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Vergabelexikon - beginnend mit M

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M

MANTELBOGENVERFAHREN

Unter dem Mantelbogenverfahren versteht man die elektronische Angebotsabgabe in Verbindung mit einem handschriftlich unterzeichneten Formular („Mantelbogen“). Der Vorteil dieses elektronischen Verfahrens liegt darin, dass Kartenleser und Signaturkarten nicht benötigt werden und das Angebot dennoch (zum Teil) elektronisch übermittelt wird. Die Angebotsunterlagen werden, wie auch im vollelektronischen Verfahren, digital an die Vergabestelle übermittelt. Ein gesondertes Anschreiben, der so genannte Mantelbogen, wird mit einer Prüfziffer versehen, ausgedruckt und vom Bieter unterschrieben an die Vergabestelle gesandt. Hier erfolgt mittels der Prüfziffer die Zuordnung des elektronischen Angebots zur Unterschrift eines bestimmten Antragstellers. Somit ist die korrekte Zuordnung eines elektronischen Angebotes zu einem bestimmten Bieter sichergestellt.

Mehr zum Thema Mantelbogenverfahren finden Sie hier

MITWIRKUNG DRITTER

Auftraggeber können sich bei der Durchführung und Vorbereitung von Vergabeverfahren von Sachverständigen unterstützen lassen. Die Beteiligung von Sachverständigen darf jedoch nicht dazu führen, dass sich der Auftraggeber seiner ausschließlichen Verantwortung als „Herr des Vergabeverfahrens“ begibt. Die Einschaltung von Sachverständigen muss jedoch nicht auf punktuelle gutachterliche Unterstützung in Einzelfragen beschränkt sein. Zum zulässigen Aufgabenbereich eines Sachverständigen können die Erarbeitung der Vergabe- und Vertragsunterlagen, die Begutachtung und Auswertung der Angebote sowie die Vorbereitung der Zuschlagsentscheidung gehören.