern- und Fachraumbereiche, Forum und Mensa, Verwaltungs-, Aufenthalts-, Technik- und Nebenräume sowie Freianlagen einschließlich Entwässerungsmulden mit einer Gesamtgröße von rund 1.500 m².

Die Planung hat die räumliche Trennung der Bereiche der Sekundarstufen I und II, jahrgangsbezogene Lerncluster, barrierefreie und übersichtliche Raumkonzepte sowie die funktionalen Anforderungen einer Gesamtschule und Musikschule zu berücksichtigen. Das Bauwerk soll dauerhaft, nachhaltig, wirtschaftlich sowie wartungs- und instandhaltungsfreundlich ausgestaltet und an künftige Anforderungen des Schulbetriebs anpassbar sein.

Der Leistungsraum umfasst insbesondere die ehemalige Sportanlage, eine derzeit als Tankstelle genutzte Fläche, die angrenzende Zufahrtsstraße sowie gegebenenfalls Flächen des benachbarten Parkplatzes; Höhenunterschiede des Geländes sind planerisch zu berücksichtigen. Der aktuelle Stand des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplans Nr. 1001 "Gesamtschule Berliner Straße" wird den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Unternehmen als Grundlage zur Verfügung gestellt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Bochum (nachfolgend "Auftraggeber") steht als Schulträger vor der Herausforderung, dem stetig wachsenden Raumbedarf aufgrund der steigenden Schulanmeldungen im Bochumer Stadtgebiet zu entsprechen. In diesem Zusammenhang herrscht - neben dem Erfordernis an Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen bereits bestehender Schulgebäude - ein erheblicher Bedarf an der Schaffung neuer Sport- und Lernräume. Dabei ist der Auftraggeber nach dem Schulgesetz verpflichtet, Schulentwicklungsplanung zu betreiben. Zur Erfüllung dieser ihr gesetzlich obliegenden Pflicht plant der Auftraggeber dem wachsenden Raumbedarf im Rahmen eines umfassenden Schulbau- und Schulmodernisierungsprogramm zu begegnen. Dieses beinhaltet erforderliche Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen für 27 schulische Einrichtungen. Das Programm umfasst dabei alle Schularten und bezieht sich auf Grund-, Förder- und weiterführende Schulen.

Die Gesamtschule Mitte soll von vier auf sechs Züge erweitert werden und ist Teil des Schulbauprogramms der Stadt Bochum. Im Rahmen dieser Erweiterung wird der Standort der Gesamtschule zur Berliner Straße verlagert. In den Räumlichkeiten der Gesamtschule soll zudem die Musikschule Bochum Wattenscheid mit untergebracht werden.
Das Projekt umfasst die Errichtung der Schulgebäude sowie die für einen Schulbetrieb erforderlichen Ausstattungen und nutzerspezifischen Einbauten innen wie außen. Zudem umfasst das Projekt die zugehörigen Außenanlagen und die verkehrlichen und medialen Erschließungen.

Zur Herrichtung der Grundstücke zählt die Erschließung des angrenzenden Umfelds; überdies erstreckt sich der Leistungsumfang über das unmittelbare Baugrundstück hinaus auf alle Flächen, die für den geschuldeten Werkerfolg erforderlich sind - insbesondere die verkehrlichen Anbindungen über angrenzende Flächen mit Eingriffen in den öffentlichen Straßenraum sowie sämtliche Medien- und Versorgungsanschlüsse innerhalb und außerhalb des Grundstücks.
Die Gesamtschule bildet den Großteil des Projekts. Die Musikschule nimmt weniger als 10 % der Gesamtfläche des Projekts ein und ist als eigenständiger, funktional zugehöriger Gebäudeteil mit separatem, ebenerdigem Hauptzugang zu planen. Sie ist räumlich von der Gesamtschule abgegrenzt, bleibt jedoch in direkter räumlicher Beziehung zu den Musikräumen und dem Forum der Gesamtschule, um pädagogische Synergien zu ermöglichen.
Das Projekt ist als hochfunktionales, robustes und gestalterisch zurückhaltendes Schulbauwerk zu verstehen. Maßgeblich sind dabei sichere und nachvollziehbare Betriebsabläufe, Dauerhaftigkeit, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Wartungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Investition und Betriebskosten.
Neben der dauerhaften Nutzbarkeit ist die Anpassungsfähigkeit des Projekts an zukünftige Anforderungen eines Schulbetriebs über die gesamte Nutzungsdauer ein weiteres Ziel.

Die Grundstücke des Projekts liegen im Westen der Stadt Bochum im Bezirk Wattenscheid an der Berliner Straße. Der Leistungsraum umfasst die ehemalige Sportanlage, eine aktuell als Tankstelle genutzte Fläche, die angrenzende Zufahrtsstraße sowie ggfls. den Parkplatz der benachbarten Dreifachsporthalle. Das Gelände der ehemaligen Sportanlage weist ein variierendes Höhenniveau auf, das in der Planung angemessen zu berücksichtigen ist. Die Tankstellenfläche wird vor Baubeginn geräumt und altlastenfrei übergeben. Für den Projektstandort befindet sich der Bebauungsplan 1001 "Gesamtschule Berliner Straße" derzeit in der Verabschiedung. Der aktuelle Stand des Bebauungsplans wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Grundlage bereitgestellt.

Die Gesamtschule ist für ca. 1.400 Schüler ausgelegt. Die allgemeinen Lern- und Unterrichtsbereiche der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II sind als wesentliche Funktionsbereiche räumlich voneinander zu trennen, z. B. in separaten Gebäudeteilen bzw. auf separaten Geschossen. Die jeweiligen Unterrichtsräume für die Regelunterrichts- und offenen Lernbereiche sind dabei auf jahrgangsbezogene Cluster aufgeteilt.
Naturwissenschaftliche Fachräume (Chemie, Biologie/Physik), Technik- und Werkräume, Kunst- und Musikräume (der Gesamtschule) sowie Gemeinschafts- und Aufenthaltsbereiche (Forum/Mensa mit Küche, Cafeteria, Bibliothek/Mediathek und Räume für Darstellen und Gestalten) - teils mit Außenzugang zum Schulhof, sind weitere Funktionsbereiche. Hinzu kommen Funktionsbereiche der Schulverwaltung mit Sekretariat und Beratungsbereichen, die Teamstationen der Lehrkräfte sowie Technik- und Lagerräume.
Die Musikschule umfasst unter anderem Instrumental- und Gesangsunterricht, Elementare Musikpädagogik und Tanz, Proberäume, ein Tonstudio, ein Instrumentenlager sowie Verwaltungsbereiche. Zu den Freiflächen gehören der Pausenhof, ein Schulgarten sowie Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder; ferner ist eine Erschließung des Schulgeländes zu schaffen. Innerhalb des Planungsraums sind eine oder mehrere Entwässerungsmulden mit einer Gesamtgröße von 1.500 m² herzustellen, die in die Gestaltung der Außenanlagen zu integrieren sind. Als nutzungsspezifische Grundanforderungen gelten offene und einsehbare Raumkonzepte, barrierefreier Zugang mit kurzer Wegeführung sowie eine klare Orientierung.

Mit dieser EU-weiten Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb eingeleitet.

Weitere Informationen sind den auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

90.000.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt

Der Auftrag ist durchzuführen, bis sämtliche geschuldete Leistungen durch den Auftragnehmer erbracht und abgenommen wurden. Daher ist die Angabe der "Maximalen Verlängerung" hypothetisch. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bochum
Deutschland
DEA51

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bezeichnung* Qualität des Planungskonzepts

Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.

Gewichtung
45,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität des Umsetzungskonzepts (insb. Terminablauf, Bauablauf- und Baulogistikkonzept, Einsatz von Nachunternehmern, Möglichkeiten zur Erweiterbarkeit des Gebäudes, Darstellung projektspezifischer Besonderheiten sowie dem Umgang hiermit)

Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bezeichnung* Erfahrung Schlüsselpersonal

Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.

Gewichtung
5,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VOB/A 2. Abschnitt (EU). Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ist gemäß § 3a Abs. 2 Nr. 1 lit. a und lit. c VOB/A EU zulässig, da es sich um ein komplexes Vorhaben auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung handelt. Für eine erfolgreiche Leistungserbringung ist der Auftraggeber auf die Expertise des Marktes angewiesen. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber und Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.

2. Die mit dieser Bekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen enthalten weitere Informationen zum Teilnahmewettbewerb, insbesondere Angaben zu Eignungs- und Reduzierungskriterien. Die Vergabeunterlagen sind von Beginn des Verfahrens an über die angegebene Internetplattform abrufbar.

3. Die weiteren Vergabeunterlagen, die zur Einreichung eines Teilnahmeantrags nicht erforderlich sind, werden erst mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Hierzu zählen insbesondere die Angebotsbedingungen zur näheren Konkretisierung der Zuschlagskriterien, die Funktionale Leistungsbeschreibung sowie der Totalunternehmervertrag / Totalübernehmervertrag.

4. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die für die Teilnahme am Verfahren erforderlichen Formulare können über den angegebenen Link heruntergeladen werden.

5. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. Nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird ein technisches Erläuterungsgespräch stattfinden.

6. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

---- Fortsetzung folgt unter zusätzliche Informationen ----

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VM2E5

Einlegung von Rechtsbehelfen

1. Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen.

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

4. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die E-Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber

1) gegen § 134 GWB verstoßen hat oder

2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

---- Fortsetzung aus den wichtigsten Merkmalen ----

7. Erfolgt keine Zuschlagserteilung auf das Erstangebot, behält sich der öffentliche Auftraggeber vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. Diejenigen Bieter, die zunächst nicht in die engere Wahl kommen und nicht zu einem Bietergespräch eingeladen werden, werden nicht sogleich vom Verfahren ausgeschlossen, sondern "on hold" gestellt. Diese Bieter bleiben an ihr Angebot gebunden und behalten die Chance zu einem verbesserten Angebot, falls sich ergibt, dass den zunächst in die engere Wahl gelangten Bietern der Zuschlag - gleich aus welchem Grund - nicht erteilt werden kann.

8. Der Auftraggeber hat sich dazu entschieden, den Auftrag nicht in Lose aufzuteilen, sondern die begehrten Leistungen im Rahmen einer Gesamtvergabe an einen Totalübernehmer / Totalunternehmer zu vergeben.

Vorliegend überwiegen technische und wirtschaftliche Gründe nach (§ 97a Abs. 2 GWB) dem Gebot zur Losaufteilung aus (§ 97a Abs. 1 GWB). Die Gründe für die Gesamtvergabe sind in einem umfassenden Vermerk niedergelegt, einige der maßgeblichen technischen und wirtschaftlichen Gründe werden an dieser Stelle verkürzt dargestellt:

Die Gesamtvergabe der Bauleistungen an einen Totalunternehmer ist aus technischen und wirtschaftlichen Gründen gerechtfertigt. Das Vorhaben an der Berliner Straße erfordert wegen der zentralen Verkehrslage, der unmittelbaren Nachbarschaft zu Wohnbebauung, Sporthalle, Hotel und Pflegedienst sowie der erforderlichen Eingriffe in Verkehrs- und Erschließungsflächen eine besonders zügige und verlässlich koordinierte Bauabwicklung. Durch die Bündelung von Planung und Ausführung bei einem Auftragnehmer entfällt mindestens eine Koordinierungsebene; Schnittstellen, Bauabläufe, Baustelleneinrichtung sowie Verkehrsführung und Zufahrten können einheitlich gesteuert werden. Dies reduziert die Bauzeit und begrenzt damit Verkehrs-, Lärm- und sonstige Belastungen für Anlieger und Nutzende.

Die termingerechte Fertigstellung ist insbesondere zwingend erforderlich, um den Schuljahresbeginn 2032/2033 zu ermöglichen; bereits geringfügige Verzögerungen könnten den Nutzungsbeginn erheblich beeinträchtigen und die Sicherstellung von erforderlichen Schulplätzen zu gewährleisten.

Die Gesamtvergabe trägt zudem den besonderen technischen Anforderungen des Schulbauprojekts Rechnung. Die Gesamtschule, die Musikschule, die Außenanlagen und die verkehrliche Erschließung bilden ein funktional und technisch eng verzahntes Gesamtsystem. Unterschiedliche bauphysikalische, technische und insbesondere schalltechnische Anforderungen erfordern eine einheitliche Planung, Nachweisführung und Verantwortungszuordnung. Die Beauftragung eines Totalunternehmers ermöglicht dabei den Rückgriff auf bewährte System- und Planungslösungen, gegebenenfalls bereits vorhandene statische oder TGA-Konzepte, und kann Planungs- sowie Genehmigungszeiten verkürzen.

Auch wirtschaftlich ist die Gesamtvergabe erforderlich. Sie vermeidet eine unwirtschaftliche Zersplitterung der Leistungen sowie Schnittstellenrisiken zwischen einzelnen Gewerken, die sich wirtschaftlich auswirken. Ferner schafft die Vergabe frühzeitige Kostensicherheit in einer angespannten Haushaltslage und reduziert den erheblichen Koordinierungsaufwand bei der Stadt Bochum, die parallel mehrere Schulbauprojekte umsetzt. Die Einbindung lokaler Unternehmen kann durch eine entsprechende Verpflichtung des Auftragnehmers zur Beauftragung lokaler Nachunternehmer abgesichert werden.

9. Auf die Ausführungsbestimmungen nach dem TVgG NRW wird hingewiesen. Diese werden als besondere Vertragsbedingungen der Vergabeunterlagen beigefügt.

10. Der Auftraggeber ist im Rahmen des Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern. Weitere Informationen sind dem Dokument "Information über die Verarbeitung personenbezogener Daten" zu entnehmen.

11. Auskunftsersuchen des Interessenten sind ausschließlich über die Vergabeplattform an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Klarstellung:

Mit dem vorstehenden Satz "Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen." ist Folgendes gemeint: Es gilt § 16 a EU VOB/A.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für eine Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.

Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden;

2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden;

3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen.

4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden.

5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014, in der jeweils geltenden Fassung (zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025) zu verwenden.

6. Eigenerklärung zur Einhaltung der Bestimmungen des LkSG. Hierfür ist das Formular V. "Eigenerklärung LkSG" zu verwenden.

7. Nachweis über die Bauvorlageberechtigung gem. § 70 BauO NRW. Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie über die gegenseitige Anerkennung der Diplome, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Die unter diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

8. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 10 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden (2-fach maximiert) und 10 Mio. EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu der Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung" zu verwenden.

Mindeststandards: Die vorgenannten Anforderungen sind Mindestanforderungen und somit zwingend zu erfüllen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Die unter diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

9. Eigenerklärung zum Umsatz im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Mindestanforderungen: Der Bewerber muss folgenden Mindestanforderungen erfüllen: Ein Mindestumsatz im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau von mindestens 75 Mio. EUR (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
10,00

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Die unter diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

10. Eigenerklärung zum Umsatz im Leistungsbereich Planung von Gebäuden und Innenräumen (entsprechend des Leistungsbilds nach Maßgabe des § 34 HOAI), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Mindestanforderungen: Der Bewerber muss folgenden Mindestanforderungen erfüllen: Ein Mindestumsatz im Leistungsbereich Planung von Gebäude und Innenräumen (entsprechend des Leistungsbilds nach Maßgabe des § 34 HOAI) von mindestens 5 Mio. EUR (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Die unter diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

11. Eigenerklärung zum Umsatz im Leistungsbereich Fachplanung "Technische Ausrüstung" (entsprechend des Leistungsbilds nach Maßgabe der § 53 HOAI), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Mindestanforderungen: Der Bewerber muss folgenden Mindestanforderungen erfüllen: Ein Mindestumsatz im Leistungsbereich Fachplanung "Technische Ausrüstung" (entsprechend des Leistungsbilds nach Maßgabe der § 53 HOAI) von mindestens 5 Mio. EUR (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
Zudem ist der Umsatz des Bewerbers im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Mittel im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.

Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Die unter diesem Abschnitt "Durchschnittliche jährliche Belegschaft" sind im Falle einer Bewerbergemeinschaft jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

12. Eigenerklärung zum Unternehmen mit Ausführungen zu folgenden Angaben: (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Gründungsjahr, (iii) Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit, (iv) Standorte, von denen der Auftrag umgesetzt werden tätigen, (v) Aufstellung der Mitarbeitenden nach Berufsgruppen unterteilt.
Hierfür ist das Formular VIII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden und vollständig auszufüllen. Es ist ein eigens erstelltes Organigramm beizufügen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" geforderten Erklärungen und Nachweise vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen.

Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

13. Jeder Bewerber muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen Totalunternehmer einreichen, die folgende Mindestanforderungen (a) bis (c) kumulativ erfüllt:

a) Das Referenzprojekt wurde nicht vor 2015 begonnen und muss bis spätestens zum 30. September 2026 an den Nutzer übergeben sein.

b) Der Bewerber - auch als Teil einer ARGE - war in den Referenzen Totalunternehmer (Hinweis: Totalunternehmer bedeutet, dass der Referenzinhaber mindestens alle wesentlichen Leistungen der KG 300 und 400 nach DIN 276 sowie mindestens alle wesentlichen Planungsleistungen mindestens der Leistungsphasen 3-5 und 8 HOAI ausgeführt hat)

c) Die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mindestens 25 Mio. EUR netto.

Zusätzlich müssen bei mindestens einer Referenz die folgenden Mindestanforderungen (d) und (e) erfüllt sein:
d) Die Referenz umfasste die Erweiterung, Kernsanierung oder eine Neubaumaßnahme.

e) Gegenstand der Bauleistungen war eine öffentliche Bildungseinrichtung.

Außerdem ist anzugeben, ob die folgenden weiteren Anforderungen erfüllt sind (keine Mindestanforderung. Für Reduzierungsentscheidung relevant):

f) Die Referenz umfasste die Umsetzung von naturwissenschaftlichen Räumen, einer Mensa oder Musikräumen.

g) Die Referenz umfasste eine Erweiterungs- oder Neubaumaßnahme.

h) Die Referenz betraf eine weiterführende Schule.

i) Zur Realisierung des Referenzprojektes waren die Bestimmungen des Vergaberechts (GWB und VOB/A) anzuwenden.

j) Die Referenz umfasste die Umsetzung von Straßenverkehrsflächen von mind. 5.000 m².

k) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 50 Mio. EUR netto.

l) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 75 Mio. EUR netto.

m) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 100 Mio. EUR netto.

Es sind Angaben über die Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung ver-gleichbar sind, im beigefügten Referenzformblatt darzulegen. Referenzen sind als Eigenerklärung einzureichen. Eine Adresse und Telefonnummer des/der jeweiligen Auftraggebers des Referenzprojekts ist zwingend anzugeben, alternativ eine Projektemailadresse. Die Referenzformblätter sind bei Bedarf entsprechend zu kopieren. Es ist das Formular IX.1 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen - Totalunternehmer" zu verwenden.
Jedes Referenzobjekt ist zusätzlich auf mindestens einem und höchstens auf sechs weiteren A4-Blättern näher zu erläutern. Es sind der Erläuterung mindestens 3 Fotos des abgeschlossenen Objekts beizulegen.

Mindestanforderungen: Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen einzureichen, die die festgelegten Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllen. Mindestens eine der einzureichenden Referenzen muss die Anforderungen (d) und (e) erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

Die Erfüllung der Zusatzanforderungen (f) bis (m) ist lediglich im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant. Ferner ist die Anzahl der eingereichten Referenzen im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
47,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" geforderten Erklärungen und Nachweise vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen.

Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

14. Jeder Bewerber muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen Objektplanung-Gebäude einreichen, die folgende Mindestanforderungen (a) - (d) kumulativ erfüllt:

a) Das Referenzprojekt wurde nicht vor 2015 begonnen und die Leistungsphase 5 muss bis spätestens zum 30. September 2026 abgeschlossen sein.

b) Die Referenz umfasste mindestens die Honorarzone III

c) Es wurden mindestens die LPH 3 bis 5 nach § 34 der HOAI erbracht

d) Die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mindestens 25 Mio. EUR netto.

Zusätzlich müssen bei mindestens einer Referenz die folgenden Mindestanforderungen (e) und (f) erfüllt sein:
e) Die Referenz umfasste die Erweiterung, Kernsanierung oder eine Neubaumaßnahme.

f) Gegenstand des Bauleistungen war eine öffentliche Bildungseinrichtung.

Außerdem ist anzugeben, ob die folgenden weiteren Anforderungen erfüllt sind (keine Mindestanforderung. Für Reduzierungsentscheidung relevant):

g) Die Referenz umfasste die Umsetzung von naturwissenschaftlichen Räumen, einer Mensa oder Musikräumen.

h) Die Referenz umfasste eine Erweiterungs- oder Neubaumaßnahme.

i) Die Referenz betraf eine weiterführende Schule.

j) Zur Realisierung des Referenzprojektes waren die Bestimmungen des Vergaberechts (GWB und VOB/A) anzuwenden.

k) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 50 Mio. EUR netto.

l) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 75 Mio. EUR netto.

m) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 100 Mio. EUR netto.

Es sind Angaben über die Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung ver-gleichbar sind, im beigefügten Referenzformblatt darzulegen. Referenzen sind als Eigenerklärung einzureichen. Eine Adresse und Telefonnummer des/der jeweiligen Auftraggebers des Referenz-projekts ist zwingend anzugeben, alternativ eine Projektemailadresse. Die Referenzformblätter sind bei Bedarf entsprechend zu kopieren. Es ist das Formular IX.2 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen - Objektplanung Gebäude" zu verwenden.
Jedes Referenzobjekt ist zusätzlich auf mindestens einem und höchstens auf sechs weiteren A4-Blättern näher zu erläutern. Es sind der Erläuterung mindestens 3 Fotos des abgeschlossenen Objekts beizulegen.

Mindestanforderungen: Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen einzureichen, die die festgelegten Mindestanforderungen (a) - (d) kumulativ erfüllen. Mindestens eine der einzureichenden Referenzen muss die Anforderungen (e) und (f) erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

Die Erfüllung der Zusatzanforderungen (g) bis (m) ist lediglich im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant. Ferner ist die Anzahl der eingereichten Referenzen im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
18,50

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" geforderten Erklärungen und Nachweise vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen.

Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

15. Jeder Bewerber muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen Fachplanung - Technische Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 (HLSK und GA/MSR) einreichen, die folgende Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllt:

a) Das Referenzprojekt wurde nicht vor 2015 begonnen und die Leistungsphase 5 muss bis spätestens zum 30. September 2026 abgeschlossen sein.

b) Die Referenz umfasste die Erbringung der LPH 3 bis 5 nach § 55 der HOAI für die Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 (HLSK und GA/MSR).

c) Die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mindestens 25 Mio. EUR netto.

Zusätzlich müssen bei mindestens einer Referenz die folgenden Mindestanforderungen (d) und (e) erfüllt sein:
d) Die Referenz umfasste die Erweiterung, Kernsanierung oder eine Neubaumaßnahme.

e) Gegenstand des Bauleistungen war öffentliche Bildungseinrichtung.

Außerdem ist anzugeben, ob die folgenden weiteren Anforderungen erfüllt sind (keine Mindestanforderung. Für Reduzierungsentscheidung relevant):

f) Die Referenz umfasste die Umsetzung von naturwissenschaftlichen Räumen, einer Mensa oder Musikräumen.

g) Die Referenz umfasste eine Erweiterungs- oder Neubaumaßnahme.

h) Die Referenz betraf eine weiterführende Schule.

i) Zur Realisierung des Referenzprojektes waren die Bestimmungen des Vergaberechts (GWB und VOB/A) anzuwenden.

j) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 50 Mio. EUR netto.

k) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 75 Mio. EUR netto.

l) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mind. 100 Mio. EUR netto.

Es sind Angaben über die Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung ver-gleichbar sind, im beigefügten Referenzformblatt darzulegen. Referenzen sind als Eigenerklärung einzureichen. Eine Adresse und Telefonnummer des/der jeweiligen Auftraggebers des Referenz-projekts ist zwingend anzugeben, alternativ eine Projektemailadresse. Die Referenzformblätter sind bei Bedarf entsprechend zu kopieren. Es ist das Formular IX.3 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen - Fachplanung - Technische Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 (HLSK und GA/MSR)" zu verwenden.
Jedes Referenzobjekt ist zusätzlich auf mindestens einem und höchstens auf sechs weiteren A4-Blättern näher zu erläutern. Es sind der Erläuterung mindestens 3 Fotos des abgeschlossenen Objekts beizulegen.

Mindestanforderungen: Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen einzureichen, die die festgelegten Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllen. Mindestens eine der einzureichenden Referenzen muss die Anforderungen (d) und (e) erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

Die Erfüllung der Zusatzanforderungen (f) bis (l) ist lediglich im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant. Ferner ist die Anzahl der eingereichten Referenzen im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
9,25

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" geforderten Erklärungen und Nachweise vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen.

Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

16. Jeder Bewerber muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen Fachplanung - Technische Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektro) einreichen, die folgende Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllt:

a) Das Referenzprojekt wurde nicht vor 2015 begonnen und die Leistungsphase 5 muss bis spätestens zum 30. September 2026 abgeschlossen sein.

b) Die Referenz umfasste die Erbringung der LPH 3 bis 5 nach § 55 der HOAI für die Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektro)

c) Die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mindestens 25 Mio. EUR netto.

Zusätzlich müssen bei mindestens einer Referenz die folgenden Mindestanforderungen (d) und (e) erfüllt sein:

d) Die Referenz umfasste die Erweiterung, Kernsanierung oder eine Neubaumaßnahme.

e) Gegenstand der Bauleistungen war eine öffentliche Bildungseinrichtung.

Außerdem ist anzugeben, ob die folgenden weiteren Anforderungen erfüllt sind (keine Mindestanforderung. Für Reduzierungsentscheidung relevant):

f) Die Referenz umfasste die Umsetzung von naturwissenschaftlichen Räumen, einer Mensa oder Musikräumen.

g) Die Referenz umfasste eine Erweiterungs- oder Neubaumaßnahme.

h) Die Referenz betraf eine weiterführende Schule.

i) Zur Realisierung des Referenzprojektes waren die Bestimmungen des Vergaberechts (GWB und VOB/A) anzuwenden.

j) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen 50 Mio. EUR netto.

k) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen 75 Mio. EUR netto.

l) Die Baukosten der KG 300 und 400 nach DIN 276 betrugen 100 Mio. EUR netto.

Es sind Angaben über die Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung ver-gleichbar sind, im beigefügten Referenzformblatt darzulegen. Referenzen sind als Eigenerklärung einzureichen. Eine Adresse und Telefonnummer des/der jeweiligen Auftraggebers des Referenz-projekts ist zwingend anzugeben, alternativ eine Projektemailadresse. Die Referenzformblätter sind bei Bedarf entsprechend zu kopieren. Es ist das Formular IX.4 "- Technische Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektro)" zu verwenden.
Jedes Referenzobjekt ist zusätzlich auf mindestens einem und höchstens auf sechs weiteren A4-Blättern näher zu erläutern. Es sind der Erläuterung mindestens 3 Fotos des abgeschlossenen Objekts beizulegen.

Mindestanforderungen: Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen einzureichen, die die festgelegten Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllen. Mindestens eine der einzureichenden Referenzen muss die Anforderungen (d) und (e) erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

Die Erfüllung der Zusatzanforderungen (f) bis (l) ist lediglich im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant. Ferner ist die Anzahl der eingereichten Referenzen im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.

Hinweis: Für die Referenzkategorien der Ziff. 13 bis 16 kann auch jeweils dasselbe Referenzprojekt eingereicht werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
9,25

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

1. Ein Bewerber kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Formular X zu benennen.

Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bewerber zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV.

Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittlich jährliche Belegschaft" bezeichnete Unterlage (Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen") für diesen Dritten, soweit sich der Bewerber auf die Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeitenden (in FTE) des Eignungsverleihers beruft, (ii) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" bezeichnete Unterlage (Formular IX.1 bis IX.4 ) für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (iii) die in Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XI.

Hinweis zu Fall 2: Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden.

Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittlicher Jahresumsatz" bezeichnete Unterlage (Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen") für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die in Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XII.

Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Reduzierungskriterien:

Nach der Eignungsprüfung aller Teilnahmeanträge durch den Auftraggeber sollen höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden. Die Auswahl erfolgt anhand der folgenden Kriterien:

1. Umsatz des Unternehmens im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Mittel (insgesamt können maximal 10 Punkte erreicht werden).

2. Anzahl und Inhalt der wertungsfähigen mit Formular IX.1 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen-Totalunternehmer" eingereichten Referenzen (insgesamt können maximal 47 Punkte erreicht werden).

3. Anzahl und Inhalt der wertungsfähigen mit Formular IX.2 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen-Objektplanung Gebäude" eingereichten Referenzen (insgesamt können maximal 18,5 Punkte erreicht werden).

4. Anzahl und Inhalt der wertungsfähigen mit Formular IX.3 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen- Fachplanung - Technische Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 (HLSK und GA/MSR)" eingereichten Referenzen (insgesamt können maximal 9,25 Punkte erreicht werden).

5. Anzahl und Inhalt der wertungsfähigen mit Formular IX.4 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen- Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektro):" eingereichten Referenzen (insgesamt können maximal 9,25 Punkte erreicht werden).

Weitere Informationen sind der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags zu entnehmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Vertragsentwurf und die Bestimmungen des TVgG NRW.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung