Regeln das Verhältnis der öffentlichen Hand zu einem Dritten, dem exklusive Rechte eingeräumt werden, auf eigene Rechnung einen Bereich der öffentlichen Hand zu nutzen, ohne dass ihm ein Entgelt vom Auftraggeber gezahlt wird. Im Unterschied zu einem öffentlichen Auftrag muss sich der Konzessionär also selbst über die Nutzer refinanzieren, d.h. wesentliches Merkmal einer Konzession ist, dass der Konzessionär das wirtschaftliche Risiko trägt. Dienstleistungskonzessionen unterfallen bislang nicht dem Vergaberecht der §§ 97 ff. GWB, sind jedoch jedenfalls in einem transparenten wettbewerblichen Verfahren zu vergeben. Die neue EU-Richtlinie zur Konzessionsvergabe schafft jedoch einen eigenen Rechtsrahmen für die Vergabe von Konzessionen. Die Richtlinie ist bislang noch nicht in deutsches Recht umgesetzt.