Es scheint einer gewissen Reformmüdigkeit geschuldet zu sein, dass eine weitere Neuerung im Bereich der E-Vergabe etwas untergegangen ist: das elektronische Siegel. Durch die sog. eIDAS-Verordnung wurde nämlich neben der bestehenden elektronischen Signatur als neuer Dienst das elektronische Siegel eingeführt.

Entsprechend wurde § 53 Abs. 3 Satz 2 VgV wie folgt angepasst:

Sah es Anfang des Jahres noch so aus, als ob die VOL/A bald der Vergangenheit angehöre, hat sich das Bild zwischenzeitlich gewandelt. Zumindest ist auf Länderebene seit der Bekanntmachung der UVgO am 07. Februar 2017 im Bundesanzeiger nicht mehr viel passiert. Anders auf Bundesebene: hier ist die VOL/A Geschichte.

Es gibt Vergabeverfahren, da ist einfach der Wurm drin. Da helfen auch keine Korrekturen der Vergabeunterlagen weiter. Im Gegenteil wird durch die Änderungen der Leistungsbeschreibung oder der vertraglichen Grundlagen zumeist alles nur noch schlimmer. In solchen Fällen bleibt als letztes Mittel nur noch die Aufhebung der Ausschreibung. Was Auftraggeber in diesem Zusammenhang zu beachten haben, soll Gegenstand der folgenden Ausführungen sein.

Die Donaustadt Tuttlingen liegt mit Ihren knapp 35.000 Einwohnern im Süden Baden-Württembergs.

Am 19. Juli 2017 fand der Vergabetag Bayern statt. Zu der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der IHK-Akademie in München hatte das Auftragsberatungszentrum Bayern geladen.Thema des 5. Vergabetag Bayern war vor allem die Entwicklung des Vergaberechts im Unterschwellenbereich und dort insbesondere der Erlass der neuen Unterschwellenvergabeordnung (UVgO).

Seit Dezember 2016 ist die DTVP Deutsche Vergabeportal GmbH durch den TÜV Süd nach ISO 50001:2011 zertifiziert.

Ein Ziel der Vergaberechtsreform 2016 war es, die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität zu verbessern. Ausdruck dessen sind die Regelungen der zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB). In der Vergabepraxis ist es jedoch oft schwierig, nachzuprüfen, ob es bei einem potentiellen Auftragnehmer zu einer Straftat oder zu einem Fehlverhalten gekommen ist.

Kaum eine Entscheidung wurde derart kontrovers diskutiert, wie die sog. Schulnotenrechtsprechung des OLG Düsseldorf, nach der Auftraggeber bekannt zu machen haben, welchen Zielerfüllungsgraden Angebote genügen müssen, um bestimmte Punktwerte zu erreichen (Beitrag vom 15.09.2016). Nachdem sich bereits der EuGH zu der Thematik geäußert hat und das OLG Düsseldorf zwischenzeitlich sogar zurückgerudert ist, liegt nunmehr ein Grundsatzurteil des BGH vor (v.

Bieterfragen kosten nichts. Der fehlerhafte Umgang mit Bieterfragen kann öffentliche Auftraggeber allerdings teuer zu stehen kommen. Der „Preis“ hierfür kann bis zur Rückversetzung des Vergabeverfahrens in den Stand vor der Bekanntmachung gehen. Was im Umgang mit Bieterfragen zu beachten ist, soll daher Gegenstand der weiteren Ausführungen sein.

"Unser Antrieb: Ihre Perspektive. Digitalisierung gemeinsam gestalten" -
unter diesem Motto fand am 25. und 26. April 2017 die 24. Informationstagung der IHK-GfI im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund statt.